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Produktbild: Blumenherz

Blumenherz

8

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.07.2023

Verlag

Twentysix Epic

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

608 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7407-2843-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.07.2023

Verlag

Twentysix Epic

Seitenzahl

452

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

608 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7407-2843-4

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Klima-Dystopie mit Herz!

    Es ist selten, dass ich 5 Sterne vergebe, aber ich glaube hier ist es angebracht. Die Story hat ganz viele meiner Interessen vereinigt. Weltraum, andere Spezies, fachliches Wissen (in dem Fall Medizin), Rebellen, Dystopie, Klimawandel, Ungerechtigkeit, eine queere Lovestory, erwachsene Protagonisten, Elternliebe, Plot twists und wichtige politische Botschaften! Gegen Rassismus, gegen Ungerechtigkeiten, für ein gemeinsames Miteinander, für unseren Planeten. Und Bayern mag ich auch. Also für mich einfach stimmig! Hab zwar ein bisschen gebraucht um reinzukommen, aber dann habe ich die Geschichte von Miriam, Dafina, Sebastian und Traks nur so verschlungen! Danke für dieses tolle Buch von der Buchmesse!

  • Sally

    5/5

    16.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Super spannende Dystopie

    Wow, gerade habe ich das neue Buch von Ilka Mella „Blumenherz“ beendet. Ich bin total geflashed und sprachlos, wie ich das in Worte fassen kann, was diese Geschichte mit mir gemacht hat. Miriam lebt seit 26 Jahren auf der „Hope“, einer Raumstation, die im Jahre 2046 der Versuch sein sollte, ein Leben für Menschen, mithilfe von Pflanzen, Saatgut und Nutztieren, weit weg von der Erde zu ermöglichen. Doch die Mission ist gescheitert und die Raumstation wird nun von Abkömmlingen der Yhuru beherrscht. Axok, der Kommandant auf der Hope, ist Vater des schwer herzkranken Kindes Traks. Miriam, die als Ärztin für Traks zuständig ist, weiß, dass ihr Überleben und das all der weiteren Menschen auf der Hope vom Überleben von Traks abhängig ist. Um ihn zu behandeln, hat sie Beete mit Naturheilpflanzen angelegt und behandelt Traks mit „Digitalis purpurea“. Miriam habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Schon auf der Raumstation beweist sie Mut und steht bei Unrecht für andere ein. Auch wenn das für sie Konsequenzen hat und sie weiß, dass sie an der Situation nichts ändern kann, ist es ihr wichtig, da zu sein. Zwar ist Gewalt keine Lösung, aber Wegsehen auch nicht. Die Betroffenen sollen sehen, dass sie nicht alleine sind. Sie hat das Gefühl, in der „Hope“ in eine Art von Gefängnis zu leben, die vielleicht irgendwann mal ihr Grab („ein Grab aus Rost und Stahl“) wird. Nämlich dann, wenn Traks eines Tages sterben wird. Als ihre Beete angezündet werden, weiß sie, ihre einzige Hoffnung, an die lebensrettende Heilpflanze zu gelangen, ist eine kurze Reise zur Erde. Doch auf der Erde hat sich alles verändert. Der Jahrhundertsturm hat unfassbares Leid über die Menschen gebracht. Schwere Unwetter bedrohen Leib und Leben. Unwetter, die mit aller Macht über das Land herrschen. Es gibt Großstädte wie z.B. München, Berlin und Salzburg, die sogenannten Gated-Städte. Hier können die Menschen weitestgehend sicher und gut leben. Seit 7 Jahren schützt ein Dach aus Energie München vor Unwetterkatastrophen. Das Licht stammt von einem überdimensionalen Laser. Sebastian, der Sohn von Florian Unger, dem Statthalter von München, lebt dort als Kardiochirurg und versucht sein Möglichstes, Kinder zu retten. Rund um das Chiemgau, Open City, herrscht jedoch nur noch das Chaos. Hier regieren Banden. Dafina, Mitglied der Sturmkrähen, die unter Neo agieren, befindet sich auf Beutezug, als ein riesiger Feuerball auf der Erde einschlägt. Eigentlich geht Dafina nur an Bord des Raumschiffes, um darin nach Diebesgut zu suchen. Doch an Bord trifft sie auf Miriam, Traks und Shaan, der das Raumschiff geflogen ist. Beim Lesen überkamen mich immer wieder Schauer, so unvorstellbar erschienen mir diese Szenarien. Aufgrund von Umweltkatastrophen herrscht ein Ungleichgewicht auf der Erde. Es gibt Anteile mit viel zu viel Wasser, und andere, in denen starke Wasserknappheit herrscht, die das Leben von zahlreichen Menschen bedroht. Bei all den Erzählungen über das Chiemgau und die Stadt München wurde mir beim Lesen schwer ums Herz. Und inmitten all dieser Trost- und Hoffnungslosigkeit leben Miriam und Dafina, die sich selbstlos für andere einsetzen. Egal, ob es sich hier um Menschen oder um die Yhuru in unserer Geschichte handelt. Die ihr Leben aufs Spiel setzen, weil sie nicht zusehen wollen. Bei Gewalt und Bedrohungen. Beide fühlen, dass da etwas zwischen ihnen ist, wenn sie zusammen sind. Doch die Hoffnung auf ein Happyend erscheint so ausweglos. Und dann gibt es noch Sebastian, der zwar von seiner Familie die Werte der Gated-Städte vorgelebt bekommen hat, aber doch hilft, als es darauf ankommt. Er hatte einen Eid als Arzt geschworen, Menschen zu helfen. Und dieser gilt doch für alle Menschen, nicht nur für die Wohlhabenden aus Gated München. Ich habe ihn für seine Stärke und seinen Mut bewundert. Auch wenn wir nicht wissen, wohin uns der fortschreitende Klimawandel führen wird, hat die Autorin in dieser Dystopie auf erschreckend authentische Weise vermittelt, was uns bevorstehen könnte. Dass uns alle dieses Thema etwas angeht. Denn auch wenn hier am Beispiel von München gezeigt wurde, dass ein Leben ohne Bedrohung durch weitere Klimakatastrophen vielleicht möglich wäre, sind die Kosten dafür viel zu hoch. Angefangen bei der Ernährung, z.B. Fleisch und das Gemüse ohne Geschmack, angebaut in Untiefen ohne Sonnenlicht (Miriam vergleicht das Essen dort mit dem Essen von der Raumstation). Und nicht zu vergessen, die Menschen drumherum, die unter Zwang in der Geschichte für diesen Wohlstand sorgen. Mich hat die Geschichte von Anfang an in ihren Bann gezogen. Eine spannende Geschichte, bei der ich immer wieder den Atem anhalten musste, wie es nun weitergeht. Und ich habe geweint. Für und mit den Menschen darin. Die Menschen, die es unter menschenunwürdigsten Bedingungen dem Statthalter und seinem Gefolge ermöglicht haben, in diesem Wohlstand in Gated München zu leben. Eine Geschichte, die Hoffnung macht, dass wirklicher Zusammenhalt auch Unmögliches schaffen kann. Neben dem Klimaschutz spricht die Autorin noch so viele weitere wichtige Themen an, dass ich "Blumenherz" wirklich allen Lesenden an Herz legen möchte. Eine ganz besondere Geschichte, die noch sehr lange in mir wirken wird.

  • Zimtstern's Bücherregenbogen

    aus Mönchengladbach

    5/5

    09.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    So spannende Dystopie

    Das ist mein erstes Buch der Autorin. & ich kann jetzt schon schreiben, dass es gewiss nicht mein letztes sein wird. Von der ersten Seite an war ich komplett in dieser tollen Geschichte gefangen. Es geht ins Jahr 2074 & was die Klimaschützer vorausgesagt haben, ist auch passiert. Die Welt wurde durch Gewitter, Stürme & Fluten nahezu unbewohnbar. Die Menschen auf der Erde leben in verschiedenen Aufteilungen, Ausgestoßene, Reiche & Despoten können nicht miteinander leben. So kämpft jeder für sich alleine ums Überleben. Dann gibt es noch Miriam, sie sollte im Jahr 2046 den Versuch starten auf der Raumstation "Hope" leben zu ermöglichen. Diese Mission ist leider gescheitert. Die "Hope" gilt als verschollen. Hier muss man sich jetzt mit den Außerirdischen arrangieren. Da Miriam Ärztin ist muss sie sich um den totkranken Jungen Traks kümmern. Sie fängt an Naturheilkräuter anzupflanzen. Es gibt auch noch ein paar andere Charaktere, die man lieben, allerdings auch hassen kann. Miriam musste ich direkt in mein Herz schließen. Sie ist so stur, pflichtbewusst, zielstrebig & sehr mutig. Dann Traks, der kleine Außerirdische, er tat mir irgendwie leid, er war so tapfer, den muss man einfach mögen. Sebastian, der neben Miriam auch Arzt ist, hat eine tolle Entwicklung innerhalb der Geschichte durchgemacht. Er hat das Herz am rechten Fleck & war auch so ein richtig toller Charakter. Nur um ein paar Charaktere vorzustellen. Allerdings gibt es noch mehr. Die Geschichte nahm schon von der ersten Seite ordentlich Fahrt auf & man ist als Leser sehr schnell in der Geschichte gefangen. Was wahrscheinlich auch an den Wendungen innerhalb der Geschichte liegen könnte. Manchmal kann man sich nur schwer vorstellen, dass es so kommen könnte. Es geht in diesem Buch auch um Klimaschutz, ein Thema, das uns alle angeht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm, regt auch mal zum Nachdenken an, ist spannend & einfach toll. Dieses Cover ist so wunderschön! Von mir gibt es eine klare Kauf - & Leseempfehlung!

  • Zimtstern's Bücherregenbogen

    5/5

    09.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das ist mein erstes Buch der…

    Das ist mein erstes Buch der Autorin. & ich kann jetzt schon schreiben, dass es gewiss nicht mein letztes sein wird. Von der ersten Seite an war ich komplett in dieser tollen Geschichte gefangen. Es geht ins Jahr 2074 & was die Klimaschützer vorausgesagt haben, ist auch passiert. Die Welt wurde durch Gewitter, Stürme & Fluten nahezu unbewohnbar. Die Menschen auf der Erde leben in verschiedenen Aufteilungen, Ausgestoßene, Reiche & Despoten können nicht miteinander leben. So kämpft jeder für sich alleine ums Überleben. Dann gibt es noch Miriam, sie sollte im Jahr 2046 den Versuch starten auf der Raumstation "Hope" leben zu ermöglichen. Diese Mission ist leider gescheitert. Die "Hope" gilt als verschollen. Hier muss man sich jetzt mit den Außerirdischen arrangieren. Da Miraim Ärztin ist muss sie sich um den totkranken Jungen Traks kümmern. Sie fängt an Naturheilkräuter anzupflanzen. Es gibt auch noch ein paar andere Charaktere, die man lieben, allerdings auch hassen kann. Miriam musste ich direkt in mein Herz schließen. Sie ist so stur, pflichtbewusst, zielstrebig & sehr mutig. Dann Traks, der kleine Außerirdische, er tat mir irgendwie leid, er war so tapfer, den muss man einfach mögen. Sebastian, der neben Miriam auch Arzt ist, hat eine tolle Entwicklung innerhalb der Geschichte durchgemacht. Er hat das Herz am rechten Fleck & war auch so ein richtig toller Charakter. Nur um ein paar Charaktere vorzustellen. Allerdings gibt es noch mehr. Die Geschichte nahm schon von der ersten Seite ordentlich Fahrt auf & man ist als Leser sehr schnell in der Geschichte gefangen. Was wahrscheinlich auch an den Wendungen innerhalb der Geschichte liegen könnte. Manchmal kann man sich nur schwer vorstellen, dass es so kommen könnte. Es geht in diesem Buch auch um Klimaschutz, ein Thema, das uns alle angeht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm, regt auch mal zum Nachdenken an, ist spannend & einfach toll. Dieses Cover ist so wunderschön! Von mir gibt es eine klare Kauf - & Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Pass auf das auf, was du liebst. Kämpfe für die bzw. das, was du liebst.

    Irgendwann erträgt man es nicht mehr, weg zu sehen und „unumstößliche“ Dinge und „Wahrheiten“ als gegeben hinzunehmen. Dann heißt es kämpfen, ändern, wieder Raum, Freiraum, Freiheit und Gerechtigkeit schaffen. Dann können aus „normalen“ Menschen plötzlich „Helden“ werden. Dieses Buch ist aus einem Genre, das ich eher selten lese und auch schon seit langem nicht mehr. Es ist eine Dystopie. Spielend im Weltraum und in München im Jahr 2074. Die Erde ist zerstört. Die Klimakatastrophe hat die Menschheit fest in ihrem Griff. Während „unten“ die Welt ums Überleben kämpft und dies, wie nicht anders zu erwarten, nicht gemeinsam geschieht, sondern eine Aufteilung in Despoten, Reiche und Ausgestoßene stattfindet, und jeder nur an sich und vielleicht noch seine Leute denkt, kämpft die Crew der Weltraumexpedition auf der verschollenen „Hope“ im All, nach Jahren der Kappung jeglicher Kommunikation zur Erde, um das Leben eines Außerirdischen, das unweigerlich mit dem Überleben ihrer Spezies an Bord verbunden ist. Es wird eine düstere Atmosphäre auf dem rostigen Schiff, wie auf der zerstörten Erde gezeichnet. Beide Katastrophen wurden überhaupt erst durch die Uneinsichtigkeit, die Verschwendung, den Raubbau an der Natur und deren Zerstörung durch den Menschen verursacht. Inmitten dieser Stürme, emotional und umweltbedingt, kämpfen die Meisten nur für sich und ihre eigene Unversehrtheit. Teilweise ums nackte Überleben. Man erlebt die persönlichen Wege der Protas und wie sie anfangen am System, an ihrem Glauben, ihren Beweggründen zu zweifeln. Wie sie zu der Erkenntnis kommen, was wirklich hinter vielen ihrer Entscheidungen steckt. Es wird nach und nach sichtbar und für sie selbst erkennbar und fassbar. Selbstreflektion und die Entscheidung, was sie nun letztendlich wollen, setzen ein und bringen damit einige Veränderungen mit sich und setzen ungeahnte, vielleicht weltverändernde, rettende Kräfte frei… Auch die Liebe, die bekanntlich Berge versetzen kann, trägt ihren Teil dazu bei. Wirklich besonders war, dass es erstens mehrere „Liebeleien“ waren, aber es eine besondere, zarte, tiefgehende, queere Liebe gab. Wobei vor allem diese eine Initialzündung für vieles war. (Obwohl sie selbst für die Protas überraschend und unerwartet war. Teils sogar lebensverändernd.) In diesen schwierigen Zeiten, diesen (einzelnen) Kämpfen, die gefochten werden, gibt es trotzdem noch Liebe, Schwärmerei, Romantik und Hoffnung. Es gibt Träumer und Desillusionierte, es gibt Mitläufer, Verräter, Kämpfer, kleine Rebellen und große Helden, die Stillen, die genauso wichtig sind, wie die Lauten,… Eine wirklich gelungene, mit Spannung geschrieben Geschichte, die „düster“ ist, aber einem irgendwie nie die Hoffnung nimmt oder das Vertrauen, dass sich etwas ändern, verbessern kann und wird. - Dazu ist sie prima zu lesen. Und es führt einem wieder vor Augen, wo auch wir momentan stehen und dass reagiert werden muss, um die Welt zu verändern, zu retten. Achtsamkeit und Rücksichtnahme gegenüber der Natur und den Mitmenschen sind gefragt. Jeder hat seinen Anteil an dieser Geschichte und am Leben und dem Umgang mit Ressourcen unserer Welt. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, dass diese Dystopie nicht zu unserer neuen Wirklichkeit wird.

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