Umgestaltungen in der St. Nicolauskirche 1938 und 2022 Ergänzung zum neuen Gedenk- und Lernort mit Bildern von Eva Dittrich im ehemaligen Altaraufsatz von 1938
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.12.2022
Verlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
42 (Printausgabe)
Dateigröße
2438 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783756853120
Der frühe Tod der beiden ist vor der Gründung der Anstalten erfolgt. Im Bild ist für Sengelmann diese Zeit, die bei der Gründung hinter ihm lag, auch durch die Position beider erkennbar gemacht. Noch mit Adele wurde 1850 im Pfarrhaus in Moorfleth eine Arbeitsschule begonnen, die später als St. Nikolai-Stift am Alsterlauf ihren neuen Ort fand. Erst nach der Heirat 1859 mit seiner zweiten Frau Jane Elisabeth (= Jenny, 1831-1913) folgte dann der Landkauf für die Gründung. 1863 ziehen in das neu gebaute Haus "Schönbrunn" die ersten Zöglinge ein. Darunter ist auch Carl Koops (1848-1893), wohl der Junge neben dem Gründer. Durch ihn war Sengelmann auf das besondere Elend aufmerksam geworden, das im Bereich seiner ehemaligen Stadt-Gemeinde um den Hamburger Michel herum herrschte.
Das Jubiläum 1938 und das Wandbild kann die Anfänge des langen Wegs vor Augen führen, der die kinderlosen Sengelmann-Familien zu ihrem Engagement brachte: dass "Vater Sengelmann" und Jenny (auch nach seinem Tod) sich um ihre schnell wachsende neue "Anstalts-Familie" kümmerten.
Diese Szene der Sengelmann-Familien ist in Entsprechung zu den Kreuzes-Zeugen auf der anderen Seite des Wandbildes gedacht. Auch sie stellt dar, wie die Anfänge der Alsterdorfer Geschichte vom lange zurückliegenden Anfang zu verstehen sind. Unter dem Kreuz des erhöhten Christus hat begonnen, was Vater Sengelmann mit den Worten beschrieb: "Die Liebe Christi dringet uns also!" Diejenigen, die sich bewusst in diese Reihe einordnen, verstehen sich als "Gemeinschaft der Heiligen". Sie tragen die Liebe Christi weiter: als Boten um den Altar werden sie durch den guten Geist und die hintergründigen himmlischen Mächte gestärkt, um für andere Lasten zu tragen.
Unter dem Wandbild erinnern am Altaraufsatz fünf Bilder an die gefeierten christlichen Festtage. Der Anfang der Gemeinden wird durch die Gabe des Geistes beim Pfingstfest symbolisiert. Besonders beim Altar erfuhren die ehemals dort Versammelten immer wieder neu, dass der von Jesus Christus herkommende gute Geist sie stärken kann. - Diese Bilder gehören zur Gesamtkonzeption.
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