Produktbild: Staub fliegt höher als Glitzer

Staub fliegt höher als Glitzer

6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.01.2023

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

283

Maße (L/B/H)

20,4/13,3/2,3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Beige / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-331-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.01.2023

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

283

Maße (L/B/H)

20,4/13,3/2,3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Beige / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-331-8

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    20.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührende Geschichte

    „...Tanzen! Sie wollte tanzen. Schwerelos schweben über all dem, was da unten am Boden auf ihre Schultern drückte...“ Diese Zeilen stammen aus dem Prolog. Sie finden sich später in einem der Kapitel wieder. Sie wurden dem Kapitel vorangestellt. Der Prolog wird so zu einer Art Klammer, die den ersten Teil des Buches zusammenhält. Die Autorin hat einen bewegenden und tiefgründigen Jugendroman geschrieben. Es geht darum, den Sinn im eigenen Leben zu finden, aber auch die Schatten und Verletzungen der Vergangenheit aufzuarbeiten. Der Schriftstil lässt sich flott lesen.Anfangs wechselt die Geschichte zwischen den beiden Protagonisten. Cleo ist eine von ihnen. Sie lebt in einer Wohngruppe. „...Ungeduldig trommelte Cleo mit den Fingern auf ihren Oberschenkeln. Wann würde diese nervige Befragung endlich vorbei sein? Es war heiß in dem stickigen Büro des Kaufhausdetektivs...“ Warum Cleo klaut, weiß sie selber nicht so genau. Sie braucht die Dinge nicht. Es ist auch nicht der Kick, es zu können. Es scheint eher ihre Art der Vergangenheitsbewältigung zu sein. Was damals passiert ist, kommt erst nach und nach ans Licht. „...Warum war er nur so frustriert? Es lief doch alles super. Aurelie, seine beste Freundin von Kindheit an und seit fast fünf Jahren seine Partnerin, war offensichtlich verliebt wie am ersten Tag...“ Daniel oder Danic, wie sein Künstlername lautet, ist der Star des Familienzirkus´. Zusammen mit Aurelie postet er die Kunststücke im Internet. Daniel aber will mehr. Er möchte Jura studieren. Wie jedoch soll er das seiner Familie beibringen? Cleo bekommt Sozialstunden verordnet, die sie auf dem Friedhof absolvieren soll. Dort fühlt sie sich plötzlich angenommen. Sie lernt die Bestatterin Simone Lehmann kennen, die Cleo behutsam in ihre Arbeit mit einbezieht. Bei der Arbeit in der Kapelle sieht Cleo ein Bild von Jesu mit Schafen. Religion ist nicht ihr Ding. Ich mag aber trotzdem oder gerade deshalb ihren lockeren Umgang mit dem Thema. „...Sorry, Jesus, ich hab jetzt keine Zeit dich anzuschauen, sagte Clementine in Gedanken zu dem Bild. Was war denn jetzt los? Seit wann sprach sie mit fiktiven Personen?...“ Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass der Jesus des Bildes ihr Gegenüber bei einem Gespräch ist. Mir gefällt, dass hier nichts aufoktroyiert wird. Es ist allein Cleos Entscheidung, sich Jesus auf dem Bild zuzuwenden. Danic teilt seinen Eltern die Entscheidung für das Studium mit. Dabei entgegnet seine Mutter: „...Das sagst du uns ausgerechnet heute...“ Die Worte lassen Danic nicht los. Welches Familiengeheimnis verbirgt sich dahinter? Beide Handlungsstränge werden gekonnt zusammengeführt. Cleo und Danic reifen durch die Ereignisse. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

  • Jedida

    aus Unfinden

    5/5

    12.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Jesus liebt dich, du bist nie…

    Jesus liebt dich, du bist nie allein … sind zwei der Messages, die dieses Buch transportiert und deren Wahrheitsgehalt ich in keiner Weise negieren möchte. Religion bzw. der Glaube an etwas Höheres oder Gott mag durchaus dazu beitragen, dass sehr viele Menschen ein glücklicheres Leben führen. Viele andere Menschen aber haben traumatische Erfahrungen mit Religion gemacht – und dass diese Erfahrungen keine bloße Fiktion sind, ist mittlerweile allseits bekannt. Solche Menschen und vielleicht auch einige andere mögen es gar nicht, wenn sie in einem Jugendroman ganz unerwartet mit der Bibel zugetextet werden. Nicht, wenn weder das Cover, das ein Zirkuszelt zeigt, noch der Titel »Staub fliegt höher als Glitzer« noch der Klappentext darauf hinweisen, dass etwa ab der Hälfte des Buches alle Kapitel mit Bibeltexten überschrieben sind. Wenn diese Bibeltexte in die Geschichte eingebaut sind, indem sie z. B. der Pfarrer bei einer Beerdigung vorliest oder sie auf einem Grabstein stehen – fein. Das kann durchaus zu einem religiösen Setting passen und unterhaltsam sein. Ein Bibeltext zu Beginn eines Kapitels geht jedoch weit darüber hinaus, denn er ist an den Leser gerichtet, der in keiner Weise darum gebeten hat, bekehrt zu werden oder sonst welche Bibelsprüche aufs Auge gedrückt zu bekommen. Ich muss sagen, dass mir das den Lesegenuss dieses Buches wirklich verleitet hat, denn wer will schon gegen seinen Willen eine Meinung aufs Auge gedrückt bekommen? Dabei hat Anni E. Lindner einen angenehmen Schreibstil. Sie erzählt die Geschichte von Cleo, einer Ladendiebin, die im Heim lebt, sowie von Danic, einem Zirkusartisten, der lieber Jurist sein möchte, einfühlsam und mit Fingerspitzengefühl. Ebenso geht sie die Themen Suizid, Tod und die Suche nach dem Sinn im Leben an. Wenn über allem nicht dieses überdominante Thema Religion liegen würde, hätte dieser Roman mir wirklich gefallen können. Mittlerweile habe ich mich über den Verlag informiert und bemerkt, dass dort hauptsächlich christliche Bücher verlegt werden. Dann weiß ich zumindest beim nächsten Buch vorab Bescheid und kann die Finger davon lassen. Fazit: Ein wunderbar erzählter Jugendroman mit dem Augenmerk auf wichtige Themen, der besonders Menschen ansprechen dürfte, die sich nach göttlicher Führung und der Sicherheit und Geborgenheit einer religiösen Gruppe sehnen. Wer ein Thema mit Religion hat, sollte allerdings besser die Finger davon lassen oder zumindest wissen, worauf er sich einlässt.

  • Bewertung

    aus Brienz BE

    5/5

    02.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar guter (Jugend) Roman

    „Das Leben in den Griff kriegen? Diesen Versuch hatte sie längst aufgegeben. Mit elf hatte sie noch daran geglaubt, selbst über ihr Schicksal bestimmen zu können, wenn sie sich nur genug anstrengte. Mittlerweile wusste sie, dass nicht sie ihr Leben, sondern ihr Leben sie im Griff hatte. Und sie sah keinen Sinn mehr darin zu versuchen, das zu ändern.“ Buchauszug S. 28 Inhalt: Cleo hat sich selbst aufgegeben. Nach traumatischen Erlebnissen in ihrem Elternhaus, lebt sie nun in einer Wohngruppe. Sie hat keine Ahnung, was sie nach ihrem Schulabschluss mit ihrem Leben anfangen soll. Zudem muss sie wegen wiederholtem Diebstahl, Sozialstunden auf dem Friedhof verrichten. Die Begegnungen dort verändern Cleo unerwartet. Danic ist ein begabter Zirkusartist. Zusammen mit seiner Kindheitsfreundin betreibt er einen erfolgreichen Internetkanal. Sein Leben scheint perfekt, wäre da nicht die große Sehnsucht in seinem Herzen nach mehr Gerechtigkeit. Danic möchte Jura studieren und den Zirkus verlassen. Seine Familie reagiert alles andere als wünschenswert auf seine Pläne. Danic ahnt ja nicht, dass sein Wunsch, alte Wunden aufreißt und sich dahinter ein großes Familiengeheimnis verbirgt. Meine Eindrücke: Das Buch beginnt mit einem wahnsinnig dramatischen und zugleich künstlerischen Prolog, der viele Fragen aufwirft. Erst nach und nach erschliesst er sich dem Leser. Ich wurde von der Geschichte sofort in Bann gezogen und raste in weniger als 24h durch die knapp 300 Buchseiten. Besonders Cleo hatte es mir angetan. Der Autorin ist es unbeschreiblich gut gelungen dieses Mädchen zu zeichnen. Ein Gebilde aus Fassade, Gaben, tiefen Wunden, Schmerz und Liebenswürdigkeit. Cleo lässt sich für einen kleinen Glücksmoment immer wieder zum Stehlen hinreißen. Wenn sie unsichtbar war, macht sie das stolz. Wegen diversen Misserfolgen wurde sie vom Richter zu Sozialstunden auf dem Friedhof verdonnert. Hingegen ihrer Erwartungen, findet sie dort Menschen, die sich nicht von Cleos Fassade abschrecken lassen, sondern ihr mit Respekt und Verständnis begegnen. Es war so faszinierend in Cleos Gedanken Welt eintauchen zu dürfen. Gerade durch ihre direkte, manchmal auch recht freche Art, liest sich das Buch trotz der schweren und ernsten Themen humorvoll und so angenehm. Im Laufe der Handlung verknüpft sich Cleos Geschichte mit Danics Handlungsstrang. Ich habe beide sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. Während mit das Familiengeheimnis um Danic unheimlich ans Buch gefesselt hat, war ich emotional vor allem bei Cleo. Besonders gut gefiel mir außerdem der zeitgemäße Rahmen mit Corona Pandemie, Tiktok, Instagram usw. Die Geschichte hat mich tief bewegt. Einmal hatte ich sogar mehr als nur feucht Augen bekommen. Ich fand es sehr gut wie natürlich über den Tod geredet wurde und wie dieses Thema ein zentraler Teil der Handlung sein durfte. Natürlich ist der Friedhof ein etwas unkonventionelles Setting, aber es war absolut stimmig und niemals gruselig. Der Glaube wurde ebenfalls sehr ansprechend und passend in das Jugendbuch eingearbeitet. Es geht vor allem darum, dass man einfach zu Gott kommen kann. Er ist ein guter Zuhörer und wartet schon auf dich! Ein Buch, dass mich überraschen, zum Weinen, zum Schmunzeln und Nachdenken bringen konnte. Es hat mir unglaublich gut gefallen. Von mir gibt es 5 glasklare Glitzer-Sterne!

  • Bewertung

    5/5

    13.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    ein wunderbares Jugendbuch

    Das ist ein Jugendroman den ich von Herzen empfehle da er Gedanken, Gefühle und Fragen junger Menschen ausspricht und zeitgemäß einarbeitet. Anni E. Lindner hat die Geschichte beider Protagonisten wunderbar einfühlsam, sanft und ausdrucksstark erzählt. Im Wechsel kann man erst Cleo und dann Danic begleiten, ihren Alltag, ihre Problem, Sorgen, Gedanken und Fragen miterleben. Ganz groß finde ich das die Autorin auf eine gute Art und Weise auch auf Kämpfe im Bezug auf körperliche Anziehungskraft und daraus resultierenden Reaktion einzugehen. Dieses Buch spiegelt das Leben junger Menschen, man findet sich wieder und kann dadurch sowohl Cleo als auch Danic gut verstehen. Alles ist wunderbar erzählt, die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten und der Aufbau ist gigantisch. Die Autorin beginnt mit einem Prolog der an ein Gedicht erinnert. Es treibt einem die Tränen in die Augen. Nacheinander sind die Zeilen dieses Textes die Überschrift der einzelnen Kapitel und geben ihnen damit ein besonderes Gewicht. Dieses Buch ist großartig und hat mich sehr berührt. Es geht um unendliche Liebe, Gottes Nähe, vor allem am Tiefpunkt unseres Lebens, seine Hilfe und Präsenz. Es geht um Neuanfänge aber auch um Endlichkeit, um Ehrlichkeit und Freundschaft und um das Erkennen das Jesus jederzeit zur Hilfe da ist und wir durch ihn den Mut haben den wir brauchen um das Richtige zu tun.

  • Nicole

    aus Nürnberg

    4/5

    04.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Neuanfang?!

    Meine Meinung zum christlichen Jugendroman: Staub fliegt höher als Glitzer Vorab: Es ist ein christlicher Roman, und die Anfangsszenen hatten hohes Triggerpotenzial. Inhalt in meinen Worten: Zwei Jugendliche, die sich selbst finden müssen Die eine, die sich selbst nicht mag, weil sie das Gefühl hat, jeder kann sie nicht leiden, ihre Mutter verschwand und ihr Vater tat ihr unglaubliches an. Dann Danic, der ein Zirkusartist ist und dabei ist, seinen Weg zu finden, doch dabei erfährt er das alles was er annahm, was ihn ausmachte, ganz anders ist, wie er damit umgeht? Und was diese beiden jungen Erwachsenen gemeinsam haben? Das erfahrt ihr nur, wenn ihr diese Geschichte lest. Wie ich das Gelesene empfand: Der Anfang hatte klares Triggerpotenzial, und wer mit S**z** Probleme hat, sollte erst einmal sehr behutsam dieses Buch lesen. Denn am Anfang ist diese Szene wirklich hart, aber wer dann weiter lesen kann, erfährt, dass zwei Geschichten in einer Szene stecken und je nach Betrachtung der Geschichte kann man aus unterschiedlichen Perspektiven das alles betrachten. Dann wird die Geschichte aus zwei Sichten erzählt, Danic und Cleo. Beide unterschiedlicher wie sie sein können, haben doch etwas gemeinsam, sie wollen ankommen im Leben und ihren Platz finden, und ob es ihnen gelingt, das erfahrt ihr durch diese Geschichte. Die einmal im Zirkus spielt, sowie an der Uni in Leipzig, zum anderen auf einem Friedhof und einer Jugendwohngruppe. Was das alles miteinander zu tun hat? Lesen und Herz berühren lassen. Die Geschichten: Danic ist ein Zirkusartist, der aber tatsächlich überlegt Jura zu studieren, dabei wird ihm eine Schuld unterstellt, die eigentlich vor 19 Jahren ihren Lauf genommen hat, zudem ist er verliebt und das so richtig, doch er verleugnet seine Gefühle, was die Gründe sind, sollte er euch schon selbst verraten, doch dafür um das alles zu erkennen brauchte er Cleo. Doch diese hat ihre ganz eigene Geschichte und findet Jesus in dieser Geschichte. Und erkennt, sie muss und vor allem will sie Sachen gerade biegen, und ihren Weg finden, der gar nicht so einfach zu finden ist, da es alles zerissen hatte was ihr Halt und Sicherheit gab und daraufhin fing sie das Klauen an, nicht um sich damit zu belohnen, sondern es ist ein Druck der in ihr ist. Wie sie damit umgeht und warum hier ein junger Pfarrer in Ausbildung eine wichtige Rolle spielen darf, sowie auch eine Katze die immer wieder Cleo über die Wege läuft, erfahrt ihr in dieser Geschichte. Der Handlungsverlauf. Den Großteil des Buches teilen sich Kapitelweise Cleo und Danic. Doch irgendwann verschwimmen diese beide Erzählstrukturen. Was am Ende ein wenig anstrengend wurde, aber den Hauptteil der Geschichte auflockerte und spannend machte. Weil immer wenn ich gerade mit Cleo oder Danic in der Geschichte war, fing der andere Part das Erzählen an. Das machte den Spannungsbogen definitiv größer. Warum ich euch das Buch empfehlen möchte: Es ist eine Geschichte zweier junger Menschen, die an sich nichts gemeinsam haben, außer den einen Ort, den Friedhof, und das macht es so realistisch. Denn das Leben beginnt aber endet eben auch irgendwann, wie der Burger, denn du hin und wieder zu dir nimmst. Der Boden ist die Geburt, dazwischen gibt es viele leckere, und weniger leckere Dinge zum essen und oben den Deckel, der das Leben abschließt. Eine Metapher, die bewusst im Buch genutzt wird, um wirklich eine deutliche Botschaft an den Leser zu bringen die ich gut finde, denn wie oft wird gerade dem Sterben nicht in die Augen gesehen. Es ist zudem eine Jugendbuchgeschichte, die anregt hinzusehen, das Leben anders anzupacken und vielleicht alte Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit diese einen nicht länger quälen. Bewertung: Das Ende war mir nicht so ganz rund erschienen, zu glücklich, zu leicht gelöst, wo das Buch ansonsten ein wenig schwer und intensiv war, so war es am Ende leicht wie ein Luftballon der zum Himmel fliegt, das passte für mich nicht so zu hundert Prozent, auch wie die Erzählstränge zusammen geführt wurden, ansonsten finde ich diese Jugendbuchgeschichte extrem stark und auch extrem wichtig. Auch wenn Cleo sich mit Jesus verbunden hat, so blieb es bei Danic offen, was ich realistisch und gut empfand.

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