Produktbild: Grenzwege

Grenzwege Eine Jugend im geteilten Deutschland

1

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.03.2023

Verlag

Jaron Verlag

Seitenzahl

202 (Printausgabe)

Dateigröße

378 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783955520625

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.03.2023

Verlag

Jaron Verlag

Seitenzahl

202 (Printausgabe)

Dateigröße

378 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783955520625

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Quinty

    5/5

    17.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „…als trage ich in mir eine…

    „…als trage ich in mir eine Ost- und eine Westhälfte. Im Osten kann ich mich verlieben und im Westen frei denken.“ Der Roman „Grenzwege“ handelt von einer Jugend im geteilten Deutschland der 50er-Jahre. Ich-Erzählerin Lillibeth genannt Lily ist 14 und lebt zwischen Ost- und Westberlin. Wir begleiten Sie vom Teenager bis zur jungen Erwachsenen in einer Stadt, die zerrissen wird durch die Politik der Großmächte. 1951, noch liegen überall Trümmer in den Straßen Berlins. Der Krieg hat deutliche Spuren hinterlassen. Lily kennt noch die Berliner Bombennächte und jetzt erlebt sie im Ostsektor die Stromsperren, Lebensmittelkarten, die Geldnot und die politische Vereinnahmung der SBZ (Sowjetischen Besatzungszone). Lily sieht früh, dass im Sozialismus Taten und Worte auseinanderfallen. Sie schließt sich den Quäkern in Westberlin an, denn den sozialistischen Jugendvereinen kann sie wenig abgewinnen. Schon jetzt erkennt sie, dass selbst die Gedanken nicht mehr frei sein sollen. Der Roman liest sich wie die Tagebucheinträge eines pubertierenden Mädchens, dass langsam den Kinderschuhen entwächst. Sie teilt ihre privaten Sorgen und Nöte, kleine und große Freuden, macht Erzählsprünge in Vergangenheit und Gegenwart ihrer Familie. Im krassen Gegensatz zu dieser zu naiven Betrachtung stehen die zutiefst erwachsenen Einsichten in die politischen Ereignisse ihrer Zeit. Zum Glück lässt Köhncke ihre Protagonistin sprachlich wachsen. Sie wird politischer und zeigt auf, welche Konsequenzen der stärker werdende Einfluss der sozialistischen Diktatur auf ihr Leben und ihr Denken hat. Unglaublich, wie es der Autorin gelingt den Leser diese Enge spüren zu lassen. Und damit meine ich nicht nur die räumliche Enge sondern die aufkommende Enge im Denken, die zur Begrenzung der Freiheit in allen Lebensbereichen führen wird. Der Käfig schließt sich. Man hört die Scharniere bereits quietschen. Der Beton wird schon angemischt um eine Mauer zu bauen, die Menschen über 40 Jahre in eine ungewollte Isolation zwingt. Die Fenster und Türen zur Welt schließen sich. Und dann finde ich dieses Zitat vom guten „Ich-liebe-Euch-doch-alle-Onkel“ „Das ganze Geschwafel von wegen nicht Hinrichtung und nicht Todesurteil – alles Käse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil.“ Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR Wer mehr über den Beginn des Mauerbaus und das Leben im geteilten Berlin erfahren möchte, sollte diesen Roman unbedingt lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Grenzwege