Mariya kehrt als zukünftige Winterkönigin in ihre Heimat zurück. Zusammen mit der Weißen Armee will sie das Reich des Winters aus der Herrschaft der Nihilisten befreien. Ein langer Weg liegt vor ihr, den sie mit neuen Verbündeten und alten Bekannten bestreitet. Sie handelt nicht nur zum Wohl des Volkes, auch ihr eigener Wunsch nach Rache treibt sie an. Die Geister ihrer Vorfahren unterstützen sie bei ihrem Vorhaben und verleihen ihr die Kraft, sich gegen ihre Feinde zu behaupten. Magie verlangt jedoch immer einen Preis - ist Mariya bereit, ihn zu zahlen?
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Grandioser Abschluss einer wundervoll erzählten Reihe
Catharina L. - @BreathOfThePages am 20.11.2022
Bewertungsnummer: 1829438
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Danke für die tolle Zusammenfassung des zweiten Teils. Nach vielen Monaten des Wartens ist das einfach eine wunderbare Hilfe.
Als Mariya endlich mit alten Bekannten und einem Teil der Weißen Armee zusammen trifft, merkt sie langsam - in einem wundervoll geschriebenen Prozess - welche Rolle sie in der Zukunf von Winter bekleiden muss.
Ich möchte nicht zu viel verraten doch es gibt einige emotionale Wiedersehen.
Mittlerweile kann sie sich der Kraft ihrer Vorfahren fast bedingungslos bedienen. Doch dies geht nicht nur in eine Richtung und macht Mariya Angst. Auch hier gibt es dunkle Vorhersagen und Mariya muss sich nur dem Gedanken auseinander setzen, dass ihre Vorfahren, so oft sie ihr auch schon geholfen haben, nicht das Beste im Sinn haben.
Wieder einmal erleben wir alle Höhen und Tiefen. Wir verlieren, wir gewinnen, wir lieben und leiden mit Mariya, die einen unfassbaren Weg hinter sich gebracht hat.
Mayas Schreibstil hat etwas unfassbar bewegendes und fesselndes. Manchmal bekam ich das Gefühl Mariya zu sein, so lebensnah waren ihre Emotionen und Gedanken.
Ich kann die Reihe wirklich jedem ans Herz legen, der ein brutales Wintermärchen mit sehr menschlichen und nahbaren Charakteren lesen möchte.
Auch dieser Teil erhält von mir 5 von 5 Sterne und die Reihe einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und in meinem Regal.
Meine_welt_aus_buchstaben
Bewertung aus Heimburg am 19.11.2022
Bewertungsnummer: 1828886
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ich liebe die gesamte Reihe. Sie war berauschend und beängstigend zugleich. Die Anlehnung an die russische Zarenfamilie Romanovs 1918, ist hier wirklich sehr gut umgesetzt und beschrieben. Hier treffen Realität und Fantasie aufeinander und verschmelzen zu einer ehrfürchtigen Einheit. Alle Gräueltaten im Buch könnten ebenso echt wie erfunden sein. Auch die Hoffnung und die Liebe zu einem Land war zum greifen nah. Mich hat die gesamte Geschichte nicht mehr los gelassen. Ich habe so sehr mit Mariya mitgefiebert. Ich habe mit ihr gelitten, gelacht, geleidet und geliebt. Es war ein Wechselbad der Gefühle. In dieser Geschichte tritt Mariya ihren Alleingang in Winter an. Sie muss die weiße Armee finden. Doch zunächst muss sie sich noch mit den grausamen Nihilisten auseinandersetzen. In ihrer Gefangenschaft erlebt sie unglaubliche Dinge. Nicht nur die Revolution schreitet voran, sondern auch die Magie im Land wird stärker. Mariya ihre Vorfahren drängen immer häufiger in ihr hervor. Doch allein ihr Mut und ihre Tapferkeit lassen mich staunen und sie bewundern.
Selbst die Kulissen und Schauplätze waren so bildlich beschrieben, als wenn man selbst vor Ort wäre. Erst das Ende der Story ließ mich endlich auf und ausatmen. Solch eine Spannung erlebt man nur selten. Ich kann die gesamte Reihe nur empfehlen. Wow.
Meinung aus der Buchhandlung
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Was habe ich mich auf den finalen Band dieser Reihe gefreut, nachdem mich die ersten beiden Teile schon überzeugen konnten. Und auch bei “Berstendes Kupfer” der “Die Erben des Winters”-Trilogie wurde ich nicht enttäuscht und habe ein Finale bekommen, was anders war, als ich erwartet habe, aber dennoch für mich nicht besser hätte passen können.
Nach ihrer Rückkehr von den Juli-Inseln in das Reich des Winters kämpft Mariya sich mit Hilfe alter Freunde und neuer Bekannte den Weg frei, um ihr Reich gegen die Nihilisten zu verteidigen. Sie wird selbst zum Opfer, sieht all das Leid, welches ihrem Volk widerfahren ist und versucht alles in ihrer Macht stehende zu tun, das Schicksal von Winter zu retten. Die Stimmen ihrer Vorfahren werden immer lauter und versuchen die Oberhand zu gewinnen, sodass Mariya auch in ihrem Inneren immer wieder einen Kampf austragen muss.
Die Atmosphäre in diesem Band ist düster, beklemmend, erdrückend. Als Leser spüren wir genau, wie sehr das Volk des Winters zu leiden hat. Wir merken, was die Nihilisten den Menschen antun und sehen die vielen Ungerechtigkeiten, mit denen sie ihnen begegnen. Maya Shepherd schafft es mit Worten eine Stimmung hervorzubringen, in welcher wir gefangen sind und all das Leid miterleben. Wir lesen die Geschichte nicht nur – spätestens mit diesem Band leben wir sie, da es viele grausame Parallelen zum aktuellen Weltgeschehen gibt. Sie bringt uns mit dieser Reihe näher, wie sehr Menschen leiden, wenn Krieg herrscht. Wie sehr sich das Leben aller verändert und wie wichtig es ist, in solch dunklen Zeiten zusammen zu halten.
Da Maya Shepherd die Story an die Geschichte der Zarenfamilie Romanov angelehnt hat und viele Aspekte im Buch in der Geschichte auch so oder so ähnlich stattgefunden haben, wird uns Lesern wieder einmal bewusst, wie schnell die Welt sich wandeln kann und dass die Geschichte sich leider doch immer wieder wiederholt und die Menschheit selten aus der Vergangenheit lernt. Für mich hat Maya mit “Die Erben des Winters” eine Geschichte erschaffen, die emotional und erschreckend, bedrückend und düster war – eine Geschichte, an welche ich noch oft zurückdenken werde. Denn auch, wenn viele Elemente der Wahrheit entsprachen, konnte die Reihe mich auf eine Weise begeistern und abholen, wie ich es nicht erwartet habe.
Aber nicht nur die Stimmung im Buch konnte mich überzeugen, auch das Worldbuilding und die Charaktere selbst waren wundervoll ausgearbeitet. Das Reich des Winters hat Maya Shepherd bildhaft und wunderschön beschrieben, sodass ich mir in jedem Moment vorstellen konnte, was Mariya gerade sieht – ohne dass es zu detailliert und dadurch langatmig wurde. Auch die Charaktere – es machte einfach Spaß zu sehen, wie sehr sie wachsen und sich entwickeln. Gerade Mariya entwickelt eine Stärke während der Geschichte, die ich ihr zu Beginn des ersten Bandes einfach nicht zugetraut hätte. Sie hat mich mit ihren Handlungen und Entscheidungen immer wieder überrascht und ist zu einer Person geworden, die weiß, was im Leben wirklich zählt.
So schwer mir der Abschied auch gefallen ist, ich bin dankbar, dass Maya diese Geschichte mit uns geteilt hat. Dankbar für die vielen tollen Lesestunden, die mir die Reihe beschert hat und kann sie euch wirklich nur empfehlen zu lesen.
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