Yellowface

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Roman. »Rasiermesserscharf!« TIME

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

1639

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,5/14,1/3,5 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

1639

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,5/14,1/3,5 cm

Gewicht

554 g

Auflage

3. Auflage

Übersetzt von

Jasmin Humburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0162-4

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4.4

222 Bewertungen

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Vom Schreiben und vom Stehlen

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 16.06.2024

Bewertungsnummer: 2223834

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Athena Liu und June Hayward sind seit ihrem gemeinsamen Literaturstudium Freundinnen, beide streben sie eine Karriere als Schriftstellerin an. Während Athena der Erfolg nur so zufliegt, will June der Durchbruch nicht gelingen. Beim Feiern eines weiteren Erfolges erstickt Athena vor Junes Augen und diese wittert ihre Chance: Sie stiehlt deren fertiges Manuskript und gibt es nach intensiver Umarbeitung als eigene Geschichte heraus. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten, doch dann droht der Diebstahl aufzufliegen. „Yellowface“ ist ein Buch über das Schreiben: «Schreiben ist der Kern meiner Identität, seit ich ein Kind war… Und auch wenn es mich unglücklich macht, werde ich an dieser Magie festhalten, solange es mich gibt.» Über die guten Seiten daran: «Darum liebe ich das Schreiben so sehr – wir haben unendlich viele Möglichkeiten, uns selbst und unsere eigenen Geschichten neu zu erfinden.» Und die schwierigen: «Schreiben ist so eine einsame Tätigkeit. Du hast keine Gewissheit, ob deine Arbeit irgendeinen Wert hat, und jedes Indiz dafür, dass du den Anschluss verlierst, stürzt dich in den Abgrund der Verzweiflung.» Es stellt die Frage, wer ein Buch wirklich geschrieben hat: «Die ursprüngliche Idee für diesen Roman kam vielleicht nicht von mir, aber ich bin diejenige, die ihn gerettet und den ungeschliffenen Diamanten zum Glänzen gebracht hat.» Und ein Buch über Aneignung: «Zum ersten Mal seit ich das Manuskript abgegeben habe, überkommt mich ein tiefes Schamgefühl. Das ist nicht meine Geschichte, mein Erbe.» Es ist ein Buch über Freundschaft: «Schliesslich ist es schwer, mit jemandem befreundet zu sein, der dich bei jeder Gelegenheit aussticht. Vermutlich mag niemand Athena, weil niemand das Gefühl mag, im Vergleich mit ihr ständig den Kürzeren zu ziehen. Vermutlich stehe ich zu ihr, weil ich so armselig bin.» Ein Buch über Neid: «Neid bedeutet, mich ständig mit ihr zu vergleichen und dabei schlecht wegzukommen; Panik, dass ich nicht gut genug oder schnell genug schreibe, dass ich nicht gut genug bin und es nie sein werde.» Und ein Buch über den Tod – und was danach von einem bleibt. Dabei schwingt auch die Angst mit, schon zu Lebzeiten in Vergessenheit zu geraten. «Mir war nicht klar, wie viel Angst ich davor habe: unbekannt zu sein, vergessen zu werden.» Fazit zum Buch Ein gut lesbares, flüssig geschriebenes Buch, das Einblicke in die Welt hinter den Büchern, in die Welt des Schreibens und Publizierens und alles, was darin Schönes und Schwieriges steckt.
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Vom Schreiben und vom Stehlen

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 16.06.2024
Bewertungsnummer: 2223834
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Athena Liu und June Hayward sind seit ihrem gemeinsamen Literaturstudium Freundinnen, beide streben sie eine Karriere als Schriftstellerin an. Während Athena der Erfolg nur so zufliegt, will June der Durchbruch nicht gelingen. Beim Feiern eines weiteren Erfolges erstickt Athena vor Junes Augen und diese wittert ihre Chance: Sie stiehlt deren fertiges Manuskript und gibt es nach intensiver Umarbeitung als eigene Geschichte heraus. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten, doch dann droht der Diebstahl aufzufliegen. „Yellowface“ ist ein Buch über das Schreiben: «Schreiben ist der Kern meiner Identität, seit ich ein Kind war… Und auch wenn es mich unglücklich macht, werde ich an dieser Magie festhalten, solange es mich gibt.» Über die guten Seiten daran: «Darum liebe ich das Schreiben so sehr – wir haben unendlich viele Möglichkeiten, uns selbst und unsere eigenen Geschichten neu zu erfinden.» Und die schwierigen: «Schreiben ist so eine einsame Tätigkeit. Du hast keine Gewissheit, ob deine Arbeit irgendeinen Wert hat, und jedes Indiz dafür, dass du den Anschluss verlierst, stürzt dich in den Abgrund der Verzweiflung.» Es stellt die Frage, wer ein Buch wirklich geschrieben hat: «Die ursprüngliche Idee für diesen Roman kam vielleicht nicht von mir, aber ich bin diejenige, die ihn gerettet und den ungeschliffenen Diamanten zum Glänzen gebracht hat.» Und ein Buch über Aneignung: «Zum ersten Mal seit ich das Manuskript abgegeben habe, überkommt mich ein tiefes Schamgefühl. Das ist nicht meine Geschichte, mein Erbe.» Es ist ein Buch über Freundschaft: «Schliesslich ist es schwer, mit jemandem befreundet zu sein, der dich bei jeder Gelegenheit aussticht. Vermutlich mag niemand Athena, weil niemand das Gefühl mag, im Vergleich mit ihr ständig den Kürzeren zu ziehen. Vermutlich stehe ich zu ihr, weil ich so armselig bin.» Ein Buch über Neid: «Neid bedeutet, mich ständig mit ihr zu vergleichen und dabei schlecht wegzukommen; Panik, dass ich nicht gut genug oder schnell genug schreibe, dass ich nicht gut genug bin und es nie sein werde.» Und ein Buch über den Tod – und was danach von einem bleibt. Dabei schwingt auch die Angst mit, schon zu Lebzeiten in Vergessenheit zu geraten. «Mir war nicht klar, wie viel Angst ich davor habe: unbekannt zu sein, vergessen zu werden.» Fazit zum Buch Ein gut lesbares, flüssig geschriebenes Buch, das Einblicke in die Welt hinter den Büchern, in die Welt des Schreibens und Publizierens und alles, was darin Schönes und Schwieriges steckt.

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Wow - ein absolutes Highlight

Julia am 06.06.2024

Bewertungsnummer: 2217433

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist mal ein etwas anderes Buch, aber einfach unfassbar gut! Yellowface ist an einigen Stellen einfach so nachvollziehbar. Ich selbst bin jetzt keine Autorin aber selbst als Buchbloggerin unterwegs und man sieht wirklich so viele parallelen zur aktuellen Buchbranche. Es war total interessant auch die Autorenseite zu sehen und denke, das es (vielleicht etwas überspitzt dargestellt) echt so abläuft. June als Protagonistin war mir einfach SO unsympathisch und es hat einfach total gut ins Buch gepasst. Also es war einfach ihr Charakter, der mich das ein oder andere Mal gerne das Buch anschreien lassen hat! Am Ende hatte ich auch wirklich das Gefühl ich habe ein Buch im Buch gelesen. Und ich würde sehr gerne "Die letzte Front" von Juniper Song (bzw Athena Liu) lesen. Eine absolute Empfehlung!
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Wow - ein absolutes Highlight

Julia am 06.06.2024
Bewertungsnummer: 2217433
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist mal ein etwas anderes Buch, aber einfach unfassbar gut! Yellowface ist an einigen Stellen einfach so nachvollziehbar. Ich selbst bin jetzt keine Autorin aber selbst als Buchbloggerin unterwegs und man sieht wirklich so viele parallelen zur aktuellen Buchbranche. Es war total interessant auch die Autorenseite zu sehen und denke, das es (vielleicht etwas überspitzt dargestellt) echt so abläuft. June als Protagonistin war mir einfach SO unsympathisch und es hat einfach total gut ins Buch gepasst. Also es war einfach ihr Charakter, der mich das ein oder andere Mal gerne das Buch anschreien lassen hat! Am Ende hatte ich auch wirklich das Gefühl ich habe ein Buch im Buch gelesen. Und ich würde sehr gerne "Die letzte Front" von Juniper Song (bzw Athena Liu) lesen. Eine absolute Empfehlung!

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Yellowface

von Rebecca F. Kuang

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Lena-Sophie Brosch

Thalia Stade

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5/5

Wo fängt Plagiat an - wo hört es auf ?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

June Hayward stand immer im Schatten ihrer Autorenfreundin Athena Liu. Athena ist DIE Autorin ihrer Zeit. Jedes Buch ein Bestseller und nun soll sogar eins verfilmt werden. An einem Abend, den June und Athena zusammen ausklingen lassen stirbt Athena und June reißt sich das fertige Manuskript von Athena unter den Nagel und veröffentlicht es unter ihren Namen. Dieser Roman beschäftigt sich dadurch sehr mit der Frage, wo fängt Plagiat an und wo hört es auf. Zudem gibt er einen sehr tiefen Einblick in die Buch- und Verlagswelt. Von Junes Schreibprozess, über das Lektorat bis zur Veröffentlichung. Ich finde, dass Yellowface ein Paradebeispiel für moderne Literatur ist.
5/5

Wo fängt Plagiat an - wo hört es auf ?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

June Hayward stand immer im Schatten ihrer Autorenfreundin Athena Liu. Athena ist DIE Autorin ihrer Zeit. Jedes Buch ein Bestseller und nun soll sogar eins verfilmt werden. An einem Abend, den June und Athena zusammen ausklingen lassen stirbt Athena und June reißt sich das fertige Manuskript von Athena unter den Nagel und veröffentlicht es unter ihren Namen. Dieser Roman beschäftigt sich dadurch sehr mit der Frage, wo fängt Plagiat an und wo hört es auf. Zudem gibt er einen sehr tiefen Einblick in die Buch- und Verlagswelt. Von Junes Schreibprozess, über das Lektorat bis zur Veröffentlichung. Ich finde, dass Yellowface ein Paradebeispiel für moderne Literatur ist.

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Sophie Nemeth

Thalia Berlin Borsig – Hallen Am Borsigturm

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5/5

"Nichts ist so nah an echter Magie wie das Schreiben"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist eine Weile her, dass mich bereits die erste Seite eines Buches so gepackt hat wie bei "Yellowface". Rebecca F. Kuang hat es geschafft, eine unangenehm unsympathische Protagonistin dennoch mitleiderregend wirken zu lassen. Die wachsende Verwirrtheit und Paranoia im Laufe des Buches haben mich dann völlig in den Bann gezogen. "Yellowface" ist verdammt böse und satirisch, aber es steckt trotzdem eine ziemlich große Portion Wahrheit in diesem Roman. Er zeigt die dunklen Seiten der Buchbranche auf und befasst sich mit Rassismus und Cancel Culture. Darüber zu lesen tut weh, aber genau das sollte es auch. Ein richtig, richtig starkes Werk!
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"Nichts ist so nah an echter Magie wie das Schreiben"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist eine Weile her, dass mich bereits die erste Seite eines Buches so gepackt hat wie bei "Yellowface". Rebecca F. Kuang hat es geschafft, eine unangenehm unsympathische Protagonistin dennoch mitleiderregend wirken zu lassen. Die wachsende Verwirrtheit und Paranoia im Laufe des Buches haben mich dann völlig in den Bann gezogen. "Yellowface" ist verdammt böse und satirisch, aber es steckt trotzdem eine ziemlich große Portion Wahrheit in diesem Roman. Er zeigt die dunklen Seiten der Buchbranche auf und befasst sich mit Rassismus und Cancel Culture. Darüber zu lesen tut weh, aber genau das sollte es auch. Ein richtig, richtig starkes Werk!

Sophie Nemeth
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