Der Vampir – Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix (Dead Ends A4-Archivband) Der Vampirfilm als unsterblicher Mythos des Horrorkinos
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- Deutsch ausgewählt
44,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.12.2026
Abbildungen
300, Bilder und Fotos
Herausgeber
Colla & Gen Verlag UG & Co. KGVerlag
Colla & Gen Verlag und ServiceSeitenzahl
216
Maße (L/B/H)
2/21,5/30,2 cm
Gewicht
1300 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-9857812-6-3
Lange bevor Dracula die Leinwand betrat, erzählten Legenden von Wiedergängern, Blutsaugern und Toten, die ihre Gräber verließen. Historische Figuren wie Vlad III., volkstümlicher Aberglaube und Bram Stokers Roman formten einen Mythos, den das Kino immer wieder neu auslegte. Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix wurden zu festen Regeln des Genres. Der Vampir selbst blieb wandelbar.
Der Vampir – Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix verfolgt die Entwicklung des klassischen Vampirfilms von 1922 bis 1979. Der Band beginnt bei den historischen und literarischen Wurzeln, untersucht die Figur des Grafen Dracula und ordnet seine Gegenspieler ein. Van Helsing steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, weshalb der Vampir zugleich Monster, Verführer, Fremder und Spiegel gesellschaftlicher Ängste sein konnte.
Mit F. W. Murnaus Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens erhielt der filmische Vampir eine seiner dauerhaftesten Gestalten. Universal machte Dracula anschließend zum aristokratischen Leinwandmonster und Bela Lugosi zur Ikone. Hammer Films brachte ab 1958 Farbe, Körperlichkeit und offenere Erotik in den Stoff. Christopher Lee und Peter Cushing prägten eine neue Generation des Gothic Horrors.
In den 1970er-Jahren löste sich der Vampir zunehmend aus den alten Schlössern. Blacula verband den Mythos mit Blaxploitation und amerikanischer Gegenwart. Frank Langellas Dracula , Tobe Hoopers Brennen muss Salem und Werner Herzogs Nosferatu – Phantom der Nacht zeigten 1979 drei grundverschiedene Wege, die Figur zwischen Romantik, Verfall und moderner Bedrohung fortzuführen.
Der bebilderte A4-Archivband verbindet Mythengeschichte, Filmbesprechungen, Produktionshintergründe, Figurenporträts und filmhistorische Einordnung. 216 Seiten über die klassischen Vampire des Kinos und ihre Wandlungen zwischen Stummfilm, Universal Horror, Hammer Gothic und den Umbrüchen der 1970er-Jahre.
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