Produktbild: Die Elemente des Lebens
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Die Elemente des Lebens Mélanie lebt für die Heilkunst, in Samuel Hahnemann findet sie die Liebe

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19327

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

562 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841233066

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

19327

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

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562 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841233066

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  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    20.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein besonderes Paar

    Was für eine besondere Liebesgeschichte. Was für eine bemerkenswerte Frau. Ich liebe Romane über historische Personen die obwohl sie einiges geleistet haben, zu unrecht in Vergessenheit geraten sind. Eine dieser Frauen war Mèlanie d'Hervilly und ihr hat Susanne Lieder hier ein Denkmal gesetzt. Als junge Frau reist Mèlanie von Paris nach Köthen um sich von den Homöopathen Samuel Hahnemann behandeln zu lassen. Sie findet so viel mehr als eine Behandlung. Sie findet ihre große Liebe in Samuel obwohl dieser fünfundvierzig Jahre älter ist als sie. Und sie findet ihre Bestimmung in der Homöopathie. Die Autorin hat es geschafft die Liebe der Beiden in einem wunderbar warmen Ton zu beschreiben. Diese ganz besondere Beziehung zwischen den Beiden war schon bei ihrem Kennenlernen spürbar. Ja das berühmte Knistern lag in der Luft und es ging auch im Laufe der Geschichte nicht verloren. Auch wenn Mèlanie und Samuel so ein harmonisches Paar waren, war in ihrem Umfeld nicht jeder begeistert von dem Paar, was wohl vor allem am Alterunterschied lag. Aber die Liebe war stärker. Auch mit ihrer Berufswahl eckt Mèlanie an. Eine Frau als Homöopathin in einer Zeit als man sowieso Zweifel an der Homöopathie hatte, eigentlich unvorstellbar. Nicht für Mèlanie. Wer als Mann verkleidet durchs Land reist und dabei die Frauenherzen anzieht, lässt sich doch davon nicht beirren. Ein wunderbares Buch über eine Frau die wir nicht vergessen sollten

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    20.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Was für eine besondere…

    Was für eine besondere Liebesgeschichte. Was für eine bemerkenswerte Frau. Ich liebe Romane über historische Personen die obwohl sie einiges geleistet haben, zu unrecht in Vergessenheit geraten sind. Eine dieser Frauen war Mèlanie d'Hervilly und ihr hat Susanne Lieder hier ein Denkmal gesetzt. Als junge Frau reist Mèlanie von Paris nach Köthen um sich von den Homöopathen Samuel Hahnemann behandeln zu lassen. Sie findet so viel mehr als eine Behandlung. Sie findet ihre große Liebe in Samuel obwohl dieser fünfundvierzig Jahre älter ist als sie. Und sie findet ihre Bestimmung in der Homöopathie. Die Autorin hat es geschafft die Liebe der Beiden in einem wunderbar warmen Ton zu beschreiben. Diese ganz besondere Beziehung zwischen den Beiden war schon bei ihrem Kennenlernen spürbar. Ja das berühmte Knistern lag in der Luft und es ging auch im Laufe der Geschichte nicht verloren. Auch wenn Mèlanie und Samuel so ein harmonisches Paar waren, war in ihrem Umfeld nicht jeder begeistert von dem Paar, was wohl vor allem am Alterunterschied lag. Aber die Liebe war stärker. Auch mit ihrer Berufswahl eckt Mèlanie an. Eine Frau als Homöopathin in einer Zeit als man sowieso Zweifel an der Homöopathie hatte, eigentlich unvorstellbar. Nicht für Mèlanie. Wer als Mann verkleidet durchs Land reist und dabei die Frauenherzen anzieht, lässt sich doch davon nicht beirren. Ein wunderbares Buch über eine Frau die wir nicht vergessen sollten

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    08.07.2024

    Hörbuch-Download

    Ein echtes Sommerhörbuch

    Auch wenn Mélanie Hahnemann den Winter sehr mochte, dieses Hörbuch passt gut zum Sommer. Es ist unterhaltsam und wird von Lina Syren, die ich bisher nicht kannte, einfühlsam und mit viel Empathie gelesen. Mich hat das Buch schon deshalb interessiert, weil mein Urgroßvater ein großer Verehrer und Verfechter von Hahnemanns Lehren war und ich in den 1950er und 1960er Jahren mit "Kügelchen" auf der Zunge und in Wasser aufgelöst großgeworden bin. Die Lehre von der Homöopathie wurde von Großmutter und Mutter immer weiter als Heilmittel, aber nicht als Allheilmittel verwendet. Als die Pariserin Mélanie d'Hervilly 1834 nach Köthen reist, um sich von Samuel Hahnemann, dem Erfinder der Homöopathie, behandeln zu lassen, ahnt die 34 Jahre alte Frau nicht, dass sich ihr Leben total auf den Kopf stellen wird. Arzt und Patientin verlieben sich ineinander, der fast 80jährige Witwer macht ihr binnen weniger Tage einen Heiratsantrag. Dass beide sich den Zorn der Töchter zuziehen, ist folgerichtig und wird die Beziehung über Jahre auch etwas trüben. Melanie beginnt sich für die Arbeit ihres Mannes zu interessieren, aber gleichzeitig leidet sie unter unstillbarem Heimweh nach Paris. Den gewaltigen Unterschied zwischen Paris und Köthen muss ich hier nicht thematisieren. Das Ehepaar beschließt, in Paris zu leben, Hahnemann führt auch dort im hohen Alter eine gefragte Praxis. Seine junge Ehefrau immer an seiner Seite, immer für ihn da, entwickelt sich selbst mit seiner Hilfe zu einer praktizierenden Homöopathin. Susanne Lieder charakterisiert ihre Protagonisten sehr anschaulich, obwohl die Geschichte ja vor rund 180/190 Jahren spielt, kann man sich sehr gut in die geschilderte Situation, die damaligen Gepflogenheiten und Sitten hineinversetzen. Mélanie ist ihrer Zeit wohl weit voraus, eigenwillig und selbständig, der so viele Jahre ältere Mann aber hält gut mit ihr mit, wenn es um die Durchsetzung seiner Erkenntnisse und seines Willens geht. Dass die Homöopathie an sich eine sehr umstrittene Lehre ist, verdeutlichen insbesondere die Praktiken der Herstellung der Mittel. Aber nicht nur Kügelchen helfen offensichtlich, auch der Glaube daran, die Schulmedizin kennt das aus Blindtests mit echten Medikamenten und Placebos. Letztere wirken teilweise ebenso erfolgreich wie die Medikamente. Es heißt nicht umsonst, der Glaube versetzt Berge. Hörenswert auch noch das Nachwort, in dem die Autorin ein wenig in ihre Schreibstube schauen lässt und auch noch einen Blick auf die Zeit nach dem Buchende freigibt. Fazit: Es ist keine Weltliteratur wie ein Zauberberg, aber mir hat das Hörbuch gut gefallen, eine unterhaltsame Zeit verflog sehr schnell. Und wie so oft stellt man fest, dass man immer wieder Neues und Unbekanntes erfährt, wenn man Bücher hört bzw. liest. #DieElementedesLebens #NetGalleyDE

  • hasirasi2

    aus Dresden

    4/5

    29.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Hochpotenzierte Liebe

    „Sie hatte nicht erwartet, dass er sie auch als Mann faszinieren würde. Er strahlte Ruhe und Weisheit aus; Eigenschaften, die sie bei anderen Männern viel zu oft vermisst hatte.“ (S. 49) Paris 1834: Die Marquise Mélanie d’Hervilly ist 34 und unverheiratet, eine vielseitig interessierte, geachtete Dichterin und Malerin. Ihrem Vater hat sie eine umfassende Ausbildung zu verdanken, zu der auch Reiten und Jagen gehören. Und auch sonst ist sie keine typische Frau, trägt beim Reiten und auf Reisen Männerkleidung und ist nicht auf der Suche nach einem Ehemann. Weil sie schon länger unter undefinier-baren Krämpfen leidet und bei den Ärzten als austherapiert gilt, reist sie nach Köthen zu dem berühmten Homöopathen Dr. Samuel Hahnemann. Der heilt ganzheitlich und bezieht auch die psychischen Probleme seiner Patienten ein, weswegen er sie ganz genau nach ihrem Leben befragt. Schon beim ersten Gespräch fühlen sie sich zueinander hingezogen und nach 3 Tagen macht er ihr einen Heiratsantrag, den sie annimmt – obwohl der Witwer bereits 79 ist und seine Kinder älter sind als sie. Susanne Lieder beleuchtet in ihrem neuesten Buch „Die Elemente des Lebens“ das Leben und Wirken von Hahnemanns zweiter Ehefrau Mélanie, das ganz eng an das ihres Mannes gebunden war. Hahnemann wollte sich eigentlich zur Ruhe setzen, als sie in sein Leben trat, aber ihre Wissbegierde und Intelligenz haben ihn animiert, weiter zu forschen und sie zu seiner Nachfolgerin auszubilden. „Man kann die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang setzen, es braucht nur die richtige Substanz und die richtige Dynamisierung. Ich nenne es auch Potenzierung. … je stärker die Verdünnung, desto intensiver die Heilungsreaktion des Körpers.“ (S. 64) Ich habe schon einige Bücher gelesen, in denen es um Hahnemann und die von ihm entwickelte Homöopathie geht und fand es interessant, etwas über seinen letzten Lebensabschnitt aus Sicht seiner jungen Frau zu erfahren. Denn hier steht vor allem ihr gemeinsames Leben im Vordergrund, ihre Arbeit bildet nur den Rahmen. „Ich fühle mich dir ebenbürtig, Samuel. Wir sind uns so ähnlich. … wir sind verwandte Seelen.“ (S. 76) Obwohl Mélanie so viel jünger ist als Samuel, scheinen sie eine extrem liebevolle, zärtlichen und einander zugewandte Beziehung gehabt zu haben. Sie ergänzen sich perfekt – er führt sie in die Homöopathie ein, sie zeigt ihm, was Paris in Sachen Kunst und Kultur zu bieten hat. Ihr war von Anfang an klar, was der Altersunterschied bedeutet, sie geht sehr rücksichtsvoll mit ihm um. Sie werden bewundert und angefeindet, erst wegen des Altersunterschiedes, später wegen ihres Erfolges, aber das schweißt sie nur noch mehr zusammen. Mélanie ist eine mutige, furchtlose Frau, die für ihre Liebe und ihren Erfolg zu kämpfen bereit ist.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    4/5

    29.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Hochpotenzierte Liebe „Sie…

    Hochpotenzierte Liebe „Sie hatte nicht erwartet, dass er sie auch als Mann faszinieren würde. Er strahlte Ruhe und Weisheit aus; Eigenschaften, die sie bei anderen Männern viel zu oft vermisst hatte.“ (S. 49) Paris 1834: Die Marquise Mélanie d’Hervilly ist 34 und unverheiratet, eine vielseitig interessierte, geachtete Dichterin und Malerin. Ihrem Vater hat sie eine umfassende Ausbildung zu verdanken, zu der auch Reiten und Jagen gehören. Und auch sonst ist sie keine typische Frau, trägt beim Reiten und auf Reisen Männerkleidung und ist nicht auf der Suche nach einem Ehemann. Weil sie schon länger unter undefinier-baren Krämpfen leidet und bei den Ärzten als austherapiert gilt, reist sie nach Köthen zu dem berühmten Homöopathen Dr. Samuel Hahnemann. Der heilt ganzheitlich und bezieht auch die psychischen Probleme seiner Patienten ein, weswegen er sie ganz genau nach ihrem Leben befragt. Schon beim ersten Gespräch fühlen sie sich zueinander hingezogen und nach 3 Tagen macht er ihr einen Heiratsantrag, den sie annimmt – obwohl der Witwer bereits 79 ist und seine Kinder älter sind als sie. Susanne Lieder beleuchtet in ihrem neuesten Buch „Die Elemente des Lebens“ das Leben und Wirken von Hahnemanns zweiter Ehefrau Mélanie, das ganz eng an das ihres Mannes gebunden war. Hahnemann wollte sich eigentlich zur Ruhe setzen, als sie in sein Leben trat, aber ihre Wissbegierde und Intelligenz haben ihn animiert, weiter zu forschen und sie zu seiner Nachfolgerin auszubilden. „Man kann die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang setzen, es braucht nur die richtige Substanz und die richtige Dynamisierung. Ich nenne es auch Potenzierung. … je stärker die Verdünnung, desto intensiver die Heilungsreaktion des Körpers.“ (S. 64) Ich habe schon einige Bücher gelesen, in denen es um Hahnemann und die von ihm entwickelte Homöopathie geht und fand es interessant, etwas über seinen letzten Lebensabschnitt aus Sicht seiner jungen Frau zu erfahren. Denn hier steht vor allem ihr gemeinsames Leben im Vordergrund, ihre Arbeit bildet nur den Rahmen. „Ich fühle mich dir ebenbürtig, Samuel. Wir sind uns so ähnlich. … wir sind verwandte Seelen.“ (S. 76) Obwohl Mélanie so viel jünger ist als Samuel, scheinen sie eine extrem liebevolle, zärtlichen und einander zugewandte Beziehung gehabt zu haben. Sie ergänzen sich perfekt – er führt sie in die Homöopathie ein, sie zeigt ihm, was Paris in Sachen Kunst und Kultur zu bieten hat. Ihr war von Anfang an klar, was der Altersunterschied bedeutet, sie geht sehr rücksichtsvoll mit ihm um. Sie werden bewundert und angefeindet, erst wegen des Altersunterschiedes, später wegen ihres Erfolges, aber das schweißt sie nur noch mehr zusammen. Mélanie ist eine mutige, furchtlose Frau, die für ihre Liebe und ihren Erfolg zu kämpfen bereit ist.

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