Produktbild: Ein Kind unserer Zeit

Ein Kind unserer Zeit

10

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.12.2022

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

130

Maße (L/B/H)

22/17/0,8 cm

Gewicht

215 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

979-10-419-0069-5

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.12.2022

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

130

Maße (L/B/H)

22/17/0,8 cm

Gewicht

215 g

Auflage

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Sprache

Deutsch

ISBN

979-10-419-0069-5

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Die Fiktion des Vaterlandes

Madelyne Schaich am 08.07.2025

Bewertungsnummer: 2534357

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ödön von Horváth, ein (leider) längst vergessener Autor, verdeutlich in seinen Werken stets den Pazifismus und das Scheitern eines Individuums an der Gesellschaft. Dabei liegt den Figuren stets eine Ambivalenz zu Grunde, die sie nicht aufbrechen können und dies nur in der Resolution des eigenen Ichs- sei es durch das Beenden der eigenen Existenz oder dem entfliehen der amoralischen Gesellschaft. Die naive Kriegseuphorie einer hoffnungslosen Jugend, die vom Rand der Gesellschaft in den Fokus für ein Vaterland rücken möchte, um gesehen zu werden und Teilhabe an etwas Großem zu sein, bleibt am Ende verlassen zurück und ihnen wird für ihre Partizipation nichts zurückgegeben. Der Hauptmann als Schlüsselfigur, das Scheitern an dem fiktiven Konstrukt eines Vaterlandes, hinterfragt die Gründe für die Partizipation eines Krieges. Ein höchst kritisches Werk, das stets von hoher Relevanz sein wird.

Die Fiktion des Vaterlandes

Madelyne Schaich am 08.07.2025
Bewertungsnummer: 2534357
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ödön von Horváth, ein (leider) längst vergessener Autor, verdeutlich in seinen Werken stets den Pazifismus und das Scheitern eines Individuums an der Gesellschaft. Dabei liegt den Figuren stets eine Ambivalenz zu Grunde, die sie nicht aufbrechen können und dies nur in der Resolution des eigenen Ichs- sei es durch das Beenden der eigenen Existenz oder dem entfliehen der amoralischen Gesellschaft. Die naive Kriegseuphorie einer hoffnungslosen Jugend, die vom Rand der Gesellschaft in den Fokus für ein Vaterland rücken möchte, um gesehen zu werden und Teilhabe an etwas Großem zu sein, bleibt am Ende verlassen zurück und ihnen wird für ihre Partizipation nichts zurückgegeben. Der Hauptmann als Schlüsselfigur, das Scheitern an dem fiktiven Konstrukt eines Vaterlandes, hinterfragt die Gründe für die Partizipation eines Krieges. Ein höchst kritisches Werk, das stets von hoher Relevanz sein wird.

Jugend im Faschismus

Isolani aus Linz am 16.06.2021

Bewertungsnummer: 566888

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Gymnasiallehrer hat in einer Zeit des Faschismus mit seiner Schulklasse zu kämpfen. Da er sich den gängigen Meinungen nicht anschließen will und kann, hassen ihn seine Schüler dafür. Als er mit seiner Klasse auf ein Ferienlager fährt (hier werden die Schüler militärisch ausgebildet), kommt es zur Eskalation: Ein Junge namens N. wird ermordet aufgefunden. Im Verlaufe des Prozesses gesteht Z. den Mord. Seine Ferienliebe Eva beteuert aber, daß ein anderer Junge der Mörder sei. Sie kann das Aussehen des Fremden beschreiben, doch das Gericht glaubt ihr nicht. Nur der Lehrer ahnt, wer der wahre Mörder ist... Ödön vor Horváth schrieb "Jugend ohne Gott" im Jahre 1937. Es ist eine Kritik an die nationalsozialistische Ideologie des dritten Reiches. Der Lehrer zweifelt an Gott und seinen Mitmenschen. Die Jugend spielt eine zentrale Rolle, sie sollen zu Kampfmaschinen ausgebildet werden. Nach der Machtübernahme Hitlers am 30.01.1933 werden Horváths Stücke an den Deutschen Theatern verboten, 1934 auch in Österreich. Er flüchtet von Stadt zu Stadt. 1938 stirbt er in Paris.

Jugend im Faschismus

Isolani aus Linz am 16.06.2021
Bewertungsnummer: 566888
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Gymnasiallehrer hat in einer Zeit des Faschismus mit seiner Schulklasse zu kämpfen. Da er sich den gängigen Meinungen nicht anschließen will und kann, hassen ihn seine Schüler dafür. Als er mit seiner Klasse auf ein Ferienlager fährt (hier werden die Schüler militärisch ausgebildet), kommt es zur Eskalation: Ein Junge namens N. wird ermordet aufgefunden. Im Verlaufe des Prozesses gesteht Z. den Mord. Seine Ferienliebe Eva beteuert aber, daß ein anderer Junge der Mörder sei. Sie kann das Aussehen des Fremden beschreiben, doch das Gericht glaubt ihr nicht. Nur der Lehrer ahnt, wer der wahre Mörder ist... Ödön vor Horváth schrieb "Jugend ohne Gott" im Jahre 1937. Es ist eine Kritik an die nationalsozialistische Ideologie des dritten Reiches. Der Lehrer zweifelt an Gott und seinen Mitmenschen. Die Jugend spielt eine zentrale Rolle, sie sollen zu Kampfmaschinen ausgebildet werden. Nach der Machtübernahme Hitlers am 30.01.1933 werden Horváths Stücke an den Deutschen Theatern verboten, 1934 auch in Österreich. Er flüchtet von Stadt zu Stadt. 1938 stirbt er in Paris.

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