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Maria Decker Buchhandlung: Thalia Nordhausen – Marktpassage
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Meine letzte Rezension Die kleine Villa in Italien von Julie Caplin
Wieder einmal entführt uns Julie Caplin an einen wunderschönen Urlaubsort, der uns zum träumen einlädt. In " Die kleine Villa in Italien" führen uns Lia und Raphael an die Amalfiküste. Dieses traumhafte Setting lässt einen den Alltag vergessen und erleichtert den Sprung in die Geschichte. Allerdings fand ich, dass dieser Teil der Romantic Escapes - Reihe seine Längen hatte. Komplett konnten mich die Protagonisten und die Geschichte nicht so fesseln, wie ihre Vorgänger. Ich mochte Lia und Raphael. Jedoch verblassten sie im Gegensatz zu ihren Eltern und Geschwistern, die ich interessanter fand, da sie mehr Ecken und Kanten aufwiesen. Besonders Leo war als Charakter einfach glaubwürdiger. Weshalb ich mich auch schon auf den nächsten Band "Das kleine Zuhause in Prag". Allerdings muss ich Julie Caplin zugute halten, dass sie immer einen gewissen Witz und Charme in ihre Bücher mit einbaut, was dazu führt, dass man den Roman dann doch nicht weglegen kann. Außerdem ist der Roman leicht und locker verfasst. "Die kleine Villa in Italien" ist ein schöner, sommerlicher Roman. Für mich ist er allerdings bisher der schwächste Teil der Reihe.
ab 14,00 €
Produktbild Die kleine Villa in Italien
3/5
  • Maria Decker
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3/5

Die kleine Villa in Italien

Wieder einmal entführt uns Julie Caplin an einen wunderschönen Urlaubsort, der uns zum träumen einlädt. In " Die kleine Villa in Italien" führen uns Lia und Raphael an die Amalfiküste. Dieses traumhafte Setting lässt einen den Alltag vergessen und erleichtert den Sprung in die Geschichte. Allerdings fand ich, dass dieser Teil der Romantic Escapes - Reihe seine Längen hatte. Komplett konnten mich die Protagonisten und die Geschichte nicht so fesseln, wie ihre Vorgänger. Ich mochte Lia und Raphael. Jedoch verblassten sie im Gegensatz zu ihren Eltern und Geschwistern, die ich interessanter fand, da sie mehr Ecken und Kanten aufwiesen. Besonders Leo war als Charakter einfach glaubwürdiger. Weshalb ich mich auch schon auf den nächsten Band "Das kleine Zuhause in Prag". Allerdings muss ich Julie Caplin zugute halten, dass sie immer einen gewissen Witz und Charme in ihre Bücher mit einbaut, was dazu führt, dass man den Roman dann doch nicht weglegen kann. Außerdem ist der Roman leicht und locker verfasst. "Die kleine Villa in Italien" ist ein schöner, sommerlicher Roman. Für mich ist er allerdings bisher der schwächste Teil der Reihe.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Ismael
    • Maria Decker
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    5/5

    Ismael

    Wie konnte die Welt vom Paradies zur Hölle werden? Diese zentrale Frage wird in "Ismael" anschaulich erörtert. Ein Schüler sucht eine intellektuelle Herausforderung, weil er denkt, jedem überlegen zu sein. Daher antwortet er auf eine Zeitungsannonce, die ihn zugleich in einen verlassenen Raum führt. Doch ganz verlassen ist er gar nicht. Hinter einer Scheibe in einem Raum sitzt ein Gorilla. Was hat es damit auf sich? "Ismael" von Daniel Quinn ist meiner Meinung nach ein Roman, den jeder gelesen haben sollte. Es ist ein Buch, das man so schnell nicht vergisst. Das Buch hat eine sehr seltsame Ausgangslage, doch nach und nach kristallisiert sich die Absicht des Autors heraus. "Ismael" ist für mich ein sehr philosophisches Gedankenexperiment, worauf man sich in ruhigen Zeiten einlassen sollte und kein Buch für "zwischendurch". Es verlangt dem Leser/der Leserin viel ab, aber belohnt ihn/sie mit vielen "aha-" Momenten. Auch nach all den Jahren ist die Handlung aktueller den je. Absoluter Lesegenuss!

  • Produktbild Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen
    • Maria Decker
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    5/5

    Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen

    Ich weiß gar nicht, wann und wo meine Faszination für die "Abenteuer" von Robert Marc Lehmann anfing. Aber als ich erfahren habe, dass er ein Buch geschrieben hat, musste ich es mir natürlich sofort holen. Auch, weil man mit dem Buch einen Quadratmeter Regenwald schützt. Robert M. Lehmann nimmt uns auf viele seiner Expeditionen mit und schildert anschaulich, wie es um unsere Welt bestimmt ist. Und ich spoilere nicht, wenn ich sage, dass es nicht gut aussieht. Aber Robert Marc Lehmann ist lösungsorientiert und zeigt nicht nur die Probleme auf, sondern auch viele Lösungen, die JEDER und JEDE von uns umsetzen kann ohne uns enorm einzuschränken. Denn oftmals ist es ja so, dass man helfen will, solange man sich nicht aus der eigenen Comfort Zone heraus bewegen muss. Umso wichtiger ist es, dass er auf Herausforderungen im Zuge des Natur- und Tierschutzes aufmerksam macht und uns z.B. auch im Hinblick auf Zoos und Aquarien sensibilisiert. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich mochte seine reflektierte Art. Denn auch er hat Fehler in Bezug auf den Tierschutz in seiner Anfangszeit gemacht. Damit geht er aber offen um, ohne etwas verschweigen zu wollen. Es ist eben so: Man kann Fehler machen. Man muss allerdings daraus lernen. Dieses Buch hat mich wirklich nachhaltig bewegt und daher möchte ich es uneingeschränkt empfehlen. Denn es ist unglaublich wichtig, dass wir nicht länger die Augen vor der Wahrheit verschließen.

    • Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen
    • Robert Marc Lehmann
    • ab 25,00 €
  • Produktbild Die Bücher, der Junge und die Nacht
    • Maria Decker
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    5/5

    Die Bücher, der Junge und die Nacht

    Meine Erfahrungen mit historischen Romanen ist limitiert, da ich bisher nur wenige Berührungspunkte mit diesem Genre hatte. Da Kai Meyer aber mit weitem Abstand mein Lieblingsautor ist, griff ich zu "Die Bücher, der Junge und die Nacht". Und was soll ich sagen? Ich wurde wieder Zeugin des Schreibtalents des Autors. Kai Meyer leitet uns über 3 Zeitebenen und verschiedene Städte durch die Geschichte. Besonders Leipzig und explizit das ehemalige Graphische Viertel werden dabei liebevoll und mit einer gewissen Sehnsucht, nach einem Ort der Bücher, beleuchtet. Da der Roman zwischen 1933 und 1971 spielt, wird auch die Machtübernahme Hitlers und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten thematisiert. Jedoch stehen die Leidenschaft zu Büchern und die Verbindungen der Menschen in schwierigen Zeiten zueinander, im Vordergrund. Gerade diese Verbindungen können derweil kompliziert werden, sodass man sich während der Geschichte in Verfolgungsjagden wiederfindet und Zeuge von Gewalttaten, aber auch von tiefschürfenden Gefühlen wird. Die Handlung über mehrere Zeitebenen spannend und logisch zu gestalten, ist eine fast unmögliche Aufgabe. Doch Kai Meyer hat sie, wie immer, mit Bravour gemeistert. Es ist ihm gelungen, die Charaktere fesselnd und auf ihre Art immer sympathisch zu gestalten. Nach jedem Kapitel, wollte ich eigentlich schlafen gehen (es war schon recht spät in der Nacht). Das Schicksal der Figuren wollte mir aber nicht aus dem Kopf gehen...Kurz um: Ich habe dieses Buch in einer Nacht verschlungen. Ich finde, Kai Meyer hat mit "Die Bücher, der Junge und die Nacht" nicht nur einen spannenden Roman, sondern vielmehr eine Liebeserklärung an die Bücher geschrieben. Denn Bücher können Geheimnisse entschlüsseln und ganze Leben für immer verändern. Für mich ein Must-Read!

  • Produktbild Die Unbändigen
    • Maria Decker
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    5/5

    Die Unbändigen

    Es gibt Bücher, die einen in ihren Bann ziehen. Es gibt Bücher, die so besonders sind, dass man den eigenen Schlaf opfert, weil man nicht aufhören kann zu lesen. Und es gibt Bücher bei denen man weiß, dass sie einen nie wieder loslassen werden. All dies trifft auf die "Die Unbändigen" von Emilia Hart zu. Das Buch spielt in 3 verschiedene Zeiten und wir begleiten Altha ins 17. Jahrhundert, Violet ins 20. Jahrhundert und Kate ins 21. Jahrhundert. So unterschiedlich diese Zeiten auch sind, alle Frauen bergen ihre eigenen Geheimnisse, die so unterschiedlich nicht sind. Und auch das Familiengeheimnis bindet die 3 Frauen über mehrere Jahrhunderte aneinander. Bei 3 Zeitebenen ist es schwierig, die Spannung und auch die Logik aufrechtzuerhalten. Emilia Hart ist dieser Balanceakt gelungen. An keiner Stelle im Buch kam für mich der Gedanke auf, dass es langatmig wäre. Ich habe selten ein spannenderes und tiefgründigeres Buch gelesen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und doch gleich. Denn sie müssen nach traumatischen Erlebnissen ihre Rolle im Leben finden. Alle 3 waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte jede ihrer Handlungen zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen. Auch wenn das Buch für mich ein Juwel ist, waren die Themen (häusliche Gewalt, Hexenverbrennung, Vergewaltigungen etc.) die behandelt wurden, nicht gerade einfach zu verdauen. Diese Themen wurde aber mit großer Empathie und Respekt beschrieben, sodass man nicht das Gefühl bekommt, in einer Folge "Game of Thrones" zu stecken. Es ist also umso wichtiger, dass viele Leserinnen und Leser dieses Buch für sich entdecken und nicht davor zurückschrecken. Es ist die Lesestunden allemal wert!

  • Produktbild Verdammt wütend
    • Maria Decker
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    5/5

    Verdammt wütend

    Linn Strømsborg ist eine der wichtigsten feministischen Autorinnen unserer Zeit. Noch nie war ein Buchtitel so treffend gewählt, wie dieser. "Verdammt wütend" macht genau das: verdammt wütend. Britt ist 43 Jahre alt, hat ein Kind und ein Mann - die perfekte Idylle, wie man meinen könnte. Doch an einem Tag im Urlaub kommt es zum Eklat. Britt rastet aus und macht ihrer jahrelangen Unzufriedenheit Luft. Linn Strømsborg thematisiert in "verdammt wütend" nicht nur den "Mental Overload" von Frauen, sondern auch die patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft. Dieser fein gesponnener Roman wühlt auf und macht betroffen. Ohne erhobenen Zeigefinger nimmt Linn Strømsborg die typischen Geschlechterrollen mit Präzision, die ihres Gleichen sucht, auseinander. Wer ein Lesehighlight sucht, muss zu diesem Buch greifen.

  • Produktbild Gallagher
    • Maria Decker
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    5/5

    Gallagher

    Als Oasis sich gründeten, war ich noch nicht geboren. Trotzdem prägte kaum eine Band meine Kindheit und Jugend so sehr, wie die der Gallagher-Brüder. Umso dramatischer war es für alle Fans als es zum endgültigen Bruch der Brüder in Paris kam. Passend zur Reunion 2025 hat P.J. Harrison, bekennender Fan und Zeitzeuge, ein vollumfängliches, ehrliches und vor allem spannendes Buch über Liam und Noel veröffentlicht. "Gallagher" berichtet von zwei sehr komplexen Persönlichkeiten, die es sich vor allem selbst nie einfach gemacht haben. Zusätzlich zum Erfolg kamen Neid und Missgunst auf, die in Prügeleien und zerstörtem Equipment endeten. Man bekommt durch dieses Buch einen sehr guten Einblick in das Privatleben und vor allem in die Seelen der Beiden. "Gallagher" ist ein rundum gelungenes Buch, was eines sehr gut verdeutlicht: Trotz all der Streitereien, der Missgunst und den gegenseitigen Anfeindungen sind Liam und Noel immer noch Brüder.

  • Produktbild Soko Tierschutz
    • Maria Decker
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    5/5

    Soko Tierschutz

    Jedem der sich mit Tierschutz beschäftigt, sollte der Verein Soko Tierschutz ein Begriff sein. Daher war ich umso aufgeregter, als das Buch "Soko Tierschutz" von Friedrich Mülln erschien. Die Aufregung wurde von Entsetzen abgelöst, als ich dieses Buch las. Natürlich habe ich zahlreiche Videos und Reportagen vom Verein im Vorfeld gesehen, trotzdem sind die Bilder, die man sich anhand der Schilderungen von Friedrich Mülln macht, brutaler. Versteht mich nicht falsch: Dieses Buch ist kein Horrorroman, sondern schildert objektiv, was den Tieren in Mastbetrieben, in Laboren etc. angetan wird. Es wird nicht aufgepuscht oder übertrieben dargestellt. Es ist einfach die Realität und diese war bzw. ist nur schwer zu ertragen. Durch den Schreibstil kann man sich in das Leiden der Tiere und auch in die Undercover-"Agenten" sehr gut einfühlen. Die Realität der Massentierhaltung lässt sich nicht beschönigen und auch nicht rechtfertigen. Obwohl das Buch definitiv keine leichte Kost ist, sollte es umso dringender gelesen werden.

  • Produktbild Frühstück mit Elefanten
    • Maria Decker
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    5/5

    Frühstück mit Elefanten

    "Frühstück mit Elefanten" von Gesa Neitzel ist so viel mehr als ein Reisebericht. Es ist eine Hommage an die Natur und deren Bewohnerinnen und Bewohner. Gesa Neitzel versteht sich darauf ihre Leserinnen und Leser mit ihren sehr treffenden und detaillierten Beschreibungen in den Bann zu ziehen. Kein Buch zuvor hat in mir so den Wunsch geweckt, meine Sachen zu packen und einfach loszureisen.

  • Produktbild Café Meerblick
    • Maria Decker
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    5/5

    Café Meerblick

    Mit "Pension Herzschmerz" hat mich Christin-Marie Below das erste Mal nach Norderney entführt. Nun spielt ihr 2. Roman "Café Meerblick" wieder auf dieser wunderschönen Insel und lädt erneut zum träumen ein. Dieses Mal geht es um Mona und ihre Freundin Sophie. Mona muss einen schrecklicken Schicksalsschlag verarbeiten und wird deshalb von Sophie auf Norderney geschickt. Dieses Mal allerdings alleine... Mona muss sich ihren ganz eigenen Dämonen stellen und lernt dabei wunderbare Menschen kennen, die auch ich im Laufe des Lesens in mein Herz geschlossen habe. Christin-Marie Below schafft es wie keine Zweite Emotionen im Leser/in der Leserin zu wecken. Ich habe wegen ihrer Bücher schon das ein oder andere Mal eine Träne vergossen. Aber ich habe auch gelacht, mitgefiebert und wäre gerne mit den Charakteren zusammen auf der Insel gewesen. Gibt es ein schöneres Kompliment? Ich möchte gar nicht so viele Worte über Schreibstil oder charakterliche Entwicklungen verlieren, denn diese sind stilistisch hervorragend. Viel mehr möchte ich euch "Café Meerblick" ans Herz legen, weil es eben kein typischer Urlaubsroman ist, sondern viel mehr dahinter steckt. Die Autorin hat eine Liebe zum Detail entwickelt, welche mich immer wieder berührt. Ich kann ohne Umschweife sagen, dass ich dieses Buch liebe. Und wer "Pension Herzschmerz" gelesen hat, wird sich das ein oder andere Mal im neuen Buch über ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen können. Für mich eine klare Leseempfehlung.

  • Produktbild Einmal mit der Katze um die halbe Welt
    • Maria Decker
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    5/5

    Einmal mit der Katze um die halbe Welt

    Manche Verbindungen sind vom Schicksal vorherbestimmt. Und ich bin davon überzeugt, dass auch die Verbindung von Martin und Mogli in diese Kategorie gehört. Denn welche Katze fährt schon gerne mit dem Motorrad? Und wie wahrscheinlich ist es, dass man gerade so eine mutige Katze am Wegesrand findet? All der Wahrscheinlichkeit zum Trotz rettete Martin seine neue Weggefährtin und machte sich einige Zeit später mit ihr zusammen auf das bisher größte Abenteuer der Beiden. Herausgekommen sind nicht nur wunderschöne Bilder der Beiden, sondern einen ebenso interessanter Reisebericht. Wir können Martin und Mogli durch viele verschiedene Länder und Kulturen begleiten, erleben die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Menschen, aber auch die Schattenseiten, die jede Kultur mit sich bringt. Wir erleben Freude, Skepsis und eine ordentliche Portion Glück ohne die es auf so einem Abenteuer einfach nicht geht. Zwischen brisanten, witzigen und liebevollen Situationen lernen wir die Beziehung der Beiden sehr gut kennen und bekommen einen sehr guten Einblick davon, was es heißt mit einer Prinzessin auf Reisen zu gehen und wie oft man sich auch auf die Suche nach ihr begeben muss. Da ist es äußerst hilfreich zu wissen, welche Verstecke sich die Prinzessin womöglich gerne aussucht. Oder wie soll man an Vorräte kommen, wenn keine Tiere im Supermarkt erlaubt sind? Das alles verlangt nach Einfallsreichtum und einer ordentlichen Portion Mut und Geduld (und einem starken Magen). "Einmal mit der Katze um die halbe Welt" ist ein Juwel unter den Reiseberichten und das nicht nur wegen der Protagonisten. Selten bekommt man die emotionale Wärme, die Abenteuerlust und das einzigartige Band der Freundschaft so anschaulich vermittelt. Ich glaube diese Reise hat nicht nur Martin und Mogli verändert, sondern auch diejenigen, die das Buch gelesen haben oder wie es Daniel Quinn so treffend beschrieben hat: “The journey itself is going to change you, so you don’t have to worry about memorizing the route we took to accomplish that change.”

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