Monika Peetz' vier Sommerschwestern kehren zurück an ihren Ferienort Bergen an der holländischen Nordseeküste, auf der Spur des großen Familiengeheimnisses. Eine spannende Suche nach der Wahrheit über den Tod ihres Vaters vor sommerlicher Urlaubskulisse.Jede Familie hat ein Geheimnis. Die Familie Thalberg hatte zwei. Das Rezept für den besten Käsekuchen der Welt und die Frage, was wirklich in der Sturmnacht geschehen war, in der der Vater verunglückte. In den großen Ferien kehren die vier Sommerschwestern an die holländische Nordseeküste zurück. Der Strandurlaub verwandelt sich in die ultimative Zerreißprobe. Ein mysteriöser Verfolger lässt die Konflikte zwischen den vier Frauen eskalieren. Alles kreist um die entscheidende Frage: Wohin war Johannes Thalberg in der Sturmnacht unterwegs? Jede der Schwestern kennt ein Stück der Wahrheit. Und jede hat etwas zu verbergen.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Bewertung
aus Quickborn
4/5
14.03.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Unterhaltsam und manchmal tiefgründig
Ein Hörbuch ganz nach meinem Geschmack! Ilka Teichmüller, mir noch gut in Erinnerung von "Am liebsten sitzen alle in der Küche", hat auch hier den richtigen Ton gefunden. Vier Schwestern, eine Mutter, kleine Kinder, großes Mädchen, diverses anderes "Personal", für jeden fand sie eine besondere Stimme.
Die Geschichte bringt vier Schwestern zusammen, die als Kinder in Bergen an der holländischen Nordseeküste ihre Ferien verbrachten, ihren Vater dort durch einen Unfall verloren und nun zwanzig Jahre später noch einmal die Sommerschwestern sein werden oder sollen, wenn es nach Helen ginge, die den Nostalgieurlaub organisiert hat. Das damalige Ferienhaus bietet beste Gelegenheit, in der Vergangenheit zu schwelgen, aber nicht jede ist bereit, dort einzuziehen. Doro, die älteste Schwester, ist gerade mit einer wahnsinnig irren Opernausstattung zu Gange, Helens Zwillingsschwester Amelie bleibt lieber in ihrem nahe gelegenen Ökodorf wohnen. So sind es zuerst nur Helen und die mittlere Schwester Yella mit ihren zwei süßen Bengels, die einziehen. Schon das nicht so einfach, aber zu bewältigen.
Dass sich im Laufe der Zeit immer wieder die Mutter, der herbe Name Henriette Thalberg passt perfekt, per Telefon zuschaltet und jedem die Stimmung vermiest, gehört zum Programm genauso dazu wie das Nachbohren von Helen, was am Abend des Todes ihres Vaters tatsächlich geschah. Es dauert ein Weile, bis sich alles eingespielt hat im Ferienhaus, es sind herzerfrischende Szenen, die in diesem Urlaub an den Nerven der Protagonisten knabbern und ihre Herzen erweichen.
Dass sich am Ende alles fügt, gehört dazu, denn schon Tucholsky dichtete, "Und darum wird beim happy end im Film jewöhnlich abjeblendt."
Ich kann dieses Hörbuch als fröhliche Unterhaltung mit Tiefgang wärmsten empfehlen, mir hat es so manche Stunde in der Küche und am Herd versüßt.
Monika Preetz hat ja noch weitere Lektüre veröffentlicht, da habe ich noch einiges vor.
Mirjam
5/5
26.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Lesehighlight
Absolute Leseempfehlung. Tolle Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, man fühlt sich mitten im Geschehen. Das Buch lebt eher von der persönlichen Entwicklung der einzelnen Schwestern als von einer mega Handlung. Wer das sucht, wird dieses Buch evtl langweilig finden bzw sollte eher in einem anderen Genre suchen. Der Handlungsort Holland wird so lebendig beschrieben, dass man beim Lesen schön abschalten kann. Ich freue mich schon auf Band 3 im nächsten Jahr.
aebbies.buechertruhe
5/5
18.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Keine Sommeridylle
Die Thalbergschwestern Doro, Helen, Yella und Amelie treffen sich zum Todestag ihres Vaters in Bergen an der holländischen Nordseeküste. Er starb dort vor vielen Jahren in einer Sturmnacht bei einem Autounfall. Noch heute fragen die Schwestern sich, warum ihr Vater bei diesem Unwetter das Haus verlassen hat und wohin er wollte. Doch während Helen unbedingt Klarheit darüber haben will, scheinen die anderen Schwestern kein Interesse daran zu haben. Helens Hartnäckigkeit führt nun dazu, daß sich die Stimmung immer mehr aufheizt. Bald stellt sich heraus, daß jede der Schwestern ihre eigenen Erinnerungen an die Unglücksnacht mit sich herumträgt. Als sie ihre Gedanken dazu endlich aussprechen, können sie alle Fakten wie ein Mosaik zusammensetzen und es kommt ein unglaubliches Familiengeheimnis ans Tageslicht.
Die "Sommerschwestern" gehen in die zweite Runde. Doch mit "Die Nacht der Lichter" bringt Monika Peetz ein ganz anderes Gefühl in diesen zweiten Teil ihrer Geschichte. Im ersten Teil herrschte gemütliche Ferienstimmung, während hier zwischen den Geschwistern keine gute Laune aufkommt. Es herrscht Mißtrauen und Neid. In dieser Geschichte ist die Mutter zwar nicht anwesend, doch sie beherrscht die Schwestern trotzdem. Ihre oberflächlich Art und ihr Egoismus heizt die explosive Stimmung noch zusätzlich auf. So entsteht beim Lesen eine Spannung und man wartet immer darauf, daß es zum großen Streit zwischen den Schwestern kommt. Als es dann soweit ist, merkt man erst, mit wieviel Schuldgefühlen jede von ihnen all die Jahre gelebt hat. Dieses Buch ist keine Gute-Laune-Sommergeschichte. Dazu ist es viel zu tiefgründig. Deshalb freue ich mich schon jetzt auf Teil 3!
Bewertung
4/5
28.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Eine Familiengeschichte, in der...
Eine Familiengeschichte, in der es darum geht, wie sehr die Vergangenheit die Gegenwart bestimmen kann. Erst nach langen Recherchen gelingt es, Licht in das Dunkel der Vergangenheit zu bringen. Ein Appell zum offenen Umgang miteinander.
Ingrid
aus Düsseldorf
4/5
04.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Unsicherheit der vier Schwestern darüber, wie es zum Unfalltod des Vaters kam
Im zweiten Band der Reihe „Sommerschwestern“ von Monika Peetz steht der Unfalltod des Vaters der vier Protagonistinnen im Mittelpunkt. „Die Nacht der Lichter“, wie auch der Untertitel des Buchs lautet“ ist der freudige Anlass, aus dem die Naturwissenschaftlerin Helen ihre Schwestern nach Bergen in den Niederlanden einlädt. Seit Monaten leidet sie unter Einschlafstörungen und empfindet Bedauern darüber, dass sie ihren dreißigsten Geburtstag nicht mit der Familie gefeiert hat. Immer größer wird ihr Wunsch nach gemeinsamer Zeit mit den Schwestern. Damit ihre Einladung attraktiv genug ist, um angenommen zu werden, mietet sie die Villa für mehrere Tage an, in der die Familie viele Jahre glücklich den Sommer verbrachte bis zu einer stürmischen Nacht, in der der Vater sein Leben verlor.
Über die Mutter Henriette erfuhr ich als Leserin, dass sie sich momentan auf einer Campingreise mit ihrem neuen Ehemann befindet. Helen erhält von ihrer ältesten Schwester Doro, einer selbständigen Kostümbildnerin, Helen nur eine eingeschränkte Zusage, weil sie sich wegen eines Auftrags nicht den ganzen angedachten Zeitraum freinehmen kann. Yella, die zweitälteste der vier Schwestern, freut sich, dass sie mit ihren beiden kleinen Söhnen dem Alltagstrott entfliehen kann. Helens Zwillingsschwester Amelie ist bereits vor Ort in Bergen, weil sie in dortigen Künstlerdorf in einer Wohngemeinschaft ihre berufliche und persönliche Erfüllung sucht.
Bei einer Recherche zu den Ereignissen der damaligen Sturmnacht bemerkt Helen eine Unstimmigkeit und beginnt den Tod des Vaters zu hinterfragen. Sie ruht nicht mit ihrer Suche nach dem Motiv, warum er mit dem Auto unterwegs war. Aber ihre Schwestern schweigen und fordern von ihr, nicht zurück, sondern nur nach vorne zu schauen. Mühsam trägt sie weitere Details zusammen und stellt schließlich fest, dass jede der Schwestern eine andere Erinnerung an die betreffende Nacht besitzt.
Bereits im ersten Band beschreibt die Autorin ihre Protagonistinnen mit eigenen Ecken und Kanten. Inzwischen hat sich jede von ihnen weiterentwickelt, was sich nicht immer zum Besten auf das Verhältnis der Schwestern untereinander auswirkt. Helen versteht es, trotz kleiner und größerer Meinungsverschiedenheiten Doro, Yella und Amelie zu nehmen, wie sie sind. Aber ihre Aussagen zur Sturmnacht stellen ihr Vertrauen auf eine schwierige Probe. Es ist auch wenig hilfreich, dass ihre Mutter auf telefonischen Weg wie üblich Beachtung einfordert und sich mit der Ältesten verbündet zu haben scheint.
Sehr genau schaut Monika Peetz auf das Familiengefüge und die kleinen Unstimmigkeiten, die Anlass bieten zu Eifersucht und Streit, wobei das Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie aus starken Stricken gewebt ist und ein Vergeben ohne viele Worte ermöglicht. In ihre Geschichte bindet die Autorin niederländischen Lebensstil ein, den sie aus eigener Erfahrung kennt, und ermöglicht damit ein realistisches Gesamtbild.
Gerne habe ich die Sommerschwestern im zweiten Band der Reihe „Die Nacht der Lichter“ von Monika Peetz zum Urlauben ins niederländische Bergen hin begleitet. Aufgrund unterschiedlicher Lebensauffassungen und der Unsicherheit über die Ereignisse der Sturmnacht vor vielen Jahren, in denen der Vater sein Leben verlor, bleiben die Tage am Meer nicht nur unbeschwert, sondern stellen die vier Schwestern vor neue Probleme im Miteinander. Doch feste Familienbande zeigen bereits dem Nachwuchs, dass man sich übereinander ärgert, aber man auch verzeihen sollte. Ein dritter Band soll im März 2024 erscheinen und ungeduldig hoffe ich darauf, dass darin auch die letzten Widersprüchlichkeiten in der Familiengeschichte aufgeklärt werden. Gerne empfehle ich das Buch weiter. Für Lesende, die den ersten Band bereits mochten, ist das Buch ein Must-Read.
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5/5
04.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Sie sind zurück
Die Sommerschwestern sind zurück und zwar in Holland, im Ferienort ihrer Jugend und leider auch Schauplatz des Todes ihres Vaters. Die Familiengeschichte wird weiter aufgerollt und aufgedröselt.
Sehr spannend und emotional!
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5/5
20.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Keine Familienidylle
Die Schwestern der Familie Thalberg treffen sich auf Einladung von Helen, der jüngsten von ihnen, wieder in ihrem alten Ferienort in Bergen, an der holländischen Nordseeküste. Helen erhofft sich von dem Zusammentreffen, ungeklärte Fragen und alte Konflikte zu lösen, um endlich mit dem Unfalltod des Vaters, vor vielen Jahren abschließen zu können. Doch wieder kommt alles ganz anders. Im zweiten Teil lösen sich einige Fragen aus der Vergangenheit, aber vieles bleibt noch verborgen. Ich freue mich schon auf den dritten Teil.
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4/5
12.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Im 2. Teil von Sommerschwestern...
Im 2. Teil von Sommerschwestern hat jede der Schwestern ein Geheimnis, betreffend des tödlich verunglückten Vaters in der Sturmnacht. Konflikte und alte Verletzungen aus der Kindheit brechen hervor, die bis ins Erwachsenalter nachhallen. Leicht zu lesen.
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4/5
01.04.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein Jahr ist vergangen, und die...
Ein Jahr ist vergangen, und die "Sommerschwestern" treffen wieder in Bergen zusammen. Der Tod des Vaters beschäftigt sie immer noch... da erscheint am Horizont ein weiteres Familiengeheimnis und ein Unbekannter... bewegend, berührend, emotional - sehr lesens- und hörenswert!
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4/5
18.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine neue Runde mit den Sommerschwestern
Seitdem sich die Thalberg Schwestern im vergangenen Sommer nach unendlich vielen Jahren wieder im niederländischen Sommerdomizil zusammengefunden hatten kann Helen nicht mehr richtig schlafen. Die Schatten der Vergangeheit lasten auf ihr. Was ist damals wirklich passiert, in dieser sturmumtosten Nacht in der ihr Vater starb?
Sie lädt alle Schwestern erneut zu einem Sommeraufenthalt an die niederländische Nordseeküste ein. Helen will den Dingen auf den Grund gehen und sticht dabei in ein Wespennest. Nicht jede Schwester hat den selben aufklärerischen Drang. Jede Schwester hat nicht nur mit den Dämonen aus der Vergangeheit zu känpfen, auch die Probleme aus dem Heute legen sich aufs Gemüt. So entsteht eine sehr aufgeladene Atmosphäre.
Wieder sehr spannend und gut geschrieben mit einem ewtwas unbefriedigenden Schluss der auf einen dritten Band hoffen lässt.
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