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Profilbild von Maria Decker Maria Decker Buchhandlung: Thalia Nordhausen - Marktpassage
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Meine letzte Rezension Fürimmerhaus von Kai Meyer
Kai Meyer ist ein Meister des Weltenbauens. Ich bekam das Gefühl, dass in diesem Buch alle fantastischen Geschichten des Autors zusammgeführt wurden. Das Ende einer fantastischen Ära. Carter taucht ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit im Fürimmerhaus auf. Dieser wundersame Ort, voller wundersamer Charakter soll also jetzt sein neues Zuhause sein? Doch wer oder was hat dafür gesorgt, dass er im Fürimmerhaus landet? Und was hält die Zukunft für ihn bereit? Zusammen mit den unterschiedlichsten Wesen und Menschen begibt er sich auf die Suche nach Antworten. Doch bald schwebt jeder von ihnen in Lebensgefahr. Obwohl der Handlungsort "nur" ein Haus ist (und was für eins), kann man auf jeder Buchseite etwas neues entdecken. Doch es ist ganz eindeutig, dass die Charaktere die Geschichte tragen und so vielfältig, wie fantastisch sind. Ich wollte dieses Buch nicht aus der Hand legen, weil es sich auch wie ein endgültiges Ende der fantastischen Jugendbücher von Kai Meyer anfühlte. Für mich war es ein perfekt ausgeklügeltes Buch, was mich einerseits unterhalten hat, aber andererseits melancholisch und traurig stimmte. Das Ende einer Ära - aber ein gebührendes Ende. Wer eine besondere Geschichte sucht, die das Fantastik-Genre vereint, hat hier seinen heiligen Gral gefunden.
ab 11,00 €
Fürimmerhaus
5/5
5/5

Fürimmerhaus

Kai Meyer ist ein Meister des Weltenbauens. Ich bekam das Gefühl, dass in diesem Buch alle fantastischen Geschichten des Autors zusammgeführt wurden. Das Ende einer fantastischen Ära. Carter taucht ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit im Fürimmerhaus auf. Dieser wundersame Ort, voller wundersamer Charakter soll also jetzt sein neues Zuhause sein? Doch wer oder was hat dafür gesorgt, dass er im Fürimmerhaus landet? Und was hält die Zukunft für ihn bereit? Zusammen mit den unterschiedlichsten Wesen und Menschen begibt er sich auf die Suche nach Antworten. Doch bald schwebt jeder von ihnen in Lebensgefahr. Obwohl der Handlungsort "nur" ein Haus ist (und was für eins), kann man auf jeder Buchseite etwas neues entdecken. Doch es ist ganz eindeutig, dass die Charaktere die Geschichte tragen und so vielfältig, wie fantastisch sind. Ich wollte dieses Buch nicht aus der Hand legen, weil es sich auch wie ein endgültiges Ende der fantastischen Jugendbücher von Kai Meyer anfühlte. Für mich war es ein perfekt ausgeklügeltes Buch, was mich einerseits unterhalten hat, aber andererseits melancholisch und traurig stimmte. Das Ende einer Ära - aber ein gebührendes Ende. Wer eine besondere Geschichte sucht, die das Fantastik-Genre vereint, hat hier seinen heiligen Gral gefunden.

Maria Decker
  • Maria Decker
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Fürimmerhaus von Kai Meyer

Meine Lieblingswerke

  • Die Bücher, der Junge und die Nacht von Kai Meyer
    5/5

    Die Bücher, der Junge und die Nacht

    Meine Erfahrungen mit historischen Romanen ist limitiert, da ich bisher nur wenige Berührungspunkte mit diesem Genre hatte. Da Kai Meyer aber mit weitem Abstand mein Lieblingsautor ist, griff ich zu "Die Bücher, der Junge und die Nacht". Und was soll ich sagen? Ich wurde wieder Zeugin des Schreibtalents des Autors. Kai Meyer leitet uns über 3 Zeitebenen und verschiedene Städte durch die Geschichte. Besonders Leipzig und explizit das ehemalige Graphische Viertel werden dabei liebevoll und mit einer gewissen Sehnsucht, nach einem Ort der Bücher, beleuchtet. Da der Roman zwischen 1933 und 1971 spielt, wird auch die Machtübernahme Hitlers und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten thematisiert. Jedoch stehen die Leidenschaft zu Büchern und die Verbindungen der Menschen in schwierigen Zeiten zueinander, im Vordergrund. Gerade diese Verbindungen können derweil kompliziert werden, sodass man sich während der Geschichte in Verfolgungsjagden wiederfindet und Zeuge von Gewalttaten, aber auch von tiefschürfenden Gefühlen wird. Die Handlung über mehrere Zeitebenen spannend und logisch zu gestalten, ist eine fast unmögliche Aufgabe. Doch Kai Meyer hat sie, wie immer, mit Bravour gemeistert. Es ist ihm gelungen, die Charaktere fesselnd und auf ihre Art immer sympathisch zu gestalten. Nach jedem Kapitel, wollte ich eigentlich schlafen gehen (es war schon recht spät in der Nacht). Das Schicksal der Figuren wollte mir aber nicht aus dem Kopf gehen...Kurz um: Ich habe dieses Buch in einer Nacht verschlungen. Ich finde, Kai Meyer hat mit "Die Bücher, der Junge und die Nacht" nicht nur einen spannenden Roman, sondern vielmehr eine Liebeserklärung an die Bücher geschrieben. Denn Bücher können Geheimnisse entschlüsseln und ganze Leben für immer verändern. Für mich ein Must-Read!

    Maria Decker
    • Maria Decker
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    Die Bücher, der Junge und die Nacht von Kai Meyer
  • Ismael von Daniel Quinn
    5/5

    Ismael

    Wie konnte die Welt vom Paradies zur Hölle werden? Diese zentrale Frage wird in "Ismael" anschaulich erörtert. Ein Schüler sucht eine intellektuelle Herausforderung, weil er denkt, jedem überlegen zu sein. Daher antwortet er auf eine Zeitungsannonce, die ihn zugleich in einen verlassenen Raum führt. Doch ganz verlassen ist er gar nicht. Hinter einer Scheibe in einem Raum sitzt ein Gorilla. Was hat es damit auf sich? "Ismael" von Daniel Quinn ist meiner Meinung nach ein Roman, den jeder gelesen haben sollte. Es ist ein Buch, das man so schnell nicht vergisst. Das Buch hat eine sehr seltsame Ausgangslage, doch nach und nach kristallisiert sich die Absicht des Autors heraus. "Ismael" ist für mich ein sehr philosophisches Gedankenexperiment, worauf man sich in ruhigen Zeiten einlassen sollte und kein Buch für "zwischendurch". Es verlangt dem Leser/der Leserin viel ab, aber belohnt ihn/sie mit vielen "aha-" Momenten. Auch nach all den Jahren ist die Handlung aktueller den je. Absoluter Lesegenuss!

    Maria Decker
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    Ismael von Daniel Quinn
  • Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel
    5/5

    Frühstück mit Elefanten

    "Frühstück mit Elefanten" von Gesa Neitzel ist so viel mehr als ein Reisebericht. Es ist eine Hommage an die Natur und deren Bewohnerinnen und Bewohner. Gesa Neitzel versteht sich darauf ihre Leserinnen und Leser mit ihren sehr treffenden und detaillierten Beschreibungen in den Bann zu ziehen. Kein Buch zuvor hat in mir so den Wunsch geweckt, meine Sachen zu packen und einfach loszureisen.

    Maria Decker
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    Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel
  • Die Unbändigen von Emilia Hart
    5/5

    Die Unbändigen

    Es gibt Bücher, die einen in ihren Bann ziehen. Es gibt Bücher, die so besonders sind, dass man den eigenen Schlaf opfert, weil man nicht aufhören kann zu lesen. Und es gibt Bücher bei denen man weiß, dass sie einen nie wieder loslassen werden. All dies trifft auf die "Die Unbändigen" von Emilia Hart zu. Das Buch spielt in 3 verschiedene Zeiten und wir begleiten Altha ins 17. Jahrhundert, Violet ins 20. Jahrhundert und Kate ins 21. Jahrhundert. So unterschiedlich diese Zeiten auch sind, alle Frauen bergen ihre eigenen Geheimnisse, die so unterschiedlich nicht sind. Und auch das Familiengeheimnis bindet die 3 Frauen über mehrere Jahrhunderte aneinander. Bei 3 Zeitebenen ist es schwierig, die Spannung und auch die Logik aufrechtzuerhalten. Emilia Hart ist dieser Balanceakt gelungen. An keiner Stelle im Buch kam für mich der Gedanke auf, dass es langatmig wäre. Ich habe selten ein spannenderes und tiefgründigeres Buch gelesen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und doch gleich. Denn sie müssen nach traumatischen Erlebnissen ihre Rolle im Leben finden. Alle 3 waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte jede ihrer Handlungen zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen. Auch wenn das Buch für mich ein Juwel ist, waren die Themen (häusliche Gewalt, Hexenverbrennung, Vergewaltigungen etc.) die behandelt wurden, nicht gerade einfach zu verdauen. Diese Themen wurde aber mit großer Empathie und Respekt beschrieben, sodass man nicht das Gefühl bekommt, in einer Folge "Game of Thrones" zu stecken. Es ist also umso wichtiger, dass viele Leserinnen und Leser dieses Buch für sich entdecken und nicht davor zurückschrecken. Es ist die Lesestunden allemal wert!

    Maria Decker
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    Die Unbändigen von Emilia Hart
  • Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen von Robert Marc Lehmann
    5/5

    Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen

    Ich weiß gar nicht, wann und wo meine Faszination für die "Abenteuer" von Robert Marc Lehmann anfing. Aber als ich erfahren habe, dass er ein Buch geschrieben hat, musste ich es mir natürlich sofort holen. Auch, weil man mit dem Buch einen Quadratmeter Regenwald schützt. Robert M. Lehmann nimmt uns auf viele seiner Expeditionen mit und schildert anschaulich, wie es um unsere Welt bestimmt ist. Und ich spoilere nicht, wenn ich sage, dass es nicht gut aussieht. Aber Robert Marc Lehmann ist lösungsorientiert und zeigt nicht nur die Probleme auf, sondern auch viele Lösungen, die JEDER und JEDE von uns umsetzen kann ohne uns enorm einzuschränken. Denn oftmals ist es ja so, dass man helfen will, solange man sich nicht aus der eigenen Comfort Zone heraus bewegen muss. Umso wichtiger ist es, dass er auf Herausforderungen im Zuge des Natur- und Tierschutzes aufmerksam macht und uns z.B. auch im Hinblick auf Zoos und Aquarien sensibilisiert. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich mochte seine reflektierte Art. Denn auch er hat Fehler in Bezug auf den Tierschutz in seiner Anfangszeit gemacht. Damit geht er aber offen um, ohne etwas verschweigen zu wollen. Es ist eben so: Man kann Fehler machen. Man muss allerdings daraus lernen. Dieses Buch hat mich wirklich nachhaltig bewegt und daher möchte ich es uneingeschränkt empfehlen. Denn es ist unglaublich wichtig, dass wir nicht länger die Augen vor der Wahrheit verschließen.

    Maria Decker
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    Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen von Robert Marc Lehmann
    • Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen
    • Robert Marc Lehmann
    • ab 24,00 €
  • Die Frau von Montparnasse von Caroline Bernard
    5/5

    Die Frau von Montparnasse

    Simone de Beauvoir ist wahrscheinlich eine der schillernsten und interessantesten Persönlichkeiten der Philosophie. Sie hat die Rolle der Frau, wie keine andere geprägt und sich gegen jede Konvention, die zu der damaligen Zeit herrschte, gestellt. Den Kampf, den sie tagtäglich führen musste, können wir uns heute nur schwer vorstellen. Doch sie hat gesiegt: Für sich, für uns und für alle Frauen der Welt. Denn wenn man kein Vorbild hat, wird man selbst zu einem. Dieser wunderbare Romane von der Spiegelbestseller-Autorin Caroline Bernard ist sehr nah an der Biografie Simone de Beauvoirs dran und spiegelt auf eine anschauliche und verständliche Weise, die Hürden wieder, denen Simone de Beauvoir täglich ausgesetzt war. Beeindruckend fand ich, dass ich das Buch, obwohl das Thema nicht unbedingt ein zugängliches ist, nicht aus der Hand legen konnte. Simone de Beauvoirs Leben zog mich in ihren Bann und ließ mich so schnell nicht wieder los. Unterstützt wurde das durch den lockeren Schreibstil und die vielen interessanten Dialoge. Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung für jeden/jede, der/die sich über diese außergewöhnliche Frau informieren möchte und einen leichten Einstieg braucht.

    Maria Decker
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    Die Frau von Montparnasse von Caroline Bernard
  • Soko Tierschutz von Friedrich Mülln
    5/5

    Soko Tierschutz

    Jedem der sich mit Tierschutz beschäftigt, sollte der Verein Soko Tierschutz ein Begriff sein. Daher war ich umso aufgeregter, als das Buch "Soko Tierschutz" von Friedrich Mülln erschien. Die Aufregung wurde von Entsetzen abgelöst, als ich dieses Buch las. Natürlich habe ich zahlreiche Videos und Reportagen vom Verein im Vorfeld gesehen, trotzdem sind die Bilder, die man sich anhand der Schilderungen von Friedrich Mülln macht, brutaler. Versteht mich nicht falsch: Dieses Buch ist kein Horrorroman, sondern schildert objektiv, was den Tieren in Mastbetrieben, in Laboren etc. angetan wird. Es wird nicht aufgepuscht oder übertrieben dargestellt. Es ist einfach die Realität und diese war bzw. ist nur schwer zu ertragen. Durch den Schreibstil kann man sich in das Leiden der Tiere und auch in die Undercover-"Agenten" sehr gut einfühlen. Die Realität der Massentierhaltung lässt sich nicht beschönigen und auch nicht rechtfertigen. Obwohl das Buch definitiv keine leichte Kost ist, sollte es umso dringender gelesen werden.

    Maria Decker
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    Soko Tierschutz von Friedrich Mülln
  • Café Meerblick von Christin-Marie Below
    5/5

    Café Meerblick

    Mit "Pension Herzschmerz" hat mich Christin-Marie Below das erste Mal nach Norderney entführt. Nun spielt ihr 2. Roman "Café Meerblick" wieder auf dieser wunderschönen Insel und lädt erneut zum träumen ein. Dieses Mal geht es um Mona und ihre Freundin Sophie. Mona muss einen schrecklicken Schicksalsschlag verarbeiten und wird deshalb von Sophie auf Norderney geschickt. Dieses Mal allerdings alleine... Mona muss sich ihren ganz eigenen Dämonen stellen und lernt dabei wunderbare Menschen kennen, die auch ich im Laufe des Lesens in mein Herz geschlossen habe. Christin-Marie Below schafft es wie keine Zweite Emotionen im Leser/in der Leserin zu wecken. Ich habe wegen ihrer Bücher schon das ein oder andere Mal eine Träne vergossen. Aber ich habe auch gelacht, mitgefiebert und wäre gerne mit den Charakteren zusammen auf der Insel gewesen. Gibt es ein schöneres Kompliment? Ich möchte gar nicht so viele Worte über Schreibstil oder charakterliche Entwicklungen verlieren, denn diese sind stilistisch hervorragend. Viel mehr möchte ich euch "Café Meerblick" ans Herz legen, weil es eben kein typischer Urlaubsroman ist, sondern viel mehr dahinter steckt. Die Autorin hat eine Liebe zum Detail entwickelt, welche mich immer wieder berührt. Ich kann ohne Umschweife sagen, dass ich dieses Buch liebe. Und wer "Pension Herzschmerz" gelesen hat, wird sich das ein oder andere Mal im neuen Buch über ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen können. Für mich eine klare Leseempfehlung.

    Maria Decker
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    Café Meerblick von Christin-Marie Below
  • Einmal mit der Katze um die halbe Welt von Martin Klauka
    5/5

    Einmal mit der Katze um die halbe Welt

    Manche Verbindungen sind vom Schicksal vorherbestimmt. Und ich bin davon überzeugt, dass auch die Verbindung von Martin und Mogli in diese Kategorie gehört. Denn welche Katze fährt schon gerne mit dem Motorrad? Und wie wahrscheinlich ist es, dass man gerade so eine mutige Katze am Wegesrand findet? All der Wahrscheinlichkeit zum Trotz rettete Martin seine neue Weggefährtin und machte sich einige Zeit später mit ihr zusammen auf das bisher größte Abenteuer der Beiden. Herausgekommen sind nicht nur wunderschöne Bilder der Beiden, sondern einen ebenso interessanter Reisebericht. Wir können Martin und Mogli durch viele verschiedene Länder und Kulturen begleiten, erleben die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Menschen, aber auch die Schattenseiten, die jede Kultur mit sich bringt. Wir erleben Freude, Skepsis und eine ordentliche Portion Glück ohne die es auf so einem Abenteuer einfach nicht geht. Zwischen brisanten, witzigen und liebevollen Situationen lernen wir die Beziehung der Beiden sehr gut kennen und bekommen einen sehr guten Einblick davon, was es heißt mit einer Prinzessin auf Reisen zu gehen und wie oft man sich auch auf die Suche nach ihr begeben muss. Da ist es äußerst hilfreich zu wissen, welche Verstecke sich die Prinzessin womöglich gerne aussucht. Oder wie soll man an Vorräte kommen, wenn keine Tiere im Supermarkt erlaubt sind? Das alles verlangt nach Einfallsreichtum und einer ordentlichen Portion Mut und Geduld (und einem starken Magen). "Einmal mit der Katze um die halbe Welt" ist ein Juwel unter den Reiseberichten und das nicht nur wegen der Protagonisten. Selten bekommt man die emotionale Wärme, die Abenteuerlust und das einzigartige Band der Freundschaft so anschaulich vermittelt. Ich glaube diese Reise hat nicht nur Martin und Mogli verändert, sondern auch diejenigen, die das Buch gelesen haben oder wie es Daniel Quinn so treffend beschrieben hat: “The journey itself is going to change you, so you don’t have to worry about memorizing the route we took to accomplish that change.”

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    Einmal mit der Katze um die halbe Welt von Martin Klauka
  • Disney Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee von Serena Valentino
    5/5

    Disney Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee

    Wieso hat Maleficent das arme Dornröschen verhext? Lag es wirklich nur an einer fehlenden Einladung oder steckt viel mehr dahinter? Wie war Maleficents Jugend und wo wuchs sie auf? Diese vielen Fragen werden von Serena Valentino eindrucksvoll beantwortet. Vor allem die "guten" Feen kommen in diesem Buch nicht besonders gut weg. Denn Boshaftigkeit, Gemeinheit und Hinterhältigkeit schreibt man immer Maleficent zu. Doch was wäre, wenn nicht Maleficent die Täterin, sondern das Opfer wäre? Ich mag Maleficent von allen Bösewichten am liebsten. Dieses Buch verstärkte diesen Eindruck nur noch und man bekommt unweigerlich Mitleid mit dieser ansonsten starken Person. Die Enthüllung am Ende machte "Das Geheimnis der dunklen Fee" für mich zum bisher stärksten Buch der Reihe. Ich liebe es, wie Serena Valentino ihre Figuren in Einklang miteinander bringt und das Motiv von Disney aufgreift, aber eine ganz eigene Interpretation daraus macht. Eine absolute Leseempfehlung.

    Maria Decker
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    Disney Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee von Serena Valentino
    • Band 4
    • Disney Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee
    • Serena Valentino
    • ab 14,00 €

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