Produktbild: Von der Pflicht

Von der Pflicht Eine Betrachtung

23

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,1 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Wollweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14288-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,1 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Wollweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14288-0

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    12.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wo viel Freiheit ist, ist, wie Friedrich Schiller sagt, auch viel Irrtum. (32)

    In diesem Buch thematisiert der Publizist Richard David Precht Pflichten der Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft vor dem Hintergrund der aktuellen Covid- 19- Pandemie. Im Rahmen seiner Ausführungen bezieht er eindeutig Stellung. "Jede Haltung, die wir im Umgang mit dem Virus einnehmen, ist damit keine reine Privatangelegenheit mehr." (13) Der Staat ist bei einer Pandemie gefordert. Aber wie kommt es, dass die Aufforderung des Staates, Einschränkungen zum Wohl der Gesundheit aller in Kauf zu nehmen, von manchen Bürgern mit Faschismus und Diktatur gleichgesetzt wird? Precht erläutert in einem Rückblick wie sich die Aufgaben westlicher Demokratien entwickelt haben und welche Rechte und Pflichten seine Bürger haben. Deutlich wird, dass die Gesundheitsvorsorge eine wichtige Staatsaufgabe ist, Maßnahmen zur Umsetzung aber verhältnismäßig sein müssen. Diese Verhältnismäßigkeit birgt Konfliktstoff. Staatliche Maßnahmen als Reaktion auf Covid-19 können betrachtet werden aus der Pflicht des Staates gegenüber seinen Bürgern und im Verhältnis zu anderen Gefahren und Risiken, die seitens des Staates nicht angegangen werden. Eine Unwucht im Verhältnis zu sonstigen Gefahren kann bewirken, dass Bürger ihren Pflichten in Fragen der Gesundheitsvorsorge nicht nachkommen. Auch besteht ein Dilemma darin, dass eine Gesellschaft, die in Fragen der Wirtschaft Ego-zentriert agiert, auf einmal ihren Sinn für das Gemeinwohl in den Fokus rücken soll. Um einen Ausgleich zwischen Individualprinzip und Sozialprinzip herbeizuführen, schlägt Precht einen Sozialdienst vor, der in zwei Stufen, einmal nach der Schulzeit und einmal zu Beginn der Rente abgeleistet werden könnte. Im Hinblick darauf, dass die Wehrpflicht vor Jahren ersatzlos abgeschafft wurde, dürften die Realisierungschancen sehr gering sein.

  • Norbert Schuster

    5/5

    15.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sinnvoll

    Precht zeigt, dass zum Funktionieren eines Staates bzw. einer Gesellschaft nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten notwendig sind. Es geht um etwas, was in unserer Zeit immer mehr abhanden gekommen ist: Empathie dem/der Nächsten gegenüber. Wir leben in einer Zeit der Egoist(innen) und Egoman(innen), wo jede(r) nur noch an sich denkt und die persönlichen Befindlichkeiten allem anderen voranstellt. Das kann man auch gut in manchen Bewertungen hier lesen. Leider wird man diese "Schreier" auch nicht mit diesem Buch überzeugen können, denn es fehlt solchen Menschen etwas Wesentliches ...

  • Bewertung

    aus Hannover

    5/5

    16.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Auseinandersetzung der Gesellschaft mit dem Staat – Lesen!

    Am 29. März 2021 erschien im Goldmann Verlag das zum Nachdenken anregende Buch „Von der Pflicht: Eine Betrachtung“ von Richard David Precht. Das Buch ist als gebundene Ausgabe erhältlich und umfasst 176 Seiten. Zum Inhalt: In den Jahren 2020 und 2021, der Zeit der Covid-19-Pandemie, ereignete sich ein bemerkenswertes Schauspiel. Während der weitaus größte Teil der Menschen Empathie mit den Schwachen und besonders Gefährdeten zeigte, entpflichtete sich eine Minderheit davon und rebellierte gegen die staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller Bürger. Für Richard David Precht ein Anlass, darüber nachzudenken, was eigentlich die Pflicht des Fürsorge- und Vorsorgestaates gegenüber seinen Bürgern ist und was die Pflicht seiner Bürger. Was schulden wir dem Staat und was sind die Rechte der Anderen auf uns? Die Frage führt ein Dilemma vor Augen: Auf der einen Seite sind wir darauf konditioniert, egoistische Konsumenten zu sein. Und auf der anderen Seite braucht der Staat zu seinem Funktionieren genau das Gegenteil, nämlich solidarische Staatsbürger. Könnte es da nicht hilfreich sein, das Pflichtgefühl der Bürger in der liberalen Demokratie durch zwei Pflichtjahre zu stärken? Eines nach dem Schulabschluss und eines beim Eintritt in die Rente, um allen Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich selbst in der Pflicht gegenüber dem Staat und auch gegenüber anderen zu erfahren? Mir hat das sehr anspruchsvolle Buch ziemlich gut gefallen. Es ist doch unglaublich, inwiefern uns alle die Corona Pandemie beeinflusst bzw. beeinträchtigt hat. Die Corona Pandemie ist u.a. der Ausgangspunkt für dieses Buch und für mich ist es wahrlich ein kleiner Wegbegleiter geworden. Ein zum Nachdenken anregendes Sachbuch. Ich empfehle immer nur ein wenig zu lesen und das geschriebene Wort nachwirken zu lassen. Keinesfalls sollte das Buch in einem Rutsch gelesen werden. Viele Informationen und Denkansätze wirken erst, wenn man sich tatsächlich mit der Thematik auseinandersetzt. Sicherlich wird dem Lesenden der ein oder andere Denkansatz bekannter Philosophen, welche von Precht zitiert werden, bekannt vorkommen. Seine Herangehensweise an die Thematik –Moral in der Gesellschaft / Umsetzung politischer Entscheidungen / Aufnahme der politischen Entscheidung innerhalb einer Gesellschaft sind nachvollziehbar und verständlich dargelegt. In vielen Punkten stimme ich dem Autor absolut zu. Erschrocken habe ich mich bei dem Gedanken „habe auch ich als Bürgerin dieses Staates die Verantwortung gegeben über meinem Staat verloren“. Diese Frage werde ich für mich noch beantworten müssen. Der Wandel der Gesellschaft und damit verbunden auch der Wandel des Staates bzw. seine Aufgaben gegenüber der Gesellschaft sind im Umbruch. Es ist eine spannende, wenn auch besorgniserregende Zeit. Inwiefern können wir als „Ältere“ dieser Gesellschaft von den „Jüngeren“ lernen bzw. wieviel können diese von uns lernen. Unverändert bestehen bleiben die Grundrechte unseres Staates. Inwieweit die Einschränkungen der Politik aufgrund der Pandemie unsere Grundrechte berühren ist ebenso ein Thema in diesem Buch. Mein Fazit, in einer Gesellschaft hat jede/r die Pflicht sich sozial zu verhalten und für ein gemeinsames wertvolles Leben einen Beitrag zu leisten. Gerne bewerte ich dieses Buch mit 5 Sternen.

  • Ilir

    aus Pinto

    5/5

    24.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vollstes Vertrauen

    “Weg mit Propaganda” heisst die erste Rezension mit einem Stern. Ich widerspreche dem, indem ich das Buch sogar vorbestelle und fünf Sterne gebe.

  • Bewertung

    aus Bülach

    5/5

    24.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch für Schweizer

    Nach dem Auftritt von RDP bei Markus Lanz sofort gelesen...und ich war beeindruckt, wieder einmal zu lesen was die Bürgerpflichten sind.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Stimme der Vernunft in Zeiten der Unvernunft

    Wenn uns die CoVid-19-Pandemie eins gelehrt hat, dass die Menschen schon lange nicht mehr so empfänglich für Lügen, Verschwörungsmythen und Obsikuritäten waren, wie sie es aktuell sind. In Messenger-Chatgruppen und Social-Media-Kanälen blüht die Unwissenheit. Mittlerweile vergeht kein Tag mehr, an welchem nicht neue krude Theorien rund um das Virus entstehen, die Regierungen verdammt und die Medien beschimpft werden. Wie gut, dass es trotz allem noch Menschen gibt, die nicht in Hysterie verfallen und den Staat als Personifizierung des Bösen sehen. Genau zu diesen Menschen zählt der bekannte Philosoph Richard David Precht. Dieser setzt sich in seinem (gesellschafts-) kritischen Essay ‘Von der Pflicht‘ auf verständliche Art und Weise mit den Geschehnissen der letzten 18 Monate auseinander. Seine philosophisch hergeleitete Kritik, bezieht sich auf die laute, egoistische und gefährliche Minderheit, für die das pandemische Handeln ein antidemokratischer oder gar faschistischer Akt war. Doch das Gegenteil ist der Fall: die Maßnahmen waren jederzeit gerechtfertigt und verhältnismäßig. Zudem setzt sich Precht mit dem Freiheitsbegriff auseinander und suggeriert nachvollziehbar, dass die Freiheit des Einzelnen genau da aufhört, wenn die Gesundheit eines Anderen gefährdet ist. Richard David Prechts ‘Von der Pflicht‘ ist ein beeindruckendes Buch. Eine hervorragende Gegenwartsanalyse, welche die Ursachen für populismus- und verschwörungsanfälliges Denken messerscharf aufzeigt. Und in der Einführung eines verpflichtenden „Bürgerdienstes“ einen theoretischen Beitrag gegen deren Bekämpfung und für ein empathisches Miteinander leistet. Auch mit diesem Essay beweist Precht, dass er eine Stimme der Vernunft in Zeiten der Unvernunft ist. In Zeiten, in welchen der eigene Glaube an das nicht Bewiesene mehr zählt, als evidente wissenschaftliche Belege.
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Betrachtungen

    Richard David Precht nimmt die Corona-Pandemie zum Anlass, über Entwicklungen in unserer Gesellschaft nachzudenken, die durch die Krise verstärkt zum Ausdruck kommen. Der Begriff ‚Pflicht‘ spielt hierbei eine zentrale Rolle. So geht es z.B. um Menschen, die das Virus leugnen und / oder in diesem Zusammenhang Faschismus propagieren nur um der staatsbürgerlichen Pflicht zu entgehen, zum Schutz von Schwächeren auf Privilegien zu verzichten. Keine ganz einfach Lektüre, aber ein wichtiger Ansatz, mal über das ein oder andere nachzudenken!

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