Vom Straßenverkäufer zum perfekten Gentleman? London 1833: Die Freundinnen Penelope und Helena besuchen die Royale Akademie der Kulinarik. Um ihre Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, benötigen beide ein herausragendes Abschlussprojekt. Als sie dem einfachen Straßenverkäufer Elijah begegnen, lässt der Penelopes Herz höherschlagen - und bringt Helena auf eine Idee: Sie will Elijah ausbilden und ihn als Gentleman-Koch ausgeben. Wenn er mit ihrer Hilfe den royalen Kochwettbewerb gewinnt, wäre ihr der Rang als Jahrgangsbeste sicher! Doch Elijahs Verwandlung hat größere Auswirkungen auf die drei als gedacht ...
Begib dich auf eine köstliche Reise in die Vergangenheit Verpasse dieses besondere Retelling nicht! Cohen überzeugt in dieser
historischen My Fair Lady-Nacherzählung mit
vertauschten Geschlechterrollen und einer
Slow-Burn-Romance zum Dahinschmelzen. Einfühlsam erzählt die Geschichte von
starken Frauen, Toleranz und Diversität und zeigt, dass es manchmal nur ein wenig
Selbstvertrauen braucht, um Großes zu erreichen. Ein originelles My Fair Lady-Retelling voller Tiefgang und mit hinreißender Slow-Burn-Romance, nicht nur für Fans von
Bridgerton!
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Sonja
aus Freiburg
4/5
12.11.2023
eBook (ePUB)
Jugendbuch / Regency / Kulinarik
Penelope befindet sich im Abschlussjahr zur Kulinarikerin und darf in der Zeit bei ihrer Freundin Helena wohnen. Diese ist etwas versnobt und sehr ehrgeizig. Und braucht daher einen Knall für ihren Abschluss und möchte den Straßenkoch Elijah zum Gentlemankoch ausbilden. Dafür wohnt er bei den beiden Damen und da Helena etwas tyrannisch wird, hilft Penelope bei der Ausbildung und freundet sich mit Elijah an. Aber Helena verfolgt einen ganz anderen Plan.
Die Perspektive wechselt zwischen den Charakteren und so bekommen wir ein komplettes Bild. Helena ist privilegiert aufgewachsen, aber wurde irgendwann von ihrem Bruder in den Schatten geschoben. Penelope hat liebevolle Eltern, die extra England verlassen, damit sie eine gute Ausbildung ohne Klatsch absolvieren kann, da Mischehen nicht gerne gesehen sind.
Elijah ist verweist und verschleiert sein jüdische Herkunft.
Alle Charaktere sind plausibel und gut ausgearbeitet, auch die Veränderungen, die sie durchleben, ist gut gelungen. Wobei ich Helena am wenigsten greifen konnte.
Die umgedrehte „My Fair Lady“-Geschichte ist witzig, hätte aber noch mehr unterschiede aufzeigen können. Auch der Umgang mit den Gerüchten hätte intensiver bearbeitet werden können, gerade mit den Nebenfiguren. Und doch ist es ein tolles Buch über drei Teenager, die ihre Karten gut nutzen, obwohl die Welt es nicht gut mit ihnen meint.
Die Sprache ist passend und die Erzählungen über das Essen ist großartig, sowie das Rezept am Ende. 4 von 5 Sterne.
anni.spirit
aus Düsseldorf
4/5
21.07.2023
eBook (ePUB)
Eine Liebeserklärung an die Kulinarik
„Royal Taste“ ist ein beeindruckendes „My fair Lady Retelling“ und ist nicht nur eine Liebeserklärung an das Kochen, sondern überzeugt auch durch seine zauberhaften Charaktere und Settings.
Handlung: Es ist das Jahr 1833, als die beiden Studentinnen Penelope und Helena dem Straßenjungen Elijah begegnen, der zwar bereits Talente im Kochen zeigt, dem es jedoch an Geschick, Manieren und Technik fehlt. Prompt beschließt Helena, Klassenbeste an der Akademie für Kulinarik, Elijah zu ihrem Abschlussprojekt zu machen und ihn auszubilden. Als Elijah zustimmt verändert sich sein Leben von einen Tag auf den anderen. Während er immer mehr von Helena lernt, kommt er nicht nur ihrem Ziel näher ihn zum perfekten Gentleman koch auszubilden, sondern auch Penelope. Elijah soll seine Fähigkeiten bei einem Wettbewerb beweisen, bei dem er plötzlich die Aufmerksamkeit des Königshauses bekommt. Doch niemand weiß über Elijahs wahre Identität Bescheid.
Meinung: Der Einstieg in das Buch fällt durch den angenehm flüssigen Schreibstil leicht und mir hat vor allem gefallen, dass das Buch aus der dritten Person geschrieben wird, aber dennoch in jedem Kapitel, die Perspektive gewechselt wird und man Einblicke in die Gedanken und Gefühle von Helena, Elijah und Penelope bekommt.
Ich habe es geliebt in das Jahr 1833 zu reisen und es war so interessant mehr über die Kulinarik zu dieser Zeit zu erfahren wie auch über den Alltag der Menschen. Im Roman wird der große Unterschied der verschiedenen Gesellschaftsschichten deutlich und man konnte sich vor allem gut in Elijahs Sicht hineinversetzen, der sich zunächst als Straßenverkäufer und in der Bäckerei über Wasser hält, sich jedoch plötzlich in der reichen Gesellschaft wiederfindet, die mehr Wohlstand haben, als er sich je erträumt hätte.
Ich konnte immer gut mit Elijah mitfühlen und habe seine Bestürzung nachempfinden können, dass die feine Gesellschaft so viele Privilegien hat, während viele in der unteren Schicht leiden.
Die Autorin hat perfekt den Kontrast zwischen Elijah dem Straßenjungen und den zwei Studentinnen hervorgehoben. Die privilegierte Sprache der feinen Gesellschaft ließ sich leicht lesen und war unterhaltsam. Interessant war der Prozess Elijah dabei zu verfolgen, wie er sich immer mehr an diese ihm unbekannte Gesellschaft anpasst und schließlich kaum noch wiederzuerkennen ist.
Die Autorin hat diesen Kontrast gut zur Geltung gebracht und Elijahs Eingliederung in die Gesellschaft interessant und authentisch gestaltet.
Das Buch wird des Weiteren immer wieder mit Briefen am Laufen gehalten, die von Helena und Penelope an ihre Familien sind oder von Elijah an seinen Onkel. Durch die Briefe hatte man die Chance weitere Einblicke in die Gefühlslage der verschiedenen Charaktere zu bekommen und auch in die Familienverhältnisse.
Mir hat gut gefallen mehr über die Gesellschaft im 19. Jahrhundert zu erfahren, allerdings gebe ich hiermit die Warnung ab, dass man ganz schön viel Hunger beim Lesen bekommt.
Der Klappentext hat nicht zu viel versprochen, denn die Autorin geht unglaublich detailliert auf die Zubereitung von Speisen und Essen ein, was ich äußerst interessant fand. Vor allem Helenas Leidenschaft für die Kulinarik ist hervorgetreten und auf jeder Seite war spürbar, wie sehr sie für die Gerichte und Zubereitung brennt. Es wurde auf kreative und vielfältige Art und Weisen exotische, vielfältige Soßen, Gerichte Gewürze etc. genannt. Vor allem als Person, die gern kocht, ließt man gerne darüber.
Die Konflikte und Szenen zwischen Helena, Elijah und Penelope waren unterhaltsam. Während Helena mit ihrer ehrgeizigen und oftmals ruppige Art Elijah immer wieder vorantreibt, zeigt die hilfsbereite und tolerante Penelope mehr Geduld gegenüber Elijah und ermutigt ihn. Elijah war mir äußerst sympathisch und ich habe seine Verwandlung bewundert und gespannt mitverfolgt. Bei den drei so unterschiedlichen Charakteren kam es immer wieder zu Diskussionen, ausgehend von Helena, die einen oft zum Schmunzeln gebracht haben. Generell hat Helena durch ihre sturköpfige Art oftmals die Freundschaft von Penelope und ihr Projekt mir Elijah auf die Probe gestellt, was die Handlung umso spannender gemacht hat.
Ich hatte großen Spaß diese neue Art von Buch zu lesen und vor allem die vielfältigen Rezepte und Kulinarik Elemente zeugen von viel Recherche und Leidenschaft fürs Kochen von der Autorin. Ich bewundere sie sehr für die großartige Umsetzung für dieses Buch. Gerne hätten etwas mehr Szenen zwischen Penelope und Elijah vorkommen können. Zwar handelt es sich hierbei um eine slow-Burn- Romance, jedoch hatte ich manchmal das Gefühl sie distanzieren sich erneut an manchen Stellen.
Insgesamt ein absolutes Herzensbuch für alle Kulinarik Liebhaber und Romantiker! 4 Sterne.
SanNit
3/5
05.12.2023
eBook (ePUB)
Die Idee mit einer historisch,…
Die Idee mit einer historisch, alternativem Geschichte Großbritanniens fand ich erfrischend neu. Packen konnte mich die Story trotzdem leider nicht, auch wenn ich ab und an, wirklich Hunger bekommen habe, bei dem vielen Essen.
Book-addicted
5/5
15.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine Wohlfühlgeschichte die Hungrig macht!
*Meine Meinung*
Ich liebe es zu kochen und ich gebe zu: ich liebe auch die ein oder andere Kochshow im Fernsehen. Und für den seltenen Fall, dass ich mal ein historisch angehauchtes Werk lese, ist eine Kombination aus mehreren Dingen die ich mag, gar nicht verkehrt. "Royal Taste" war also wie für mich geschaffen.
Die Charaktere gefielen mir unglaublich gut und erinnerten mich irgendwie ein wenig an Bridgerton - aber vermutlich nur, weil sie mindestens genauso sympathisch waren. Penelope war mein insgeheimer Favorit, denn sie ist warmherzig, sympathisch, kocht leidenschaftlich gerne und ist genauso ehrgeizig, wie ich. Helena hingegen ist der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen und schießt gerne etwas übers Ziel hinaus - aber gerade deshalb passt sie vielleicht auch so gut zu Penelope. Auch wenn sie Elijah gegenüber nicht immer fair ist und ihr Empathie fremd ist, mochte ich sie als Charakter trotzdem ganz gerne und was sie Elijah beibringt, ist immerhin auch nicht von schlechten Eltern. Elijah selbst faszinierte mich von Anfang an, denn auch wenn er bereits einiges übers Kochen wusste und ein gutes Talent mitbrachte, saugte er jede neue Information förmlich in sich auf, inhalierte sie geradezu! Auch die Wandlung, die er durchmacht imponiert mir sehr und ich mochte ihn von Anfang an.
Die Story ist eher ruhig und wenig aufregend gestaltet, dennoch fühlt man sich in diesem Setting einfach wohl und verliert sich geradezu in der Geschichte.
*Fazit*
Eine absolute Wohlfühlgeschichte mit Gerichten, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft und Charakteren, die man ins Herz schließt. Leseempfehlung!
Wertung: 5 von 5 Sterne!
Bewertung
aus Essen
5/5
04.07.2023
Buch (Taschenbuch)
historische Romance
Sieht dieses Cover nicht umwerfend schön aus?
Genauso schön ist auch der Inhalt, denn die Vergangenheit küsst die Gegenwart. Ein historischer Roman, der auf die "Kulinarik" trifft.
Die Idee fand ich grandios. Da ich selbst leidenschaftlich gern koche und liebend gern auch neue Dinge dahingehend erlerne, hat mich dieses Buch wirklich dazu animiert, endlich mal einen Kochkurs zu starten bzw. zu besuchen - ich muss mich mal dahingehend umhören.
Denn die Rezepte, die Raffinesse und die Leidenschaft war atemberaubend. Manchmal lief mir bei Beschreibungen regelrecht das Wasser im Mund zusammen.
Dasselbe Gefühl hatten wohl auch Penelope, Helena und Elijah - alles drei Menschen, die für das Kochen leben und mein Empfinden wohl verstehen würden.
Penelope ist der Sonnenschein der Geschichte. Ich mochte sie und ihre liebenswürdige Art total gern. Oft bin ich genervt davon, wenn es künstlich und geheuchelt wirkt, aber das war hier nicht so. Sie war natürlich und ehrlich.
Im Kontrast dazu stand Helena, die ich zwar auch mochte, aber die dann doch auch oft echt daneben gegriffen hat in Wortwahl und Verhalten - was jedoch natürlich gewollt und entsprechend gut von der Autorin umgesetzt war.
Elijah hingegen hat mich überrascht. Von meiner anfänglichen Skepsis war am Ende nichts mehr übrig. Ein echt toller Charakter, den ich lieben gelernt habe.
Alles in allem war das Buch sehr ruhig geschrieben. Es passierte dem Grunde nach nicht allzuviel und doch war es schön so, wie es war. Es hat mir echt gut gefallen und war eine schöne, beruhigende Ablenkung. Es hatte etwas entschleunigendes gehabt. So genau kann ich das nicht erklären. DIe Grundidee und die Umsetzung davon waren wirklich gut und die Figuren durchdacht.
Zwar hatte es hier und da einige Längen, aber mehr Spannung hätte nicht zum historischen Setting gepasst, weshalb es wohl gewollte 4,5 Sterne von mir erhält.
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4/5
06.02.2024
Buch (Taschenbuch)
So richtig Spaß macht einem diese...
So richtig Spaß macht einem diese Geschichte, wenn man "Pygmalion" und das Musical "My Fair Lady" kennt-da versteht man die zahlreichen Anspielungen (allein die Namensgebungen) viel besser. Der Kulinarik war es mir ein bisschen zu viel, ich esse lieber. Trotzdem eine runde Sache.
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