• Die Bibliothek im Nebel
  • Die Bibliothek im Nebel
  • Die Bibliothek im Nebel

Die Bibliothek im Nebel

Roman | Eine atemberaubende Melange aus Familiensaga und Kriminalroman in der Welt der Bücher

Buch (Gebundene Ausgabe)

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Die Bibliothek im Nebel

Ebenfalls verfügbar als:

Hörbuch

Hörbuch

ab 19,59 €
Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 24,00 €
eBook

eBook

ab 17,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

13030

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Knaur

Seitenzahl

560

Beschreibung

Rezension

"Atmosphärisch dicht geschrieben und mit vielen zeithistorischen Elementen gespickt, fesselt Kai Meyer erneut mit einer hochspannenden Erzählung." ("Passauer Neue Presse")
"Kai Meyer ist es wieder einmal geglückt, eine unglaublich spannende und gleichzeitig magische Geschichte zu schreiben. Die Familiensaga mit unaufdringlicher Liebesgeschichte ist packend wie ein Krimi und magisch wie ein Fantasy-Abenteuer." ("Belletristik-Couch")
"Dieses Buch war grandios von Seite 1 an bis zum Ende. Wahnsinn, was der Autor hier geschaffen hat." ("Frau Antje´s Bücherecke & Co (Blog)")
"Ein weiterer Roman aus der Feder des genialen Autors, ebenso spannend und wuchtig wie das im vergangenen Jahr erschienene Buch." ("Rheinische Post online")
""Die Bibliothek im Nebel" gehört zu meinen Highlights des Jahres." ("Sylvias Lesezimmer (Blog)")
"Egal ob Meyer Fantasy oder Historie schreibt, es ist, als würde er mich mit einem Hauch Magie und einer Portion Spannung ab der ersten Seite in seine Bücher ziehen, ohne dass ich daraus wieder auftauchen möchte. Geschickt verwebt er geschichtsträchtige Schauplätze mit der großen Liebe zu Büchern, denen immer etwas Geheimnisvolles anhaftet." ("Buchblogger 24 (Blog)")
"Sehr gelungen finde ich die Mischung aus historischem Roman, Liebesgeschichte, Familiensaga und Krimi – ein raffinierter Roman, der sehr komplex und verwinkelt ist und sich erst nach und nach erschließt. So bleibt der Spannungsbogen kontinuierlich sehr hoch […]." ("Lesen und Hören (Blog)")
"Ich bin beeindruckt von der Art und Weise, wie Kai Meyer schreibt. […] Es war eine wundervolle Reise, die mir wieder ins Gedächtnis rief, warum ich Bücher so sehr liebe." ("Bibliomaniacs (Blog)")

Details

Verkaufsrang

13030

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Knaur

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,9/14,7/4,6 cm

Gewicht

765 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-22808-1

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.5

55 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Spannend und gut geschrieben

Bewertung am 12.04.2024

Bewertungsnummer: 2176397

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kai Meyer, Die Bibliothek im Nebel Knaur Verlag 2023 24,- Euro Der Autor Kai Meyer entführt den Leser in eine fesselnde Welt voller Geheimnisse und Fantasy. Die Reise beginnt im Jahr 1917 im 'Kalten Palais am Katharinenkanal' in St. Petersburg, das damals offiziell Petrograd genannt wurde. Artur, ein Bibliothekar, flieht während der Novemberrevolution und nimmt das Manuskript eines Buches mit, während er versucht, von Petersburg nach Leipzig zu gelangen. Das Manuskript findet seinen Weg auf verschiedene Weise in die Dachkammer eines Hotels an der Côte d'Azur. Liette, ein kleines Mädchen und spätere Direktorin des Hotels, versucht, die frühere Besitzerin des Manuskripts ausfindig zu machen. Letztendlich gelangt sie in eine Villa mit einer geheimnisvollen Bibliothek im Nebel. Kai Meyer versteht es meisterhaft, den Leser in eine Atmosphäre voller Spannung und Mystik zu versetzen, während er ihn durch verschiedene Jahrzehnte und Länder führt. Liebhaber spannend geschriebener Geschichten, angereichert mit Fantasy-Elementen und einer Liebesgeschichte, werden mit diesem Buch voll auf ihre Kosten kommen.
Melden

Spannend und gut geschrieben

Bewertung am 12.04.2024
Bewertungsnummer: 2176397
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kai Meyer, Die Bibliothek im Nebel Knaur Verlag 2023 24,- Euro Der Autor Kai Meyer entführt den Leser in eine fesselnde Welt voller Geheimnisse und Fantasy. Die Reise beginnt im Jahr 1917 im 'Kalten Palais am Katharinenkanal' in St. Petersburg, das damals offiziell Petrograd genannt wurde. Artur, ein Bibliothekar, flieht während der Novemberrevolution und nimmt das Manuskript eines Buches mit, während er versucht, von Petersburg nach Leipzig zu gelangen. Das Manuskript findet seinen Weg auf verschiedene Weise in die Dachkammer eines Hotels an der Côte d'Azur. Liette, ein kleines Mädchen und spätere Direktorin des Hotels, versucht, die frühere Besitzerin des Manuskripts ausfindig zu machen. Letztendlich gelangt sie in eine Villa mit einer geheimnisvollen Bibliothek im Nebel. Kai Meyer versteht es meisterhaft, den Leser in eine Atmosphäre voller Spannung und Mystik zu versetzen, während er ihn durch verschiedene Jahrzehnte und Länder führt. Liebhaber spannend geschriebener Geschichten, angereichert mit Fantasy-Elementen und einer Liebesgeschichte, werden mit diesem Buch voll auf ihre Kosten kommen.

Melden

Malerisch schön erzählte Geschichte

Eliza am 17.03.2024

Bewertungsnummer: 2156188

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mischung aus Liebesgeschichte, historischem Roman und Elementen aus Krimi, Mystik und Abenteuerroman hat mir ein großartiges Leseerlebnis bereitet. Die Handlung spielt dabei auf drei Zeitebenen. Im Jahr 1917 flieht der junge Bibliothekar vor der in St. Petersburg stattfindenden Revolution nach Leipzig. Im Jahr 1928 findet das Mädchen Liette auf dem Dachboden eines Luxushotels ein sonderbares Buch mit einem Schloss. Im Jahr 1957 beauftragt die Mitvierzigerin Liette einen Lebemann namens Thomas Jansen die Besitzerin dieses Buches ausfindig zu machen. Die Spuren führen zu einer mysteriösen Schönheit, welche in allen drei Zeitebenen immer wieder auftaucht. Wer ist die geheimnisvolle Schönheit, welche mehr über das Buch weiß als alle anderen zusammen? Die Spuren führen zu einer sonderbaren Bibliothek in Nizza, aber auch nach Paris. Wird Liette das Rätsel lösen können? Artur ist meine Lieblingsfigur in der Geschichte gewesen. Er hat es nicht leicht und findet in Mara seine absolute Traumfrau. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Trotz allem lässt er sich nicht unterkriegen und die Hoffnung seine Liebe wiederzufinden gibt ihm immer wieder Antrieb. Mara ist ein großes Mysterium und sie sorgt in der Geschichte für einige Überraschungen. Liette wirkt auf mich in machen Passagen ein wenig, wie Mara doch wirkt sie gefestigter und hat weniger in ihrem Leben erleben müssen. Die drei verschiedenen Erzählstränge laufen im Buch während der Story geschickt zusammen und nach und nach werden die einzelnen Zusammenhänge immer klarer. Der Schreibstil des Autors ist bildhaft, verschnörkelt und sehr gut lesbar. Bei mir ist beim Lesen gleich eine gewisse Lesemagie entstanden und ich konnte das Buch kaum noch weglegen. Auch wenn ich dieses Buch mit anderen Erwartungen begonnen hatte, bin ich eines Besseren belehrt aber überhaupt nicht enttäuscht worden. Das Buch ist eine Reise zu unterschiedlichen Orten in Europa und jede Reise lohnt sich. Das Ende ist interessant, aber ich hatte fast mit einem anderen Ende gerechnet. Ein Roman, welcher definitiv in keine Leseliste fehlen darf. Eine klare Leseempfehlung für alle Anhänger von malerisch schön erzählten Geschichten.
Melden

Malerisch schön erzählte Geschichte

Eliza am 17.03.2024
Bewertungsnummer: 2156188
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mischung aus Liebesgeschichte, historischem Roman und Elementen aus Krimi, Mystik und Abenteuerroman hat mir ein großartiges Leseerlebnis bereitet. Die Handlung spielt dabei auf drei Zeitebenen. Im Jahr 1917 flieht der junge Bibliothekar vor der in St. Petersburg stattfindenden Revolution nach Leipzig. Im Jahr 1928 findet das Mädchen Liette auf dem Dachboden eines Luxushotels ein sonderbares Buch mit einem Schloss. Im Jahr 1957 beauftragt die Mitvierzigerin Liette einen Lebemann namens Thomas Jansen die Besitzerin dieses Buches ausfindig zu machen. Die Spuren führen zu einer mysteriösen Schönheit, welche in allen drei Zeitebenen immer wieder auftaucht. Wer ist die geheimnisvolle Schönheit, welche mehr über das Buch weiß als alle anderen zusammen? Die Spuren führen zu einer sonderbaren Bibliothek in Nizza, aber auch nach Paris. Wird Liette das Rätsel lösen können? Artur ist meine Lieblingsfigur in der Geschichte gewesen. Er hat es nicht leicht und findet in Mara seine absolute Traumfrau. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Trotz allem lässt er sich nicht unterkriegen und die Hoffnung seine Liebe wiederzufinden gibt ihm immer wieder Antrieb. Mara ist ein großes Mysterium und sie sorgt in der Geschichte für einige Überraschungen. Liette wirkt auf mich in machen Passagen ein wenig, wie Mara doch wirkt sie gefestigter und hat weniger in ihrem Leben erleben müssen. Die drei verschiedenen Erzählstränge laufen im Buch während der Story geschickt zusammen und nach und nach werden die einzelnen Zusammenhänge immer klarer. Der Schreibstil des Autors ist bildhaft, verschnörkelt und sehr gut lesbar. Bei mir ist beim Lesen gleich eine gewisse Lesemagie entstanden und ich konnte das Buch kaum noch weglegen. Auch wenn ich dieses Buch mit anderen Erwartungen begonnen hatte, bin ich eines Besseren belehrt aber überhaupt nicht enttäuscht worden. Das Buch ist eine Reise zu unterschiedlichen Orten in Europa und jede Reise lohnt sich. Das Ende ist interessant, aber ich hatte fast mit einem anderen Ende gerechnet. Ein Roman, welcher definitiv in keine Leseliste fehlen darf. Eine klare Leseempfehlung für alle Anhänger von malerisch schön erzählten Geschichten.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Die Bibliothek im Nebel

von Kai Meyer

4.5

0 Bewertungen filtern

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von Tobias Groß

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Tobias Groß

Thalia Leipzig

Zum Portrait

4/5

Als Leipzig noch die einzig wahre Buchstadt war

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einst war Leipzig die Nummer eins, der unangefochtene Mittelpunkt der europäischen Buchwelt. Einst war Leipzig die Stadt der Bücher. Der zweite Weltkrieg, die Teilung Deutschlands und die Wirren der Wendezeit, haben der Messestadt diesen Titel jedoch genommen und an Frankfurt am Main verloren. Das Graphische Viertel mit seinen unzähligen Geschichten und Legenden übt jedoch auch heute noch eine Faszination aus, der man sich nur schwer entziehen kann – was nicht zuletzt an Büchern wie »Die Bibliothek im Nebel« liegt. Kai Meyers zweiter Leipzig-Roman ist eine Zeitreise in die Blütezeit des Graphischen Viertels, in welchem sich einst tausende Verlage, Druckereien, Bindereien und Buchhandlungen tummelten. Ein nicht mehr existierender Sehnsuchtsort, der in der auf der drei Zeitebenen spielenden Story zu neuem Leben erweckt wird. Im Zentrum des Romans steht der Bibliothekar Artur, welcher in Mara seine große Liebe findet. Eine unerfüllte Liebe, die niemals Realität werden kann. Und schlussendlich für den Untergang zweier befreundeter Familien sorgt, welche durch ein mysteriöses Haus miteinander verbunden sind. Einer Bibliothek, welche seit Jahrzehnten nicht mehr betreten wurde und von der niemand weiß, welche Schätze sie in sich birgt. Einem Schicksalsort am Ende der Welt. »Die Bibliothek im Nebel« ist ein fesselnder historischer Roman, eine sehr lesenswerte Rückkehr in das Leipzig der 1910er-Jahre. Zwar erinnern Setting und Storytelling an einigen Stellen an »Der Schatten des Windes«, doch Kai Meyers zweite Leipzig-Geschichte ist keine deutsche Variante des Weltbestsellers von Carlos Ruiz Zafón ist. Vielmehr ist der Roman das Porträt einer wunderschönen, jedoch unmöglichen Liebe. Und einer atemraubenden Jagd durch Europa, die im zaristisch-vorrevolutionären Sankt Petersburg beginnt und erst im Frankreich der 1950er-Jahre ihr finales Ende findet. Auch mit seinem zweiten Leipzig-Roman wird Kai Meyer seine große Fanschar wieder von der ersten bis zur letzten Seite begeistern und auch neue Leser:innenschaften erreichen. Schließlich ist »Die Bibliothek im Nebel« eine Ode an die großen Zeiten der Buchstadt Leipzig.
4/5

Als Leipzig noch die einzig wahre Buchstadt war

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einst war Leipzig die Nummer eins, der unangefochtene Mittelpunkt der europäischen Buchwelt. Einst war Leipzig die Stadt der Bücher. Der zweite Weltkrieg, die Teilung Deutschlands und die Wirren der Wendezeit, haben der Messestadt diesen Titel jedoch genommen und an Frankfurt am Main verloren. Das Graphische Viertel mit seinen unzähligen Geschichten und Legenden übt jedoch auch heute noch eine Faszination aus, der man sich nur schwer entziehen kann – was nicht zuletzt an Büchern wie »Die Bibliothek im Nebel« liegt. Kai Meyers zweiter Leipzig-Roman ist eine Zeitreise in die Blütezeit des Graphischen Viertels, in welchem sich einst tausende Verlage, Druckereien, Bindereien und Buchhandlungen tummelten. Ein nicht mehr existierender Sehnsuchtsort, der in der auf der drei Zeitebenen spielenden Story zu neuem Leben erweckt wird. Im Zentrum des Romans steht der Bibliothekar Artur, welcher in Mara seine große Liebe findet. Eine unerfüllte Liebe, die niemals Realität werden kann. Und schlussendlich für den Untergang zweier befreundeter Familien sorgt, welche durch ein mysteriöses Haus miteinander verbunden sind. Einer Bibliothek, welche seit Jahrzehnten nicht mehr betreten wurde und von der niemand weiß, welche Schätze sie in sich birgt. Einem Schicksalsort am Ende der Welt. »Die Bibliothek im Nebel« ist ein fesselnder historischer Roman, eine sehr lesenswerte Rückkehr in das Leipzig der 1910er-Jahre. Zwar erinnern Setting und Storytelling an einigen Stellen an »Der Schatten des Windes«, doch Kai Meyers zweite Leipzig-Geschichte ist keine deutsche Variante des Weltbestsellers von Carlos Ruiz Zafón ist. Vielmehr ist der Roman das Porträt einer wunderschönen, jedoch unmöglichen Liebe. Und einer atemraubenden Jagd durch Europa, die im zaristisch-vorrevolutionären Sankt Petersburg beginnt und erst im Frankreich der 1950er-Jahre ihr finales Ende findet. Auch mit seinem zweiten Leipzig-Roman wird Kai Meyer seine große Fanschar wieder von der ersten bis zur letzten Seite begeistern und auch neue Leser:innenschaften erreichen. Schließlich ist »Die Bibliothek im Nebel« eine Ode an die großen Zeiten der Buchstadt Leipzig.

Tobias Groß
  • Tobias Groß
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Maria Decker

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Maria Decker

Thalia Nordhausen – Rautenstraße

Zum Portrait

5/5

eine atmosphärischer Roman, der mir den Schlaf raubte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kai Meyers Bücher begleiten mich nun schon seit Jahrzehnten. Es ist also nicht erstaunlich, dass ich auch zu "Die Bibliothek im Nebel" gegriffen habe. "Die Bibliothek im Nebel" ist der 2. Roman des Autors, der im ehemaligen Graphischen Viertel von Leipzig spielt. Aber auch an die Côte d'Azur und ins zaristische Russland verschlägt es uns dieses Mal. So ungewöhnlich diese Orte auf den ersten Blick erscheinen, so wunderbar funktionieren sie im Zusammenspiel mit der Geschichte. 1917 treffen wir auf den jungen Bibliothekar Artur, der unter anderem die private Buchsammlung seines Onkels verwaltet. Nachdem seine gesamte Familie verschleppt wurde, ist auch er in Gefahr. Mit Hilfe eines Freundes flieht unfreiwillig aus dem zaristischen Russland, welches gerade vor der Februarrevolution steht. 1928 lernen wir die wissbegierige Liette kennen, die an der Côte d'Azur bei ihrem Onkel in dem Familienhotel wohnt. Liette ist fasziniert von Geheimnissen und Rätseln und auf dem alten Dachboden des Hotels gibt es genügend davon. Denn es stehen Unmengen an gepackten Koffern herum, die nie von ihren Besitzern abgeholt werden konnten. Unter all den Schätzen befindet sich ein ganz besonderes Stück: ein altes Buch. Aber auch die alte Villa an den Klippen, steckt voller Geheimnisse. Sie scheint leer zu stehen oder leben in ihr die Geister der Vergangenheit? Und was hat ihr dubioser Onkel für Pläne für ihre Eltern? 1957 kommt Thomas ins Spiel. Dieser verdient sein Geld mit ganz besonderen Geheimnissen. Er erpresst ehemalige KZ Mitarbeiterinnen und für diese Erpressungen wählt er unbedingt ein Hotel an der Côte d'Azur aus. Der erwachsenen Liette, der das Hotel nun gehört, sind Thomas Geschäftsmethoden bereits aufgefallen. Kurzentschlossen erpresst sie ihn, damit er ihr hilft ein Rätsel zu lösen und eine ganz besondere Person zu finden. "Die Bibliothek im Nebel" steckt voller Geheimnisse, Tragödien und Geschichte. Liette würde dieses Buch lieben. Und auch ich konnte es mal wieder nicht aus der Hand legen. Kai Meyer versteht sich sehr gut darauf einem den Schlaf zu rauben. Mir sind die Charaktere nach kurzer Zeit dermaßen ans Herz gewachsen, dass ich wissen wollte, welches Schicksal Kai Meyer für sie vorgesehen hat. Er hat einmal mehr gezeigt, dass er in der Lage ist, die Spannung über das gesamte Buch hinweg aufrecht zu erhalten. Obwohl historische Romane nicht in meinem üblichen Genre spielen, habe ich diesen geliebt. Dass es ein Wiedersehen mit Charakteren aus "Die Bücher, der Junge und die Nacht" gab, hat für einige melancholische Momente gesorgt. Wer "Die Bücher, der Junge und die Nacht" noch nicht gelesen hat, braucht jetzt aber nicht in Panik zu verfallen: Die Bücher kann man auch unabhängig von einander lesen. "Die Bibliothek im Nebel" ist für mich ein Must-Read und hat für viele spannende Lesestunden gesorgt.
5/5

eine atmosphärischer Roman, der mir den Schlaf raubte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kai Meyers Bücher begleiten mich nun schon seit Jahrzehnten. Es ist also nicht erstaunlich, dass ich auch zu "Die Bibliothek im Nebel" gegriffen habe. "Die Bibliothek im Nebel" ist der 2. Roman des Autors, der im ehemaligen Graphischen Viertel von Leipzig spielt. Aber auch an die Côte d'Azur und ins zaristische Russland verschlägt es uns dieses Mal. So ungewöhnlich diese Orte auf den ersten Blick erscheinen, so wunderbar funktionieren sie im Zusammenspiel mit der Geschichte. 1917 treffen wir auf den jungen Bibliothekar Artur, der unter anderem die private Buchsammlung seines Onkels verwaltet. Nachdem seine gesamte Familie verschleppt wurde, ist auch er in Gefahr. Mit Hilfe eines Freundes flieht unfreiwillig aus dem zaristischen Russland, welches gerade vor der Februarrevolution steht. 1928 lernen wir die wissbegierige Liette kennen, die an der Côte d'Azur bei ihrem Onkel in dem Familienhotel wohnt. Liette ist fasziniert von Geheimnissen und Rätseln und auf dem alten Dachboden des Hotels gibt es genügend davon. Denn es stehen Unmengen an gepackten Koffern herum, die nie von ihren Besitzern abgeholt werden konnten. Unter all den Schätzen befindet sich ein ganz besonderes Stück: ein altes Buch. Aber auch die alte Villa an den Klippen, steckt voller Geheimnisse. Sie scheint leer zu stehen oder leben in ihr die Geister der Vergangenheit? Und was hat ihr dubioser Onkel für Pläne für ihre Eltern? 1957 kommt Thomas ins Spiel. Dieser verdient sein Geld mit ganz besonderen Geheimnissen. Er erpresst ehemalige KZ Mitarbeiterinnen und für diese Erpressungen wählt er unbedingt ein Hotel an der Côte d'Azur aus. Der erwachsenen Liette, der das Hotel nun gehört, sind Thomas Geschäftsmethoden bereits aufgefallen. Kurzentschlossen erpresst sie ihn, damit er ihr hilft ein Rätsel zu lösen und eine ganz besondere Person zu finden. "Die Bibliothek im Nebel" steckt voller Geheimnisse, Tragödien und Geschichte. Liette würde dieses Buch lieben. Und auch ich konnte es mal wieder nicht aus der Hand legen. Kai Meyer versteht sich sehr gut darauf einem den Schlaf zu rauben. Mir sind die Charaktere nach kurzer Zeit dermaßen ans Herz gewachsen, dass ich wissen wollte, welches Schicksal Kai Meyer für sie vorgesehen hat. Er hat einmal mehr gezeigt, dass er in der Lage ist, die Spannung über das gesamte Buch hinweg aufrecht zu erhalten. Obwohl historische Romane nicht in meinem üblichen Genre spielen, habe ich diesen geliebt. Dass es ein Wiedersehen mit Charakteren aus "Die Bücher, der Junge und die Nacht" gab, hat für einige melancholische Momente gesorgt. Wer "Die Bücher, der Junge und die Nacht" noch nicht gelesen hat, braucht jetzt aber nicht in Panik zu verfallen: Die Bücher kann man auch unabhängig von einander lesen. "Die Bibliothek im Nebel" ist für mich ein Must-Read und hat für viele spannende Lesestunden gesorgt.

Maria Decker
  • Maria Decker
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Die Bibliothek im Nebel

von Kai Meyer

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Die Bibliothek im Nebel
  • Die Bibliothek im Nebel
  • Die Bibliothek im Nebel