Produktbild: Maud Martha
- 40%

Maud Martha Roman - »Ich möchte, dass alle diesen vergessenen literarischen Schatz lesen!« Bernardine Evaristo

5
40% sparen

2,99 € 4,99 € *

inkl. gesetzl. MwSt.

*befristete Preissenkung des Verlages.


Nein, App installieren Ja, App öffnen

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

69992

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

761 KB

Übersetzt von

Andrea Ott

Sprache

Deutsch

EAN

9783641300524

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

69992

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

761 KB

Übersetzt von

Andrea Ott

Sprache

Deutsch

EAN

9783641300524

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    3/5

    23.07.2023

    eBook (ePUB)

    Diskriminierung und Rassismus

    Die Autorin erzählt ihre Erlebnisse und Erfahrungen als Schwarze in den vierziger und fünfziger Jahren: damals waren Rassismus und Diskriminierung der Schwarzen - besonders noch als Frau - in den USA omnipräsent. Sie erschienen in unterschiedlichem Gewand, oft subtil und verdeckt, aber letztlich doch schwer erträglich. Maud Martha hat all diese „Schmach“ mit einem kämpferischen Geist überstanden, gepaart mit Humor und viel Klugheit. Ein Buch, das auch mit viel Witz geschrieben ist. Sehr lesenswert. Nur ist das Thema vielleicht etwas zu weit weg und schon zu oft behandelt worden, als dass es einen älteren Schweizer Leser wirklich zu faszinieren vermöchte.

  • MarieOn

    5/5

    27.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Buch zum Thema Rassismus

    Maude Martha Brown lebt im Chicago der 1940er-Jahre. Als fünfjähriges schwarzes Mädchen wünscht sie sich nichts mehr, als gerngehabt zu werden, was gar nicht einfach ist, denn neben ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Helen scheint sie zu verschwinden. An einem Schultag im roten Backsteingebäude machte die Sonne kleine Versprechungen. Da wehten mit dem Wind die Kinder heran und um punkt fünf nach neun war der Schulhof leergefegt, keine Kappe oder Haarschleife mehr zu sehen. Wenn ihre Eltern streiten träumt die kleine Maude von Gorillas, die aus dem Zoo auszubrechen drohen. Bei einem Besuch im Regal Theater sah Maude Howie Joe Jones, ein riesiges braunes Etwas, dessen Stimme Maude nicht beeindruckte, es hatte sie nicht gepackt. Das Publikum hatte applaudiert. Befremdlich ausgelassen gestampft. Die Finger in den Mund gesteckt und gepfiffen. S. 20 Sie würde sich nie so zur Schau stellen, ihr inneres nach außen kehren. Sie wollte kein Star sein, wollte der Welt einfach eine gute Maud Martha schenken. Wenn Maude im Zug saß stellte sie sich vor nach New York zu fahren. Sie lehnte sich im Plüsch zurück und träumte von dem überteuren italienischen Geschirr, den antiken Porzellanfiguren in hellblau und gold. Frauen in schlichten Kleidern zu keineswegs schlichten Preisen, wie sie sich so lässig bewegten als trügen sie irgendwelche Fetzen. Fazit: Maude Martha ist der einzige Roman, den Gwendolyn Brooks geschrieben hat. Für einen ihrer Gedichtbände hat sie den Pulitzerpreis bekommen. Maude Martha ist eine autofiktionale Erzählung mit kurzen Kapiteln, die recht unabhängig voneinander, wie Kurzgeschichten geschrieben sind. Die Autorin gibt einen klaren Eindruck ihrer Zeit, über ihr Leben und ihren Alltag als „Schwarze Frau“, wie sie sich selbst bezeichnete. Die Sprache ist leichtfüßig und einfallsreich. Die Themen schwer und ungerecht. Es geht um herablassende privilegierte weiße Frauen, die sich für wertvoller halten als ihre schwarzen Angestellten. Weiße Frauen, die so problemlos wie widerspruchslos das N….Wort benutzen. Weihnachtsmänner, die ein schwarzes kleines Mädchen keines Blickes würdigen. Gwendolyn Brooks beschreibt den Rassismus, die Ungleichheit ihrer Zeit, wie ihre Hautfarbe, das Maß ihres Selbstwerts bestimmt, die Art ihrer Ehe und das Glück ihrer Kinder. Es geht um Selbstbestimmung, Anstand und Selbstachtung. Wie kann man einer Gesellschaft mit Selbstbestimmung begegnen, wenn diese das nicht vorsieht? Wie lässt sich Anstand kultivieren, wenn einem das Zuhause jederzeit von der Bank entrissen werden kann? Wie entwickelt man Selbstachtung, wenn man das weniger geliebte Kind der Eltern ist? Wenn hellhäutigere Schwarze aufgrund der dunkleren Hautfarbe auf einen herabschauen? Wenn ein Mann die Beziehung zu einer Frau nicht aus Begehren, sondern aus einem realistischen Blick auf die eigenen Möglichkeiten eingeht? S. 147 Daniel Schreiber Ein erhellendes kleines Buch, das kaum etwas an Aktualität eingebüßt hat, das ich unbedingt empfehlen möchte.

  • ausgebucht.blog

    5/5

    07.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Own-Voice-Roman

    Dies ist der einzige Roman von Gwendolyn Brooks. Sie veröffentlichte ihn 1953, nachdem die 1917 geborene Dichterin drei Jahre zuvor als erste Schwarze Autorin den Pulitzer Preis für eines ihrer lyrischen Werke erhielt. Erst 70 Jahre später wurde er von Andrea Ott ins Deutsche übersetzt und erschien letztes Jahr mit einem lesenswerten Nachwort von Daniel Schreiber. Gwendolyn Brooks starb im Jahr 2000. In Ausschnitten begleiten wir Maud Martha Brown durch ihr Leben. Die leichte, melodische Sprache lässt einen schnell Zugang zum Text und zur Protagonistin finden, ihren Träumen, Wünschen und Zukunftsplänen, deren Erfüllung für eine Schwarze Frau in den 1940er und 1950er Jahren in Chicago nicht zwangsläufig in greifbarer Nähe lagen. Vieles aus ihrem eigenen Leben hat die Autorin in diesen, ihren einzigen, autofiktionalen Roman, einfließen lassen, am allermeisten vielleicht die Heldin, Maud Martha, die sich selbst als gewöhnlich sieht, sich jedoch nicht abfinden wird mit in den Weg gelegten Steinen, mit Alltagsrassismus und einem Ehemann, der nicht der Traumprinz ist, den sie sich als Heranwachsende erträumt hat. Das Glück ist für sie immer im Focus, ihre Selbstbestimmung und Würde verliert sie nie. "Maud Martha" ist mit seinen wenigen Seiten und der leichten, humorvollen Sprache wie eine kurze, herzliche und interessante Bekanntschaft, die einem so schnell nicht aus dem Kopf geht.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    03.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fast eine Autobiografie - erzählt in Miniaturen...

    Maud Martha Brown wächst in den 1940ern in der South Side von Chicago auf. Inmitten von verfallenen Kneipen und überwucherten Gärten träumt sie von New York, von der großen Liebe, von einer heiteren Zukunft. Sie schwärmt für Löwenzahn, verliebt sich das erste Mal, dekoriert ihre erste eigene Küchenzeile, bekommt ein Kind. Auch ihr hellhäutigerer Mann hat Träume: vom «Foxy Cats Club», von anderen Frauen, vom Krieg. Und dann ist da als allgegenwärtiger Begleiter noch der Rassismus dieser Zeit, angesichts dessen es nicht immer leicht fällt, Gleichmut und Würde zu bewahren. In lakonischen Vignetten skizziert Gwendolyn Brooks den Alltag einer jungen Schwarzen Frau und erschafft dabei große Weltliteratur. (Klappentext) Der Bezeichnung “Roman” kann ich in diesem Fall kaum folgen, denn erzählt wird hier eher unzusammenhängend in lose aufeinanderfolgenden Vignetten von jeweils wenigen Seiten, wenn auch zumeist chronologisch. Grob skizziert werden hier einige Jahrzehnte eines Frauenlebens, das eher auf der Schattenseite des Lebens anzusiedeln ist, von den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Vergleicht man die Schilderungen des Lebens von Maud Martha Brown mit den Eckdaten der Autorin, wird man auf nicht unerhebliche Parallelen stoßen. Einiges ist jedoch auch nicht stimmig, so dass es sich hierbei wohl am ehesten um eine autofiktionale Erzählung handeln dürfte. Tatsächlich hat die Pulitzer-Preis-Trägerin Gwendolyn Brooks mit “Maud Martha” ihren einzigen Roman verfasst - ansonsten hat sie sich der Lyrik gewidmet, was dem Schreibstil auch von diesem Buch durchaus anzumerken ist. Sehr bildhafte, auf eine kleine aber treffende Essenz zusammengeschnürte und fein geschliffene Schilderungen, teilweise von einer unerwartet zauberhaften Poesie durchdrungen in einer ansonsten durch und durch grauen Welt. Da gab es doch etliche Passagen, die mich angesprochen haben.   “Sie mochte Schokolinsen und Bücher und gemalte Musik (tiefblau oder zartsilbern) und den sich wandelnden Abendhimmel, von den Stufen der hinteren Veranda aus betrachtet. Und Löwenzahn. Gelbe Alltagsedelsteine, mit denen das geflickte grüne Kleid ihres Hinterhofs verziert war. Sie mochte diese nüchterne Schönheit, mehr noch aber ihre Alltäglichkeit, denn darin glaubte sie ein Abbild ihrer selbst zu erkennen, und es war tröstlich, dass etwas, was gewöhnlich war, gleichzeitig eine Blume sein konnte.”   Ansonsten erscheint der Ton meist lakonisch-distanziert, auch wenn manche Gefühlslagen sich nahezu aufdrängen. Im Zentrum des Geschehens steht Maud Martha, eine junge Schwarze Frau, die nicht allein aufgrund des allseits vorherrschenden Rassismus benachteiligt wird, sondern auch wegen ihrer Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse sowie aufgrund ihres Geschlechts als Frau. Drei Anlässe zur Diskriminierung, und dementsprechende Erfahrungen schildern viele der Vignetten. Doch trotz der Enttäuschungen im Leben, der Erniedrigungen und Demütigungen - eines lässt sich Maud Martha nicht nehmen: ihre Würde. Selbstbestimmung, Anstand, Selbstachtung - das sind die drei Säulen ihres Lebens. Als Leseerlebnis konnte mich der Roman nicht vollkommen abholen, da Maud Martha als Person für mich wenig greifbar blieb, doch in der Prägnanz der Darstellung konnte mich die Erzählung beeindrucken. Sehr aufschlussreich war dabei das Nachwort von Daniel Schreiber, das mir bei der Einordnung des Gelesenen half und auch schlüssig aufzeigte, weshalb es wichtig ist, dass der Roman nicht in der Versenkung verschwindet. Empfehlungen durch Prominente wie Barack Obama trugen dazu bei, dass man sich dieses Buches aus dem Jahr 1953 erinnerte, und das nun erstmals auch in einer deutschen Übersetzung vorliegt. Eine interessante Leseerfahrung…   © Parden

  • speedy208

    Book Circle Community

    3/5

    06.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus dem Leben einer Afroamerikanerin

    Roman ist leicht und schnell zu lesen. Autofiktion. Leser wird in die Kernfamilie von Maud Martha eingeführt. Für ihre (schwarzen) Verhältnisse geht es ihr gut. Funktionale Familie mit Haus & Garten, wenngleich im Ghetto. Mauds hübscher, hellhäutiger Schwester stehen alle Türen offen. Maud heiratet, zieht in einen sog. Kitchenette-Block (Wohnung mit Küche, aber Etagenbad auf Korridor) ein, wird schwanger, fängt an zu arbeiten, schluckt die Diskriminierung tapfer herunter, behält aber Würde und Stolz. Ihr Mann, der seine Träume begraben muss, lässt sich auf hübschere, hellhäutigere Frauen ein, behandelt seine Frau als Dienstmädchen. Maud beisst Zähne zusammen und schlägt sich so durchs Leben. Das Ende ist offen. Die richtige Haut bzw. deren Farbton ist nach wie vor Gradmesser für Erfolg im Leben der (Afro)Amerikaner. In knappen Sätzen wird Auf- und Ausstieg (der Schwarzen) deutlich. Rassendiskriminierung selbst im Kino (unter Weissen). Dran hat sich auch nach 70 Jahren (Buch kam in den 1950ern raus) nichts oder sehr wenig geändert in den USA.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

2

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Maud Martha