Die Mütter

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Beschreibung

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

13.04.2023

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

13.04.2023

Verlag

Steidl

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

608 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783969991664

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Kristall86 aus an der Nordseeküste am 29.10.2023

Bewertungsnummer: 2055737

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Im wohlsituierten Zürcher Bürgertum werden Jessy, Chloé und Clara von der chinesischen Nanny Atscho großgezogen. Atscho stammt vom Volk der Mosuo, bei dem die Mütter das Sagen haben, die Väter nicht der Rede wert sind und die Schwestern immer zusammenbleiben. Die Mutter der drei Töchter, die Ethnologin Sylvia Hofmann, hatte das kleine Matriarchat im chinesischen Himalaya erforscht und die junge Mosuo als Kindermädchen mit nach Zürich gebracht. Denn weder die häufig reisende Mutter noch der vielbeschäftigte Vater haben Zeit für die Kinder. Die Geschichten, die Atscho aus ihrer Heimat erzählt, und der unbedingte Zusammenhalt, der das Rückgrat der matriarchalen Familie der Mosuo bildet, faszinieren die Mädchen und sie beschließen, ihre eigene Schwestern-Familie zu gründen. Als aus den Töchtern Mütter werden, entspringen ihre sechs Kinder daher Gelegenheitsbekanntschaften nach dem Vorbild der Besuchsehe der Mosuo. Drei Mütter, eine Atscho, keine Väter – eine Oase der Frauen inmitten der Schweizer Bourgoisie. Als jedoch der wahre Grund für Atschos Emigration ans Licht kommt und der älteste Sohn Anton gegen die unkonventionelle Lebensform der Mütter immer stärker aufbegehrt, droht die Familie zu zerbrechen.“ Die fernöstliche Literatur ist immer besonders und greift Themen auf, die wir hier in Europa nur schwer kennen oder gar verstehen. Autor Stefan Györke erzählt hier eine äußerst außergewöhnliche Geschichte, die nicht nur wegen der Lebensgeschichte von Atscho interessant ist, sondern auch wie Menschen sich durch „Erziehung“/Vorbilder/Fürsorge führen lassen und gar manipulieren lassen. Der Klappentext gibt im Großen und Ganzen bereits sehr gut den Inhalt wieder. Atscho kümmert sich als Nanny um die drei Schwestern und es ist ein Fest für die Leserschaft zu erkennen, wie Atscho durch ihre Art es schafft, die Mädchen „einzulullen“. Sie sind fasziniert von ihr, ihre Eltern sind mehr unterwegs als Zuhause und deshalb wird Atscho zur Vertrauensperson, sie sind von Atschos Herkunft fasziniert und als sie dann so weit sind, auch von der Thematik als Schwestern-Familie zu leben ohne Männer, merkt man wie tief der Einfluss Atschos ist. Männer sind nur dazu da um den Nachwuchs „in Gang“ zu bringen - wenn man Atscho so „zuhört“, könnte man meinen auch darauf könnte das Mosuo-Volk gern verzichten wenn es möglich wäre. Ich muss gestehen, ich fühlte bei Atscho zwei Seiten in mir: eine Seite möchte ihre vertrauenserweckende Art, ihren Familiensinn und ihre Fürsorge aber andererseits wirkt sie wie von einer Sekte gesteuert und entzieht auf gewisse Weise die drei Schwestern ihrer eigentlichen Familie. Ob gewollt oder nicht müssen Sie selbst erlesen! Es lohnt sich definitiv! Die Entwicklung der drei Schwestern schreitet weiter voran und Atscho scheint eine gewisse Macht über sie errungen zu haben. Alle haben irgendwann selbst Kinder, leben als Gemeinschaft aber Männer sind immer noch unwichtig. Dass das ein Aufbegehren irgendwann geben wird, steht irgendwie fest, fragt sich nur von wem und wann - die Auflösung dazu erliest sich äußerst spannend und man klebt regelrecht am Buch. Györkes Schreibstil ist wunderbar einnehmend und beschwingt ohne abzudriften. Der Spannungsbogen ist sehr gut ausgefeilt und man steht zumeist als neutrale Person mitten im Geschehen und analysiert. Dennoch bleiben immer genug Freirräume für eigene Gedankengänge und deren Entwicklungen. Sie wollen wissen ob ich Atscho nun mochte oder nicht? Lesen Sie selbst und machen sich selbst ein Bild von einer Person aus einem kleinen chinesischen Volk mit mehr als befremdlichen Ansichten! Es öffnet definitiv den Blick! 4 von 5 Sterne hierfür
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Kristall86 aus an der Nordseeküste am 29.10.2023
Bewertungsnummer: 2055737
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Im wohlsituierten Zürcher Bürgertum werden Jessy, Chloé und Clara von der chinesischen Nanny Atscho großgezogen. Atscho stammt vom Volk der Mosuo, bei dem die Mütter das Sagen haben, die Väter nicht der Rede wert sind und die Schwestern immer zusammenbleiben. Die Mutter der drei Töchter, die Ethnologin Sylvia Hofmann, hatte das kleine Matriarchat im chinesischen Himalaya erforscht und die junge Mosuo als Kindermädchen mit nach Zürich gebracht. Denn weder die häufig reisende Mutter noch der vielbeschäftigte Vater haben Zeit für die Kinder. Die Geschichten, die Atscho aus ihrer Heimat erzählt, und der unbedingte Zusammenhalt, der das Rückgrat der matriarchalen Familie der Mosuo bildet, faszinieren die Mädchen und sie beschließen, ihre eigene Schwestern-Familie zu gründen. Als aus den Töchtern Mütter werden, entspringen ihre sechs Kinder daher Gelegenheitsbekanntschaften nach dem Vorbild der Besuchsehe der Mosuo. Drei Mütter, eine Atscho, keine Väter – eine Oase der Frauen inmitten der Schweizer Bourgoisie. Als jedoch der wahre Grund für Atschos Emigration ans Licht kommt und der älteste Sohn Anton gegen die unkonventionelle Lebensform der Mütter immer stärker aufbegehrt, droht die Familie zu zerbrechen.“ Die fernöstliche Literatur ist immer besonders und greift Themen auf, die wir hier in Europa nur schwer kennen oder gar verstehen. Autor Stefan Györke erzählt hier eine äußerst außergewöhnliche Geschichte, die nicht nur wegen der Lebensgeschichte von Atscho interessant ist, sondern auch wie Menschen sich durch „Erziehung“/Vorbilder/Fürsorge führen lassen und gar manipulieren lassen. Der Klappentext gibt im Großen und Ganzen bereits sehr gut den Inhalt wieder. Atscho kümmert sich als Nanny um die drei Schwestern und es ist ein Fest für die Leserschaft zu erkennen, wie Atscho durch ihre Art es schafft, die Mädchen „einzulullen“. Sie sind fasziniert von ihr, ihre Eltern sind mehr unterwegs als Zuhause und deshalb wird Atscho zur Vertrauensperson, sie sind von Atschos Herkunft fasziniert und als sie dann so weit sind, auch von der Thematik als Schwestern-Familie zu leben ohne Männer, merkt man wie tief der Einfluss Atschos ist. Männer sind nur dazu da um den Nachwuchs „in Gang“ zu bringen - wenn man Atscho so „zuhört“, könnte man meinen auch darauf könnte das Mosuo-Volk gern verzichten wenn es möglich wäre. Ich muss gestehen, ich fühlte bei Atscho zwei Seiten in mir: eine Seite möchte ihre vertrauenserweckende Art, ihren Familiensinn und ihre Fürsorge aber andererseits wirkt sie wie von einer Sekte gesteuert und entzieht auf gewisse Weise die drei Schwestern ihrer eigentlichen Familie. Ob gewollt oder nicht müssen Sie selbst erlesen! Es lohnt sich definitiv! Die Entwicklung der drei Schwestern schreitet weiter voran und Atscho scheint eine gewisse Macht über sie errungen zu haben. Alle haben irgendwann selbst Kinder, leben als Gemeinschaft aber Männer sind immer noch unwichtig. Dass das ein Aufbegehren irgendwann geben wird, steht irgendwie fest, fragt sich nur von wem und wann - die Auflösung dazu erliest sich äußerst spannend und man klebt regelrecht am Buch. Györkes Schreibstil ist wunderbar einnehmend und beschwingt ohne abzudriften. Der Spannungsbogen ist sehr gut ausgefeilt und man steht zumeist als neutrale Person mitten im Geschehen und analysiert. Dennoch bleiben immer genug Freirräume für eigene Gedankengänge und deren Entwicklungen. Sie wollen wissen ob ich Atscho nun mochte oder nicht? Lesen Sie selbst und machen sich selbst ein Bild von einer Person aus einem kleinen chinesischen Volk mit mehr als befremdlichen Ansichten! Es öffnet definitiv den Blick! 4 von 5 Sterne hierfür

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Lesenswerter Roman über eine unkonventionelle Familie

Lust_auf_literatur am 31.07.2023

Bewertungsnummer: 1991109

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Mosuo sind ein kleines chinesisches, matrilinear organisiertes Volk und nach meiner Recherche real existent. Ihre Kultur spielt eine wesentliche Rolle im neuen Roman von Stefan Györke. Denn hier sind Männer und Väter nur Randfiguren, die Gesellschaftt wird von den Frauen dominiert und definiert. Die stärksten Bande gibt es unter Schwestern, die in gemeinsam in Familienbünden leben und die Kinder großziehen. Györke transfereriert ein solches unkonventionelles Familienkonstrukt direkt ins wohlsituierte Schweizer Bürgertum. Drei Schwestern werden von einer chinesischen Nanny aus dem Volk der Mosuo großgezogen und leben später selbst in einer Lebensgemeinschaft nur aus Schwestern. Sie bekommen Kinder von verschiedenen Männer, die aber sonst keine weitere Rolle im Leben der Frauen spielen. Die Töchter können sich am Lebensmodel der Mütter orientieren, aber was wird aus den Söhnen? Wo finden sie Orientierung und Vorbilder? Ich lese die Geschichte im Wechsel aus der Ich-Erzähler Perspektive von Anton, ein Sohn der Mütter, und aus auktorialler Perspektive. Das bringt Spannung und Abwechslung in den Roman und lässt mich locker über die Seiten fliegen. Ich lese ihn sehr gerne und verfolge sehr interessiert die Konsequenzen dieser ungewöhnlichen Lebensform, die auch auf mich einen großen Reiz ausübt. „Ein generationenübergreifender, unkonventioneller Liebesroman“ blurbt Dirk Fuhrig vom Deutschlandfunk auf dem Klappentext und dem stimme ich zu. Doch wie und wo Liebe entsteht und wie es mit dem Lebensmodel der Mütter und Schwestern (und dem Bruder) weitergeht, das empfehle ich euch selbst heraus zu finden. Manchmal mäanderte mir die Handlung ein bißchen zu undefiniert, hier wären weniger, dafür stärker definierte Erzählthemen besser gewesen. So verwischt mir der Fokus und bleibt oben auf Unterhaltungslevel hängen. In der Story wäre noch mehr gesellschaftshinterfragendes Potential gewesen. Auch für die Figurenzeichnung hätte ich mir ein wenig mehr psychologische Ergründung gewünscht. Oh ja, aber was für einen zufrieden stellenden Schluss Györke nach einigen unerwarteten Handlungskapriolen noch liefert. Finde ich schon sehr nice…und auch empfehlenswert, falls ihr euch für unkonventionelle Familienformen oder auch einfach nur für einen guten Roman interessiert!
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Lesenswerter Roman über eine unkonventionelle Familie

Lust_auf_literatur am 31.07.2023
Bewertungsnummer: 1991109
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Mosuo sind ein kleines chinesisches, matrilinear organisiertes Volk und nach meiner Recherche real existent. Ihre Kultur spielt eine wesentliche Rolle im neuen Roman von Stefan Györke. Denn hier sind Männer und Väter nur Randfiguren, die Gesellschaftt wird von den Frauen dominiert und definiert. Die stärksten Bande gibt es unter Schwestern, die in gemeinsam in Familienbünden leben und die Kinder großziehen. Györke transfereriert ein solches unkonventionelles Familienkonstrukt direkt ins wohlsituierte Schweizer Bürgertum. Drei Schwestern werden von einer chinesischen Nanny aus dem Volk der Mosuo großgezogen und leben später selbst in einer Lebensgemeinschaft nur aus Schwestern. Sie bekommen Kinder von verschiedenen Männer, die aber sonst keine weitere Rolle im Leben der Frauen spielen. Die Töchter können sich am Lebensmodel der Mütter orientieren, aber was wird aus den Söhnen? Wo finden sie Orientierung und Vorbilder? Ich lese die Geschichte im Wechsel aus der Ich-Erzähler Perspektive von Anton, ein Sohn der Mütter, und aus auktorialler Perspektive. Das bringt Spannung und Abwechslung in den Roman und lässt mich locker über die Seiten fliegen. Ich lese ihn sehr gerne und verfolge sehr interessiert die Konsequenzen dieser ungewöhnlichen Lebensform, die auch auf mich einen großen Reiz ausübt. „Ein generationenübergreifender, unkonventioneller Liebesroman“ blurbt Dirk Fuhrig vom Deutschlandfunk auf dem Klappentext und dem stimme ich zu. Doch wie und wo Liebe entsteht und wie es mit dem Lebensmodel der Mütter und Schwestern (und dem Bruder) weitergeht, das empfehle ich euch selbst heraus zu finden. Manchmal mäanderte mir die Handlung ein bißchen zu undefiniert, hier wären weniger, dafür stärker definierte Erzählthemen besser gewesen. So verwischt mir der Fokus und bleibt oben auf Unterhaltungslevel hängen. In der Story wäre noch mehr gesellschaftshinterfragendes Potential gewesen. Auch für die Figurenzeichnung hätte ich mir ein wenig mehr psychologische Ergründung gewünscht. Oh ja, aber was für einen zufrieden stellenden Schluss Györke nach einigen unerwarteten Handlungskapriolen noch liefert. Finde ich schon sehr nice…und auch empfehlenswert, falls ihr euch für unkonventionelle Familienformen oder auch einfach nur für einen guten Roman interessiert!

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Die Mütter

von Stefan Györke

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