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Ich habe keine Angst Roman | Ein spannungsgeladenes Familiendrama aus Italien. Der Weltbestseller endlich wieder lieferbar. »DAS NEUE ITALIENISCHE WORT FÜR TALENT HEIßT AMMANITI.« THE TIMES

2

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,3/12,5/2,4 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Grau / Champagner

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrich Aus dem Italienischen Hartmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-171-3

Beschreibung

Rezension

Die Sprache ist anschaulich, sinnlich, direkt, die Dialoge sitzen, die Naturschilderungen sind intensiv. Spannend ist es ohne Zweifel. ("NZZ am Sonntag")
Niccolò Ammaniti ist die literarische Entdeckung des Jahres! ("adesso")
Ammaniti ist vermutlich der beste Erzähler, den wir in diesem Land haben. ("L'indice")
Ammanitis Buch ist auch ein Märchen, und vom Märchen hat es vor allem den mitreißenden, atemlosen Rhythmus, aber der sparsame Einsatz von erzählerischen Mitteln lässt an Italo Calvino denken. ("L'Espresso")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,3/12,5/2,4 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Grau / Champagner

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrich Aus dem Italienischen Hartmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-171-3

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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Düster und beklemmend

SimoneF am 16.07.2023

Bewertungsnummer: 1981340

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman "Ich habe keine Angst" des italienischen Autors Niccolò Ammaniti wurde vom Eisele Verlag zusammen mit "Fort von hier" neu aufgelegt. Zeitgleich erscheint auch Niccolò Ammanitis neuestes Werk "Intimleben". Ich hatte zuvor noch nichts von Niccolò Ammaniti gelesen, der Klappentext machte mich jedoch neugierig. Das süditalienische Örtchen Acqua Traverse mit gerade einmal vier Häusern und einer alten Villa ist Schauplatz der Geschichte und Heimat des neunjährigen Michele und seiner Familie. Der Sommer 1978 ist sengend heiß, die sechs Kinder des Dorfes vertreiben sich die Zeit. Eines Tages findet Michele beim Spielen in einem abgelegen Haus ein Loch im Boden, in dem ein gleichaltriger Junge angekettet liegt. Michele kehrt immer wieder zu dem Loch zurück, zunächst unschlüssig und überfordert, nähert er sich dem Jungen immer weiter und bringt ihm Essen und spricht mit ihm. Die Antworten sind allerdings wirr, da der Kleine offenbar schwer traumatisiert ist. Durch Zufall erfährt Michele, dass der Junge ein Entführungsopfer ist, und je mehr er über die Hintergründe erfährt, desto unglaublicher und auswegloser wird die Situation. Ammanito zeichnet ein trostloses Bild dieses kleinen armseligen Dörfchens. Die Häuser sind heruntergekommen, alles wirkt schmutzig, es gibt nicht einmal fließend Wasser. Michele, seine kleine Schwester Maria und die Nachbarskinder sind weitgehend sich selbst überlassen, die Eltern kümmern sich wenig, Liebe und Zuwendung fehlen. Auch die Kinder gehen wenig freundschaftlich miteinander um, haben Spaß daran, sich gegenseitig zu demütigen oder ein Huhn aus Langeweile zu töten. Trotz der Sommerhitze im Buch fröstelt einen beim Lesen. Je weiter das Buch fortschreitet, desto größer wird das Grauen. Einzig Michele und in Andeutungen auch das Nachbarskind Barbara scheinen sich ihre Menschlichkeit bewahrt zu haben. Ammaniti lässt den Protagonisten Michele rückblickend als Erwachsener die Ereignisse dieses Sommers 1978 erzählen. Vieles bleibt vage, doch als Leser*in kann man sich die Zusammenhänge erschließen. Der Autor erschafft eine düstere, beklemmende Atmosphäre, und er konterkariert die emotionale Kälte durch sentimentale Schlagertexte, etwa als der skrupellose und unberechenbare Felice abwechselnd zweistimmig "Parole, parole" trällert. Mich hat die Stimmung im Buch immer wieder an William Goldings Herr der Fliegen erinnert, das mich als Jugendliche sehr beeindruckt hat. Wahrlich kein leichter, aber ein sehr bewegender Roman, der menschliche Abgründe aufzeigt und unbedingt lesenswert ist.

Düster und beklemmend

SimoneF am 16.07.2023
Bewertungsnummer: 1981340
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman "Ich habe keine Angst" des italienischen Autors Niccolò Ammaniti wurde vom Eisele Verlag zusammen mit "Fort von hier" neu aufgelegt. Zeitgleich erscheint auch Niccolò Ammanitis neuestes Werk "Intimleben". Ich hatte zuvor noch nichts von Niccolò Ammaniti gelesen, der Klappentext machte mich jedoch neugierig. Das süditalienische Örtchen Acqua Traverse mit gerade einmal vier Häusern und einer alten Villa ist Schauplatz der Geschichte und Heimat des neunjährigen Michele und seiner Familie. Der Sommer 1978 ist sengend heiß, die sechs Kinder des Dorfes vertreiben sich die Zeit. Eines Tages findet Michele beim Spielen in einem abgelegen Haus ein Loch im Boden, in dem ein gleichaltriger Junge angekettet liegt. Michele kehrt immer wieder zu dem Loch zurück, zunächst unschlüssig und überfordert, nähert er sich dem Jungen immer weiter und bringt ihm Essen und spricht mit ihm. Die Antworten sind allerdings wirr, da der Kleine offenbar schwer traumatisiert ist. Durch Zufall erfährt Michele, dass der Junge ein Entführungsopfer ist, und je mehr er über die Hintergründe erfährt, desto unglaublicher und auswegloser wird die Situation. Ammanito zeichnet ein trostloses Bild dieses kleinen armseligen Dörfchens. Die Häuser sind heruntergekommen, alles wirkt schmutzig, es gibt nicht einmal fließend Wasser. Michele, seine kleine Schwester Maria und die Nachbarskinder sind weitgehend sich selbst überlassen, die Eltern kümmern sich wenig, Liebe und Zuwendung fehlen. Auch die Kinder gehen wenig freundschaftlich miteinander um, haben Spaß daran, sich gegenseitig zu demütigen oder ein Huhn aus Langeweile zu töten. Trotz der Sommerhitze im Buch fröstelt einen beim Lesen. Je weiter das Buch fortschreitet, desto größer wird das Grauen. Einzig Michele und in Andeutungen auch das Nachbarskind Barbara scheinen sich ihre Menschlichkeit bewahrt zu haben. Ammaniti lässt den Protagonisten Michele rückblickend als Erwachsener die Ereignisse dieses Sommers 1978 erzählen. Vieles bleibt vage, doch als Leser*in kann man sich die Zusammenhänge erschließen. Der Autor erschafft eine düstere, beklemmende Atmosphäre, und er konterkariert die emotionale Kälte durch sentimentale Schlagertexte, etwa als der skrupellose und unberechenbare Felice abwechselnd zweistimmig "Parole, parole" trällert. Mich hat die Stimmung im Buch immer wieder an William Goldings Herr der Fliegen erinnert, das mich als Jugendliche sehr beeindruckt hat. Wahrlich kein leichter, aber ein sehr bewegender Roman, der menschliche Abgründe aufzeigt und unbedingt lesenswert ist.

Sehr eindrückliche Geschichte, sehr real

J. Kaiser am 14.07.2023

Bewertungsnummer: 1979743

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem drückenden Sommer verändert sich das Leben des neunjährigen Michele für immer. Mit seinen Freunden findet er ein verlassenes Haus, in das er alleine einsteigen soll. Gedacht war dies als Mutprobe, doch im Laufe des Sommers wurde es für ihn zum Alptraum. Im Haus findet er einen gefesselten und verwahrlosten Jungen. Er sagt niemandem etwas davon und füttert und pflegt den Jungen. Doch er ist nicht der Einzige im Dorf der ein Geheimnis zu haben scheint. Das Lesen der Geschichte ist spannend und interessant. Man liest kein Krimi im eigentlichen Sinne. Die Geschichte wird aus der Sicht des neunjährigen Michele geschildert. Der Leser wird in diese Welt, Gedankengänge und Sprache versetzt. Das fand ich sehr gelungen. Eine Nachrichtensendung bringt Klarheit, Filippo wurde entführt. Es scheint so, dass das ganze Dorf hier involviert ist. Micheles Vater scheint einer der Anführer zu sein. Sehr empfehlenswertes Buch.

Sehr eindrückliche Geschichte, sehr real

J. Kaiser am 14.07.2023
Bewertungsnummer: 1979743
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem drückenden Sommer verändert sich das Leben des neunjährigen Michele für immer. Mit seinen Freunden findet er ein verlassenes Haus, in das er alleine einsteigen soll. Gedacht war dies als Mutprobe, doch im Laufe des Sommers wurde es für ihn zum Alptraum. Im Haus findet er einen gefesselten und verwahrlosten Jungen. Er sagt niemandem etwas davon und füttert und pflegt den Jungen. Doch er ist nicht der Einzige im Dorf der ein Geheimnis zu haben scheint. Das Lesen der Geschichte ist spannend und interessant. Man liest kein Krimi im eigentlichen Sinne. Die Geschichte wird aus der Sicht des neunjährigen Michele geschildert. Der Leser wird in diese Welt, Gedankengänge und Sprache versetzt. Das fand ich sehr gelungen. Eine Nachrichtensendung bringt Klarheit, Filippo wurde entführt. Es scheint so, dass das ganze Dorf hier involviert ist. Micheles Vater scheint einer der Anführer zu sein. Sehr empfehlenswertes Buch.

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Ich habe keine Angst

von Niccolò Ammaniti

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Diana Goldack

Thalia Dortmund – Thier-Galerie

Zum Portrait

5/5

Geheimnis eines Sommers

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wow, was für eine Geschichte! Hat mich an die Verfilmung von "Stand by me" erinnert. Starke kindliche Charaktere die im Sizilien der 50er (60er?) Jahre mit ihren Fahrrädern draußen rumfahren, Hitze, Staub und allen Gefahren trotzen..ein großartiges Abenteuer. Wie gut, dass dieser bereits verfilmte Bestseller in so hübscher Ausstattung bei Eisele neu aufgeleg wurde!
  • Diana Goldack
  • Buchhändler/-in

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Geheimnis eines Sommers

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Wow, was für eine Geschichte! Hat mich an die Verfilmung von "Stand by me" erinnert. Starke kindliche Charaktere die im Sizilien der 50er (60er?) Jahre mit ihren Fahrrädern draußen rumfahren, Hitze, Staub und allen Gefahren trotzen..ein großartiges Abenteuer. Wie gut, dass dieser bereits verfilmte Bestseller in so hübscher Ausstattung bei Eisele neu aufgeleg wurde!

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Andrea Hofmann

Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

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4/5

Intensiv

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein intensives Buch. Aus der Sicht des neunjährigen Michele erleben wir ein furchtbares Verbrechen mit. Und im Gegensatz zu ihm, ist man sich als Leser der Tragweite und dem Grauen des Vorfalls direkt von Anfang an bewusst. Niccolò Ammaniti ist es wirklich, wirklich gut gelungen die gesamte Geschichte aus der Sicht des neunjährigen glaubhaft zu erzählen. Man ist gemeinsam mit ihm erschüttert und entsetzt wenn man herausfindet wer den Jungen dort in dem Loch festhält. Man bangt mit ihm mit, dass er bitte nicht erwischt werden möge, wenn er diesen mit Nahrung und Wasser versorgt. Ahnt worauf das Ende hin zusteuert und hofft, es möge nicht passieren. 256 Seiten die es wirklich in sich haben.
  • Andrea Hofmann
  • Buchhändler/-in

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4/5

Intensiv

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein intensives Buch. Aus der Sicht des neunjährigen Michele erleben wir ein furchtbares Verbrechen mit. Und im Gegensatz zu ihm, ist man sich als Leser der Tragweite und dem Grauen des Vorfalls direkt von Anfang an bewusst. Niccolò Ammaniti ist es wirklich, wirklich gut gelungen die gesamte Geschichte aus der Sicht des neunjährigen glaubhaft zu erzählen. Man ist gemeinsam mit ihm erschüttert und entsetzt wenn man herausfindet wer den Jungen dort in dem Loch festhält. Man bangt mit ihm mit, dass er bitte nicht erwischt werden möge, wenn er diesen mit Nahrung und Wasser versorgt. Ahnt worauf das Ende hin zusteuert und hofft, es möge nicht passieren. 256 Seiten die es wirklich in sich haben.

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