Zweistromland

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.11.2022

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

244

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.11.2022

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,8 cm

Gewicht

320 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7546-6079-9

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4.0

2 Bewertungen

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Können die Brüder sich wieder annähern?

Bewertung aus Remscheid am 10.01.2023

Bewertungsnummer: 1857880

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Krieg passiert es, dass die Zwillingsbrüder Werner und Oswald auseinander gerissen werden. Werner schafft es mit dem Vater aus Dresden zu fliehen und die beiden bauen sich im Westen ein neues Leben auf. Vor allem der Vater denkt aber oft an den Sohn, den er im Osten zurück lassen musste, der aber nun in diesem Land unerreichbar scheint. Oswald selber kommt mit dem System in der DDR gut zurecht und er wird von einer Frau wie ein Sohn großgezogen. Der Vater sucht nach seinem verlorenen Sohn und nach der Wende könnten sich alle wieder besser kennenlernen. Aber man merkt auch, dass die Brüder einfach in grundverschiedenen Welten aufgewachsen sind. Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag Bücher, die mir unsere deutsche Geschichte nahebringen, weil ich selber bei der Wiedervereinigung noch zu jung war, um alles erfassen zu können. In diesem Buch hat man eine interessante Geschichte um eine Familie, die in den Wirren des Krieges auseinander gerissen wird, aber auch viel Wissen um die beiden deutschen Staaten und die Zeit nach der Wiedervereinigung zusammen. Das macht dieses Buch spannend zu lesen. Man möchte wissen, wie es mit den Brüdern weiter geht und erfährt quasi nebenbei noch einiges über die Geschichte unseres Landes. So macht mir Lektüre großen Spaß.
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Können die Brüder sich wieder annähern?

Bewertung aus Remscheid am 10.01.2023
Bewertungsnummer: 1857880
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Krieg passiert es, dass die Zwillingsbrüder Werner und Oswald auseinander gerissen werden. Werner schafft es mit dem Vater aus Dresden zu fliehen und die beiden bauen sich im Westen ein neues Leben auf. Vor allem der Vater denkt aber oft an den Sohn, den er im Osten zurück lassen musste, der aber nun in diesem Land unerreichbar scheint. Oswald selber kommt mit dem System in der DDR gut zurecht und er wird von einer Frau wie ein Sohn großgezogen. Der Vater sucht nach seinem verlorenen Sohn und nach der Wende könnten sich alle wieder besser kennenlernen. Aber man merkt auch, dass die Brüder einfach in grundverschiedenen Welten aufgewachsen sind. Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag Bücher, die mir unsere deutsche Geschichte nahebringen, weil ich selber bei der Wiedervereinigung noch zu jung war, um alles erfassen zu können. In diesem Buch hat man eine interessante Geschichte um eine Familie, die in den Wirren des Krieges auseinander gerissen wird, aber auch viel Wissen um die beiden deutschen Staaten und die Zeit nach der Wiedervereinigung zusammen. Das macht dieses Buch spannend zu lesen. Man möchte wissen, wie es mit den Brüdern weiter geht und erfährt quasi nebenbei noch einiges über die Geschichte unseres Landes. So macht mir Lektüre großen Spaß.

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Ein Stück deutscher Geschichte

Bewertung aus Glauchau am 15.12.2022

Bewertungsnummer: 1843865

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Werner und Oswald fallen in ihr Leben in Dresden zu einem Zeitpunkt, an dem bereits ein verbrecherischer Sog herrscht. Und von diesem Moment an werden sie als winziger unschuldiger Teil des deutschen Volkes in die Zukunft integriert….“ Wenige Tage vor Beginn des Zweiten Weltkrieges werden die Zwillinge Oswald und Werner geboren. Werner ist einige Minuten älter als sein Bruder. Der Autor hat einen gut recherchierten Roman über die jüngere deutsche Geschichte geschrieben. Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge. Ihr Leben ist exemplarisch für viele andere. Der Roman ist in fünf Abschnitte gegliedert. Der Schriftstil ist ausgereift und abwechslungsreich. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Bombardierung von Dresden und der strategischen Planung, die dem vorausgegangen ist. „...Harris besteht nun darauf, die Altstadt und zivile Ziele auszusuchen, statt strategische Industriegebäude zu bombardieren. Und er setzt auf Nacht- statt Tagangriffe...“ Oswald und Werner erleben mit ihren fünf Jahren, wie ihre schwangere Mutter und die jüngere Schwester von einer niederbrechenden Decke im Keller beim ersten Luftangriff erschlagen werden. Es ist heftig, wie die Angriffe und ihre Folgen beschrieben werden. Nach dem zweiten Angriff reiht sich der Vater in die Schlage der Löschenden. Oswald und Werner streiten sich. Oswald läuft fort. Damit wird die Trennung für viele Jahre zementiert. Im zweiten Kapitel geht es um die ersten Jahre nach den Krieg. Der Vater und Werner haben Dresden verlassen. Sie gelangen an den Rhein. Oswald wird von Getrude Funcke gefunden. Sie nimmt den Jungen zu sich und gibt ihn fortan als ihren Sohn aus. Der dritte Abschnitt skizziert die unterschiedliche Entwicklung zu beiden Seiten der neuen Grenze. „...Die neu gegründete BRD profitiert von der Unterstützung der westlichen Alliierten, die sich für den Wiederaufbau in der Trizone engagieren, während man die SBZ durch weitere Demontage für das Anzetteln des Weltkrieges büßen lässt...“ Dietmar baut sich ein eigenes Geschäft auf. Zusammen mit Werner werden sie Verkäufer für Nixdorf. Auch Oswald geht in die Elektronikindustrie. Er arbeitet bei Robotron. Eingebunden werden sowohl politische Entwicklungen als auch Fakten zur wirtschaftlichen Lage. Das vierte Kapitel beginnt 1982 und geht bis kurz nach der Wende. Dietmar und Werner kommen nach Dresden. Jetzt wird deutlich, wie weit sich beide Brüder auseinander entwickelt haben. Dass Werner die Entwicklungsabteilung kauft, in der Oswald arbeitet, ist nur der Anfang vom Ende. Der Streit ist heftig „...Aber es war keine Vergewaltigung. Ihr habt es selbst gewollt, ihr habt euch als Hure angeboten, ihr wolltet die D-Mark, wir haben euch gekauft – und auch bezahlt...“ Das letzte Kapitel untersucht den Vereinigungsprozess genauer und zeigt, was der mit den Menschen gemacht hat. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es arbeitet die Teilung an unterschiedlichen persönlichen Schicksalen auf und zeigt, was in und nach der Wende so gelaufen ist. Was mir allerdings ein bisschen fehlt, sind die wesentlichen politischen Strömungen in der BRD. Andererseits liefert der Roman Fakten über Entscheidungsprozesse auf höchster Ebene, die nachdenklich stimmen.
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Ein Stück deutscher Geschichte

Bewertung aus Glauchau am 15.12.2022
Bewertungsnummer: 1843865
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Werner und Oswald fallen in ihr Leben in Dresden zu einem Zeitpunkt, an dem bereits ein verbrecherischer Sog herrscht. Und von diesem Moment an werden sie als winziger unschuldiger Teil des deutschen Volkes in die Zukunft integriert….“ Wenige Tage vor Beginn des Zweiten Weltkrieges werden die Zwillinge Oswald und Werner geboren. Werner ist einige Minuten älter als sein Bruder. Der Autor hat einen gut recherchierten Roman über die jüngere deutsche Geschichte geschrieben. Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge. Ihr Leben ist exemplarisch für viele andere. Der Roman ist in fünf Abschnitte gegliedert. Der Schriftstil ist ausgereift und abwechslungsreich. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Bombardierung von Dresden und der strategischen Planung, die dem vorausgegangen ist. „...Harris besteht nun darauf, die Altstadt und zivile Ziele auszusuchen, statt strategische Industriegebäude zu bombardieren. Und er setzt auf Nacht- statt Tagangriffe...“ Oswald und Werner erleben mit ihren fünf Jahren, wie ihre schwangere Mutter und die jüngere Schwester von einer niederbrechenden Decke im Keller beim ersten Luftangriff erschlagen werden. Es ist heftig, wie die Angriffe und ihre Folgen beschrieben werden. Nach dem zweiten Angriff reiht sich der Vater in die Schlage der Löschenden. Oswald und Werner streiten sich. Oswald läuft fort. Damit wird die Trennung für viele Jahre zementiert. Im zweiten Kapitel geht es um die ersten Jahre nach den Krieg. Der Vater und Werner haben Dresden verlassen. Sie gelangen an den Rhein. Oswald wird von Getrude Funcke gefunden. Sie nimmt den Jungen zu sich und gibt ihn fortan als ihren Sohn aus. Der dritte Abschnitt skizziert die unterschiedliche Entwicklung zu beiden Seiten der neuen Grenze. „...Die neu gegründete BRD profitiert von der Unterstützung der westlichen Alliierten, die sich für den Wiederaufbau in der Trizone engagieren, während man die SBZ durch weitere Demontage für das Anzetteln des Weltkrieges büßen lässt...“ Dietmar baut sich ein eigenes Geschäft auf. Zusammen mit Werner werden sie Verkäufer für Nixdorf. Auch Oswald geht in die Elektronikindustrie. Er arbeitet bei Robotron. Eingebunden werden sowohl politische Entwicklungen als auch Fakten zur wirtschaftlichen Lage. Das vierte Kapitel beginnt 1982 und geht bis kurz nach der Wende. Dietmar und Werner kommen nach Dresden. Jetzt wird deutlich, wie weit sich beide Brüder auseinander entwickelt haben. Dass Werner die Entwicklungsabteilung kauft, in der Oswald arbeitet, ist nur der Anfang vom Ende. Der Streit ist heftig „...Aber es war keine Vergewaltigung. Ihr habt es selbst gewollt, ihr habt euch als Hure angeboten, ihr wolltet die D-Mark, wir haben euch gekauft – und auch bezahlt...“ Das letzte Kapitel untersucht den Vereinigungsprozess genauer und zeigt, was der mit den Menschen gemacht hat. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es arbeitet die Teilung an unterschiedlichen persönlichen Schicksalen auf und zeigt, was in und nach der Wende so gelaufen ist. Was mir allerdings ein bisschen fehlt, sind die wesentlichen politischen Strömungen in der BRD. Andererseits liefert der Roman Fakten über Entscheidungsprozesse auf höchster Ebene, die nachdenklich stimmen.

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Zweistromland

von Edgar Bernardi

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