Minne als Krankheit in Eilhart von Obergs "Tristrant und Isalde"
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
595 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346844965
Im ersten Schritt wird die Minnekrankheit im Mittelalter allgemein beschrieben, wobei gesondert auf die Formen der Krankheit durch die Minne und dessen mögliche Symptome eingegangen werden soll. Diese Schritte erscheinen wichtig, da im Folgenden Bezug auf das Werk Eilharts genommen wird. Dabei werden die verschiedenen Fragen beantwortet: Wie ist die Minnekrankheit in diesem Werk vertreten? Wie lässt sich Isaldes und Tristrants Verhältnis vor dem Minnetrank beschreiben? Inwiefern wirkt sich der Minnetrank auf die Liebenden aus? Das Ziel der Seminararbeit ist es, aufzuzeigen, auf welche Art und Weise Eilhart von Oberg das Konzept der Minnekrankheit in seinem Werk manifestiert.
Im Mittelalter wird die Minne mit dem Begriff der Liebe in Verbindung gebracht. Auf der einen Seite stellt diese eine dämonische, auf der anderen Seite eine göttliche Macht dar. Die Minne tritt "als Gewalttäterin, als Mörderin oder als Feindin" auf und wird demnach als folgenschwer und gefährlich bezeichnet. Darüber hinaus beeinflusst die Minne all ihre Beteiligten auf eine meist drastische Art und Weise und führt eine toxische Wirkung mit sich.
Die durch den Minnetrank hervorgerufene Minne führt die Liebenden schlussendlich gemeinsam in den Tod, aufgrund dessen, dass diese sehr viel Leid durchleben müssen - eine Trennung ihrerseits würde den Tod bedeuten.
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