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Yellowface Roman. »Rasiermesserscharf!« TIME

364

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3828

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Secret Identity

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,4 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Goldgelb

Auflage

5. Auflage 2025

Übersetzt von

Jasmin Humburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0214-0

Beschreibung

Rezension

»Rasiermesserscharf!« TIMES»Herzemoji für Yellowface« SWR2 LESENSWERT»Krimi, Satire, Paranoia, heiße Debatten. Vor allem aber eine absolut großartige Geschichte.« STEPHEN KING

Produktdetails

Verkaufsrang

3828

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Secret Identity

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,4 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Goldgelb

Auflage

5. Auflage 2025

Übersetzt von

Jasmin Humburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0214-0

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Überraschungshit

    “Yellowface” ist ein Überraschungshit für mich. Ursprünglich gedacht, och nööö, nichts für mich und dann doch mal reingeschaut. Erstaunlich aktuell und mit vielen realistischen Bezügen, was die Buchbranche, Booktok und Bookstagram sowie die sozialen Medien allgemein betrifft. Es beschreibt eindringlich, wie ein Shitstorm im Internet entsteht und welche Folgen und Konsequenzen er für die Betroffenen haben kann. Es zeigt aber auch ebenso eindrucksvoll, was passiert, wenn Erfolg auf Lügen und Betrug aufgebaut wird. Dadurch thematisiert die Autorin auch physische Erkrankungen, welche durch oben genannte Situationen zum Vorschein treten können. Der Schreibstil von R.F. Kuang ist locker und leicht, mit einer guten Portion Humor und Sarkasmus. Aber auch dem nötigen Ernst, um die Story realistisch und treibend voranzubringen. Die FMC ist eigentlich eine selbstbewusste Person, welche nach und nach durch den Shitstorm und ihren eigenen Unsicherheiten (bestehend durch Erlebnissen aus der Vergangenheit) zunehmend zerstört wird. Die Gefühle, das Trauma um den Tod, der Diebstahl und die damit einhergehenden Schuldgefühle werden exzellent beschrieben. Sehr nahe an der Realität und mit einem gewissen Sog, sodass man das Buch an diesen Stellen nur schwer ablegen kann. Die daraus entstehenden Szenen sind teilweise auch “brutal” in ihrer Wirkung. Das Buch ist kritisch im Umgang mit der Buchbranche, spricht den Druck an, immer schneller und schneller das nächste Buch zu schreiben, um auf der Welle des Erfolges zu bleiben. Genauso verübt es auch eine gerechtfertigte Kritik an der Bookbubble in den sozialen Medien und deren Umgang mit (nicht) erfolgreichen Autor*innen. Insbesondere das “vergessen” erfolgreicher Autor*innen, welche nicht sofort den nächsten Hit/Erfolg rausbringen, wird als eines der zentralen Nebenthemen gut dargestellt. Ebenso auch, dass “Hypes” meistens nur kurzzeitig sind. Ich lehne mich weit aus dem Fenster, dass der Roman auf mich stellenweise fast schon autobiografisch wirkt. Immerhin lässt sie wohl eine Menge eigene Erfahrung mit einfließen. Es ist einfach zu authentisch. Das Buch werde ich gerne weiterempfehlen, vor allem Leser*innen, welche gerne auch einen Blick hinter bestimmte Kulissen werfen wollen.

  • Bella Noëlle

    5/5

    15.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, kurzweilig, unterhaltsam

    Mir hat Yellowface richtig gut gefallen. Ich fand den Roman durchaus spannend und vor allem sehr unterhaltsam. Keine Seite ist einem wirklich sympathisch. Mir hat die Satire sehr zugesagt, denn was in dem Buch auf einmal als problematisch empfunden wird, wird gesellschaftlich tagtäglich toleriert. Ein empfehlenswertes Buch, das zum Nachdenken und Hinterfragen anregen sollte!

  • Humphrey

    aus Köln

    4/5

    12.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Starker Anfang, aber mit Schwächen im Verlauf

    Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und entwickelt eine Spannung, die einen immer weiterlesen lässt. Gerade June als zunehmend unzuverlässige und von Neid getriebene Hauptfigur ist interessant, weil man ihre Entscheidungen zwar nachvollziehen kann, sie aber gleichzeitig immer unsympathischer wird. Das passt auch zum Konzept des Romans, der sich mit Plagiat, kultureller Aneignung, Social Media und der Verlagswelt beschäftigt. Im weiteren Verlauf hatte ich allerdings zunehmend das Gefühl, dass die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wird. Junes Gedanken drehen sich ständig im Kreis: Sie will die Wahrheit aufklären, entscheidet sich dann wieder dagegen, hat ein schlechtes Gewissen und redet sich ihre Handlungen gleichzeitig immer wieder schön. Dadurch wird sie zwar als Figur konsequent dargestellt, aber irgendwann war mir ihre innere Zerrissenheit einfach zu viel. Trotzdem tut sie einem stellenweise fast leid. Man merkt, wie sehr sie von Neid, Unsicherheit und dem Wunsch nach Anerkennung zerfressen ist. Genau diese Mischung macht sie gleichzeitig interessant und unglaublich anstrengend. Auch das Ende hat mich eher enttäuscht. Es bleibt vieles offen, und anstatt dass June die Wahrheit selbst aufdeckt – zumal sie die entscheidende Idee dafür bereits vorher hatte – entscheidet sie sich letztlich wieder für einen persönlichen Rachefeldzug. Ich verstehe zwar, dass dieses offene Ende zu ihrer Figur passen soll und gerade zeigen soll, dass sie aus ihren Fehlern nichts gelernt hat. Trotzdem hatte ich beim Zuklappen des Buches eher das Gefühl: "Das war’s jetzt?" Insgesamt fand ich das Buch durchaus spannend und interessant, vor allem wegen der Themen und der ungewöhnlichen Hauptfigur. Der starke Anfang konnte mich jedoch mehr überzeugen als der zunehmend zähe Mittelteil und das für mich unbefriedigende Ende. Eine gute Idee mit viel Potenzial, die für mich leider nicht ganz so stark umgesetzt wurde, wie sie hätte sein können.

  • Bewertung

    4/5

    09.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wo fängt Wahnsinn an?

    Ein sehr spannender Roman über die dunklen Seiten der Buchbranche. Provokant spricht Kuang aktuelle Themen wie Rassismus, kulturelle Aneignung und künstlerische Integrität an und verpackt sie in eine fesselnde Handlung mit einer wirklich furchtbaren Protagonistin.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    24.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Brisante Thematik, ermüdende Ausführung

    Also die Bewertung zu diesem Buch fällt mir tatsächlich schwer. Einerseits fand ich es thematisch absolut toll, es hat mir sehr viele verschiedene Seiten in der Verlagsbranche gezeigt, die mir ehrlich gesagt etwas sauer aufgestossen sind und derentwegen ich doch auch wieder vermehrt Ausschau halten möchte nach kleineren Verlagen. Andererseits gefiel mir der Schreibstil nur mässig und irgendwann hatte ich das Gefühl, dass alles wieder von vorne angefangen hat. Da ich mich nicht in der Social-Media-Welt bewege, war es für mich erschreckend zu sehen, wie es dort zugeht (obwohl man es ja eigentlich oft genug zu hören kriegt). Zudem fand ich die Thematik des Urheberrechts und des Schreibens über ein Thema - in diesem Fall chinesische Geschichte - als nicht-chinesisch-amerikanische Autorin, das man «nur» recherchiert hat, ebenfalls sehr eindrücklich und ich habe lange darüber nachgedacht. Greift nicht jeder irgendwie auf etwas zurück, das er gelesen oder gesehen hat oder wird von bereits vorhandenen Dingen inspiriert? Wo ist die Grenze zu etwas Eigenem? Und gerade was Geschichte betrifft, dürfen denn nur diejenigen über Geschichte schreiben, die sie erlebt haben oder deren Nachkommen sind? Wenn ein Roman historisch gut recherchiert ist, ist es in meinen Augen doch egal, ob der Autor Zeitzeuge oder Nachfahre von Zeitzeugen ist, solange er angemessene Quellenangaben macht. Irgendwann fand ich diese Diskussion einfach nur ermüdend. Schlussendlich abgerundete 3.5 Sterne, weil die Idee und Thematik sehr brisant und diskussionswürdig ist, die Umsetzung aber etwas wiederholend und mir sprachlich teilweise nicht ganz zugesagt hat. Für all diejenigen, die sich für die Thematik des Urheberrechts, Social-Media in der Verlagsbranche, Rassismus und Erfolgsdruck interessieren.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (364)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dinah Böhringer

    Dinah Böhringer

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mir den Kopf verdreht!

    Ein super spannender Roman/Thriller, der auch Einblicke in die Buchbranche gewährt. Der Schreibstil ist clever, einfach zu lesen, ohne platt zu wirken. Faszinierend fand ich auch, dass ich mich immer wieder dabei ertappte, wie ich Sympathien für die Protagonistin entwickelte (trotz ihres sehr fragwürdigen Verhaltens). Sehr gelungen!
  • Zum Bewerterprofil von Salome Elia

    Salome Elia

    Thalia Mayersche Frechen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    „Schreiben ist das Nächste, was wir an echter Magie haben.“

    Wie weit würdest du für deinen eigenen Traum gehen? Würdest du über Leichen gehen (wortwörtlich)? Ab wann ist ein Buch gestohlen? Eine Geschichte über kulturelle Aneignung, Kritik im Netz und so viele anderen wichtige Themen. Absolute Lesensempfehlung!!!!
  • Zum Bewerterprofil von A. Stotz

    A. Stotz

    Thalia Altenkirchen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.04.2026

    eBook (ePUB)

    Sollte Pflichtlektüre werden..

    Selten hat mich ein Buch so viel zum Nachdenken gebracht. Wir begleiten June, die das Buch ihrer verstorbenen Freundin als ihr eigenes veröffentlicht. Und plötzlich befinden wir uns in einem moralischen Dillema nach dem anderen. Dieses Buch ist so vielschichtig und beschäftigt sich mit kultureller Aneignung, Rassismus, der eignen Fähigkeit sich Dinge schön und passend zu reden, dem unbändigen Hass der Menschen im Internet, der Verlagsbranche und wie Autoren-Stars gemacht werden. Immer wieder musste ich inne halten und mich fragen 'Ist das so in Ordnung?' 'Wo fängt hier der Rassismus an und wo hört er auf?' 'Wer darf eigentlich über was schreiben?' Das ganze schafft Kuang ohne erhobenen Zeigefinger, die Geschichte liest sich leicht und flüssig. Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken und es weiterempfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Selina S.

    Selina S.

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    but it turns out cruelty comes naturally

    Einblicke hinter die Kulissen der Buchbranche mit einer moralisch fragwürdigen Protagonistin. Man begleitet Juniper Song mit staunen durch ihr Verderben, ihre Siege und die Rechtfertigung vom Klau geistigen Eigentums und kultureller Aneignung und immer wenn man denkt: Schlimmer geht es nicht, wird man eines Besseren belehrt. Klasse bis zum Schluss.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Rempel

    Lukas Rempel

    Thalia Mayersche Sankt Augustin – huma

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.01.2026

    eBook (ePUB)

    Unter Plagiatsverdacht und von Geistern heimgesucht - Großartig!

    June Hayward ist eine junge, erfolglose Autorin, die nach dem Tod ihrer Freundin Athena eine große Chance wittert und ergreift, bereit, alles auf’s Spiel zu setzen. Sie wird erfolgreich, versucht ihre Tat zu verschleiern und verstrickt sich in einem Netz aus Lügen und Wahnsinn. Fesselnd geschrieben und furchtbar unbequem, wie ein Autounfall, von dem man nicht wegsehen kann. Das Buch liest sich wie ein Verteidigungsschreiben, denn Protagonistin June spricht die Leser direkt an. Dieser Erzählstil ist ungewöhnlich, passt aber hervorragend zum Charakter der Geschichte. Rebecca F. Kuang beleuchtet mit “Yellowface” die Schattenseiten der Buchbranche, der Welt der Autor:innen und Verlage. Dabei greift sie aktuelle und vor allem unangenehme Themen auf: Rassismus, Diversität. kulturelle Aneignung, Cancel Culture, Berühmtwerden und –sein im Digitalen Zeitalter und mentale Gesundheit. Das Ergebnis ist großartig, dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen.

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