Produktbild: Wir ... denke ich

Wir ... denke ich

7

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.07.2023

Verlag

Wreaders Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

19/12/1,4 cm

Gewicht

202 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96733-421-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.07.2023

Verlag

Wreaders Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

19/12/1,4 cm

Gewicht

202 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96733-421-0

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  • Bewertung

    aus Bückeburg

    5/5

    02.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Philosophisch, spannend und düster.

    Das Gefängnis in das uns Verba Volant entführt ist wirklich kein gewöhnliches. Auf der einen Seite hat man wenig Informationen, dennoch ist alles so bildlich beschrieben, dass sich die Handlung beim Lesen wie ein Film vor dem inneren Auge abspielt und stellt außerdem fest, dass es für den Kern der Geschichte gar nicht notwendig ist, alle Antworten zu haben. Abgesehen von seiner fesselnden Spannung, die mich in einen Sog gezogen hat, besticht das Buch vor allem durch philosophische Gedanken und Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Der Schreibstil ist wirklich absolut einzigartig, ebenso wie seine Geschichte, daher handelt es sich bei diesem Buch um eine absolute Leseempfehlung von mir. Trotz seiner Kürze vermittelt das Buch viel mehr Inhalt als so manches langes Buch.

  • Sandy

    5/5

    31.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte, die nicht loslässt

    Verba volant, wenn sogar der Autorenname schon eine Bedeutung in sich trägt. Der Nerd in mir mit dem großen Latinum wusste sofort Bescheid Eine Geschichte ohne Namen. Eine Geschichte ohne großen Einstieg. Eine Geschichte mit wenig Background. Eine düstere Geschichte. Und trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) lässt einen die Geschichte nicht los, man liest und liest. Die Seiten werfen zuerst mehr Fragen auf als sie beantworten. Das Kopfkino steht unter Dauerstrom, man grübelt, man philosophiert. Toll geschrieben, das Buch und seine Stimmung werden noch ein paar Tage nachhängen! Eine Geschichte abseits des Mainstreams und trotzdem (oder gerade deshalb) eine absolute Empfehlung von mir.

  • MissSophi

    4/5

    26.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, welches sich aus der Masse heraushebt

    Mit großem Interesse habe ich begonnen dieses Buch zu lesen. Eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam ein Verbrechen begehen, finden sich nach der Verurteilung nicht etwas in einem Gefängnis wieder: nein, sie werden an einen merkwürden Ort gebracht, an dem strenge Regeln herrschen. Ein Ort, eher ein Gebäude, welches so bildhaft beschrieben wird, dass man es sich wirklich gut vorstellen kann, wenngleich es nichts in dieser Art in der Realität gibt. Auch die Regeln muten unzumutbar und die Gegebenheiten, unter denen sich die Insassen befinden, scheinen teilweise unmenschlich. Ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen und war auf der einen Seite fasziniert von den Gedankengängen, die sich schon philosophisch anmuten und die so manche eigenen Fragen im Leben aufkommen lassen, aber auf der anderen Seite hatte ich manchmal einfach das Gefühl, dass ich nicht richtig folgen konnte und vielleicht die Zusammenhänge nicht verstanden habe. Und dann wieder waren Sätze, Gedankengänge, die mich einfach tief im Inneren angesprochen haben. Sehr berührend. Es ist ein Roman über das Hier und Jetzt – und dadurch bleibt manche Frage bis zum Schluss offen. Man wird sich der Geschichte kaum entziehen können und doch bin ich etwas unglücklich zurückgeblieben, weil ich zum einen nicht wirklich alles erfassen konnte und mir zum anderen etwas mehr Auflösung gewünscht hätte. Dennoch ist es eine lohnende Lektüre, die so viel Tiefe in den Sätzen verbirgt.

  • Vivienne

    4/5

    06.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wir oder doch nur Ich?

    Wer eine Mischung aus Squid Game und philosophischen Texten sucht, der ist bei Verba Volant‘s Roman am Ziel angekommen. Mit Fingerspitzengefühl beweist sie, dass eine direkte Handlung mit Backgrounds nicht immer unbedingt notwendig ist, um eine Geschichte zu schreiben, bei der man an jeder Seite klebt. Es geht einzig und allein um das was gerade in diesen Momenten passiert. Hier matcht es zwischen Charakteren und Handlungsführung. Der Antagonist in diesem Roman bildet gleichzeitig die Hauptperson, ist sich selbst nicht sicher wo sein Platz ist, wenn er anstatt dem „Wir“ nur sich selbst betrachtet. Mit ihrem Schreibstil konnte mich Verba Volant definitiv überzeugen, am liebsten hätte ich bei jedem zweiten Satz den Fineliner gezückt - was sich bei einem E-Book als relativ schwierig erweist - und Textstellen angemerkt. Sie warf Fragen auf - nicht nur bezogen auf die dystopische Handlung - sondern auch auf das eigene Handeln und Denken im Leben. Auch wenn mir der rote Faden fehlte und ich keinerlei Zugang zu den sechs Charakteren fand, hallt diese Geschichte in meinem Kopf nach, macht mich nachdenklich und ist definitiv eins: fernab vom Mainstream.

  • Selina

    4/5

    04.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Fernab vom Mainstream & absolut zu empfehlen.

    Wer sind wir, wenn wir alleine sind? Sind wir so, wie uns alle immer wahrnehmen? Sind wir vielleicht ganz anders? Verstellen wir uns, wenn wir uns in einer Menschengruppe befinden? Und nehmen wir uns als „wir“ alle gleich wahr, oder denkt man ganz alleine, dass ein „wir“ existiert? Diese Fragen habe ich mir während des Lesens des Debütromans „Wir…denken ich“ gestellt. Dieser Roman ist anders, als alles, was ich bisher gelesen habe. Er ist spannend, düster, wirft viele Fragen auf, stellt die Gesellschaft, aber auch einen selbst in Frage. Er spielt mit dem Verstand. Und nutzt dabei Moral, Philosophie und die menschliche Psyche als Stilmittel. Doch worum geht es überhaupt? Wir begleiten einen namenlosen Protagonisten, der innerhalb der Geschichte seinen eigenen Platz in der Welt und sich selbst zu hinterfragen scheint. Dieser Protagonist befindet sich in einer Gruppe aus Menschen, bestehend aus dem Ersten und dem Zweiten, auch genannt, die Zwei. Einem Mädchen. Dem Anderen. Und dem Unsichtbaren. Ihr seid verwirrt? War ich auch. Denn dieses Buch ist so besonders und anders geschrieben. Auf eine gute Art und Weise. Wir begleiten diese Gruppe in eine Art Gefängnis, welches optisch aber nicht immer an ein solches erinnert. Es ist ein Gebäudekomplex, welches dazu führt, dass diese Gruppe sich neuen Herausforderungen stellen muss. Herausforderungen, die auch dazu führen, dass das Konstrukt „Wir“ hinterfragt wird. Gibt es ein „Wir“? Und was passiert, wenn aus einem „Wir“ ein „Ich“ wird? Ich fand das Buch überaus spannend und interessant. Es regt zum Nachdenken an. Doch es hat mich vor allem am Anfang sehr verwirrt zurückgelassen. Ich musste mich anfangs mit dem Schreibstil anfreunden, weil er sehr komplex ist und man erst mal in die Erzählweise des Buches finden muss. Doch als ich dann einmal drin war, konnte ich nicht mehr aufhören. Wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. So viel möchte ich vom Inhalt gar nicht verraten, weil ich finde, dass jeder selbst die Reise in dieses merkwürdige, gefängnisartige Gebäude unternehmen sollte, in dem man sich ganz schnell fragt, wer man eigentlich wirklich ist und wer nicht. Die Autorin hat einen ganz besonderen Debütroman geschrieben und ich lege euch dieses Buch ganz ganz doll ans Herz! So ein besonderes Buch, fernab vom Mainstream, verdient es gesehen und gelesen zu werden. Also greift zu und taucht ein eine Welt, die euch nachdenklich zurücklassen wird und euch vieles hinterfragen lässt.

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