Produktbild: Meine Freundin Anne Frank

Meine Freundin Anne Frank Die Geschichte unserer Freundschaft und mein Leben nach dem Holocaust

8

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

62496

Erscheinungsdatum

18.10.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

8065 KB

Originaltitel

MY FRIEND ANNE FRANK

Übersetzt von

Elsbeth Ranke

Sprache

Deutsch

EAN

9783641304454

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

62496

Erscheinungsdatum

18.10.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

8065 KB

Originaltitel

MY FRIEND ANNE FRANK

Übersetzt von

Elsbeth Ranke

Sprache

Deutsch

EAN

9783641304454

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  • Bewertung

    5/5

    15.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend

    Ein unglaublich berührendes und fesselndes Buch. Wieder einmal ist man zutiefst geschockt über das Schicksal der Familien und die Gnadenlosigkeit und Brutalität der Nazis. Auch 80 Jahre später kann man nur weinen und nach wie vor nicht fassen,wie das alles nur geschehen konnte. Danke für die Erinnerungen der Autorinnen, die hoffentlich verhindern, dass Vergleichbares sich wiederholen kann.

  • Tine_1980

    5/5

    07.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wichtige Zeitzeugengeschichte!

    Hannah Pick-Goslar war einst die beste Freundin von Anne Frank. Sie überlebte den Holocaust und erzählt hier ihre Geschichte. Ihr Leben in Amsterdam, aber auch eine Geschichte von Flucht, Schmerz und letzten Augenblicken. Aber auch das Leben nach der Befreiung erfährt man. Ein Porträt einer besonderen Freundschaft und ein Beweis für die anhaltende Kraft von Liebe, Hoffnung und die Macht der Erinnerung. In der Schule war Geschichte für mich eines der Fächer, die ich überhaupt nicht leiden konnte. Inzwischen hat es sich in Teilen geändert und ich möchte verstehen, was passiert ist. Die Anne Frank Bücher kennt wohl fast jeder, denn sie waren in meiner Schulzeit eine Pflichtlektüre, nun erfährt man von einer ihrer besten Freundinnen eine andere Seite. Die beiden lernten sich in Amsterdam kennen und gingen zusammen zur Schule, verbrachten ihre Freizeit zusammen und auch ihre Familien waren befreundet. Doch dann kam die Besatzung durch die Deutschen und es gab immer mehr Verbote. Wo die Juden zu Beginn nicht in bestimmte Geschäfte durften, kam dann das Radio- oder Kinoverbot, um sie am Ende fast nur noch in ihren Wohnungen zu halten, da die Kinder nicht mehr in die Schule durften und es strenge Ausgangsverbote gab. Alles war zu ertragen, solange man sich hatte, die Familie zusammen war und die Freunde in nächster Nähe lebten, doch immer mehr Juden verschwanden, bis auch irgendwann Anne mit ihren Eltern in die Schweiz gegangen sein soll. Jeder der Anne Franks Geschichte gelesen hat, weiß, dass das nicht der Fall war. Mit den Deportationen geht es immer weiter, die Schlinge zieht sich auch für Hannahs Familie immer mehr zu und irgendwann müssen auch sie abreisen und der schlimme Teil ihrer Jugend beginnt. Wenn man dieses Buch liest, spürt man die Schwere, die Angst und die Fragen im Kopf, wo die Reise hingeht, ob man überlebt oder wann der Krieg zu Ende geht? Die Frage, die sich Hannah Pick-Goslar sich bestimmt am meisten gestellt hat, war, was die Juden gemacht haben, dass sie so verfolgt werden. Durch das Verbot Medien der damaligen Zeiten zu nutzen, war man auf das Hören sagen angewiesen und die Deportierten waren der Meinung, dass sie in Arbeitslager gehen müssen. Die Frage, warum dort kleine Kinder, Behinderte oder alte Menschen hingebracht wurden, hat man von sich geschoben. Die Nachrichten, dass in Auschwitz Menschen in Gaskammern zum Sterben geschickt wurden, hat Hannah erst in Bergen-Belsen erfahren und das war für mich sehr erschreckend. Man durchlebt die Ängste, die immer wieder im Kopf sind, wann man Pech hat und abgeholt wird. Auch die Deportationen von Hannah und ihrer Familie erlebt man hautnah mit und die Aufenthalte in den Lagern, die Trauer über den Tod ihrer Familienmitglieder und letztendlich die Befreiung und ihr Leben danach wurden detailliert beschrieben. Das Buch ist keine leichte Kost, man fühlt mit, wie es sein muss, wenn man solche Ängste ausstehen muss, immer weniger darf, immer mehr zusammengedrängt wird. Wenn dann noch gute Freunde verschwinden und man immer bangt, wen es als nächstes erwischt oder ob man es selbst ist, macht die Sache nicht einfacher. Auch die Zustände in den Lagern waren erbärmlich, schrecklich und kaum vorstellbar. Den Hunger und Durst, die Krankheiten und die Zustände, die dort herrschen möchte man nie erfahren und es ist schön zu lesen, wie sich trotz der schweren Zeit ein Leben aufgebaut hat. Sie ist kurz vor Beendigung des Buchs im Alter von 93 Jahren 2022 verstorben, doch war es ihr sehr wichtig ihre Geschichte aufzuschreiben. Für mich ein bewegendes, aber auch super interessantes Buch, das einen guten Einblick in die Ereignisse der damaligen Zeit gibt und einen demütig macht, was für ein schönes Leben man hat. Eine starke junge Frau, die alles für ihre Familie und besonders für ihre kleine Schwester gegeben hat und sich wie ein Phönix aus der Asche erhoben hat. Unbedingte Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es sind besonders diese berührenden...

    Es sind besonders diese berührenden Erinnerungen der Zeitzeugen die uns die Augen öffnen (sollten) um zu wissen, warum wir ähnlicher Hetze gegen vermeintlich "Fremde" heutzutage entgegnen müssen.

  • lesenmitausblick

    5/5

    03.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt lesen!

    Immer wieder beschäftigen wir uns mit Schicksalen im Zweiten Weltkrieg. Meine Kollegin hat sich für euch die Lebensgeschichte von Hannah Pick-Goslar näher angesehen: Im Penguin Verlag erschien „Meine Freundin Anne Frank“ im Jahr 2023 im Original in Großbritannien. Als deutschsprachige Ausgabe wurde es von Elsbeth Ranke im selben Jahr übersetzt, woran ein hohes Interesse am Lesestoff im deutschsprachigen Raum zu erkennen ist. Anne Frank und ihre Familienangehörigen, durch ihr Tagebuch weltbekannt, taucht im vorliegenden Buch an verschiedenen Stellen auf, jedoch steht das Leben der Autorin Hannah Pick – Goslar im Vordergrund. Im November 1928 geboren erhielt sie für die Fertigstellung ihres Buches Ende 2022 im hohen Alter von 93 Jahren Hilfe von der Journalistin Dina Kraft aus Tel Aviv und umfangreiche Unterstützung ihrer Familie in Israel. Das Buch umfasst 383 Seiten und ist in 18 Kapitel gegliedert. Interessant ist neben dem Werdegang der Mitschülerinnen und Mitschüler von Hannah und Anne auch die Auswahlbibliografie, um weiter in die Zeit vor fast einhundert Jahren einzutauchen. In der Buchmitte sind auf 16 Seiten aussagekräftige Fotos aus dem Privatbesitz von Hannah Pick - Goslar abgebildet, die zum Teil aus einem Fotoalbum stammen, welches bei der Deportation zur Aufbewahrung an eine andere Familie weitergegeben wurde und nur so erhalten blieb. Das allgemeine Grundwissen über die Lebensumstände jüdischer Menschen während der NS-Zeit hat Hannah Pick - Goslar im Rückblick auf ihre Kindheit als erfahrene Erwachsene mit sehr persönlichen und detaillierten Beschreibungen von Alltäglichem, vom traditionellen Familienleben und Schulalltag in den 30er und 40er Jahren in Amsterdam bereichert. Während Anne Frank aus Sicht einer Pubertierenden auf die Welt blickt, berichtet Hannah Pick – Goslar  rückblickend über die Geschehnisse in ihrer Kindheit und Jugend bis hin zu ihrem Neuanfang nach dem II. Weltkrieg in Israel, wo sie direkt wieder in ein Kriegsgeschehen hineingeriet.  Überraschend war, dass das Palästina – Zertifikat, also die Aussicht darauf, im Austausch nach Eretz Israel zu gelangen, im Konzentrationslager noch zur Anwendung  kam. Die Großmutter hatte zu Gunsten  der beiden Enkelkinder letztendlich darauf verzichtet ins gelobte Land in Sicherheit zu reisen, obwohl sie auf der Liste stand. Erschütternd sind die Schilderungen über den alltäglichen Überlebenskampf erst im Durchgangslager Westerbork, das sie mit dem „ungeheuerlichen Dienstagszug“ erreichte und später im Konzentrationslager Bergen Belsen, wo beispielsweise 12 Wasserhähne für 4000 Häftlinge ausreichen sollten. Ganz zu schweigen von der Toilettensituation und daraus resultierenden Erkrankungen. Warum Hannah dennoch freiwillig ihren Dienst dort tat, in welchem Zustand sie Anne im Konzentrationslager unter allergrößter Lebensgefahr wiedertraf, welche Entscheidungen sie als Jugendliche treffen musste, um ihre kleine Schwester Gabi zu retten, ihre vielen interessanten Lebensstationen sowie was sie als persönliche Rache an Hitler bezeichnet, ist im Buch nachzulesen.  Hannah Pick – Goslar erlebte die erste Theateraufführung über Annes Tagebuch in Israel 1957, bei der sie sich als ihre Freundin zu erkennen gab, die im Tagebuch häufiger als Hanneli auftauchte. Bis ins hohe Alter reiste sie in alle Welt zu Veranstaltungen oder zu Zeitzeugengesprächen in Schulklassen, um  Annes Kindheitswunsch, nämlich eine Berühmtheit und Buchautorin zu werden, zu unterstützen. Genau wie Anne Frank wollte sie einfach nur leben und ihre Träume erfüllen. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt inhaltlich und preislich empfehlen ab 13 Jahren!(S. Ruschke)

  • Leseratte

    aus Berlin

    5/5

    02.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegend

    Das Schicksal von Hanneli, Anne und ihren Familien macht einen sehr betroffen. Was man sich fragt "Warum hat denn niemand geholfen"? Viele Länder hätten helfen können, haben es aber nicht, auch die USA nicht. Sehr traurig, es muß so furchtbar gewesen sein. Es macht sehr nachdenklich.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

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    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    28.07.2025

    eBook (ePUB)

    Durch andere Augen

    Wer Anne Franks Tagebuch bereits kennt und vielleicht die ein oder andere Sekundärliteratur über die jüdische Tagebuchschreiberin gelesen/gehört hat, erfährt in diesem Buch noch einmal eine andere, persönliche Schilderung.

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