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Band 1

Die rätselhafte Klientin Die Detektivinnen von Nachtigall & Co. – Roman | Zwei starke Frauen ermitteln im Berlin der bewegten 1960er-Jahre

Aus der Reihe Carla & Wally ermitteln
2

11,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/3,5 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21866-5

Beschreibung

Rezension

Gekonnt verbindet die Autorin politische Ereignisse mit einem
spannenden und atmosphärisch dichten Kriminalfall.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/3,5 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21866-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstr. 21
80337 München
Deutschland
Email: kundenservice@dtv.de
Url: www.dtv.de
Telephone: +49 89 381670

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  • Eliza

    4/5

    10.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Detektivfälle

    Der Auftakt der neuen Reihe von Charlotte Printz ist gelungen, sie zeichnet ein bestechendes Sittengemälde von Berlin im Jahr 1961. Im Mittelpunkt des Romans stehen Carla und Wally, zwei Halbschwestern, wie sie nicht unterschiedlicher sein können. Bis vor kurzem wusste Carla nicht einmal, dass sie eine Halbschwester hat, dennoch entwickeln die beiden sich zu einem unschlagbaren Gespann. Die Figuren sind gut gezeichnet, wobei wir durch die wechselnden Perspektiven einen offenen Einblick in das Innenleben der Figuren bekommen. Am besten hat mir ihre Tante Lulu gefallen, sie ist ein echtes Unikat und sorgt für die heiteren Momente in dem Roman. Die Detektivfälle sind vertrackt und werden gut geschildert, sodass man als Leser*in miträtseln kann. Insgesamt schreitet der Roman chronologisch voran, es gibt aber einige Rückblenden in die Kindheit der beiden Protagonistinnen. Teilweise sind die Szenenwechsel sehr schnell, sodass der Roman ein hohes Tempo hat. Der Schreibstil ist angenehm, der Berliner Dialekt macht ihn in Teilen sehr authentisch, Dialoge und beschreibende Elemente halten sich gut die Waage. Thematisch geht es einmal um den Bau der Berliner Mauer und wie er das Leben in West- und Ost-Berlin beeinflusst. Die Gefühle und Gedanken der Menschen werden gut geschildert. Aber auch die Besatzungsmächte kommen in dem Roman zum Zuge, vor allen Dingen die Amerikaner spielen eine größere Rolle. Im Mittelpunkt steht aber die Detektivarbeit, hier möchte ich auf die Themen nicht genauer eingehen, um nicht zu viel zu verraten. Insgesamt hat mir der Auftakt gut gefallen, ein wenig Potential nach oben sehe ich noch in der Kommunikation und dem Zusammenspiel der ungleichen Schwestern und dem Spannungsaufbau, leider lies dieser in diesem Band zwischenzeitlich etwas nach. Ich werde diese Reihe mit Sicherheit verfolgen und hoffe auf weitere spannende Fälle von Carla und Wally in Berlin. Der zweite Band “Im Netz der Lügen” ist gerade bei dtv erschienen.

  • Renas Wortwelt

    3/5

    05.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei junge Frauen klären einen Kriminalfall im Jahr des Mauerbaus – hinreichend spannend, aber nicht gänzlich überzeugend

    Die 22jährige Carla führt nach dem Tod ihres Vater dessen Detektei in Berlin weiter. Vor allem beschäftigen sie Fälle von untreuen oder von verlorenen gegangenen Männern. Im Jahr 1961 ist das für eine junge Frau noch eine sehr ungewöhnliche Betätigung, die Carla trotz ihres schüchternen und etwas verklemmten Wesens einigermaßen erfolgreich bewältigt. Dazu wird sie von ihrer an den Rollstuhl gefesselten Mutter stets und ständig drangsaliert, die Ursache dafür liegt nicht nur in der Ursache für ihre Behinderung. Dieses Geheimnis wird im Laufe des Romans noch eine Rolle spielen. Am Tag des Mauerbaus steht nun plötzlich eine gleichaltrige Frau vor Carla und behauptet, ihre Halbschwester zu sein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und trotz anhaltendem gegenseitigem Misstrauen wird Wally recht schnell eine große Hilfe für Carla bei ihren Ermittlungen. Wally ist das ganze Gegenteil, sie ist munter, frech, furchtlos, steht nun aber ohne Wohnung da, denn die lag bislang im Ostteil Berlins. Carla und Wally arbeiten insbesondere am Fall einer Klientin, die ihrem Mann getötet haben soll, was beide nicht zu glauben bereit sind. Zwischen den Perspektiven der beiden jungen Frauen wechselnd erzählt die Autorin von dem sich langsam entwickelnden Vertrauen zwischen den beiden Halbschwestern, vom Leben im plötzlich zweigeteilten Berlin und von den Auswirkungen des Krieges, die immer noch und überall greifbar sind. Die Geschichte entwickelt eine hinreichende Spannung, man möchte wissen, was denn nun geschehen ist und wie der Mord, sofern es einer war, begangen wurde. Die Menschen, die in den Fall verwickelt sind ebenso wie die Menschen, denen die beiden jungen Frauen begegnen, sind mit ausreichender Tiefe beschrieben, auch wenn nicht immer jedes Klischee vermieden wird. Der Schreibstil jedoch ist wenig herausfordernd. Die ständig breitgetretenen Gedankengänge der beiden Detektivinnen, die unzähligen rhetorischen Fragen, die sie sich selbst stellen, all das lässt keinen Raum für die Fantasie der Leserin, keinen Raum, die eigenen Schlüsse zu ziehen. Stilistisch ist der Roman eher simpel, dennoch hat es Freude gemacht, ihn zu lesen. Vermutlich ist mit Fortsetzungen zu rechnen. Charlotte Printz - Die rätselhafte Klientin dtv, Juni 2023 Taschenbuch, 431 Seiten, 11,95 €

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    Alexandra Gerhard

    Thalia Köln-Chorweiler – City-Center

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    4/5

    28.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Start einer neuen Krimiserie um...

    Start einer neuen Krimiserie um zwei ungleiche Schwestern im Jahr 1961. Finde zwar, es hat noch etwas Luft nach oben, aber trotzdem hat es mir ganz gut gefallen - besonders schön finde ich viele Hinweise auf Popkultur und Politik der Zeit. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben.

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