Produktbild: Der unendliche Gipfel

Der unendliche Gipfel Roman

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2023

Verlag

Mairisch Verlag

Seitenzahl

352

Maße (B/H)

13/20 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Flieder

Originaltitel

Zuurstofschuld

Übersetzt von

Ruth Löbner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948722-25-8

Beschreibung

Rezension

»Eine fesselnde Ode an die Berge.«
Nederlands Dagblad
»Ein atemberaubendes Kletterabenteuer, aber auch eine Parabel über Freundschaft und Freiheit und darüber, wie die Berge der eigenen Existenz einen Sinn geben.«
Onno Blom, Volkskrant
»In diesem Roman gelingt es Heijmans, die raue Welt der Felsen und der eisigen Kälte wunderbar mit der menschlichen Welt der Gefühle und Unzulänglichkeiten zu verweben.«
Eline Verburg, De Telegraaf

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2023

Verlag

Mairisch Verlag

Seitenzahl

352

Maße (B/H)

13/20 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Flieder

Originaltitel

Zuurstofschuld

Übersetzt von

Ruth Löbner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948722-25-8

Herstelleradresse

mairisch Verlag
Schwenckestr. 68
20255 Hamburg
Deutschland
Email: kontakt@mairisch.de
Url: www.mairisch.de
Telephone: +49 40 68896755
Fax: +49 40 228135099

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  • Lust_auf_literatur

    5/5

    12.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großartiger Bergsteigerroman mit Tiefgang!

    Ich bin sehr, sehr, sehr begeistert! In diesem Roman fand ich die volle Magie der Literatur für mich in perfekter Kombination: ein komplettes Abtauchen aus dem Alltag in ein spannendes Abenteuer und gleichzeitig eine tiefe Reflexion über das, was uns Menschen antreibt und ausmacht! Wie der Titel schon suggeriert, hat der Niederländer Heijmans hier einen Bergsteigerroman geschrieben. Sein ebenfalls niederländischer Protagonist Walter Welzenbach beginnt während des Studiums mit seinem Freund Lenny mit dem Klettern und bald besteigen die beiden ihre ersten Berge. Das Bergfieber wird zum Mittelpunkt von Walters Leben aber auch letztendlich seine Einsamkeit. Dann am Berg kämpft jeder für sich alleine. Heijmans Roman hat stellenweise den Charakter eines spannenden Abenteuerromans. Er beschreibt Kletter- und Bergsteigerszenen so authentisch und nervenaufreibend, dass ich googeln musste, ob Figur und Autor nicht doch etwa ein und die selber Person sind. Das Rahmengerüst der Erzählung ist Walters einsame und quälende Besteigung seines letzten Gipfels. Zwischendurch streut Heijman Rückblicke aus Walters Erinnerung an die Freundschaft mit Lenny ein und an vergangene Bergabenteuer. Zusätzlich finden sich Reminiszenzen an bekannte Bersteigerlegenden, was mich ganz besonders freut. Sie sind alle da: Kurz, Bonatti, Mallory, Rutkiewicz, Messner, Krakauer und viele mehr, deren Geschichten und Schicksale mich schon lange faszinieren. Unter der Oberfläche des Abenteuersszenarios stellt Heijman große Fragen. Fragen nach Freiheit und Verantwortung, nach Freundschaft und der Einsamkeit. Die Frage, ob der Mensch im innersten Kern doch immer alleine ist? Eine eindeutige Antwort gibt Heijman nicht, er zeigt aber wie verletzlich, klein und verloren wir sein können angesichts der Größe der Berge und des Lebens. Und so blättere auch ich verloren und emotional die letzten Seiten um und doch erfüllt von der Kraft dieser Wahnsinnsgeschichte! Eine fette Empfehlung für euch und ein Muss für Liebhaber:innen von Bergabenteuern. Ein echtes Highlight!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    25.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Der Berg ruft

    »Hier oben zu sein hat keine Bedeutung – das zu begreifen, ist das Schwierigste.« Der Tag, an dem Walter Welzenbach seinen ersten Berg bestieg, bestimmte sein Leben: Nie wieder würde er etwas anderes wollen. Jetzt steht er auf seinem letzten Gipfel, der 8188 Meter hoch ist, und blickt auf seine Einsamkeit, nur um zu erkennen, dass »...die Sehnsucht schöner ist als ihre Erfüllung.« (S.324) Mit diesem Buch entführt Toine Heijmanns seine Leser in atemberaubende Höhen. Er gibt Einblick in menschliche Abgründe, stellt Fragen nach Bergkameradschaft in der Todeszone und nach dem Sinn des (Bergsteiger)Lebens. Gleichzeitig geht er der Frage nach, was Menschen den Bergen antun und die Berge den Menschen. »Machen wir uns nichts vor: Wir trampelten den Berg zu Tode.« (S.149) Heijmanns erzählt die Geschichte zweier fiktiver Bergsteiger und Freunde, Lenny Tichy und Walter Welzenbach. Die Nachnamen entlehnt er bei zwei realen Bergsteigern: Herbert Tichy (1912-1987), einem österreichischen Bergsteiger und Wilhelm „Willo“ Welzenbach (1899-1934), der 1934 an der Deutschen Nanga-Parbat-Expedition teilgenommen hat. Welzenbach starb beim Abstieg am Nanga Parbat (8.125 Meter) an Erschöpfung. In diese Geschichte eingeflochten sind auch die großen Mythen und Legenden des Bergsteigens, von Francesco Petrarca bis Edmund Hillary, von Toni Kurz bis Reinhold Messner. In zahlreichen Zitaten lässt er andere Bergsteiger zu Wort kommen, wie zum Beispiel aus Seite 201 Wanda Rutkiewicz (1943-1992), die als eine der wichtigsten Frauen im Bergsport gilt. »Ich suche den Tod nicht, aber ich habe nichts gegen die Vorstellung, in den Bergen zu sterben. Die meisten meiner Freunde sind dort und warten auf mich.« () Am Kangchendzönga erfüllt sich im Mai 1992 ihr Schicksal. Sie gilt seither als verschollen. Der Niederländer Heijmanns, in dessen Heimat die höchste natürliche Erhebung, der Vaalserberg, gerade einmal 322,4 m hat, lässt seine Leser an großen Triumphen und Tragödien seiner Protagonisten teilhaben. Das gelingt ihm vor allem durch Walter, der als Ich-Erzähler diesen Roman dominiert. Vor allem die Gedanken, die ihm auf dem Weg zu seinem letzten Gipfel durch den Kopf gehen, machen auch die Leser nachdenklich. Dabei ist es unerheblich, ob es sich hier um einen Bergbegeisterten handelt, der alles, auch seine Gesundheit der (Sehn)Sucht unterordnet oder jemanden, der die Berge lieber von unten sieht. Fazit: Gerne gebe ich diesem Roman über zwei fiktive Bergsteiger, der in einfühlsamen und doch eindringlichen Worten von der (Sehn)Sucht nach den Bergen erzählt, 5 Sterne.

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    Alexander S.

    Thalia Nürnberg

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    5/5

    23.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach fantastisch!

    Ein Bergsteigerroman, der alle emotionalen Höhen und Tiefen des Alpinismus grandios aufs Papier bringt. "Der unendliche Gipfel" erzählt die Geschichte zweier Freunde, die ihr Leben dem Klettern, dem Bergsteigen und letzten Endes der Suche nach wahrer Freiheit verschrieben haben. Die Gradwanderung zwischen LEIDENschaft und Selbstzerstörung wird so packend präsentiert, das man oft selbst das Gefühl hat, bei dünner Luft durch die Todeszone zu stapfen. Toine Heijmans gibt uns Charaktere an die Hand, die glaubwürdig und emotional greifbar die Geschichte zum Leben erwecken. Auch erzählerisch lässt Heijmans nichts anbrennen. Neben der ohnehin schon tollen Story spickt er sein Buch mit vielen spannenden Bergsteigeranektoden, die uns die Erfolge und Tragödien des Alpinismus näherbringen. Ein rundum großartiges Buch, das so gut geschrieben ist, dass man auch ohne Affinität zur Bergsteiger-Thematik bedenkenlos zugreifen kann.

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