Das Gemälde

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Beschreibung

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Verkaufsrang

16498

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.11.2023

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Verkaufsrang

16498

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Verlag

Penguin Random House

Dateigröße

1471 KB

Originaltitel

Horse

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783641297800

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Interessant aber nicht fesselnd

Bewertung am 21.01.2024

Bewertungsnummer: 2113487

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein dezentes Cover, das auf den ersten Blick unscheinbar und schlicht wirkt, gewinnt durch das Cut-Out und das kleine Bild in der Mitte an Aufmerksamkeit. Diese Elemente heben sich deutlich hervor und gefällt mir sehr gut. Die Erzählung erstreckt sich über drei Zeitebenen: 1850, 1954 und 2019, die sich regelmäßig abwechseln. Der deutsche Titel, im Gegensatz zum englischen Titel "Horse", deutet bereits auf das zentrale Thema von Pferden und Pferderennen hin. Obwohl der deutsche Titel im Buch selbst behandelt wird, gibt das Pferd auf dem Cover dennoch einen Einblick in den Inhalt und worum es geht. Das Rennpferd, um das sich die Handlung dreht, ist Lexington, eine historische Figur. Der Schreibstil war flüssig, jedoch konnte die Thematik mich nicht vollständig fesseln und hinterließ keinen bleibenden Eindruck in meinem Gedächtnis.
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Bewertung am 21.01.2024
Bewertungsnummer: 2113487
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein dezentes Cover, das auf den ersten Blick unscheinbar und schlicht wirkt, gewinnt durch das Cut-Out und das kleine Bild in der Mitte an Aufmerksamkeit. Diese Elemente heben sich deutlich hervor und gefällt mir sehr gut. Die Erzählung erstreckt sich über drei Zeitebenen: 1850, 1954 und 2019, die sich regelmäßig abwechseln. Der deutsche Titel, im Gegensatz zum englischen Titel "Horse", deutet bereits auf das zentrale Thema von Pferden und Pferderennen hin. Obwohl der deutsche Titel im Buch selbst behandelt wird, gibt das Pferd auf dem Cover dennoch einen Einblick in den Inhalt und worum es geht. Das Rennpferd, um das sich die Handlung dreht, ist Lexington, eine historische Figur. Der Schreibstil war flüssig, jedoch konnte die Thematik mich nicht vollständig fesseln und hinterließ keinen bleibenden Eindruck in meinem Gedächtnis.

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Beeindruckender historischer Roman

bookloving am 13.02.2024

Bewertungsnummer: 2130182

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem neuesten Werk „Das Gemälde“ hat die in Sydney geborene Pulitzerpreisträgerin und New-York-Times-Bestseller Autorin Geraldine Brooks einen opulenten und höchst beeindruckenden Roman vorgelegt. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt sie in ihrem hervorragend recherchierten Roman die fesselnde und sehr berührende Geschichte über die außerordentliche Karriere des reinrassigen Vollbluthengstes Lexington, der als Ausnahmetalent des Pferderennsports in die Analen einging. Zudem widmet sich die Autorin in diesem großartigen Roman natürlich auch vielen spannenden und hochinteressanten Aspekten der Wissenschaft, Kunst, Sklaverei und des Rassismus, die mich nachdenklich zurückgelassen haben aber auch zu weiteren Recherchen inspirierten. Ausgangspunkt ihres sehr vielschichtig angelegten Romans ist ein faszinierendes Gemälde von einem berühmten Rennpferd und seinem schwarzen Reitknecht, das Mitte des 19. Jahrhunderts von Thomas Scott, einem Portraitmaler von Vollblütern, angefertigt wurde und durch Zufall aus dem Sperrmüll geborgen wurde. Kunstvoll hat die Autorin die verschiedenen Handlungsstränge um die Entstehung des Gemäldes und dessen weiterem Schicksal im Laufe der bewegten Zeiten sowie die unterschiedlichen damit verbundenen Charaktere miteinander verwoben. Herausgekommen ist dabei eine sehr fesselnde und tiefgründige Geschichte, die uns sehr aufschlussreiche Einblicke in die Wurzeln und das Wesen des Pferderennsports, in weniger bekannte Kapitel amerikanischer Geschichte sowie in Kunst und faszinierende wissenschaftliche Forschungsbereiche gewährt. Zugleich konfrontiert sie uns aber auch mit Vorurteilen, Diskriminierung, strukturellen Rassismus und systematischer Ausbeutung, die damals wie heute verbreitet sind. Die Autorin hat ihre komplexe Handlung auf drei sich abwechselnden Zeitebenen angelegt. Die Haupthandlung spielt vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund der 1850er-Jahre in Kentucky, in der wir den jungen Sklaven und Pferdetrainer Jarrett kennenlernen, der eine enge Bindung zu dem Vollblutfohlen Darley aufbaut, das später als berühmtes Rennpferd und Zuchthengst Lexington in die Geschichte eingegangen ist, und dessen Lebensgeschichte eng mit Lexingtons Erfolg verbunden war. Ein weiterer Handlungsstrang rund um die bekannte New Yorker Kunsthändlerin und Galeristin Martha Jackson spielt im Jahr 1954 und die in Washington, D.C in der Gegenwart von 2019 angesiedelte Rahmenhandlung erleben wir aus der Perspektive der beiden fiktiven Protagonisten Jess und Theo. Gekonnt lässt uns Brooks die spannende Geschichte in den jeweiligen Handlungssträngen aus Sicht verschiedener, für die Handlung bedeutsamer Figuren erleben, wobei das Hauptaugenmerk aber zum einen auf dem jungen Sklaven Jarrett liegt und zum anderen auf der jungen australischen Wissenschaftlerin Jess, die in der Abteilung Wirbeltierknochenkunde für das Smithsonian Museum arbeitet und dem nigerianisch-amerikanischen Diplomatensohn und Kunsthistoriker Theo. Die beiden begegnen sich zufällig und kommen sich durch ihr gemeinsames Interesse an dem beeindruckenden Pferdeportraits aus dem Sperrmüll näher und begeben sich auf eine ereignisreiche Spurensuche nach dessen historischen Hintergründen. Dank des sehr ansprechenden, bildgewaltigen Schreibstils und der interessanten Charaktere fällt es nicht schwer, in die fesselnde Geschichte einzutauchen und voller Spannung und Anteilnahme den Fortgang der Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven zu verfolgen. Vor allem die bewegende Handlung um den Sklaven Jarret in der Vergangenheit hat mich mit ihrer Intensität in den Bann gezogen hat und mich zudem mit seinen vielen historischen Hintergrundinformationen sehr begeistern können. Der Autorin ist eine einfühlsame, facettenreiche Figurenzeichung ihrer Protagonisten gelungen. Hervorragend hat mir vor allem die vielschichtig gezeichnete fiktive Figur von Jarrett als Sklaven gefallen, die stellvertretend für viele schwarze Pferdeknechte, Trainer und Jockeys steht, und die mit ihren außergewöhnlichen Talenten und durch ihre gnadenlose Ausbeutung zum äußerst lukrativen Geschäft mit den Vollblütern Blüte brachten. Einfühlsam und eindringlich erzählt die Autorin die beeindruckende Persönlichkeitsentwicklung und das Schicksal des talentierten Sklaven, der mit seinem großen Einfühlungsvermögen eine tiefe Bindung zu Lexington aufbaut. Ohne das Recht selbst über sein Leben zu entscheiden, ist er der Willkür und Gnade seiner Master ausgeliefert und permanenten Demütigungen und Grausamkeiten ausgesetzt. Dennoch gelingt es ihm ihnen einen gewissen Respekt abzunötigen, sich kleine Freiräume zu schaffen und allmählich Selbstbewusstsein zu erlangen. Am Beispiel der beiden Wissenschaftler Theo und Jess führt uns die Autorin anschaulich und ernüchternd vor Augen wie stark auch heute noch rassistische Diskriminierung und Ungleichbehandlung ethnischer Gruppen verbreitet sind und mangelndes Verständnis und Einfühlungsvermögen oft für Konflikte und Frustration im alltäglichen Miteinander sorgen. Insgesamt wirkten die Charaktere von Theo und Jess allerdings etwas farblos und insbesondere die Dynamik zwischen ihnen sehr blass und wenig authentisch auf mich. Gekonnt lässt die Autorin schließlich die verschiedenen Handlungsfäden ihrer fesselnden Geschichte schließlich zusammenlaufen. Nach dem recht zuversichtlich stimmenden Ausklang im historischen Handlungsstrang endet der Roman jedoch im Gegenwartsstrang mit einem überraschend dramatischen und sehr beklemmenden Finale endet, das mich sehr aufgewühlt und bestürzt zurückgelassen hat. Abgerundet wird der Roman mit einem interessanten Nachwort, in dem die Autorin ihre ausführliche Recherchearbeit erläutert. Zudem geht sie darauf ein, dass sie sich weitgehend an die übermittelten historischen Fakten gehalten, sich aber auch künstlerische Freiheiten bei der Ausgestaltung ihrer Geschichte und der Figuren genommen hat. In einem weiteren Anhang „Historische Verbindungen“ findet sich in einem Personenverzeichnis allerlei Wissenswertes über die historisch verbürgten Persönlichkeiten des Romans und ihre Vita.
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Beeindruckender historischer Roman

bookloving am 13.02.2024
Bewertungsnummer: 2130182
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem neuesten Werk „Das Gemälde“ hat die in Sydney geborene Pulitzerpreisträgerin und New-York-Times-Bestseller Autorin Geraldine Brooks einen opulenten und höchst beeindruckenden Roman vorgelegt. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt sie in ihrem hervorragend recherchierten Roman die fesselnde und sehr berührende Geschichte über die außerordentliche Karriere des reinrassigen Vollbluthengstes Lexington, der als Ausnahmetalent des Pferderennsports in die Analen einging. Zudem widmet sich die Autorin in diesem großartigen Roman natürlich auch vielen spannenden und hochinteressanten Aspekten der Wissenschaft, Kunst, Sklaverei und des Rassismus, die mich nachdenklich zurückgelassen haben aber auch zu weiteren Recherchen inspirierten. Ausgangspunkt ihres sehr vielschichtig angelegten Romans ist ein faszinierendes Gemälde von einem berühmten Rennpferd und seinem schwarzen Reitknecht, das Mitte des 19. Jahrhunderts von Thomas Scott, einem Portraitmaler von Vollblütern, angefertigt wurde und durch Zufall aus dem Sperrmüll geborgen wurde. Kunstvoll hat die Autorin die verschiedenen Handlungsstränge um die Entstehung des Gemäldes und dessen weiterem Schicksal im Laufe der bewegten Zeiten sowie die unterschiedlichen damit verbundenen Charaktere miteinander verwoben. Herausgekommen ist dabei eine sehr fesselnde und tiefgründige Geschichte, die uns sehr aufschlussreiche Einblicke in die Wurzeln und das Wesen des Pferderennsports, in weniger bekannte Kapitel amerikanischer Geschichte sowie in Kunst und faszinierende wissenschaftliche Forschungsbereiche gewährt. Zugleich konfrontiert sie uns aber auch mit Vorurteilen, Diskriminierung, strukturellen Rassismus und systematischer Ausbeutung, die damals wie heute verbreitet sind. Die Autorin hat ihre komplexe Handlung auf drei sich abwechselnden Zeitebenen angelegt. Die Haupthandlung spielt vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund der 1850er-Jahre in Kentucky, in der wir den jungen Sklaven und Pferdetrainer Jarrett kennenlernen, der eine enge Bindung zu dem Vollblutfohlen Darley aufbaut, das später als berühmtes Rennpferd und Zuchthengst Lexington in die Geschichte eingegangen ist, und dessen Lebensgeschichte eng mit Lexingtons Erfolg verbunden war. Ein weiterer Handlungsstrang rund um die bekannte New Yorker Kunsthändlerin und Galeristin Martha Jackson spielt im Jahr 1954 und die in Washington, D.C in der Gegenwart von 2019 angesiedelte Rahmenhandlung erleben wir aus der Perspektive der beiden fiktiven Protagonisten Jess und Theo. Gekonnt lässt uns Brooks die spannende Geschichte in den jeweiligen Handlungssträngen aus Sicht verschiedener, für die Handlung bedeutsamer Figuren erleben, wobei das Hauptaugenmerk aber zum einen auf dem jungen Sklaven Jarrett liegt und zum anderen auf der jungen australischen Wissenschaftlerin Jess, die in der Abteilung Wirbeltierknochenkunde für das Smithsonian Museum arbeitet und dem nigerianisch-amerikanischen Diplomatensohn und Kunsthistoriker Theo. Die beiden begegnen sich zufällig und kommen sich durch ihr gemeinsames Interesse an dem beeindruckenden Pferdeportraits aus dem Sperrmüll näher und begeben sich auf eine ereignisreiche Spurensuche nach dessen historischen Hintergründen. Dank des sehr ansprechenden, bildgewaltigen Schreibstils und der interessanten Charaktere fällt es nicht schwer, in die fesselnde Geschichte einzutauchen und voller Spannung und Anteilnahme den Fortgang der Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven zu verfolgen. Vor allem die bewegende Handlung um den Sklaven Jarret in der Vergangenheit hat mich mit ihrer Intensität in den Bann gezogen hat und mich zudem mit seinen vielen historischen Hintergrundinformationen sehr begeistern können. Der Autorin ist eine einfühlsame, facettenreiche Figurenzeichung ihrer Protagonisten gelungen. Hervorragend hat mir vor allem die vielschichtig gezeichnete fiktive Figur von Jarrett als Sklaven gefallen, die stellvertretend für viele schwarze Pferdeknechte, Trainer und Jockeys steht, und die mit ihren außergewöhnlichen Talenten und durch ihre gnadenlose Ausbeutung zum äußerst lukrativen Geschäft mit den Vollblütern Blüte brachten. Einfühlsam und eindringlich erzählt die Autorin die beeindruckende Persönlichkeitsentwicklung und das Schicksal des talentierten Sklaven, der mit seinem großen Einfühlungsvermögen eine tiefe Bindung zu Lexington aufbaut. Ohne das Recht selbst über sein Leben zu entscheiden, ist er der Willkür und Gnade seiner Master ausgeliefert und permanenten Demütigungen und Grausamkeiten ausgesetzt. Dennoch gelingt es ihm ihnen einen gewissen Respekt abzunötigen, sich kleine Freiräume zu schaffen und allmählich Selbstbewusstsein zu erlangen. Am Beispiel der beiden Wissenschaftler Theo und Jess führt uns die Autorin anschaulich und ernüchternd vor Augen wie stark auch heute noch rassistische Diskriminierung und Ungleichbehandlung ethnischer Gruppen verbreitet sind und mangelndes Verständnis und Einfühlungsvermögen oft für Konflikte und Frustration im alltäglichen Miteinander sorgen. Insgesamt wirkten die Charaktere von Theo und Jess allerdings etwas farblos und insbesondere die Dynamik zwischen ihnen sehr blass und wenig authentisch auf mich. Gekonnt lässt die Autorin schließlich die verschiedenen Handlungsfäden ihrer fesselnden Geschichte schließlich zusammenlaufen. Nach dem recht zuversichtlich stimmenden Ausklang im historischen Handlungsstrang endet der Roman jedoch im Gegenwartsstrang mit einem überraschend dramatischen und sehr beklemmenden Finale endet, das mich sehr aufgewühlt und bestürzt zurückgelassen hat. Abgerundet wird der Roman mit einem interessanten Nachwort, in dem die Autorin ihre ausführliche Recherchearbeit erläutert. Zudem geht sie darauf ein, dass sie sich weitgehend an die übermittelten historischen Fakten gehalten, sich aber auch künstlerische Freiheiten bei der Ausgestaltung ihrer Geschichte und der Figuren genommen hat. In einem weiteren Anhang „Historische Verbindungen“ findet sich in einem Personenverzeichnis allerlei Wissenswertes über die historisch verbürgten Persönlichkeiten des Romans und ihre Vita.

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von Geraldine Brooks

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Anja Söllner

Thalia Hof

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Legendär!

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein überraschender Lesegenuss! Gerne lasse ich mich immer wieder auf Bücher ein, deren Autoren ich bislang noch nicht gelesen habe und freue mich ganz besonders darüber, eine*n begnadete*n Erzähler*in zu entdecken. Geraldine Brooks Roman „ Das Gemälde“ verbindet drei unterschiedliche Erzählstränge miteinander. Kentucky 1850, Beginn des amerikanischen Bürgerkrieges Nord- gegen Südstaaten. Jarret wächst auf einer Farm auf, die vor allem Rennpferde züchtet und diese für große Rennen trainiert. Sein Vater Harry hat großer Glück, durch sein Engagement als begabter Trainer verschafft er sich die Anerkennung, in dieser für Schwarze, diskriminierenden Zeit, sich frei kaufen zu können… Da auch Jarret eine große Begabung hat, junge Pferde zu fördern und ihre Talente zu erkennen, lässt ihn das darauf hoffen, auch irgendwann einmal frei sein zu können. Allerdings gerät dieser Wunsch in den Hintergrund, als er, dass seinem Vater versprochene Fohlen in Obhut bekommt und eine lebenslange besondere Verbindung zu ihm beginnt… Seine Reise an der Seite des Pferdes, lässt ihn die erschreckende Realität sehen und beeindruckend meistern... New York 1954 bekommt eine Galeristin, ein ungewöhnliches Gemälde angeboten. Das Ölgemälde eines Pferdes mit seinem schwarzen Reiter. Im Jahre 2019 darüber hinaus, arbeitet Jess, eine australische Wissenschaftlerin, die anhand der alten Knochenstruktur, herausfinden möchte, welche besondere Kraft und Ausdauer, das Skelett eines Hengstes hat, der dafür bekannt wurde und der absolute Champion seiner Zeit war. Theo, ein Kunsthistoriker interessiert die Geschichte dahinter. In der Mülltonne eines Nachbarn findet er das Bild eines Fohlen mit seinem Betreuer, der schwarz ist. Trotz Warnhinweise kommen sich beide näher, im Glauben der Rassismus gegen Schwarze, wäre Schnee von Gestern. Nicht nur für Pferde oder Rennsport Liebhaber! Sondern für alle Leser, die mehr als gut unterhalten werden wollen. Faszination zwischen Kunst, Rennsport & Wissenschaft und ein beeindruckendes Porträt zum Thema Rassismus, damals wie heute.
5/5

Legendär!

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein überraschender Lesegenuss! Gerne lasse ich mich immer wieder auf Bücher ein, deren Autoren ich bislang noch nicht gelesen habe und freue mich ganz besonders darüber, eine*n begnadete*n Erzähler*in zu entdecken. Geraldine Brooks Roman „ Das Gemälde“ verbindet drei unterschiedliche Erzählstränge miteinander. Kentucky 1850, Beginn des amerikanischen Bürgerkrieges Nord- gegen Südstaaten. Jarret wächst auf einer Farm auf, die vor allem Rennpferde züchtet und diese für große Rennen trainiert. Sein Vater Harry hat großer Glück, durch sein Engagement als begabter Trainer verschafft er sich die Anerkennung, in dieser für Schwarze, diskriminierenden Zeit, sich frei kaufen zu können… Da auch Jarret eine große Begabung hat, junge Pferde zu fördern und ihre Talente zu erkennen, lässt ihn das darauf hoffen, auch irgendwann einmal frei sein zu können. Allerdings gerät dieser Wunsch in den Hintergrund, als er, dass seinem Vater versprochene Fohlen in Obhut bekommt und eine lebenslange besondere Verbindung zu ihm beginnt… Seine Reise an der Seite des Pferdes, lässt ihn die erschreckende Realität sehen und beeindruckend meistern... New York 1954 bekommt eine Galeristin, ein ungewöhnliches Gemälde angeboten. Das Ölgemälde eines Pferdes mit seinem schwarzen Reiter. Im Jahre 2019 darüber hinaus, arbeitet Jess, eine australische Wissenschaftlerin, die anhand der alten Knochenstruktur, herausfinden möchte, welche besondere Kraft und Ausdauer, das Skelett eines Hengstes hat, der dafür bekannt wurde und der absolute Champion seiner Zeit war. Theo, ein Kunsthistoriker interessiert die Geschichte dahinter. In der Mülltonne eines Nachbarn findet er das Bild eines Fohlen mit seinem Betreuer, der schwarz ist. Trotz Warnhinweise kommen sich beide näher, im Glauben der Rassismus gegen Schwarze, wäre Schnee von Gestern. Nicht nur für Pferde oder Rennsport Liebhaber! Sondern für alle Leser, die mehr als gut unterhalten werden wollen. Faszination zwischen Kunst, Rennsport & Wissenschaft und ein beeindruckendes Porträt zum Thema Rassismus, damals wie heute.

Anja Söllner
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Anett Nestler

Thalia Hamburg – MERCADO

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5/5

Große Erzählkunst

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine Geschichte. Schon das Cover des Buches hat eine gewisse Magie. Dieser Roman ist für mich eine Art Feuerwerk. Hier trifft Spannung auf ungeahnte Details, Aktuelles auf Historisches und neben charismatischen Hauptfiguren steht das Pferd im Mittelpunkt. Selten habe ich mit solchem Feingefühl über die Beziehung Mensch Tier gelesen. Gleichzeitig hat die Geschichte um Lexington solche Kraft, dass das Donnern der Hufe beim Pferderennen förmlich aus dem Roman hallen. Geraldanie Brooks hat Geschichte und Gegenwart perfekt miteinander verwoben und dem Thema: Wie fühlt sichRassismus an- eine starke Stimme gegeben.
5/5

Große Erzählkunst

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine Geschichte. Schon das Cover des Buches hat eine gewisse Magie. Dieser Roman ist für mich eine Art Feuerwerk. Hier trifft Spannung auf ungeahnte Details, Aktuelles auf Historisches und neben charismatischen Hauptfiguren steht das Pferd im Mittelpunkt. Selten habe ich mit solchem Feingefühl über die Beziehung Mensch Tier gelesen. Gleichzeitig hat die Geschichte um Lexington solche Kraft, dass das Donnern der Hufe beim Pferderennen förmlich aus dem Roman hallen. Geraldanie Brooks hat Geschichte und Gegenwart perfekt miteinander verwoben und dem Thema: Wie fühlt sichRassismus an- eine starke Stimme gegeben.

Anett Nestler
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