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Produktbild: Matze macht fette Beute

Matze macht fette Beute Abenteuer im Rauhen Haus

5

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.01.2023

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/2,2 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-335-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.01.2023

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/2,2 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-335-6

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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  • kuddel

    5/5

    22.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    über das Rauhe Haus

    Dieser Jugendroman verbindet die fiktive Geschichte des Jungen Matze mit der reale Geschichte des Rauhen Hauses in Hamburg. Dieses Unternehmen der Diakonie arbeitet auch heute noch im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe an vielen Standorten in Hamburg und Schleswig Holstein. Die Arbeit dort orientiert sich noch heute am biblischen Auftrag zur Nächstenliebe und am christlichen Menschenbild. Die Kinder, die damals das Glück hatten dort aufgenommen zu werden, erhielten Essen, Kleidung, Bildung und durften, wenn sie erwachsen wurden, einen Beruf lernen. Der Autor hat Quellen und Aufzeichnungen von Hinrich Wichern genutzt, um nah an den Begebenheiten zu bleiben. Das Buch ist für Kinder ab 9 Jahren und kurzweilig und spannend geschrieben. 1833 lebt der 12jährige Matze im Hamburger Gängeviertel. Aufgrund seiner Armut wird er zum Dieb. Als er erwischt wird droht ihm Zuchthaus. Doch er hat Glück und landet im Rauhen Haus. Hier trifft er auf J..H. Wichern, den Gründer des Hauses. Er begegnet ihm ganz anders als andere Erwachsene, vom Glauben getragen will er den Kindern helfen und ist sehr zugewandt. Das neue Leben und die Erfahrungen die Matze macht, verändern ihn. Gerne möchte er dieses Leben auch für seinen kleinen Bruder. Doch ihn nachzuholen birgt einige Gefahren für Matze, er könnte alles verlieren. Matzes fette Beute bezieht sich nicht auf das Diebesgut, sondern das, was er im Rauhen Haus so reichlich erhält. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, das ist für Kinder gut geeignet, so kann man immer eine sinnvolle Pause einlegen oder auch gut mal eine Passage vorlesen. Die Geschichte rund um Matze ist sehr einfühlsam, aber auch spannend geschrieben. Seine Wandlung, sein wachsender Glaube und auch sein großes Ziel für sein späteres Leben sind gut wiedergegeben. Der Text ist fesselnd und die Handlung wirkt authentisch. Wichern und seine Frau sind gut gezeichnet, sie wirken glaubwürdig, ihre Ideale sind gut herausgearbeitet. Das Leben für Kinder vor 200 Jahren wird gut beschrieben. Die Verbindung der fiktiven Geschichte mit den realen Fakten ist hier sehr unterhaltsam geglückt. Den Kindern und mir hat das Buch sehr gut gefallen, wir empfehlen es gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    großartig

    Bei „ Matze macht fette Beute – Abenteuer im Rauhen Haus“ von Hans-Dietrich Nehring handelt es sich um ein Kinderbuch für Kinder ab ca. 9 Jahren. Die Geschichte ist in Hamburg, im Jahre 1833 angesiedelt. Im Nachwort erfährt man sehr viel über das Rauhe Haus, deren Bewohner usw. - dies ist genauso interessant, wie die Geschichte. Der Mix aus realen und fiktiven Ereignissen, haben mich fasziniert. Dies macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Ebenso die Passagen, in denen der Glauben an Gott, mit einbezogen wird. Dem Autor ist hier eine wunderbare und tiefgründige Geschichte gelungen. Ich ( 43 ) , habe sie genauso verschlungen, wie meine 10 jährige Nichte. Man wird als Leser so in den Bann gezogen. Mit Neugier verfolgt man den weiteren Werdegang der Protagonisten, kann sich gut in deren Alltag hineinversetzen und durch die bildhaften Beschreibungen die Handlungsorte sehr gut vorstellen. Durch die große Schrift, ist dieses Buch sehr gut für Kinder lesbar. Die Geschichte ist leicht verständlich und durch den tollen Schreibstil, lässt sich diese sehr flüssig lesen. Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    31.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Neue Hoffnung für Matze

    „...Matze hat Hunger. Es gibt verschieden Arten von Hunger. Einmal den Hunger nach etwas Leckerem, etwas Besonderem, und dann den Hunger, der einfach nur Hunger ist. Matze hat einfach nur Hunger...“ Mit diesen Sätzen beginnt ein Kinderbuch, das in Hamburg im Jahre 1833 spielt. Matzes Vater vertrinkt das Geld. Für den 12jährigen Matze und seinen kleinen Bruder Jan gibt es nur zwei Möglichkeiten: betteln oder stehlen. Der Autor hat eine berührende und tiefgründige Geschichte geschrieben. Der Schriftstil ist kindgerecht und gut lesbar. Die historischen Gegebenheiten werden anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Matze bricht mit seinem Bruder Jan ausgerechnet ins Haus des Polizeiherrn ein. Dort wird er von dessen Tochter Leni erwischt. Jan gelingt die Flucht. Als der Hausherr erscheint, muss Matze damit rechnen, ins Zuchthaus zu kommen. Zufällig kommt der Polizeiherr aber mit Johann Hinrich Wichern. Der nimmt Matze mit ins Rauhe Haus. Da hört er von Amanda, Wicherns Frau: „...Iss, so viel du willst. [...] Im Rauhen Haus geht niemand hungrig ins Bett und hier geht niemand mit Hunger in den Tag...“ Sehr realistisch werden die Verhältnisse in dem Kinderheim beschrieben. Schnell stellt Matze fest, dass er nicht eingeschlossen ist. Er soll nicht aus Zwang bleiben, sondern freiwillig. Grundlage des Zusammenlebens ist der christliche Glaube. Er bestimmt den Tagesablauf. Auch wenn einer der Jungen damit Probleme hat, wird er nicht anders behandelt wie die anderen. Die Vielschichtigkeit der Gemeinschaft wird gut herausgearbeitet. Manche der Jungen haben schon mehr erlebt, als es für sie gut ist. Aber über die Vergangenheit wird nicht mehr gesprochen. Warum und wieso wird eindeutig im Buch erklärt. Wichtig ist, dass nun für alle ein Neuanfang möglich ist. Die Jungen bekommen Unterricht, dürfen später ein Handwerk erlernen und ihnen werden soziale Werte des Zusammenlebens vermittelt. Natürlich bleiben Konflikte nicht aus. Matze möchte, dass auch sein kleiner Bruder im Rauhen Haus aufgenommen wird. Dafür geht er ein großes Risiko ein. Wird das Folgen haben? Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Im Rauhen Haus wurde Kinder eine Zukunft gegeben, die nach den Vorstellungen der Zeit eigentlich solche keine hatten. Der Erziehungsstil Wicherns setzte völlig neue Maßstäbe. Es zählte die Gemeinschaft, nicht der Profit.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    24.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiges Kinderbuch über die Gründung des Rauhen Hauses in Hamburg. Sehr empfehlenswert!

    Mit seinem Kinderbuch „Matze macht fette Beute – Abenteuer im Rauhen Haus“ bringt der Autor Hans—Dietrich Nehring kleinen und großen Lesern das Leben von armen Kindern in Hamburg vor 200 Jahren nahe und geht hierbei auch auf die Gründung des Rauhen Haus ein. Matze lebt mit seinem kleinen Bruder Jan bei seinem trunksüchtigen Vater. Die Mutter ist schon lange gestorben und so sieht sich Matze in der Verantwortung für Jan. Da wieder einmal kein Geld im Haus ist, beabsichtigen die beiden in ein großes, vornehmes Haus einzubrechen und richtig fette Beute zu machen. Doch die Tochter des Hauses erwischt die beiden, während Jan fliehen kann, wird Matze verhaftet. Droht ihm nun erneut eine Zuchthausstrafe? Was wird dann aus Jan? Gibt es keine Rettung für die beiden Brüder? Das Leben vor 200 Jahren war nicht einfach und für die armen Kinder aus dem Gänge Viertel in Hamburg schon gar nicht. Wie bei Matze und Jan war es keine Seltenheit, dass Kinder stehlen mussten, um zu überleben. Dem Autor ist es hervorragend gelungen, das Leben dieser Kinder dem Leser realitätsnah und wahrhaftig nahezubringen, was unter anderem daran liegt, dass große Teile des Buches eben auch der Wahrheit entsprechen, so erschreckend es sich heute anhört. Hans-Dietrich Nehring zeigt auf, was passiert, wenn es kein soziales Auffangnetz gibt. Hierbei hat mich sehr angesprochen, dass die historischen Fakten nicht nur gut recherchiert wurden, sie fließen auch wunderbar in die Geschichte mit ein. Für den Leser, der mehr wissen möchte, gibt es am Ende des Buches noch einige Hinweise sowie ein Literaturverzeichnis. Der Schreibstil des Autors liest sich hervorragend und die Geschichte hat einen guten Spannungsbogen. Die Charaktere der Protagonisten werden gut aufgebaut, auch das Setting wird gelungen beschrieben und mit einer Karte ergänzend erklärt. Hamburger werden so manches schnell wiedererkennen. Für mich hat dieses Buch aber besonders der christliche Glaube der Familie Wichern begeistert. Hier wird deutlich, was der gelebte Glaube alles verändern kann. Sehr gerne empfehle ich dieses großartige Kinderbuch weiter, das auch für Erwachsene eine gute Informationsquelle über die Gründung des Rauhen Haus sein dürfte.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    4/5

    13.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Neuanfang in Wicherns große Familie

    Der 12jährige Matze will nicht stehlen, aber was soll er machen? Er hat so viel Hunger, und Papa kommt nicht nach Hause. Bestimmt ist er mal wieder in einer Kneipe. Zusammen mit seinem kleinen Bruder Jan macht sich Matze auf den Weg, um etwas zu „organisieren“. Da der Polizeiwachtmeister auf dem Markt patrouilliert, müssen sich die Jungs etwas anderes einfallen lassen. Sie hoffen in einem Wohnhaus „fette Beute“ zu machen, dann müssten sie nicht mehr hungern. Es scheint so einfach zu sein, ein Kellerfenster steht offen. Sie klettern herein und machen sich auf die Suche. Doch dann kommt die Tochter des Hauses zurück. Jan ist gleich weg, doch Matze kann nicht schnell genug fliehen. Er hat große Angst wieder ins Zuchthaus zu kommen. Johann Hinrich Wichern kommt gerade zu dem Haus, in dem der Einbruch missglückte. Er nimmt Matze mit. Doch wie wundert sich dieser, als er nicht eingesperrt wird, sondern sich stattdessen zuerst einmal sattessen darf. Mit der Zeit lernt er die Hausgemeinschaft des sogenannten „Rauen Hauses“ lieben. Jetzt fehlt nur noch sein Bruder, doch bei dem Versuch ihn auch in Wicherns Haus zu bringen, verliert Matze fast alles, was ihm liebgeworden ist. Diese Erzählung beruht auf die Lebensgeschichte Wicherns, der zusammen mit seiner Frau Rettungshäuser für die verarmten Kinder Hamburgs aufgebaut hat. Viele Ereignisse in der Geschichte haben tatsächlich so stattgefunden und wurden den Aufzeichnungen Wicherns entnommen. Es ist interessant zu lesen, wie Kinder in der Mitte des 19. Jahrhunderts lebten. Die Geschichte enthält viele spannende Episoden. Johann Wichern wird sehr gut beschrieben, er wirkt authentisch und lebensnah, mit seinen positiven und negativen Seiten. Ein kleiner Mangel sind einige Wiederholungen. Sprache und Erzählstil passen gut zur empfohlenen Altersgruppe. Vermutlich haben besonders ältere Grundschulkinder Freude an diesem Buch, das auch gut in einer Unterrichts- oder Gruppenstunde vorgelesen werden kann. Fazit: Eine spannende Geschichte über eine beeindruckende historische Gestalt, die die Lebensumstände von Kindern vor zweihundert Jahren beschreibt und mit seiner Schilderung eines liebevollen und aufopfernden Lebensstils beeindruckt. Sehr empfehlenswert!

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Bewertungen (5)

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