Produktbild: Marschlande
Band 52377

Marschlande Roman

154

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

16124

Erscheinungsdatum

30.08.2023

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

6083 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917283

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

16124

Erscheinungsdatum

30.08.2023

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

6083 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917283

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  • Christina

    5/5

    04.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Großartiges Buch!

    Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Beide Zeitebenen waren spannend geschrieben, ich konnte es gar nicht aus der Hand legen. Fand es sehr interessant mehr über die Hexenverfolgung der damaligen Zeit zu erfahren und wie sie sich bis heute auf uns Frauen auswirkt. Großartiges Buch. Klare Leseempfehlung!

  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    23.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Interessant, nachdenklich stimmend

    In dem Roman „Marschlande“ erzählt Jarka Kubsova über zwei Frauen aus dem Hamburger Marschland. Eine von ihnen ist die Hufnerin Abelke Bleken, die im 16. Jahrhundert einen großen Hof von ihren Eltern übernommen hatte. Sie liebte ihre Heimat und lebte für ihre Aufgaben als Bäuerin. Ihr florierender Bauernhof war dem anderen Dorfbauern ein Dorn im Auge, der Neid um ihren Erfolg und Besitz wuchs. Ein neues Zuhause findet im Marschland Britta Stöver, die mit ihrem Mann und zwei Kindern nach Ochsenwerder zieht. Ihre Geschichte spielt in der Gegenwart. Britta, die ihren Job als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie aufgegeben hat, um sich der Familie zu widmen, ist zuerst mit dem neuen Zuhause und ihren Aufgaben als nur Hausfrau und Mutter unzufrieden. Doch dann entdeckt sie die Hinweise auf das Leben von Abelke Bleken. Die Geschichte der starken Frau, die sich gegen alle Widrigkeiten ihrer Epoche und dem Hass der Mitmenschen stellen musste, fasziniert Britta. Es gibt einige Parallelen in den Geschichten der beiden Frauen. Beide mussten um ihre Ziele und Überzeugungen kämpfen, beide zahlten einen hohen Preis dafür. Besonders interessant fand ich die Geschichte über die Hufnerin Abelke, die auf historischen Tatsachen beruht. Im Nachwort zum Buch schreibt die Autorin ausführlich darüber. Nicht nur das Schicksal der Bäuerin hat mich bewegt; auch viele historischen Fakten, wie das damalige Deichrecht oder die Enteignung der Bauern, weckten mein Interesse. Etwas mehr dagegen hätte ich von der Geschichte über Britta erwartet. Ich hätte viel mehr über ihr bisheriges Leben, über Beweggründe für ihre Entscheidungen erfahren wollen. Genossen habe ich die bildhafte Schreibweise der Autorin, die ausdrucksvoll über die Marschlandschaft schreibt: (ein) Stück Land, in dem Glück und Unglück sich abwechselten, wie die Gezeiten, wo Überfluss und Verderben kamen und gingen, wie Ebbe und Flut.“ (103) „Marschlande“ ist ein hochinteressanter, nachdenklich stimmender Roman, sehr zu empfehlen!

  • Barbara T.

    aus Hagen i.Bremischen

    5/5

    23.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Interessant, nachdenklich…

    Interessant, nachdenklich stimmend In dem Roman „Marschlande“ erzählt Jarka Kubsova über zwei Frauen aus dem Hamburger Marschland. Eine von ihnen ist die Hufnerin Abelke Bleken, die im 16. Jahrhundert einen großen Hof von ihren Eltern übernommen hatte. Sie liebte ihre Heimat und lebte für ihre Aufgaben als Bäuerin. Ihr florierender Bauernhof war dem anderen Dorfbauern ein Dorn im Auge, der Neid um ihren Erfolg und Besitz wuchs. Ein neues Zuhause findet im Marschland Britta Stöver, die mit ihrem Mann und zwei Kindern nach Ochsenwerder zieht. Ihre Geschichte spielt in der Gegenwart. Britta, die ihren Job als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie aufgegeben hat, um sich der Familie zu widmen, ist zuerst mit dem neuen Zuhause und ihren Aufgaben als nur Hausfrau und Mutter unzufrieden. Doch dann entdeckt sie die Hinweise auf das Leben von Abelke Bleken. Die Geschichte der starken Frau, die sich gegen alle Widrigkeiten ihrer Epoche und dem Hass der Mitmenschen stellen musste, fasziniert Britta. Es gibt einige Parallelen in den Geschichten der beiden Frauen. Beide mussten um ihre Ziele und Überzeugungen kämpfen, beide zahlten einen hohen Preis dafür. Besonders interessant fand ich die Geschichte über die Hufnerin Abelke, die auf historischen Tatsachen beruht. Im Nachwort zum Buch schreibt die Autorin ausführlich darüber. Nicht nur das Schicksal der Bäuerin hat mich bewegt; auch viele historischen Fakten, wie das damalige Deichrecht oder die Enteignung der Bauern, weckten mein Interesse. Etwas mehr dagegen hätte ich von der Geschichte über Britta erwartet. Ich hätte viel mehr über ihr bisheriges Leben, über Beweggründe für ihre Entscheidungen erfahren wollen. Genossen habe ich die bildhafte Schreibweise der Autorin, die ausdrucksvoll über die Marschlandschaft schreibt: (ein) Stück Land, in dem Glück und Unglück sich abwechselten, wie die Gezeiten, wo Überfluss und Verderben kamen und gingen, wie Ebbe und Flut.“ (103) „Marschlande“ ist ein hochinteressanter, nachdenklich stimmender Roman, sehr zu empfehlen!

  • hamburger.lesemaus

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    16.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    MARSCHLANDE Jarka Kubsova…

    MARSCHLANDE Jarka Kubsova 1570: Abelke Bleken hat den prächtigen Hof und das Hufnerhaus mitten im Marschlande an der Elbe von ihren Eltern geerbt. Das Reet am Dach ist ohne Fehler, das Eichenfachwerk ist hell und gerade. Die Leute reden, dass der Hof für eine Frau ganz alleine viel zu groß sei, aber das Tratschen hinter ihrem Rücken ist sie gewohnt und kümmerte sie nicht. Es geht ihr gut - auch ohne Mann. Heiraten wollte sie nie, obwohl es an Angeboten nie gemangelt hatte, sie war einst die Schönste im Dorf, doch wie hätte sie sicher sein können, dass die Männer nicht nur den Hof wollten? Und ja, genau das war ihr Problem. Die Männer wollten ihren Hof. Sie waren neidisch auf ihr Geschick und Können den Hof zu bewirtschaften. Die Frauen waren garstig, weil ihre Männer Abelke nachstellten. Sich in der derben Bauern- und Männerwelt zu behaupten, war nicht einfach, oft wurde sie ungerecht behandelt. Aber vielleicht hätte es funktioniert, wenn es nicht diese schreckliche Allerheiligenflut gegeben hätte, die Sturmflut, die alles zerstörte. Eventuell hätte sich das Leben von Abelke ganz anders entwickelt … Heute: Britta Stoever zieht mit ihrem Mann Phillipp und den gemeinsamen Kindern ins Marschlande vor Hamburg. Ein eigenes Haus mit viel Platz, das war Philipps Traum. Doch weder Britta noch die Kinder fühlen sich wohl. Die Marschländer ignorieren die „Zugezogenen“. Britta, promovierte Geologin mit nur einem kleinen Teilzeitjob, fühlt sich unterfordert, bis sie bei einem Spaziergang in einer Sackgasse auf einen Straßennamen trifft. Beim anschließenden Recherchieren findet sie heraus, dass die Straße nach Abelke Bleken benannt wurde, der Frau, die einst im Marschlande lebte und als Hexe verbrannt wurde. Jarka Kubsova hat es ausgezeichnet verstanden Fiktion mit historischen Ereignisse zu verknüpfen. Abwechselnd lässt sie ihre zwei Protagonistinnen zu Worte kommen. Auch wenn einige Klischees bedient wurden, so muss ich sagen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und es geliebt habe. Was mir auch besonders gefiel, sind die vielen kleinen Hamburger Wörter, wie dumm Tüüg, Spökenkieker und Veddel, die mit der Generation meiner Urgroßmutter auszusterben drohen. Fazit: En grootoordig Book, dat ik bannig geern heff un jo unbedingt anraden wullt. 5/ 5

  • Bewertung

    aus Stadthagen

    5/5

    05.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Bewegende Frauenschicksale

    In Marschlande von Jarka Kubsova dürfen wir zwei Frauenschicksale begleiten - einmal das der historisch verbürgten Abelke Bleken, welche 1583 als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Sie hatte einen Hof und diesen alleine geführt, sich gegen die Nachbarn behauptet. Und in der heutigen Zeit das von Britta Stoever. Diese ist mit ihrem Mann von der Hamburger City in die Marschlande gezogen und merkt, dass sie sich selbst und ihre Ehe verliert. Während der historische Teil sehr spannend ist, ist der heutige sehr berührend. Emotional sind beide. Und beide Schicksale haben über die Jahrhunderte einiges gemeinsam: der Kampf um die eigene Selbstbestimmtheit aller gesellschaftlichen Erwartungen zum Trotz. Dies ist wunderschön geschrieben, zeigt aber trotzdem die Ungerechtigkeiten auf. Ein wirklich bewegendes Buch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (154)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rita Berhausen

    Rita Berhausen

    Thalia Siegburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es wurden keine Hexen verfolgt ....

    ... sondern Frauen, die den Männern zu mächtig, zu eigenständig, zu unabhängig waren. Ein Roman aus zwei Perspektiven, zwei Zeitebenen, die doch einige Parallelen aufweisen. Und als Kern der Geschichte eine wahre Biographie - fesselnd und (inklusive des Nachworts) augenöffnend! Hat mich noch lange beschäftigt!
  • Zum Bewerterprofil von A. Hundt

    A. Hundt

    Thalia Limburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Marschlande

    "Marschlande" von Jarka Kubsova ist ein sehr ergreifender und berührender Roman zweier Frauen, inspiriert nach wahren Ereignissen. Dieses Buch packt einen und lässt so schnell nicht mehr los. Große Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Warum man MARSCHLANDE lesen sollte

    Weil dieses Buch wie ein stiller Morgennebel über Feldern ist - zurückhaltend, aber tief durchdringend. Jarka Kubsova erzählt nicht laut, sondern ehrlich: von Frauen, die sich den Rhythmus der Erde zu eigen machen, von Entscheidungen, die gegen den Strom gehen, und von einem Hof, der nicht nur Ackerland, sondern auch Lebensgrundlage und Erinnerung ist. Vergangenheit und Gegenwart fließen sanft ineinander. Wer Bücher liebt, die mehr fühlen als erklären, wird sich bei Marschlande zuhause fühlen.
  • Zum Bewerterprofil von Irmgard Wigger

    Irmgard Wigger

    Thalia Lohne

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abelkes Schicksal hat mich sehr berührt!

    Die Autorin verknüpft die wahren Ereignisse von Abelke, die vor ca. 450 Jahren lebte, und die in der Gegenwart lebende Britta großartig miteinander. Beide Frauen haben den Wunsch nach Selbstbestimmung. Ein unheimlich spannendes und aufwühlendes Lesehighlight! Wer bis zum Schluß an Abelkes Schicksal teilhaben möchte, kann sich die Gedenktafel von Abelke auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg anschauen. Ich stand ziemlich fassungslos davor!
  • Zum Bewerterprofil von Emma Pastuschek

    Emma Pastuschek

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    unfassbar stark und intelligent

    "Dies ist ein weiblicher Text, geschrieben im einundzwanzigsten Jahrhundert. Wie spät es ist. Wieviel sich verändert hat. Wie wenig." - Marschlande, Jarka Kubsova "Marschlande" ist ein feministisches Manifest, eingebettet und versteckt in der Geschichte einer Familie, die vor dem Alltag flüchtet und aufs Land zieht. Während ich den Roman las, dachte ich immer wieder an die "How I love being a woman!"- Szene aus der Netflix- Serie "Anne with an E", in der sie ums Feuer tanzen. Kubsovas Worte schlagen ein, wie eine Bombe und ich wünschte, ich hätte weniger verstanden. Dieses Buch ist fantastisch verständnissvoll im Patriarchat und fängt Frauen auf, die nicht darauf reduziert werden möchten, Frauen zu sein.

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