Ihm bleiben nur 48 Stunden, um das Leben einer ganzen Familie zu retten - der hochspannende dritte Band der packenden Thrillerreihe von SPIEGEL-Bestsellerautor Jeffery Deaver! In San Francisco ist Colter Shaw in einer ganz persönlichen Mission unterwegs. Er setzt die letzte Ermittlung seines ermordeten Vaters fort. Dieser sammelte Beweise gegen die mysteriöse Firma BlackBridge, die als »Problemlöser« ihrer Kunden agiert und für Hunderte von Drogentoten verantwortlich ist. Den rätselhaften Hinweisen folgend, die sein Vater hinterlassen hat, findet sich Shaw in einem gefährlichen Katz-und-Maus-Spiel wieder. Das Unternehmen hat Killer auf ihn angesetzt und ihm läuft die Zeit davon. Denn nur wenn er die Machenschaften der Firma auffliegen lassen kann, wird er auch den Mord an einer ganzen Familie verhindern können, die in achtundvierzig Stunden sterben soll. Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von jemandem aus seiner Vergangenheit ...
Verpassen Sie nicht die anderen eigenständig lesbaren Colter-Shaw-Fälle wie zum Beispiel »Der böse Hirte«.
Kennen Sie auch schon die Lincoln-Rhyme-Thriller? Ein Muss für alle Deaver-Fans!
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Souveräner und temporeicher Thriller
hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 31.08.2023
Bewertungsnummer: 2011548
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
“Vatermörder” ist Jeffery Devers dritter Teil mit dem Ermittler Colter Shaw und zugleich sein persönlichster, denn wir erfahren hier Einiges aus der Vergangenheit seines abgezockten Helden mit dem großen Herz. Dabei verfolgt der Autor wieder mehere Handlungssträng und nimmt uns mit auf eine rasante Jagd durch die San Francisco Bay Area, in der es um Korruption, Mord und Vertuschung geht – und um den ganz großen Wurf, der die Geschicke der USA von Grund auf verändern könnte. Ungemein spannend inszeniert und gespickt mit der Deaverschen Art der besonderen Überraschungen, ist “Vatermörder” wieder einmal ein großartiger Thriller, der uns souverän und temporeich durch die Stadt der 42 Hügel führt.
Es ist empfehlenswert die ersten...
Bewertung am 01.09.2023
Bewertungsnummer: 2012333
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Es ist empfehlenswert die ersten beiden Bände der Colter Shaw Reihe vor diesem Buch zu lesen. Solider, spannender Thriller.
Meinung aus der Buchhandlung
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Der Autor konnte mich mit "Der Böse Hirte" sehr packen, weswegen ich schon früh auf den nächsten Teil gewartet habe. "Vatermörder" ist der dritte Teil der Reihe, wobei sie weitestgehend unabhängig zu lesen sind. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen und hatte bei diesem Teil an der ein oder anderen Stelle meine Schwierigkeiten, dabei kann ich aber nur schwer beurteilen, ob es an dem fehlenden ersten Teil liegt.
Der Einstieg hat mir noch gut gefallen, aber es fällt schnell auf, dass die Geschichte mehrere Handlungsstränge verfolgt. Der Punkt viel mir dann immer schwieriger. Auf der einen Seite spielt der Tod von Shaws Vater eine sehr tragende Rolle, aber es geht eben nicht nur alleine darum. Für mich hieß das dann schon früh, dass ich mich mit jedem Kapitel neu orientieren musste, wo die Geschichte den jetzt genau ist. Dadurch gibt es auch eine Fülle von Figuren, über die man natürlich einen Überblick behalten muss. Dabei musst ich mir aber auch immer wieder ins Gedächtnis rufen, was denn vorher passiert ist, um mit dem Kapitel richtig anknüpfen zu können. Für mich war es ein zu großes und unnötiges Wirrwarr, wodurch mich die Geschichte schon recht früh verloren hat. Aber auch so, konnten mich die Geschehnisse einfach nicht packen. Einen richtigen Durchblick, wer und wie alles mit dem Tod von Shaws Vater zusammenhängt, habe ich bis zum Schluss irgendwie nicht richtig erhalten. Wie gesagt, vielleicht fehlt mir an der Stelle aber auch Wissen aus Band 1. Aber auch die anderen Handlungsstränge konnten mich nicht überzeugen. Immer wenn es gerade spannend wurde, wurde man wieder herausgerissen. Kurz um: Der Aufbau ist alles andere als optimal für eine spannende Story, bei der man durchweg mitfiebern kann.
Das oben Erwähnte führt aber auch noch zu einem anderen Problem. Dadurch, dass es an einer verfolgbaren Geschichte mit einem roten Faden fehlt, wurde ich in dem Buch auch mit Colter Shaw und anderen wichtigen Figuren nicht warm. Es war ein zu großes Hin- und Her, als dass ich mich auf die Figuren hätte fokussieren und einlassen können. Sehr schade, den im Vorgänger hat mir Colter Shaw mit seinen Gedankengängen sehr zugesagt. Ein bisschen blitzt es auch hier raus und ich habe es durchaus zur Kenntnis genommen, aber die Nähe hat gefehlt.
Allgemein zeigt Jeffrey Deaver auch mit diesem Band, dass er durchaus einen raffinierten Thriller schreiben kann, der an vielen Ecken beeindrucken kann. Es gibt die ein oder andere Kniffe, die eingebaut werden, die mir schon im zweiten Band so gut gefallen haben. Auch die Geschichte mit den mehreren Handlungssträngen ist alles andere als einfach gehalten. Es gibt Verstrickungen und Wendungen, die nur schwer zu erraten sind. Am Ende war es aber ein Stück zu gewollt und durch dieses Wirrwarr fehlte einfach die Verbindung zu der Geschichte und dem Verlauf. Der Schreibstil ist an sich wieder flüssig zu lesen. Für mich lies sich die Geschichte ein wenig nüchtern lesen, aber ich mochte die Atmosphäre recht gerne und mag es sehr gut, wenn zunächst eine etwas nüchterner Schreibstil zu finden ist und die Geschichte und die Figuren dann aber mit Raffinesse überraschen.
Fazit:
Ein Thriller, der durchaus Potenzial hat und die gleiche Raffinesse erkennen lässt, wie der Vorgänger. Leider war mir der Verlauf und die eingebauten Handlungsstränge zu wirr, so dass ich mich einfach nicht richtig auf die Geschichte einlassen konnte und mich mit jedem Kapitel ein Stück mehr entfernt habe. Ich hoffe auf einen vierten Teil, der an dem zweiten Anschließen kann und kann diesen eher eingeschränkt empfehlen.
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