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Was Populisten wollen Wie sie die Gesellschaft herausfordern – und wie man ihnen begegnen sollte | Die Strategien von AfD, Trump & Co. erkennen und kontern

6

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3,2 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Weiß / Rost

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00672-8

Beschreibung

Rezension

»Ein elegant und eingängig formuliertes Buch über Populismus.« ("NDR Info")
»Der Autor findet einen angenehm unaufgeregten Ton, wenn er von Begegnungen mit Menschen berichtet, die rechtspopulistischen Ideen anhängen. Er hört zu, er beobachtet, er beschreibt.« ("Der Spiegel")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3,2 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Weiß / Rost

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00672-8

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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"Zuhören. Widersprechen. Richtigstellen. Sich-Einsetzen. Nachfragen."

Bewertung am 26.07.2024

Bewertungsnummer: 2253749

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was wollen Populisten? Wie fordern sie die Gesellschaft heraus? Wie sollte man ihnen begegnen? Und was können wir dagegen tun? Mit diesen Fragestellungen steckt der Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky den Rahmen für sein Buch „Was Populisten wollen“ und lädt Leser*innen gleich zu Beginn zum aktiven Mitdenken und Reflektieren ein. Rhetorik und Gliederung der Kapitel und Abschnitte sind klar, prägnant und zugänglich, sodass zu keinem Zeitpunkt der Gedanke aufkommt, man sei der Thematik nicht gewachsen. Es ist eher so, als würde man in einen Zug einsteigen, das separate Abteil betreten, dem Autor gegenübersitzen und zusammen mit ihm durch seine präzise Beobachtung, Analyse, Sinnbilder und Beispiele den eigenen Blick auf den globalen Populismus schärfen. Lewandowsky ist es gelungen, die Komplexität der Begrifflichkeit zu sezieren, jüngste und historische Ereignisse in der Politik und den Aufstieg populistischer Politiker*innen wie Trump, Meloni, Le Pen, Milei, Bolsonaro, Orbán und populistischer Parteien, darunter Podemos, die PiS, die FPÖ und die AfD, verständlich und nachvollziehbar darzustellen. Auch Nicht-Expertinn*innen wird schnell bewusst, dass Populismus nicht gleich Populismus ist, sondern viele Formen und Facetten aufweist, die der Autor in seiner Relevanz beleuchtet – nicht ohne die Konsequenzen auf die Demokratie zu besprechen. Populistische Parteien selbst sehen sich mitnichten als Gegner der Demokratie, sondern inszenieren sich vielmehr als Beschützer derselben. Sie sind die „wahren Demokraten“ und finden weltweit ihre Bühnen. Anti-Woke, Anti-Klimaschutz, Anti-Gender, Anti-Migration, Anti-Feminismus, Armut, soziale Ausgrenzung, Manosphere und Einsamkeit bei jungen Männern bieten den idealen Nährboden für rechtspopulistische Parteien, denn sie identifizieren eine Bedrohung durch all jene, die nicht dem „wahren Volk“ zuzuordnen sind. Dennoch lassen sich die Unterstützer*innen rechtspopulistischer Parteien nicht als Protestwähler*innen charakterisieren, da sich viele aus Überzeugung für bestimmte Programmpunkte der jeweiligen Parteien entschieden haben. Ich ziehe mein persönliches Fazit, dass es gerade in der Kommunikation mit rechtspopulistischen Wähler*innen wichtig ist, nicht die Intention zu verfolgen, diese umzustimmen, jedoch im Gegenzug mit einem inhaltlich differenzierten, politischen, demokratischen Angebot zu antworten und zu argumentieren. Nach „dem Credo der Deaktivierung […]: Zuhören. Widersprechen. Richtigstellen. Sich-Einsetzen. Nachfragen [...]"(Lewandowsky 2024: 271). Resümierend bedeutet das vor allem, sich langfristig und nachhaltig politisch für demokratische Parteien vor Ort zu engagieren, um das zu schützen, was uns lieb ist: die liberale Demokratie.

"Zuhören. Widersprechen. Richtigstellen. Sich-Einsetzen. Nachfragen."

Bewertung am 26.07.2024
Bewertungsnummer: 2253749
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was wollen Populisten? Wie fordern sie die Gesellschaft heraus? Wie sollte man ihnen begegnen? Und was können wir dagegen tun? Mit diesen Fragestellungen steckt der Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky den Rahmen für sein Buch „Was Populisten wollen“ und lädt Leser*innen gleich zu Beginn zum aktiven Mitdenken und Reflektieren ein. Rhetorik und Gliederung der Kapitel und Abschnitte sind klar, prägnant und zugänglich, sodass zu keinem Zeitpunkt der Gedanke aufkommt, man sei der Thematik nicht gewachsen. Es ist eher so, als würde man in einen Zug einsteigen, das separate Abteil betreten, dem Autor gegenübersitzen und zusammen mit ihm durch seine präzise Beobachtung, Analyse, Sinnbilder und Beispiele den eigenen Blick auf den globalen Populismus schärfen. Lewandowsky ist es gelungen, die Komplexität der Begrifflichkeit zu sezieren, jüngste und historische Ereignisse in der Politik und den Aufstieg populistischer Politiker*innen wie Trump, Meloni, Le Pen, Milei, Bolsonaro, Orbán und populistischer Parteien, darunter Podemos, die PiS, die FPÖ und die AfD, verständlich und nachvollziehbar darzustellen. Auch Nicht-Expertinn*innen wird schnell bewusst, dass Populismus nicht gleich Populismus ist, sondern viele Formen und Facetten aufweist, die der Autor in seiner Relevanz beleuchtet – nicht ohne die Konsequenzen auf die Demokratie zu besprechen. Populistische Parteien selbst sehen sich mitnichten als Gegner der Demokratie, sondern inszenieren sich vielmehr als Beschützer derselben. Sie sind die „wahren Demokraten“ und finden weltweit ihre Bühnen. Anti-Woke, Anti-Klimaschutz, Anti-Gender, Anti-Migration, Anti-Feminismus, Armut, soziale Ausgrenzung, Manosphere und Einsamkeit bei jungen Männern bieten den idealen Nährboden für rechtspopulistische Parteien, denn sie identifizieren eine Bedrohung durch all jene, die nicht dem „wahren Volk“ zuzuordnen sind. Dennoch lassen sich die Unterstützer*innen rechtspopulistischer Parteien nicht als Protestwähler*innen charakterisieren, da sich viele aus Überzeugung für bestimmte Programmpunkte der jeweiligen Parteien entschieden haben. Ich ziehe mein persönliches Fazit, dass es gerade in der Kommunikation mit rechtspopulistischen Wähler*innen wichtig ist, nicht die Intention zu verfolgen, diese umzustimmen, jedoch im Gegenzug mit einem inhaltlich differenzierten, politischen, demokratischen Angebot zu antworten und zu argumentieren. Nach „dem Credo der Deaktivierung […]: Zuhören. Widersprechen. Richtigstellen. Sich-Einsetzen. Nachfragen [...]"(Lewandowsky 2024: 271). Resümierend bedeutet das vor allem, sich langfristig und nachhaltig politisch für demokratische Parteien vor Ort zu engagieren, um das zu schützen, was uns lieb ist: die liberale Demokratie.

Leicht verständlich und super interessant

SmilingKatinka aus Finningen am 18.06.2024

Bewertungsnummer: 2225800

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach der Europawahl 2024 gehörte auch ich zu den Menschen die sich fragten: warum haben populistische Parteien so einen Zulauf? Marcel Lewandosky dachte sich wahrscheinlich, dass diese Frage aufkommen wird und so ist sein Buch zum genau richtigen Zeitpunkt erschienen und ich hoffe, es findet regen Anklang, denn den hat dieses Buch wirklich verdient. Es ist mein erstes Buch zu diesem Thema und natürlich hatte ich ein wenig Sorge, ob ich mich darin zurechtfinde, oder ob es mich ein wenig überfordert und ich mich richtig reinarbeiten muss, um es zu verstehen. Dem Autoren ist es aber gelungen, ein auch für Anfänger gut verständliches Buch zu schreiben. Mir hat der rote Faden des Buches sehr gut geholfen und sehr gefallen. Zuerst lernen wir, was Populisten unter Demokratie verstehen, wie sie „die da oben“ von sich selbst abgrenzen. Dann wird erläutert, wer „das Volk“ ist und auch wer dem Feindbild entspricht, bevor darauf eingegangen wird, wie sie sich inszenieren und das System verändern wollen. Zu guter letzt lesen wir, wer Populisten wählt und was man gegen sie tun kann. Jedes Kapitel ist voller Beispiele aus In- und Ausland, die wirklich helfen, das ganze Thema besser zu verstehen. Ich kann die Anzahl meiner Markierungen im Buch kaum noch zählen. Auch die Quellenangaben sind, soweit ich sie mir angesehen habe, sehr hilfreich. Auch hier habe ich mir einiges markiert. Mir ist wirklich einiges klargeworden und ich habe dank dieses Buches Ideen und Argumente für all jene Diskussionen gefunden, bei denen man das Gefühl hat, gegen eine Wand zu reden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Leicht verständlich und super interessant

SmilingKatinka aus Finningen am 18.06.2024
Bewertungsnummer: 2225800
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach der Europawahl 2024 gehörte auch ich zu den Menschen die sich fragten: warum haben populistische Parteien so einen Zulauf? Marcel Lewandosky dachte sich wahrscheinlich, dass diese Frage aufkommen wird und so ist sein Buch zum genau richtigen Zeitpunkt erschienen und ich hoffe, es findet regen Anklang, denn den hat dieses Buch wirklich verdient. Es ist mein erstes Buch zu diesem Thema und natürlich hatte ich ein wenig Sorge, ob ich mich darin zurechtfinde, oder ob es mich ein wenig überfordert und ich mich richtig reinarbeiten muss, um es zu verstehen. Dem Autoren ist es aber gelungen, ein auch für Anfänger gut verständliches Buch zu schreiben. Mir hat der rote Faden des Buches sehr gut geholfen und sehr gefallen. Zuerst lernen wir, was Populisten unter Demokratie verstehen, wie sie „die da oben“ von sich selbst abgrenzen. Dann wird erläutert, wer „das Volk“ ist und auch wer dem Feindbild entspricht, bevor darauf eingegangen wird, wie sie sich inszenieren und das System verändern wollen. Zu guter letzt lesen wir, wer Populisten wählt und was man gegen sie tun kann. Jedes Kapitel ist voller Beispiele aus In- und Ausland, die wirklich helfen, das ganze Thema besser zu verstehen. Ich kann die Anzahl meiner Markierungen im Buch kaum noch zählen. Auch die Quellenangaben sind, soweit ich sie mir angesehen habe, sehr hilfreich. Auch hier habe ich mir einiges markiert. Mir ist wirklich einiges klargeworden und ich habe dank dieses Buches Ideen und Argumente für all jene Diskussionen gefunden, bei denen man das Gefühl hat, gegen eine Wand zu reden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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