Die Unwürdigen

Die Unwürdigen

Roman

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Die Unwürdigen

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ab 19,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

331

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/3,2 cm

Gewicht

526 g

Beschreibung

Rezension

"Roy Jacobsen zeichnet sich unter anderem dadurch aus, von der Vergangenheit so plastisch erzählen zu können, als sei er selbst dabei gewesen."
Frankfurter Rundschau, Katharina Granzin

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

331

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/3,2 cm

Gewicht

526 g

Auflage

1

Originaltitel

De uverdige

Übersetzt von

  • Gabriele Haefs
  • Andreas Brunstermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80691-9

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Die Wirren der Kriegszeit

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 06.02.2024

Bewertungsnummer: 2125002

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Am östlichen Rand von Oslo, Norwegen, leben die Familien von Carl, Olav und ihren Freunden in ärmlichen Verhältnissen. Der Zweite Weltkrieg ist im Gange, das Land durch die feindliche deutsche Macht besetzt. Die Jugendlichen schließen sich in Gruppen zusammen, lügen, betrügen und klauen, was nicht niet- und nagelfest ist, um es zu Geld zu machen und untereinander aufzuteilen. Nach dem Motto „Einer für alle, alle für einen“ wird füreinander gesorgt, Fragen keine gestellt. Das Buch begann im Jahre 1942 und beschrieb die Zeit bis zu Befreiung. Die Geschichte sprang zwischen den Freunden, es wurden aber auch einige Nebencharaktere thematisiert. Zu Beginn tat ich mich schwer mit dem trockenen Schreibstil und leider blieb dies so, wobei die Spannung für mich in Wellen kam und ging, je nach Person und Ereignis, das im Mittelpunkt stand. Manche Biografien haben mich gefesselt, einige leider gar nicht, bis zur Mitte plätscherte die Erzählung dadurch ein bisschen vor sich hin, obwohl es durchaus Stellen gab, die emotional aufgeladen waren und dadurch mehr Tiefe hatten. In der zweiten Hälfte zog das Tempo ein wenig an, es kam zu einigen Vorfällen, die die Spannung erhöhten. Nun wollte ich unbedingt wissen, wie es ausgeht und wurde belohnt. Alles in allem ein solider Roman, den ich mir aufregender gewünscht hätte. Es hätte für mich wohl besser gepasst mit einem anderen Schreibstil. Dennoch lesenswert!
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Die Wirren der Kriegszeit

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 06.02.2024
Bewertungsnummer: 2125002
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Am östlichen Rand von Oslo, Norwegen, leben die Familien von Carl, Olav und ihren Freunden in ärmlichen Verhältnissen. Der Zweite Weltkrieg ist im Gange, das Land durch die feindliche deutsche Macht besetzt. Die Jugendlichen schließen sich in Gruppen zusammen, lügen, betrügen und klauen, was nicht niet- und nagelfest ist, um es zu Geld zu machen und untereinander aufzuteilen. Nach dem Motto „Einer für alle, alle für einen“ wird füreinander gesorgt, Fragen keine gestellt. Das Buch begann im Jahre 1942 und beschrieb die Zeit bis zu Befreiung. Die Geschichte sprang zwischen den Freunden, es wurden aber auch einige Nebencharaktere thematisiert. Zu Beginn tat ich mich schwer mit dem trockenen Schreibstil und leider blieb dies so, wobei die Spannung für mich in Wellen kam und ging, je nach Person und Ereignis, das im Mittelpunkt stand. Manche Biografien haben mich gefesselt, einige leider gar nicht, bis zur Mitte plätscherte die Erzählung dadurch ein bisschen vor sich hin, obwohl es durchaus Stellen gab, die emotional aufgeladen waren und dadurch mehr Tiefe hatten. In der zweiten Hälfte zog das Tempo ein wenig an, es kam zu einigen Vorfällen, die die Spannung erhöhten. Nun wollte ich unbedingt wissen, wie es ausgeht und wurde belohnt. Alles in allem ein solider Roman, den ich mir aufregender gewünscht hätte. Es hätte für mich wohl besser gepasst mit einem anderen Schreibstil. Dennoch lesenswert!

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DICHT UND BEDRÜCKEND - EINDRUCKSVOLL

Sascha Malz aus Niedersachsen am 22.12.2023

Bewertungsnummer: 2092570

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs und Andreas Brunstermann - erschienen 2023 bei C.H.Beck - 331 Seiten Kinder klammern sich nachts noch immer aneinander, warum tun die das? Mona wusste es nicht. Sie sagte: Ich hätte auch gern jemand zum Anklammern gehabt. Du hast doch mich. Jetzt, ja. Aber als ich klein war. Ein sehr dichter Roman, in den ich zunächst schwer reingefunden habe. Dialoge ohne Anführungszeichen, zum Teil nicht ganz logische Wortwechsel, dann jedoch die Erkenntnis, das dies der Übersetzung aus dem Norwegischen geschuldet ist; und hat man sich darauf eingelassen, fällt es einem nicht mehr schwer, in die Geschichte einzutauchen. Eine Geschichte, die von den Kindern im besetzten Norwegen geprägt wird. Kinder, die aus einfachen Verhältnissen stammen und die sich in eine Welt geworfen sehen, in der nichts mehr so ist, wie es sein sollte. Auf die Erwachsenen, auf die Eltern scheint keion Verlass. Diese haben ihre eigenen Sorgen und sehen ihre Kinder nicht, sehen nicht, wie diese entgleiten und sich einer Verantwortung stellen, die zu groß ist für sie. Carl, Olav, Mona, Roar und die anderen, die Sthelen und betrügen, um ihre Familien zu versorgen - und die dabei ihre Kindheit einbüssen müssen. Carl, der plötzlich in die Fußstapfen seines verhassten Vaters treten muss, der aber (wie er dann doch erkennen muss) ein Held, ein Widerstandskämpfer war. Olav, dessen Vater - immer in Sorge und Angst vor der Welt - nach Schweden geflohen ist; und dessen Mutter sich ebenfalls absetzt, so dass sich Olav plötzlich allein um seine beiden kleinen Geschwister kümmern muss - obwohl er selbst noch ein Kind ist. Mona, verliebt in Olav, wird zur Ersatzmutter von Olavs Geschwistern. Roar, der sich zu einem Verbrechen gedrängt fühlt, welches schlimmer ist, als die Einbrüche und Diebstähle, mit denen die Kinder vormals ihre Familien am Leben gehalten haben. Und über all dem, der Nationalsozialismus, die Deutschen, die Kollaborateure - die Denunzianten. Durch all dies begleitet der Leser die Kinder und deren Eltern. In der Zeitspanne des Krieges und schließlich darüber hinaus. Eine Familiengeschichte der anderen Art, die einen immer wieder nachdenklich zurücklässt. Kein Buch, das ich als Pageturner im eigentlichen Sinne beschreiben würde - Pausen sind immer wieder notwendig und einige Längen und Unklarheiten sind durchaus auch zu überwinden. Im Großen und Ganzen aber ein eindrucksvoller Roman mit Tiefe. Kein Wohlfühlbuch aber ein starkes Buch. Ich bin froh, es gelesen zu haben, hat es mir doch neben dem literarischen Erlebnis auch einen Einblick in ein Norwegen (und auch Schweden) geboten, den ich so nicht kannte. 4/5
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DICHT UND BEDRÜCKEND - EINDRUCKSVOLL

Sascha Malz aus Niedersachsen am 22.12.2023
Bewertungsnummer: 2092570
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs und Andreas Brunstermann - erschienen 2023 bei C.H.Beck - 331 Seiten Kinder klammern sich nachts noch immer aneinander, warum tun die das? Mona wusste es nicht. Sie sagte: Ich hätte auch gern jemand zum Anklammern gehabt. Du hast doch mich. Jetzt, ja. Aber als ich klein war. Ein sehr dichter Roman, in den ich zunächst schwer reingefunden habe. Dialoge ohne Anführungszeichen, zum Teil nicht ganz logische Wortwechsel, dann jedoch die Erkenntnis, das dies der Übersetzung aus dem Norwegischen geschuldet ist; und hat man sich darauf eingelassen, fällt es einem nicht mehr schwer, in die Geschichte einzutauchen. Eine Geschichte, die von den Kindern im besetzten Norwegen geprägt wird. Kinder, die aus einfachen Verhältnissen stammen und die sich in eine Welt geworfen sehen, in der nichts mehr so ist, wie es sein sollte. Auf die Erwachsenen, auf die Eltern scheint keion Verlass. Diese haben ihre eigenen Sorgen und sehen ihre Kinder nicht, sehen nicht, wie diese entgleiten und sich einer Verantwortung stellen, die zu groß ist für sie. Carl, Olav, Mona, Roar und die anderen, die Sthelen und betrügen, um ihre Familien zu versorgen - und die dabei ihre Kindheit einbüssen müssen. Carl, der plötzlich in die Fußstapfen seines verhassten Vaters treten muss, der aber (wie er dann doch erkennen muss) ein Held, ein Widerstandskämpfer war. Olav, dessen Vater - immer in Sorge und Angst vor der Welt - nach Schweden geflohen ist; und dessen Mutter sich ebenfalls absetzt, so dass sich Olav plötzlich allein um seine beiden kleinen Geschwister kümmern muss - obwohl er selbst noch ein Kind ist. Mona, verliebt in Olav, wird zur Ersatzmutter von Olavs Geschwistern. Roar, der sich zu einem Verbrechen gedrängt fühlt, welches schlimmer ist, als die Einbrüche und Diebstähle, mit denen die Kinder vormals ihre Familien am Leben gehalten haben. Und über all dem, der Nationalsozialismus, die Deutschen, die Kollaborateure - die Denunzianten. Durch all dies begleitet der Leser die Kinder und deren Eltern. In der Zeitspanne des Krieges und schließlich darüber hinaus. Eine Familiengeschichte der anderen Art, die einen immer wieder nachdenklich zurücklässt. Kein Buch, das ich als Pageturner im eigentlichen Sinne beschreiben würde - Pausen sind immer wieder notwendig und einige Längen und Unklarheiten sind durchaus auch zu überwinden. Im Großen und Ganzen aber ein eindrucksvoller Roman mit Tiefe. Kein Wohlfühlbuch aber ein starkes Buch. Ich bin froh, es gelesen zu haben, hat es mir doch neben dem literarischen Erlebnis auch einen Einblick in ein Norwegen (und auch Schweden) geboten, den ich so nicht kannte. 4/5

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Die Unwürdigen

von Roy Jacobsen

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