Produktbild: Eine runde Sache

Eine runde Sache Roman

2

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/2,2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77331-2

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/2,2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Schwarz

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77331-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Wo ist Christine Westermann?…

Juti aus HD am 02.05.2022

Bewertungsnummer: 2769132

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wo ist Christine Westermann? Wieso bekommt ein Roman in schlechtem Deutsch einen Preis. Offenbar haben die gelehrten Literaturkritiker die Nase voll von unserer Schriftsprache. Dann hört man Sätze wie „Der Autor geht spielerisch mit der Sprache um.“ Aber ich will fragen, welchen Mehrwert das schlechte Deutsch hat? Hätte es die erste Geschichte ins Buch geschafft, wenn sie korrekt geschrieben wäre? Gut, der Witz des Schäferhundes, der wegen der Maulkorbvagina nur den Vokal „ü“ kennt, wäre vielleicht schwächer, aber sonst. Da lobe ich mir Christine Westermann, die – zwar längst nicht so rhetorisch geschliffen wie die anderen Literaten – immer die Leserinnen mit im Auge hatte. Welcher Leser will denn einen Text lesen, der klassisch ausgedrückt von Fehlern nur so wimmelt? Mit Frau Westermann in der Leipziger Jury hätte dieses Buch keinen Preis bekommen. Will der Autor einen Migrantenbonus? Ich wünsche ihm lieber eine Lektorin, die den ersten Teil lesbar macht. Dann rätseln die Kritiker, wie beide Teile zusammenhängen. Ich möchte darauf hinweisen, dass auch im zweiten Teil der Buchstabe e sehr häufig vorkommt. Immerhin ist die zweite historische Geschichte von Indonesier Saleh, der für die niederländischen Kolonialherren nach Europa kommt nicht ganz uninteressant, wenn auch nur die Geschichte um die Erfindung des Dampfmotor bei Schiffen und bei der Eisenbahn mich wirklich vom Hocker rissen. Immerhin kann ich so guten Gewissens 2 Sterne vergeben.

Wo ist Christine Westermann?…

Juti aus HD am 02.05.2022
Bewertungsnummer: 2769132
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wo ist Christine Westermann? Wieso bekommt ein Roman in schlechtem Deutsch einen Preis. Offenbar haben die gelehrten Literaturkritiker die Nase voll von unserer Schriftsprache. Dann hört man Sätze wie „Der Autor geht spielerisch mit der Sprache um.“ Aber ich will fragen, welchen Mehrwert das schlechte Deutsch hat? Hätte es die erste Geschichte ins Buch geschafft, wenn sie korrekt geschrieben wäre? Gut, der Witz des Schäferhundes, der wegen der Maulkorbvagina nur den Vokal „ü“ kennt, wäre vielleicht schwächer, aber sonst. Da lobe ich mir Christine Westermann, die – zwar längst nicht so rhetorisch geschliffen wie die anderen Literaten – immer die Leserinnen mit im Auge hatte. Welcher Leser will denn einen Text lesen, der klassisch ausgedrückt von Fehlern nur so wimmelt? Mit Frau Westermann in der Leipziger Jury hätte dieses Buch keinen Preis bekommen. Will der Autor einen Migrantenbonus? Ich wünsche ihm lieber eine Lektorin, die den ersten Teil lesbar macht. Dann rätseln die Kritiker, wie beide Teile zusammenhängen. Ich möchte darauf hinweisen, dass auch im zweiten Teil der Buchstabe e sehr häufig vorkommt. Immerhin ist die zweite historische Geschichte von Indonesier Saleh, der für die niederländischen Kolonialherren nach Europa kommt nicht ganz uninteressant, wenn auch nur die Geschichte um die Erfindung des Dampfmotor bei Schiffen und bei der Eisenbahn mich wirklich vom Hocker rissen. Immerhin kann ich so guten Gewissens 2 Sterne vergeben.

Absolut keine runde Sache Als…

Bories vom Berg aus München am 26.04.2022

Bewertungsnummer: 2768717

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Absolut keine runde Sache Als Gewinner ist Tomer Gardi mit seinem Roman «Eine runde Sache» die große Überraschung der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Erstmals wurde hier auch ein Buch prämiert, dessen etwas umfangreicherer zweiter Teil auf Hebräisch geschrieben wurde und den man folglich nur in Übersetzung lesen kann. «Mein Grundkonzept hinter diesem Roman war, dass ich wissen wollte, wie unsere Sprachen unsere Fantasie beeinflussen» erklärte der Autor dazu. Die Jury sprach euphorisch von einem «Feuerwerk der Einbildungskraft», das «ebenso dreist wie kunstvoll mit den Lesegewohnheiten spiele». Es fragt sich nur, inwieweit dieses feuerwerkartige Spiel auch diejenigen erfreut, auf deren Kosten es geht, die überraschten Leser nämlich. «Ein Mann rutscht auf eine Scheibe Salzgürke aus, stürzt nieder auf seiner Arsch», beginnt slapstickartig und in ‹Broken German», dem für den Autor typischen Migranten-Deutsch, der erste, vom Museumswächter Tomer Gardi erzählte Teil des Romans. Er wird auf eine Yacht eingeladen, landet aber überraschend im Wald auf einer Jagd, bei der er selbst der Gejagte ist, der bissige Schäferhund Rex ist hinter ihm her. Es gelingt ihm, Rex zu überrumpeln und ihm die «Portable Vagina» über die Schnauze zu ziehen, die er gestern Abend in einem Pissoir aus dem Automaten gezogen hat. Der Hund protestiert wütend, Tomer aber tut so, als habe er ihn nicht verstanden. «Dü Plüstükfützü! Nüm sü jützt vün münür Schnützü rüntür!» «Das ist keine Plastikfotze, Rex. Das ist dein Maulkorb» antwortet Tomer. «Ürzühl mür kün Schüß!» Wie bei den Bremer Stadtmusikanten schließt sich ihnen bald auch der tote Erlkönig an, der nur in altmodischen Reimen spricht. Im allegorisch benannten Bad Obdach versucht das hungrige Dreigespann durch Singen etwas Geld zu verdienen, wird bald schon von einer freundlichen Oma (oder Hexe?) zum Essen eingeladen und erlebt schließlich auch noch die Sintflut. Es gelingt aber nur Tomer Gardi, sich auf die Arche Noah zu retten, ehe er am Ende wieder auf den Intendanten trifft, der am Anfang auf der «Salzgürke» ausgerutscht ist. Im zweiten, stilistisch konventionellen Teil des Romans wird die Geschichte des realen indonesischen Malers Rahden Saleh von der Insel Java erzählt, der im 19ten Jahrhundert zur Ausbildung nach Europa reiste, schnell berühmt wurde und in den höchsten Kreisen verkehrte. Als er auf Wunsch des Königs Jahrzehnte später in die niederländische Kolonie zurückkehren musste, war er dort als Einheimischer plötzlich nicht mehr privilegiert und erlebte einen bitteren sozialen und künstlerischen Abstieg. Diese gut recherchierte Lebensgeschichte bietet historisch aufschlussreiche Details aus der Kolonialzeit, wobei die Leser aber mit einer Fülle von Figuren konfrontiert werden, von denen die meisten nie etwas gehört haben dürften. Das trägt nichts zur Sache bei, sondern stört nur den Lesefluss! Im Grunde sind es zwei Romane, die man da liest. Deren einzige Verbindung kann dahingehend interpretieren werden, dass hier zwei Künstler, durch mehr als ein Jahrhundert getrennt, auf Identitätssuche in ihren unterschiedlichen Kunstgattungen geschildert werden. Einerseits die Romanfigur des ehemaligen Schriftstellers und Museumswächters Tomer Gardi im ersten, als Schelmenroman angelegten Teil, andererseits der von höchstem Ruhm verwöhnte Maler, der am Ende völlig desillusioniert auf Nimmerwiedersehen in den Weiten einer javanischen Kaffeeplantage verschwindet. Dabei werden auch die Mythen vom Ewigen Juden und vom Fliegenden Holländer mit einbezogen. Das wird im märchenhaften ersten Teil durch das wohl auch real vorhandene, hier mutmaßlich aber übertrieben stümperhafte Deutsch des israelischen Autors symbolisiert, im historischen zweiten durch die Zerrissenheit des Malers zwischen den unterschiedlichen Kulturen von Orient und Okzident. Die verhaltene Rezeption der Leserschaft ist mehr als deutlich: Eine runde Sache, zusammenpassend und preisträchtig also, ist dieser seltsame Roman keinesfalls!

Absolut keine runde Sache Als…

Bories vom Berg aus München am 26.04.2022
Bewertungsnummer: 2768717
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Absolut keine runde Sache Als Gewinner ist Tomer Gardi mit seinem Roman «Eine runde Sache» die große Überraschung der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Erstmals wurde hier auch ein Buch prämiert, dessen etwas umfangreicherer zweiter Teil auf Hebräisch geschrieben wurde und den man folglich nur in Übersetzung lesen kann. «Mein Grundkonzept hinter diesem Roman war, dass ich wissen wollte, wie unsere Sprachen unsere Fantasie beeinflussen» erklärte der Autor dazu. Die Jury sprach euphorisch von einem «Feuerwerk der Einbildungskraft», das «ebenso dreist wie kunstvoll mit den Lesegewohnheiten spiele». Es fragt sich nur, inwieweit dieses feuerwerkartige Spiel auch diejenigen erfreut, auf deren Kosten es geht, die überraschten Leser nämlich. «Ein Mann rutscht auf eine Scheibe Salzgürke aus, stürzt nieder auf seiner Arsch», beginnt slapstickartig und in ‹Broken German», dem für den Autor typischen Migranten-Deutsch, der erste, vom Museumswächter Tomer Gardi erzählte Teil des Romans. Er wird auf eine Yacht eingeladen, landet aber überraschend im Wald auf einer Jagd, bei der er selbst der Gejagte ist, der bissige Schäferhund Rex ist hinter ihm her. Es gelingt ihm, Rex zu überrumpeln und ihm die «Portable Vagina» über die Schnauze zu ziehen, die er gestern Abend in einem Pissoir aus dem Automaten gezogen hat. Der Hund protestiert wütend, Tomer aber tut so, als habe er ihn nicht verstanden. «Dü Plüstükfützü! Nüm sü jützt vün münür Schnützü rüntür!» «Das ist keine Plastikfotze, Rex. Das ist dein Maulkorb» antwortet Tomer. «Ürzühl mür kün Schüß!» Wie bei den Bremer Stadtmusikanten schließt sich ihnen bald auch der tote Erlkönig an, der nur in altmodischen Reimen spricht. Im allegorisch benannten Bad Obdach versucht das hungrige Dreigespann durch Singen etwas Geld zu verdienen, wird bald schon von einer freundlichen Oma (oder Hexe?) zum Essen eingeladen und erlebt schließlich auch noch die Sintflut. Es gelingt aber nur Tomer Gardi, sich auf die Arche Noah zu retten, ehe er am Ende wieder auf den Intendanten trifft, der am Anfang auf der «Salzgürke» ausgerutscht ist. Im zweiten, stilistisch konventionellen Teil des Romans wird die Geschichte des realen indonesischen Malers Rahden Saleh von der Insel Java erzählt, der im 19ten Jahrhundert zur Ausbildung nach Europa reiste, schnell berühmt wurde und in den höchsten Kreisen verkehrte. Als er auf Wunsch des Königs Jahrzehnte später in die niederländische Kolonie zurückkehren musste, war er dort als Einheimischer plötzlich nicht mehr privilegiert und erlebte einen bitteren sozialen und künstlerischen Abstieg. Diese gut recherchierte Lebensgeschichte bietet historisch aufschlussreiche Details aus der Kolonialzeit, wobei die Leser aber mit einer Fülle von Figuren konfrontiert werden, von denen die meisten nie etwas gehört haben dürften. Das trägt nichts zur Sache bei, sondern stört nur den Lesefluss! Im Grunde sind es zwei Romane, die man da liest. Deren einzige Verbindung kann dahingehend interpretieren werden, dass hier zwei Künstler, durch mehr als ein Jahrhundert getrennt, auf Identitätssuche in ihren unterschiedlichen Kunstgattungen geschildert werden. Einerseits die Romanfigur des ehemaligen Schriftstellers und Museumswächters Tomer Gardi im ersten, als Schelmenroman angelegten Teil, andererseits der von höchstem Ruhm verwöhnte Maler, der am Ende völlig desillusioniert auf Nimmerwiedersehen in den Weiten einer javanischen Kaffeeplantage verschwindet. Dabei werden auch die Mythen vom Ewigen Juden und vom Fliegenden Holländer mit einbezogen. Das wird im märchenhaften ersten Teil durch das wohl auch real vorhandene, hier mutmaßlich aber übertrieben stümperhafte Deutsch des israelischen Autors symbolisiert, im historischen zweiten durch die Zerrissenheit des Malers zwischen den unterschiedlichen Kulturen von Orient und Okzident. Die verhaltene Rezeption der Leserschaft ist mehr als deutlich: Eine runde Sache, zusammenpassend und preisträchtig also, ist dieser seltsame Roman keinesfalls!

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Eine runde Sache

von Tomer Gardi

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Ingbert Edenhofer

Thalia Mayersche Bottrop

Zum Portrait

4/5

Ein Hoch auf die erste Hälfte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Eine runde Sache" gewann den Preis der Leipziger Buchmesse 2022, und da der einzige andere nominierte Roman, den ich las, "Zukunftsmusik" war, der völlig an mir vorbeiging, war das wohl eine sinnvolle Entscheidung. Und ja, der erste der beiden Teile, die den Roman ausmachen, ist sagenhaft. Eine literarisierte Version des Autors denkt, er sei auf eine Yacht eingeladen worden, aber es stellt sich heraus, dass es um eine Jagd geht, und er selber ist zum Opfer bestimmt. Die Sprache, die Gardi dabei seinen Figuren verleiht, ist beeindruckend - Gardi spricht das Deutsch mit gewähltem Vokabular und gebrochener Grammatik eines gebildeten Zugereisten, und seine Hauptgesprächspartner sind ein Hund mit einer Gummivagina über der Schnauze und der Erlkönig, die beide ebenfalls auf höchst identifizierbare Art sprechen. Dieser Teil des Romans ist total hanebüchen, aber nicht auf die "wieso schreibt jemand solchen Schund"-Art, sondern auf die "ich habe keine Ahnung, was wirklich passiert, aber es wird mit solch einer Hingabe und solch einer Absurdität erzählt, dass ich alle Erwartungen abstreife und mich einfach darauf einlasse"-Art. Dagegen verliert der zweite Teil wahrnehmbar. Die Biografie eines (wie ich gerade ergooglete) historischen javanischen Malers, der in Kontinentaleuropa ausgebildet wurde, spielt mit Wahrheit in Biografieschreibung und mit der Unwiederbringlichkeit von verlorener Information, was mich ein bisschen an einen Moment aus "Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay" von Michael Chabon erinnert. Mehr noch kam mir regelmäßig Christine Wunnickes "Die Dame mit der bemalten Hand" in den Kopf, aber mit beiden Romanen und dem ersten Teil dieses Romans kann es nicht mithalten - und aufgrund der Zusammenstellung der beiden Teile finde ich auch den Romantitel seltsam gewählt. Dennoch lohnt sich zumindest der erste Teil definitiv für alle, die Spaß an experimentellerer Literatur haben.
  • Ingbert Edenhofer
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ein Hoch auf die erste Hälfte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Eine runde Sache" gewann den Preis der Leipziger Buchmesse 2022, und da der einzige andere nominierte Roman, den ich las, "Zukunftsmusik" war, der völlig an mir vorbeiging, war das wohl eine sinnvolle Entscheidung. Und ja, der erste der beiden Teile, die den Roman ausmachen, ist sagenhaft. Eine literarisierte Version des Autors denkt, er sei auf eine Yacht eingeladen worden, aber es stellt sich heraus, dass es um eine Jagd geht, und er selber ist zum Opfer bestimmt. Die Sprache, die Gardi dabei seinen Figuren verleiht, ist beeindruckend - Gardi spricht das Deutsch mit gewähltem Vokabular und gebrochener Grammatik eines gebildeten Zugereisten, und seine Hauptgesprächspartner sind ein Hund mit einer Gummivagina über der Schnauze und der Erlkönig, die beide ebenfalls auf höchst identifizierbare Art sprechen. Dieser Teil des Romans ist total hanebüchen, aber nicht auf die "wieso schreibt jemand solchen Schund"-Art, sondern auf die "ich habe keine Ahnung, was wirklich passiert, aber es wird mit solch einer Hingabe und solch einer Absurdität erzählt, dass ich alle Erwartungen abstreife und mich einfach darauf einlasse"-Art. Dagegen verliert der zweite Teil wahrnehmbar. Die Biografie eines (wie ich gerade ergooglete) historischen javanischen Malers, der in Kontinentaleuropa ausgebildet wurde, spielt mit Wahrheit in Biografieschreibung und mit der Unwiederbringlichkeit von verlorener Information, was mich ein bisschen an einen Moment aus "Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay" von Michael Chabon erinnert. Mehr noch kam mir regelmäßig Christine Wunnickes "Die Dame mit der bemalten Hand" in den Kopf, aber mit beiden Romanen und dem ersten Teil dieses Romans kann es nicht mithalten - und aufgrund der Zusammenstellung der beiden Teile finde ich auch den Romantitel seltsam gewählt. Dennoch lohnt sich zumindest der erste Teil definitiv für alle, die Spaß an experimentellerer Literatur haben.

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Eine runde Sache

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