Mariya kehrt als zukünftige Winterkönigin in ihre Heimat zurück. Zusammen mit der Weißen Armee will sie das Reich des Winters aus der Herrschaft der Nihilisten befreien. Ein langer Weg liegt vor ihr, den sie mit neuen Verbündeten und alten Bekannten bestreitet. Sie handelt nicht nur zum Wohl des Volkes, auch ihr eigener Wunsch nach Rache treibt sie an. Die Geister ihrer Vorfahren unterstützen sie bei ihrem Vorhaben und verleihen ihr die Kraft, sich gegen ihre Feinde zu behaupten. Magie verlangt jedoch immer einen Preis - ist Mariya bereit, ihn zu zahlen?
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Grandioser Abschluss einer wundervoll erzählten Reihe
Danke für die tolle Zusammenfassung des zweiten Teils. Nach vielen Monaten des Wartens ist das einfach eine wunderbare Hilfe.
Als Mariya endlich mit alten Bekannten und einem Teil der Weißen Armee zusammen trifft, merkt sie langsam - in einem wundervoll geschriebenen Prozess - welche Rolle sie in der Zukunf von Winter bekleiden muss.
Ich möchte nicht zu viel verraten doch es gibt einige emotionale Wiedersehen.
Mittlerweile kann sie sich der Kraft ihrer Vorfahren fast bedingungslos bedienen. Doch dies geht nicht nur in eine Richtung und macht Mariya Angst. Auch hier gibt es dunkle Vorhersagen und Mariya muss sich nur dem Gedanken auseinander setzen, dass ihre Vorfahren, so oft sie ihr auch schon geholfen haben, nicht das Beste im Sinn haben.
Wieder einmal erleben wir alle Höhen und Tiefen. Wir verlieren, wir gewinnen, wir lieben und leiden mit Mariya, die einen unfassbaren Weg hinter sich gebracht hat.
Mayas Schreibstil hat etwas unfassbar bewegendes und fesselndes. Manchmal bekam ich das Gefühl Mariya zu sein, so lebensnah waren ihre Emotionen und Gedanken.
Ich kann die Reihe wirklich jedem ans Herz legen, der ein brutales Wintermärchen mit sehr menschlichen und nahbaren Charakteren lesen möchte.
Auch dieser Teil erhält von mir 5 von 5 Sterne und die Reihe einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und in meinem Regal.
Bewertung
aus Heimburg
5/5
19.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Meine_welt_aus_buchstaben
Ich liebe die gesamte Reihe. Sie war berauschend und beängstigend zugleich. Die Anlehnung an die russische Zarenfamilie Romanovs 1918, ist hier wirklich sehr gut umgesetzt und beschrieben. Hier treffen Realität und Fantasie aufeinander und verschmelzen zu einer ehrfürchtigen Einheit. Alle Gräueltaten im Buch könnten ebenso echt wie erfunden sein. Auch die Hoffnung und die Liebe zu einem Land war zum greifen nah. Mich hat die gesamte Geschichte nicht mehr los gelassen. Ich habe so sehr mit Mariya mitgefiebert. Ich habe mit ihr gelitten, gelacht, geleidet und geliebt. Es war ein Wechselbad der Gefühle. In dieser Geschichte tritt Mariya ihren Alleingang in Winter an. Sie muss die weiße Armee finden. Doch zunächst muss sie sich noch mit den grausamen Nihilisten auseinandersetzen. In ihrer Gefangenschaft erlebt sie unglaubliche Dinge. Nicht nur die Revolution schreitet voran, sondern auch die Magie im Land wird stärker. Mariya ihre Vorfahren drängen immer häufiger in ihr hervor. Doch allein ihr Mut und ihre Tapferkeit lassen mich staunen und sie bewundern.
Selbst die Kulissen und Schauplätze waren so bildlich beschrieben, als wenn man selbst vor Ort wäre. Erst das Ende der Story ließ mich endlich auf und ausatmen. Solch eine Spannung erlebt man nur selten. Ich kann die gesamte Reihe nur empfehlen. Wow.
nataliescozybookplace
aus Stadtkyll
5/5
19.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Eine Reise, die ich nie vergessen werde
Rezension „Berstendes Kupfer (Die Erben des Winters 3)“ von Maya Shepherd
Meinung
Als Königin des Winterreiches und mit der weißen Arme im Rücken kehrt Mariya zurück nach Winter um ihr Volk, welches so sehr unter den grausamen Taten der Nihilisten leidet, zu befreien. Sie brachten Tod, Leid und Krieg über das Land und Mariyas Familie und nun ist es an der Zeit, diesem Schreckens Regime ein für alle mal ein Ende zu setzen…
Mariya ist und bleibt weiterhin der Fokus dieser Reihe und auch wenn ihre Ahnen, ihre Magie und ihre Freunde ein Band erschaffen, das unweigerlich mit ihrem verknüpft ist, so sind es ihre Gedanken, Erfahrungen, Taten und vor allem Gefühle, die uns hier so hautnah präsentiert werden. Manchmal glaubte ich, ein Teil von Mariya lebe in mir.
Ich spürte ihren Durst nach Rache so sehr, fühlte all den Schmerz, Hass und die Verzweiflung, aber auch Hoffnung, Liebe, Freundschaft, Glück und das Wissen, Verbündete zu haben. Es war erschreckend wie intensiv und tief diese ganzen Empfindungen gingen. Es war, als sei ich selbst unwiederbringlich mit der Welt verwachsen.
Mariyas Reise in diesem letzten Band ist erneut geprägt von Höhen und Tiefen, von Siegen und Verlusten, von Gut und Böse. Diese vielen einzelnen Facetten sponnen sich zu einem Konstrukt zusammen, welches ich schon im ersten Band als episch, meisterhaft und allumfassend empfand. Maya Shepherd konstruiert eine Welt und gibt ihnen Charaktere, die das pure Leben sind.
Und wenn ich eines sicher sagen kann, dann das: am Ende wähnst du dich in Sicherheit. Glaubst, die vielen Rätsel und Geheimnisse endlich gelöst zu haben. Hast dich gerade damit abgefunden, dass nicht alle diese Schlacht überleben, und auf einmal „KNALL BÄHM“!!!!! Mein Herz setzte aus, hörte auf zu schlagen und ich konnte der Flut an Tränen nicht Herr werden.
Sei gewiss, diese letzte Reise fordert alles von dir!!
Fazit
Mariyas Reise ist gezeichnet von Gefahren, hohen Verlusten, aber auch Gewinnen, denn manchmal müssen wir erst durch die Dunkelheit gehen, um das Licht am Ende zu erkennen. Und eine gebrochene Seele kehrt meist mit einer Stärke zurück, die nur die Dunkelheit schaffen kann. Emotionen, Gefühle, Empfindungen - es war von höchster Intensität und Tiefe. Diese Fantasy Welt, mit ihrem historischen Kern und ihren endlosen Facetten, steckt voller Twists, Magie, Geheimnisse und Fäden.
Danke Maya Shepherd für diese epische und vor allem tränenreiche Reise. Danke für dieses Abenteuer, bei dem ich eigentlich nie wusste, welche Wege wir gehen mussten. Sie waren alles umfassend und gewaltig.
Ich vergebe 5 von 5 Sterne
bookshuntress
5/5
18.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Ich liebhasse dieses Finale.
Rezension zum finalen Band der „Die Erben des Winters“-Trilogie. Spoiler Gefahr für die vorherige Teile.
Als Winterkönigin und mit der weißen Arme im Rücken kehrt Mariya zurück nach Winter, um ihr Reich aus den Fängen der Nihilisten zu befreien. Auf diesem langen Weg wird sie von alten sowie neuen Verbündeten begleite. Dabei treibt nicht nur ihr ihrer Liebe zum Volk an, sondern auch ihr Wunsch nach Rache an. Die Geister ihrer Vorfahren unterstützten sie bei diesem Vorhaben und geben ihr die Kraft sich gegen ihre Feinde zu behaupten. Doch verlangt Magier immer nach ihrem Preis.
Okay, einerseits wollte ich unbedingt das Ende von Mariyas Reise erfahren, doch andererseits wo ich nun den finalen Band der Reihe gelesen habe, will ich mich noch nicht von dieser Welt und Mariya sowie ihren Vorfahren verabschieden, doch fühlt sich dieses Buch nach einem sehr passenden Abschluss für Mariyas Reise an.
Mariyas Entwicklung wird hier für grandios zum Höhepunkt gebracht. Im ersten Band war sie noch eine naive Prinzessin im goldenen Käfig, doch hier ist sie nun eine selbstständige starke junge Frau und auch, wenn ich sie nicht in jeder ihrer Handlungen unterstützte, so doch kann ich sie alle nach vollziehen, denn sie hat gelitten, sie hat bereits so viel verloren, da würde es mich ehr wundern, wenn sie nun moralisch tadellos handeln würde. Und genau diese moralische Grauzone gefällt mir.
Dazu mag ich auch sehr das Zusammenspiel von Mariya und ihren Vorfahren, die in ihrem Kopf herumspucken und mir die Geschichte Winters näher brachten.
Darüber hinaus muss ich abermals den Schreibstil und das Wordbuilding loben, denn beides zusammen kreiert eine überaus fesselnde Atmosphäre, die mich an die Seiten fesselte. Dabei schafft es die Autorin sowohl die völlig leidvollen also auch emotional berührenden Momente so stark rüber zu bringen und stets so aus zu balancieren, dass es bei mir wahrlich ein Wechselbad der Gefühle gab.
Ebenso bin ich weiterhin erschreckend davon fasziniert, wie diese Geschichte sich an wahren geschichtlichen Ereignisse anlehnt und die Abgründe des menschlichen Handelns aufzeigt, wobei es meiner Meinung nach, aber kein direktes festsetzten von Schwarz und Weiß gab, sondern alle Seiten beleuchtet werden und ich diese nachvollziehen kann, egal ob ich dem zustimmen würde oder nicht.
Insgesamt ist dies ein grandioses emotionales Finale dieser Reihe, die mich nun seit mehreren Monaten begleitet hat und mir mit jeden Band mehr ans Herz gewachsen ist, daher eine große Leseempfehlung für die gesamte Reihe.
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5/5
14.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Grandioses Finale
Was habe ich mich auf den finalen Band dieser Reihe gefreut, nachdem mich die ersten beiden Teile schon überzeugen konnten. Und auch bei “Berstendes Kupfer” der “Die Erben des Winters”-Trilogie wurde ich nicht enttäuscht und habe ein Finale bekommen, was anders war, als ich erwartet habe, aber dennoch für mich nicht besser hätte passen können.
Nach ihrer Rückkehr von den Juli-Inseln in das Reich des Winters kämpft Mariya sich mit Hilfe alter Freunde und neuer Bekannte den Weg frei, um ihr Reich gegen die Nihilisten zu verteidigen. Sie wird selbst zum Opfer, sieht all das Leid, welches ihrem Volk widerfahren ist und versucht alles in ihrer Macht stehende zu tun, das Schicksal von Winter zu retten. Die Stimmen ihrer Vorfahren werden immer lauter und versuchen die Oberhand zu gewinnen, sodass Mariya auch in ihrem Inneren immer wieder einen Kampf austragen muss.
Die Atmosphäre in diesem Band ist düster, beklemmend, erdrückend. Als Leser spüren wir genau, wie sehr das Volk des Winters zu leiden hat. Wir merken, was die Nihilisten den Menschen antun und sehen die vielen Ungerechtigkeiten, mit denen sie ihnen begegnen. Maya Shepherd schafft es mit Worten eine Stimmung hervorzubringen, in welcher wir gefangen sind und all das Leid miterleben. Wir lesen die Geschichte nicht nur – spätestens mit diesem Band leben wir sie, da es viele grausame Parallelen zum aktuellen Weltgeschehen gibt. Sie bringt uns mit dieser Reihe näher, wie sehr Menschen leiden, wenn Krieg herrscht. Wie sehr sich das Leben aller verändert und wie wichtig es ist, in solch dunklen Zeiten zusammen zu halten.
Da Maya Shepherd die Story an die Geschichte der Zarenfamilie Romanov angelehnt hat und viele Aspekte im Buch in der Geschichte auch so oder so ähnlich stattgefunden haben, wird uns Lesern wieder einmal bewusst, wie schnell die Welt sich wandeln kann und dass die Geschichte sich leider doch immer wieder wiederholt und die Menschheit selten aus der Vergangenheit lernt. Für mich hat Maya mit “Die Erben des Winters” eine Geschichte erschaffen, die emotional und erschreckend, bedrückend und düster war – eine Geschichte, an welche ich noch oft zurückdenken werde. Denn auch, wenn viele Elemente der Wahrheit entsprachen, konnte die Reihe mich auf eine Weise begeistern und abholen, wie ich es nicht erwartet habe.
Aber nicht nur die Stimmung im Buch konnte mich überzeugen, auch das Worldbuilding und die Charaktere selbst waren wundervoll ausgearbeitet. Das Reich des Winters hat Maya Shepherd bildhaft und wunderschön beschrieben, sodass ich mir in jedem Moment vorstellen konnte, was Mariya gerade sieht – ohne dass es zu detailliert und dadurch langatmig wurde. Auch die Charaktere – es machte einfach Spaß zu sehen, wie sehr sie wachsen und sich entwickeln. Gerade Mariya entwickelt eine Stärke während der Geschichte, die ich ihr zu Beginn des ersten Bandes einfach nicht zugetraut hätte. Sie hat mich mit ihren Handlungen und Entscheidungen immer wieder überrascht und ist zu einer Person geworden, die weiß, was im Leben wirklich zählt.
So schwer mir der Abschied auch gefallen ist, ich bin dankbar, dass Maya diese Geschichte mit uns geteilt hat. Dankbar für die vielen tollen Lesestunden, die mir die Reihe beschert hat und kann sie euch wirklich nur empfehlen zu lesen.
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