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Nachtfrauen

Roman | Das lange erwartete Buch der Erfolgsautorin von »Engel des Vergessens« | Nominiert für den Österreichischen Buchpreis 2023

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Nachtfrauen

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/3,1 cm

Beschreibung

Rezension

»... ein Roman von hoher zeithistorischer Relevanz und literarischer Qualität.« ("ORF")

»
Nachtfrauen
ist ein tief bewegender Roman von großer poetischer Kraft.«
("Jury des Österreichischen Buchpreises 2023")
»Die große Stärke von Maja Haderlap ist neben ihrer mehrfachen und psychologisch eindringlichen Grenzbegehung jedoch das Talent, Lebensbrüche in kurzen Szenen aufblitzen zu lassen.« ("Der Tagesspiegel")

»
Nachtfrauen
ist ein literarisch anspruchsvoller, sprachmächtiger und doch leicht zu lesender Familienroman und zugleich ein aufwühlender historisch-politischer Text. Vor allem aber ist es ein außergewöhnlicher Roman über Frauenfiguren, und zwar keineswegs nur für Frauen. Großartig!«
("literaturkritik.de")
»Berührende Generationen-Saga.« ("Elle Magazine")

»
Nachtfrauen
ist ein großartig erzähltes Stück Geschichte.«
("Aachener Zeitung/ Aachener Nachrichten")
»Die Bachmann-Preisträgerin erzählt wortgewaltig von Frauen, ihren Vorbildern und Verlusten.« ("Woman")
»Haderlap erzählt ... bildreich, atmosphärisch und ungemein zärtlich, ein Ringen um Identität und sprachlichen Ausdruck, das sich über drei Frauengenerationen hinzieht.« ("Kleine Zeitung (AT)")
»Poetisch kraftvoll in der Sprache, eindringlich in seinen Bildern und wichtig im Aufzeichnen eines wesentlichen Stücks Österreich darf dieser Roman als bedeutendes Werk der österreichischen Literatur gesehen werden. Absolute Leseempfehlung!« ("Buchkultur")
»Maja Haderlaps Werk steht für eine Literatur, die sich mit keiner Grenze abfindet. Ihre Dichtung entdeckt hinter jedem Wort ein anderes, enthüllt hinter jedem Schweigen eine Klage und findet hinter jedem Geheimnis eine Tat.« ("Jury Max Frisch-Preis 2018")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/3,1 cm

Gewicht

409 g

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43133-7

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Herkunft ist doch immer auch ein Teil von uns...

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 02.11.2023

Bewertungsnummer: 2059530

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mira ist eine junge Slowenin, die in Kärnten aufgewachsen ist, nun aber in Wien lebt und sich “eigentlich” von ihrer slowenischen Herkunft distanziert hat. Während eines Besuches bei ihrer Mutter setzt sie sich jedoch intensiv mit ihren Wurzeln auseinander. Auch die schwierige, weil oft sehr sprachlose, Beziehung zu ihrer Mutter wird erneut ein Thema für sie. Langsam erfahren wir mehr über Miras Leben, aber auch darüber, was ihre Mutter und Grossmutter erlebt haben, wie deren Leben aussah. Ein schwieriges Thema, oft hält man inne und kommt ins Grübeln. Ein Buch über die Stellung der Frauen, über ihr Verhältnis zueinander, ihre Position in der Familie oder Paarbeziehung. Ein Buch über Herkunft. Ein Buch, das aufzeigt, wie wichtig es ist, miteinander zu sprechen!
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Herkunft ist doch immer auch ein Teil von uns...

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 02.11.2023
Bewertungsnummer: 2059530
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mira ist eine junge Slowenin, die in Kärnten aufgewachsen ist, nun aber in Wien lebt und sich “eigentlich” von ihrer slowenischen Herkunft distanziert hat. Während eines Besuches bei ihrer Mutter setzt sie sich jedoch intensiv mit ihren Wurzeln auseinander. Auch die schwierige, weil oft sehr sprachlose, Beziehung zu ihrer Mutter wird erneut ein Thema für sie. Langsam erfahren wir mehr über Miras Leben, aber auch darüber, was ihre Mutter und Grossmutter erlebt haben, wie deren Leben aussah. Ein schwieriges Thema, oft hält man inne und kommt ins Grübeln. Ein Buch über die Stellung der Frauen, über ihr Verhältnis zueinander, ihre Position in der Familie oder Paarbeziehung. Ein Buch über Herkunft. Ein Buch, das aufzeigt, wie wichtig es ist, miteinander zu sprechen!

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Eindringlich erzählt

Nicole Kleber aus Eisenberg am 10.10.2023

Bewertungsnummer: 2040588

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Stankos Stimme am Telefon fiel ihr ein, seltsam tonlos. Du wirst dich um Mutter kümmern müssen, sagte er. Ich weiß, sagte Mira. Wann kommst du? In zwei Tagen. Stanko legte auf.« Mira lebt seit über drei Jahrzehnten in Wien. Nun muss sie zur Mutter nach Kärnten. Kein leichter Besuch, aus mehreren Gründen. Vorrangig geht es aber darum, der Mutter zu helfen das Haus zu räumen – auch wenn sie sich noch recht gut selbst versorgen kann. Aber geerbt hat das Haus ein anderer und dieser Cousin will das Haus abreißen, um dort eine Werkstatt bauen zu können. Anni, die Mutter, soll ins Altenheim, leidet unter der Situation sehr und würde lieber gleich sterben, als umzuziehen. Der so belastete Besuch bei der Mutter geht für Mira auch mit einer Menge anderer Wiedersehen und Erinnerungen einher. Jedes öffnen alter Kartons und Kisten und Begegnungen mit Dorfbewohnern weckt oft große Emotionen. Als sie gar eine ehemalige Liebe trifft, lässt sich die verheiratete Mira mit dem Mann ein, bringt ihre Ehe in Gefahr. Auch wird sie natürlich immer wieder mit ihrer Kindheit konfrontiert, mit dem frühen Tod des Vaters, der gerade dann vom Baum erschlagen wurde, als Mira ihm das Mittagessen brachte. Die Schuldgefühle deswegen wurde sie nie los. Als Mira auf dem Dachboden Unterlagen aus ihrer Studienzeit findet, für die sie Interviews mit Frauen führte, für eine Arbeit über die Erwerbstätigkeit von ungelernten Frauen, ist darunter auch ein Gespräch, das sie mit ihrer Mutter führte und das Mira ihre Mutter Anni als eine tolle, starke und unerschrockene Frau ins Gedächtnis ruft. Diese beginnt sich dann an ihren Gefühle und Gedanken von damals und auch an die eigene Mutter Agnes, eine Taglöhnerin zu erinnern. „Nachtfrauen“ ist aber nicht nur Mutter/Tochter Geschichte, sondern vielmehr ein Roman über Herkunft. Über das Schweigen zwischen den Generationen, das Unvermögen, über Gefühle zu sprechen – bis es eigentlich zu spät ist. Über politische Vergangenheit. Als das slowenische geächtet war, Mira sich am Gymnasium vom Slowenischunterricht abgemeldet hat, weil die anderen Kinder ihrer Herkunft wegen auf sie herabsahen. Eigentlich war sie immer auf der Suche nach ihrer Identität – denn entweder war sie bei den Deutschkärntern schlecht gelitten, bekannte sie sich zu ihren slowenischen Wurzeln, oder eben andersherum. Sprachlich eindringlich, inhaltlich sehr gelungen, ausgesprochen gern gelesen und somit eine klare #Leseempfehlung! "Wenn ich meine Mutter zeichnen wollte, würde ich sie als dunkle Bergkönigin zeichnen, die im Eis lebt und die Eigenschaft hat, an manchen Tagen als Riesin aufzutreten, an anderen hingegen als durchsichtiges Geschöpf.“
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Eindringlich erzählt

Nicole Kleber aus Eisenberg am 10.10.2023
Bewertungsnummer: 2040588
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Stankos Stimme am Telefon fiel ihr ein, seltsam tonlos. Du wirst dich um Mutter kümmern müssen, sagte er. Ich weiß, sagte Mira. Wann kommst du? In zwei Tagen. Stanko legte auf.« Mira lebt seit über drei Jahrzehnten in Wien. Nun muss sie zur Mutter nach Kärnten. Kein leichter Besuch, aus mehreren Gründen. Vorrangig geht es aber darum, der Mutter zu helfen das Haus zu räumen – auch wenn sie sich noch recht gut selbst versorgen kann. Aber geerbt hat das Haus ein anderer und dieser Cousin will das Haus abreißen, um dort eine Werkstatt bauen zu können. Anni, die Mutter, soll ins Altenheim, leidet unter der Situation sehr und würde lieber gleich sterben, als umzuziehen. Der so belastete Besuch bei der Mutter geht für Mira auch mit einer Menge anderer Wiedersehen und Erinnerungen einher. Jedes öffnen alter Kartons und Kisten und Begegnungen mit Dorfbewohnern weckt oft große Emotionen. Als sie gar eine ehemalige Liebe trifft, lässt sich die verheiratete Mira mit dem Mann ein, bringt ihre Ehe in Gefahr. Auch wird sie natürlich immer wieder mit ihrer Kindheit konfrontiert, mit dem frühen Tod des Vaters, der gerade dann vom Baum erschlagen wurde, als Mira ihm das Mittagessen brachte. Die Schuldgefühle deswegen wurde sie nie los. Als Mira auf dem Dachboden Unterlagen aus ihrer Studienzeit findet, für die sie Interviews mit Frauen führte, für eine Arbeit über die Erwerbstätigkeit von ungelernten Frauen, ist darunter auch ein Gespräch, das sie mit ihrer Mutter führte und das Mira ihre Mutter Anni als eine tolle, starke und unerschrockene Frau ins Gedächtnis ruft. Diese beginnt sich dann an ihren Gefühle und Gedanken von damals und auch an die eigene Mutter Agnes, eine Taglöhnerin zu erinnern. „Nachtfrauen“ ist aber nicht nur Mutter/Tochter Geschichte, sondern vielmehr ein Roman über Herkunft. Über das Schweigen zwischen den Generationen, das Unvermögen, über Gefühle zu sprechen – bis es eigentlich zu spät ist. Über politische Vergangenheit. Als das slowenische geächtet war, Mira sich am Gymnasium vom Slowenischunterricht abgemeldet hat, weil die anderen Kinder ihrer Herkunft wegen auf sie herabsahen. Eigentlich war sie immer auf der Suche nach ihrer Identität – denn entweder war sie bei den Deutschkärntern schlecht gelitten, bekannte sie sich zu ihren slowenischen Wurzeln, oder eben andersherum. Sprachlich eindringlich, inhaltlich sehr gelungen, ausgesprochen gern gelesen und somit eine klare #Leseempfehlung! "Wenn ich meine Mutter zeichnen wollte, würde ich sie als dunkle Bergkönigin zeichnen, die im Eis lebt und die Eigenschaft hat, an manchen Tagen als Riesin aufzutreten, an anderen hingegen als durchsichtiges Geschöpf.“

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Nachtfrauen

von Maja Haderlap

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Thomas Schnierer

Mayersche Düsseldorf-Gerresheim

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5/5

Grenzgebiete der Erinnerung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Frauen und Kärntner spielen in Maja Haderlaps Werken sehr häufig eine wichtige Rolle. So auch in „Nachtfrauen“. Der neue Roman führt uns ins slowenische Grenzgebiet; in ein altes Haus; zu verdrängten, schmerzlichen Erinnerungen an Krieg und Entbehrung. Wir werden Zeuge dreier Frauen und dreier Generationen, die durch eine von der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart reichenden gemeinsamen traumatischen Geschichte verbunden sind. Mit eindringlichen Bildern erschafft Haderlap eine poetische Sprachlandschaft, die die abgründige Kärntner Natur und Psyche spiegelt.
5/5

Grenzgebiete der Erinnerung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Frauen und Kärntner spielen in Maja Haderlaps Werken sehr häufig eine wichtige Rolle. So auch in „Nachtfrauen“. Der neue Roman führt uns ins slowenische Grenzgebiet; in ein altes Haus; zu verdrängten, schmerzlichen Erinnerungen an Krieg und Entbehrung. Wir werden Zeuge dreier Frauen und dreier Generationen, die durch eine von der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart reichenden gemeinsamen traumatischen Geschichte verbunden sind. Mit eindringlichen Bildern erschafft Haderlap eine poetische Sprachlandschaft, die die abgründige Kärntner Natur und Psyche spiegelt.

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