Scham im Sportunterricht. Interviewstudie ehemals übergewichtiger Schülerinnen
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
140 (Printausgabe)
Dateigröße
1138 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346838216
Dem Sportunterricht lediglich positive Auswirkungen zuzuordnen, ist eine zu eindimensionale Perspektive. Der Körper stellt im Sportunterricht den Ausgangspunkt für unterrichtliche Handlungen und (explizite) Bewertungen dar. Dieser Faktor begünstigt das Auftreten von Schamgrenzüberschreitungen, die sich durch ihre Unauffälligkeit kennzeichnen. Laut Wernet spielen sich diese als "Hintergrundmusik", bestehend aus "witzigen Bemerkungen, Frotzeleien oder Anspielungen" ab. Ebendieses Überschreiten von Grenzen kann sich in beleidigenden oder unangebrachten Aussagen oder Handlungen manifestieren, mit denen eine Verletzung des Adressaten einhergeht.
Es stellt sich somit die Frage, inwiefern der Sportunterricht als zentrales Element des Schulsports, die Funktion der Erziehung zum freudvollen, lebenslangen Sporttreiben für alle Schüler*innen erfüllen kann, wenn es zu Erlebnissen wie dem eingangs geschilderten kommt. Durch negative Erfahrungen kann das Verhältnis nachhaltig gestört werden, da sich "eine Emotion oder eine Stimmung zusammen mit den begleitenden Ereignissen als globales Schema im Gedächtnis" festsetzen kann.
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