Produktbild: Erbsünde

Erbsünde

1

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,1/12,9/3,5 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Original Sins

Übersetzt von

Malte Krutzsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5006-8

Beschreibung

Rezension

»Das ist vielleicht ein Buch! So krass habe ich Drogenabhängigkeit mit all ihren Schrecken noch nie gelesen. [...] Der Autor erspart sich und uns gar nichts. [...] Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen, weil es zeigt, dass auch im aussichtslosesten Anfang am Ende etwas Gutes stecken kann. [...] Großartig geschrieben: Aus Schmerz wurde Literatur!« Elke Heidenreich, Spiegel online, 04.06.2023 ("SPIEGEL Online")
»Der britische Schriftsteller Matt Rowland Hill erzählt in seinem Roman „Erbsünde“, im März auf Deutsch erschienen, vom Aufwachsen im Haushalt eines evangelikalen Baptistenpfarrers (…) In Hills Buch wird aus dem kleinen Matthew später ein heroinabhängiger Mann. Heute würde man sagen, die Erbsünde ist eine toxische Vorstellung.« Konstantin Sacher, Chrismon, Juni 2023 ("chrismon")
»Ein Buch wie ein Axthieb: Ehrlich bis zur Selbstaufgabe [...] Hill hat in 'Erbsünde' seine Grenzerfahrungen aufgearbeitet und den Lesenden erlaubt, ihm ganz nahe zu kommen. Dass das möglich ist, ohne sich als Voyeur zu fühlen, beweist das außerordentliche literarische Talent Hills.« Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine, 14.04.2023 ("Augsburger Allgemeine")
»Der Autor beeindruckt in seiner packenden Lebensgeschichte mit brillanter Sprache und tiefen Einblicken in seine Seelenlage.« Günther Freund, Buchprofile/medienprofile 68/2023, Heft 1, 04.08.2023 ("Buchprofile/ medienprofile")
»Eine Autobiographie, die es in sich hat (...) Dieser autobiographische Roman ist aber etwas Besonderes und so liest er sich auch. Der Autor nimmt absolut kein Blatt vor den Mund, erzählt bildreich und völlig ungeschönt von seinem Leben.« Sandra Dickhaus, Belletristik-Couch.de, 29.06.2023 ("Belletristik-Couch")
»Hills Stil mag ich sehr. Er erzählt einnehmend, zieht hinein, lässt uns nah heran an seine Geschichte, seine Gedanken, seinen Selbsthass.« ("Blog Letteratura")
»Man liest geschockt, atemlos und mit großer Bewunderung für literarische Präzision und Schonungslosigkeit.« Elke Heidenreich, Kölner Stadt-Anzeiger, 20.05.2023 ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Schon allein wegen der literarischen Kraft weit mehr als ein authentisches Aussteigerbuch. Hill erzählt mitreißend, aber nicht reißerisch, larmoyant schon gar nicht. Sein Ton bleibt auch im Schweren leicht, und er trifft.« ("zeitzeichen")
»Matt Rowland Hill ist ein Meisterstück gelungen [...] An der detailreichen Wiedergabe der Szenen könnte die Qualität dieses Textes liegen, an der Beobachtungsgabe dieses Mannes, bei der man sich fragt, wie eine Person wie Hill, der von einem Drogenrausch zum nächsten taumelt, überhaupt dazu in der Lage ist, Situationen so aufmerksam, so wach zu beschreiben. Und nicht zuletzt liegt eine große Faszination dieses Debüts in der psychologischen Raffinesse, mittels derer er sich selbst längst durchschaut hat.« Katia Schwingshandl, Buchkultur, 11.04.2023 ("Buchkultur")
»Als Kind eine Überdosis Religion, dann Heroin. Beides hat Matt Rowland Hill bis jetzt überlebt. Sein packender Lebensbericht ist schonungslos. Vorwürfe macht er niemandem, nicht mal Gott. […] Herausragend gut, ein literarisches Talent […] Jedem zu empfehlen, der sich für Menschen interessiert.« Udo Feist, WDR 5 Scala, 21.03.23 ("WDR 5")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,1/12,9/3,5 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Original Sins

Übersetzt von

Malte Krutzsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5006-8

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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Glaube und Sucht

Esther am 07.12.2025

Bewertungsnummer: 2672415

Bewertet: eBook (ePUB)

…eigentlich nicht mein Genre, aber da es eine wahre Geschichte ist, hat mich das Denken und Handeln des Autors sehr mitgezogen. Man fällt mit ihm tief in sein Schicksal der Heroinsucht und verzweifelt sogleich. Stellenweise etwas zäh, aber im Ganzen glaubhaft.

Glaube und Sucht

Esther am 07.12.2025
Bewertungsnummer: 2672415
Bewertet: eBook (ePUB)

…eigentlich nicht mein Genre, aber da es eine wahre Geschichte ist, hat mich das Denken und Handeln des Autors sehr mitgezogen. Man fällt mit ihm tief in sein Schicksal der Heroinsucht und verzweifelt sogleich. Stellenweise etwas zäh, aber im Ganzen glaubhaft.

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Erbsünde

von Matt Rowland Hill

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

Zum Portrait

5/5

"Mein Widerstand gegen alles fühlte sich wie eine Selbsterschaffung an. Und Heroin wie die Ursünde."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fortsetzung der Überschrift: "eine der wenigen Ursünden, die ich noch begehen konnte!" Matt Rowland Hill wächst als ältestes von vier Kindern auf. In Wales, wo sein Vater Pfarrer einer evangelikalischen Freikirche ist, seine Mutter erzieht klassische die Kinder, ist "nur" Hausfrau. Übertrifft aber beim radikal-konsequent ausgelebten Anwenden des Alten und Neuen Testaments sogar ihren Gatten. Auf jede Frage gibtˋs ein passendes Bibel-Zitat als Antwort, was nicht passt, wird passend gemacht. Matt erträgt dieses Leben immer weniger, unausgesprochen bricht er mit den Eltern, zieht aus. Mittlerweile lebt die Familie in England, Matt ist dabei, einen mehr als ordentlichen Studienabschluss zu erreichen, als er, letztlich immer auf der Suche, in einen rasanten Strudel der extremen Drogenabhängigkeit gerät. Was ihm mehrfach fast das Leben kostet, ein Ausstieg aber immer unwahrscheinlicher wird, und eigentlich auch gar nicht mehr erwünscht ist... Ich habe schon lange nicht mehr so eine schonungslose Abrechnung gelesen: Matt Hill "quält" seine Leserschaft buchstäblich von der ersten Seite an, seine Schilderung von der Beerdigungsfeier eines Mit-Junkies ist kaum auszuhalten. Ebenso, wie nach diesem fulminanten Einstieg in seine Lebensgeschichte, wie die Beschreibung eines Familienurlaubs in einem englischen Badeort. Danach geht es aber erst richtig zur Sache! Matt Hill kann unglaublich gut schreiben, verdammt ehrlich dazu. Sein Buch ist keine Warnung, keine Rechtfertigung, es gelingt ihm auf beeindruckende Weise, die Hochs nach dem injizieren des Stoffs, und das Glücksgefühl, fast zu glorifizieren, aber auch den tiefen Fall später deutlich zu machen. Als User der ganz harten Drogen bist du allein, du hast keine Freunde, keine Bindungen, keine anderen Interessen mehr: "Abu, Gabriel oder sonst wen in der Bevan Ward brauchte ich nicht anzulügen. Wozu auch? Wir waren der Psychomüll der Gesellschaft, ihr seelischer Schrotthaufen. Tiefer konnten wir nicht fallen..." "Dieses Buch ist brilliant!" urteilte der renommierte "Guardian", "Ein Autor mit immenser Begabung!" die "Sunday Times" "Ein herzzerreißender Text über Sucht und Religion, Familie und Schuld und über die Poesie von Toiletten..." verrät der Klappentext - dem ist nichts hinzuzufügen außer: LESEN!
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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"Mein Widerstand gegen alles fühlte sich wie eine Selbsterschaffung an. Und Heroin wie die Ursünde."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fortsetzung der Überschrift: "eine der wenigen Ursünden, die ich noch begehen konnte!" Matt Rowland Hill wächst als ältestes von vier Kindern auf. In Wales, wo sein Vater Pfarrer einer evangelikalischen Freikirche ist, seine Mutter erzieht klassische die Kinder, ist "nur" Hausfrau. Übertrifft aber beim radikal-konsequent ausgelebten Anwenden des Alten und Neuen Testaments sogar ihren Gatten. Auf jede Frage gibtˋs ein passendes Bibel-Zitat als Antwort, was nicht passt, wird passend gemacht. Matt erträgt dieses Leben immer weniger, unausgesprochen bricht er mit den Eltern, zieht aus. Mittlerweile lebt die Familie in England, Matt ist dabei, einen mehr als ordentlichen Studienabschluss zu erreichen, als er, letztlich immer auf der Suche, in einen rasanten Strudel der extremen Drogenabhängigkeit gerät. Was ihm mehrfach fast das Leben kostet, ein Ausstieg aber immer unwahrscheinlicher wird, und eigentlich auch gar nicht mehr erwünscht ist... Ich habe schon lange nicht mehr so eine schonungslose Abrechnung gelesen: Matt Hill "quält" seine Leserschaft buchstäblich von der ersten Seite an, seine Schilderung von der Beerdigungsfeier eines Mit-Junkies ist kaum auszuhalten. Ebenso, wie nach diesem fulminanten Einstieg in seine Lebensgeschichte, wie die Beschreibung eines Familienurlaubs in einem englischen Badeort. Danach geht es aber erst richtig zur Sache! Matt Hill kann unglaublich gut schreiben, verdammt ehrlich dazu. Sein Buch ist keine Warnung, keine Rechtfertigung, es gelingt ihm auf beeindruckende Weise, die Hochs nach dem injizieren des Stoffs, und das Glücksgefühl, fast zu glorifizieren, aber auch den tiefen Fall später deutlich zu machen. Als User der ganz harten Drogen bist du allein, du hast keine Freunde, keine Bindungen, keine anderen Interessen mehr: "Abu, Gabriel oder sonst wen in der Bevan Ward brauchte ich nicht anzulügen. Wozu auch? Wir waren der Psychomüll der Gesellschaft, ihr seelischer Schrotthaufen. Tiefer konnten wir nicht fallen..." "Dieses Buch ist brilliant!" urteilte der renommierte "Guardian", "Ein Autor mit immenser Begabung!" die "Sunday Times" "Ein herzzerreißender Text über Sucht und Religion, Familie und Schuld und über die Poesie von Toiletten..." verrät der Klappentext - dem ist nichts hinzuzufügen außer: LESEN!

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