Sekunden der Gnade

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Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis International 2023 (3. Platz)

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,9 cm

Gewicht

362 g

Beschreibung

Rezension

»Dennis Lehane ist ein Meister des Thrillers.«
»Dennis Lehane schreibt auf eine Weise, die es dem Leser schwermacht, seine Bücher wieder beiseitezulegen, wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen.«
»Dennis Lehane ist ein Meister des Thrillers.«
»Dennis Lehane schreibt auf eine Weise, die es dem Leser schwermacht, seine Bücher wieder beiseitezulegen, wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen.«
»Ein Buch, das man wegen seiner vielen Wahrheiten, seiner Empathie und seinem unerschütterlichen Humanismus am liebsten gleich noch einmal lesen würde.«
»Es gibt nach sechs Jahren Pause einen neuen Roman von Dennis Lehane, und vielleicht hat er nie einen besseren geschrieben.«
»Lehane erweist sich erneut als brillanter Erzähler, der vor allem seine Charaktere vielschichtig zu zeichnen vermag.«

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,9 cm

Gewicht

362 g

Auflage

1

Originaltitel

Small Mercies

Übersetzt von

Malte Krutzsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07258-7

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Eine Mutter auf Rachefeldzug

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 03.03.2024

Bewertungsnummer: 2145172

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Sekunden der Gnade“, englischer Titel „Small Mercies“, ist ein erbarmungsloser Thriller, der 1974 in Boston spielt, als die sg. Buskrise, gerade erst in der Stadt ausbrach, im Englischen besser als „bussing“ beschrieben. Zwiespältig die Bezeichnung Thriller oder Krimi, eher ein betäubendes Sittenbild der amerikanischen rassistischen Gesellschaft. Es geht nicht um die „Letzten Tage von Pompeji“, sondern um die letzten Tagen des Sommers 1974 in South Boston, um eine alleinerziehende, zweifach geschiedene Mutter im irisch dominierten Stadtteil „Southie“ von South Boston. Mary Pat Fennessy, kam nie aus den öffentlichen Wohnsilos, den „Projects“ hinaus, sie ist 42, hat zwei Jobs und kommt immer noch nicht über die Runden, ihr Sohn starb nach seiner Rückkehr aus Vietnam an einer Überdosis Drogen. Eines Nachts bleibt Mary Pats 17-jährige Tochter Jules lange unterwegs und kommt nicht nach Hause. Am selben Abend wird ein junger Schwarzer unter mysteriösen Umständen tot in einem U-Bahnschacht gefunden. Die beiden Ereignisse scheinen vorerst keine Verbindung zu haben. Mary Pat, angetrieben von der verzweifelten Suche nach ihrer vermissten Tochter, beginnt mit Nachforschungen in ihrem Viertel, im Bekanntenkreis ihrer Tochter und tritt dabei dem kriminellen König von South Boston, Marty Butler auf die Zehen. „Sekunden der Gnade“, ist zwar Fiktion, aber sie basiert auf tatsächlichen Ereignissen, wie dem Entscheid des US-Bezirksrichters W. A. Garrity vom 21. Juni 1971, dass der Bostoner Schulausschuss im öffentlichen Schulwesen „schwarze Schüler systematisch benachteiligt“ habe. Abhilfe sollte schaffen, Schüler aus überwiegend weißen Stadtvierteln mit Bussen in überwiegend schwarze Stadtviertel zur Schule zu bringen, um die Rassentrennung an den öffentlichen Highschools aufzuheben – eben das „bussing“. Dennis Lehane, neun Jahre alt, fuhr in diesem Sommer 1974 mit seinem Vater nach South Boston und hat die Protestbewegung gegen die Einführung von Schulbustransporten zur Aufhebung der Rassentrennung als Augenzeuge miterlebt. Bereits damals wusste Lehane, dass er einmal etwas über das „bussing“ schreiben wollte. In diesen simplen, unscheinbaren Gesprächen und Texten steckt eine ungeheure Sprengkraft, die einen erschaudern lässt. „Sekunden der Gnade“, eine brutale Darstellung von Kriminalität und Macht, und ein unbestechliches Porträt des dunkelschwarzen Herzens des amerikanischen Rassismus.
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Eine Mutter auf Rachefeldzug

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 03.03.2024
Bewertungsnummer: 2145172
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Sekunden der Gnade“, englischer Titel „Small Mercies“, ist ein erbarmungsloser Thriller, der 1974 in Boston spielt, als die sg. Buskrise, gerade erst in der Stadt ausbrach, im Englischen besser als „bussing“ beschrieben. Zwiespältig die Bezeichnung Thriller oder Krimi, eher ein betäubendes Sittenbild der amerikanischen rassistischen Gesellschaft. Es geht nicht um die „Letzten Tage von Pompeji“, sondern um die letzten Tagen des Sommers 1974 in South Boston, um eine alleinerziehende, zweifach geschiedene Mutter im irisch dominierten Stadtteil „Southie“ von South Boston. Mary Pat Fennessy, kam nie aus den öffentlichen Wohnsilos, den „Projects“ hinaus, sie ist 42, hat zwei Jobs und kommt immer noch nicht über die Runden, ihr Sohn starb nach seiner Rückkehr aus Vietnam an einer Überdosis Drogen. Eines Nachts bleibt Mary Pats 17-jährige Tochter Jules lange unterwegs und kommt nicht nach Hause. Am selben Abend wird ein junger Schwarzer unter mysteriösen Umständen tot in einem U-Bahnschacht gefunden. Die beiden Ereignisse scheinen vorerst keine Verbindung zu haben. Mary Pat, angetrieben von der verzweifelten Suche nach ihrer vermissten Tochter, beginnt mit Nachforschungen in ihrem Viertel, im Bekanntenkreis ihrer Tochter und tritt dabei dem kriminellen König von South Boston, Marty Butler auf die Zehen. „Sekunden der Gnade“, ist zwar Fiktion, aber sie basiert auf tatsächlichen Ereignissen, wie dem Entscheid des US-Bezirksrichters W. A. Garrity vom 21. Juni 1971, dass der Bostoner Schulausschuss im öffentlichen Schulwesen „schwarze Schüler systematisch benachteiligt“ habe. Abhilfe sollte schaffen, Schüler aus überwiegend weißen Stadtvierteln mit Bussen in überwiegend schwarze Stadtviertel zur Schule zu bringen, um die Rassentrennung an den öffentlichen Highschools aufzuheben – eben das „bussing“. Dennis Lehane, neun Jahre alt, fuhr in diesem Sommer 1974 mit seinem Vater nach South Boston und hat die Protestbewegung gegen die Einführung von Schulbustransporten zur Aufhebung der Rassentrennung als Augenzeuge miterlebt. Bereits damals wusste Lehane, dass er einmal etwas über das „bussing“ schreiben wollte. In diesen simplen, unscheinbaren Gesprächen und Texten steckt eine ungeheure Sprengkraft, die einen erschaudern lässt. „Sekunden der Gnade“, eine brutale Darstellung von Kriminalität und Macht, und ein unbestechliches Porträt des dunkelschwarzen Herzens des amerikanischen Rassismus.

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Rassismus

Bewertung aus Stuttgart am 23.11.2023

Bewertungsnummer: 2074771

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Boston, 1974. Demnächst sollen schwarze Kinder mit Bussen in weiße Schulen gebracht werden und weiße Kinder in schwarze Schulen. Die Emotionen kochen hoch, Angst und Hass gehen um. Eines Abends kurz vor der ersten Busfahrt vermisst Mary Pat Fennessy ihre siebzehnjährige Tochter, sie ist nicht nach Hause gekommen. Mary Pat beginnt sie zu suchen, allerdings ohne Erfolg. Was macht eine Mutter, wenn ihr auch noch das Letzte genommen wird? Sie hat bereits ihren Mann und ihren Sohn verloren, ihre Tochter war das einzige, was ihr noch verblieben war. Nun hat sie nichts mehr zu verlieren auf ihrem Rachefeldzug. Der Leser fühlt mit der verzweifelten Mutter, begleitet sie auf den überraschenden Wendungen, die die Erzählung nimmt. Zudem zeichnet der Autor Dennis Lehane ein Bild der weißen Arbeiterschicht, die selbst mehr schlecht als recht versucht auszukommen und die nun ungefragt einer Politik unterliegt, die dem Rassismus entgegentreten soll. Der Autor erzählt, dass er sich mit seinen damals neun Jahren an die aufgeheizte Atmosphäre jener Zeit erinnern kann. Als Leser meint man, mittendrin in den Geschehnissen zu sein. Die Geschichte nimmt sich auf eine emotionale Weise dem Thema Rassismus an. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.
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Rassismus

Bewertung aus Stuttgart am 23.11.2023
Bewertungsnummer: 2074771
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Boston, 1974. Demnächst sollen schwarze Kinder mit Bussen in weiße Schulen gebracht werden und weiße Kinder in schwarze Schulen. Die Emotionen kochen hoch, Angst und Hass gehen um. Eines Abends kurz vor der ersten Busfahrt vermisst Mary Pat Fennessy ihre siebzehnjährige Tochter, sie ist nicht nach Hause gekommen. Mary Pat beginnt sie zu suchen, allerdings ohne Erfolg. Was macht eine Mutter, wenn ihr auch noch das Letzte genommen wird? Sie hat bereits ihren Mann und ihren Sohn verloren, ihre Tochter war das einzige, was ihr noch verblieben war. Nun hat sie nichts mehr zu verlieren auf ihrem Rachefeldzug. Der Leser fühlt mit der verzweifelten Mutter, begleitet sie auf den überraschenden Wendungen, die die Erzählung nimmt. Zudem zeichnet der Autor Dennis Lehane ein Bild der weißen Arbeiterschicht, die selbst mehr schlecht als recht versucht auszukommen und die nun ungefragt einer Politik unterliegt, die dem Rassismus entgegentreten soll. Der Autor erzählt, dass er sich mit seinen damals neun Jahren an die aufgeheizte Atmosphäre jener Zeit erinnern kann. Als Leser meint man, mittendrin in den Geschehnissen zu sein. Die Geschichte nimmt sich auf eine emotionale Weise dem Thema Rassismus an. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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von Dennis Lehane

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Andrea Kowalleck

Thalia Saalfeld

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5/5

Eine verzweifelte Mutter kennt keine Gnade

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mary Pat widerfährt das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann. Ihre Tochter kommt eines Nachts nicht nach Hause und ist seitdem spurlos verschwunden. Sie macht sich auf die Suche nach ihr, in einem Boston im Jahre 1974, geprägt von rassistischen Auseinandersetzungen auf der Straße mit Hass und Gewalt. Hart und gnadenlos geht sie gegen jeden vor, der mit dem Verschwinden ihres Kindes etwas zu tun haben könnte und lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten… Ein äußerst spannender, rasanter und brisanter Roman, der mit seiner aufgeladenen Stimmung von der ersten bis zur letzten Seite den Leser in Atem hält. Dieses Buch ist wirklich eine echte Überraschung und bekommt auf jeden Fall volle Punktzahl von mir.
5/5

Eine verzweifelte Mutter kennt keine Gnade

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mary Pat widerfährt das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann. Ihre Tochter kommt eines Nachts nicht nach Hause und ist seitdem spurlos verschwunden. Sie macht sich auf die Suche nach ihr, in einem Boston im Jahre 1974, geprägt von rassistischen Auseinandersetzungen auf der Straße mit Hass und Gewalt. Hart und gnadenlos geht sie gegen jeden vor, der mit dem Verschwinden ihres Kindes etwas zu tun haben könnte und lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten… Ein äußerst spannender, rasanter und brisanter Roman, der mit seiner aufgeladenen Stimmung von der ersten bis zur letzten Seite den Leser in Atem hält. Dieses Buch ist wirklich eine echte Überraschung und bekommt auf jeden Fall volle Punktzahl von mir.

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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5/5

Hart aber gut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Boston, Sommer 1974. Die 17- jährige Jules Fennessy kommt eines Nachts nicht nach Hause, Gerüchte kursieren, Ungereimtheiten häufen sich. Was verschweigen die Menschen, die Jules kennen? Beunruhigt sucht Mary Pat nach ihrer Tochter, aus schlimmsten Befürchtungen wird traurige Gewissheit. Ihre Welt steht still, zu verlieren geblieben ist nichts, Mary Pat bricht auf zu einem gnadenlosen Rachefeldzug. Zur gleichen Zeit befasst sich der Polizist Bobby mit dem brutalen Mord an einem farbigen Jugendlichen. Bei den Ermittlungen kreuzen sich die Wege von Bobby und Mary Pat…Dennis Lehane schafft eine vollkommene Noir-Atmosphäre und thematisiert dazu ein wichtiges Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Aufhebung der Rassentrennung an öffentlichen Schulen in Boston. Milieustark erzählt, spannend und packend, Atemholen kaum möglich.
5/5

Hart aber gut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Boston, Sommer 1974. Die 17- jährige Jules Fennessy kommt eines Nachts nicht nach Hause, Gerüchte kursieren, Ungereimtheiten häufen sich. Was verschweigen die Menschen, die Jules kennen? Beunruhigt sucht Mary Pat nach ihrer Tochter, aus schlimmsten Befürchtungen wird traurige Gewissheit. Ihre Welt steht still, zu verlieren geblieben ist nichts, Mary Pat bricht auf zu einem gnadenlosen Rachefeldzug. Zur gleichen Zeit befasst sich der Polizist Bobby mit dem brutalen Mord an einem farbigen Jugendlichen. Bei den Ermittlungen kreuzen sich die Wege von Bobby und Mary Pat…Dennis Lehane schafft eine vollkommene Noir-Atmosphäre und thematisiert dazu ein wichtiges Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Aufhebung der Rassentrennung an öffentlichen Schulen in Boston. Milieustark erzählt, spannend und packend, Atemholen kaum möglich.

Simone Büchner
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