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Band 52009

Wir sehen uns im August Roman | Bisher unveröffentlichte Neuentdeckung aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers

14

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/1,9 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Silbergrau / Ozeanblau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

En agosto nos vemos

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00642-1

Beschreibung

Rezension

»Auf gut 140 Seiten findet sich all das wieder, was den Schriftsteller Márquez auszeichnet: die feine poetische Sprache, seine große Vorstellungskraft, die Zuneigung, die er seinen Figuren und ihrem Unglück entgegenbringt.« ("WDR 2 Lesen")
»Ein Roman, der nur 141 Seiten hat, aber eine kleine Sensation ist.« ("WDR 5 Bücher")
»Dieser schmale und stellenweise sehr poetische Roman bietet aber mehr als einen unerwarteten Schluss, er ist auch mehr als ein nostalgisches Lesevergnügen. [...] Zugleich setzt der Roman den Schlusspunkt hinter den magischen Realismus, der untrennbar mit García Márquez’ Werk verknüpft ist.« ("NZZ")
»Im Sinne der Weltliteratur ist es manchmal weise, einen letzten Willen nicht zu befolgen. Das hat das Beispiel Kafka gezeigt. Wir Leser können dankbar sein für diesen späten Gruß des Verfassers von Meisterwerken wie ›Hundert Jahre Einsamkeit‹ und ›Liebe in den Zeiten der Cholera‹.« ("Berliner Zeitung")
»Dieser ›Verrat‹ an Gabriel García Márquez ist überwältigend.« ("SRF")
»Man kann den Söhnen des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers nur dafür danken, dass sie diesen Roman zur Veröffentlichung freigegeben haben.« ("WDR Kultur")
»Eine herausragend gut geschriebene, sehr literarische Geschichte über Liebe und Treue und die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung. Das faszinierende Psychogramm einer Frau, die sich und ihr Leben neu entdeckt.« ("BR")
»die grandiose Abschiedsvorstellung des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers» ("Südwest Presse")
»›Wir sehen uns im August‹ ist eine berührende Liebesnovelle, ein stimmungs- und atmosphäregeladenes Prosastück, in dem man das Herz pochen, das Blut der Leidenschaft strömen fühlt. Eine Erinnerung daran, welch wunderbarer Sprachmagier dieser kolumbianische Literaturnobelpreisträger war und bis heute ist.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»Es ist eine herausragend gut geschriebene, dicht erzählte, sehr literarische Geschichte über Liebe, Betrug und den Bruch von Konventionen. Das faszinierende Psychogramm einer reifen Frau, die sich neu erfindet.« ("NDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/1,9 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Silbergrau / Ozeanblau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

En agosto nos vemos

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00642-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Juti

    aus HD

    5/5

    27.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    unterhaltsame Novelle Dieses…

    unterhaltsame Novelle Dieses Bändchen kannst du an einem Tag lesen und du hast an einem Tag Vergnügen. Denn unsere Hauptperson Ana (den Rest des Namens habe ich vergessen) vergnügt sich auch. Eigentlich will sie auf einer namenlosen Insel am Todestag der Mutter nur das Grab ihrer Mutter besuchen, doch während der Reise lernt sie jedes Jahr einen neuen Mann kennen und das obwohl sie sonst eine treue Seele ist. Wer nicht den Anspruch hat, ein Meisterwerk eines Nobelträgers zu lesen, der wird gut bedient und von mir gibt es deswegen seit langem endlich wieder 5 Sterne. Zitat: Nachdem sie sich abgetrocknet hatte, griff sie prüfend nach ihren Brüsten, die trotz der beiden Geburten rund und hoheitsvoll waren. (13)

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    11.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese eine Sehnsucht

    Vor acht Jahren starb die Mutter von Ana Magdalena Bach und wurde gemäß ihrem letzten Wunsch auf einer Karibikinsel begraben. An jedem 16. August fährt die Tochter dahin, besucht das Grab und legt einen Strauß Gladiolen darauf. Sie bleibt über Nacht und fährt am nächsten Tag zu Mann und Kindern zurück. In diesem Jahr ist da ein Mann, der sie auf einen Drink einlädt, sie umgarnt, bis eines zum anderen führt und Ana Magdalena ihn mit auf ihr Zimmer nimmt. Liebe im reifen Alter, diese Überschrift könnte die Erzählung tragen, würde der Geschichte damit aber nicht gerecht. Eine Situation wird ausgenutzt, Verlangen entsteht und das prickelnde Gefühl von etwas Verbotenem liegt in der Luft. Innerhalb von Minuten entscheidet sich Ana Magdalena, etwas zu tun, was sie nie gereizt hat, und sie kommt auf den Geschmack, zumindest bis am nächsten Morgen eine bestimmte Tat den schalen Nachgeschmack einer Erniedrigung hinterlässt. Die folgenden Jahre reduziert der Autor auf die Besuche der Karibikinsel und ich bin fasziniert vom Gefühlschaos, das dieses Erlebnis bei der auf die Fünfzig zugehenden Frau hinterlässt. Das bisher unveröffentlichte Werk aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez wollte dieser zu Lebzeiten nicht veröffentlichen, dessen Erben entschieden sich Jahre später dafür und erläutern dies im Vorwort. Für mich war es die erste Begegnung mit einem seiner Bücher, aber sicherlich nicht die letzte, das kann ich versprechen, nachdem ich fertig geworden bin. Ich freue mich darauf.

  • dracoma

    aus LANDAU

    5/5

    29.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigentlich stellt die…

    Eigentlich stellt die Veröffentlichung dieses kurzen Romans einen Verrat dar. Der Autor selber war der Meinung: „Dieses Buch taugt nichts“, und das Buch blieb daher als unveröffentlichtes Fragment im Nachlass. Die beiden Söhne entschieden sich dennoch für eine Veröffentlichung und ließen das Fragment aus mehreren verschiedenen Textfassungen von Cristobal Pera rekonstruieren, der im Nachwort einen interessanten Einblick in seine Arbeit gibt. Ob es sich gelohnt hat, muss nun der Leser entscheiden! Ich finde: UNBEDINGT! An jedem 16. August, dem Todestag ihrer Mutter, fährt Ana Magdalena Bach – auch sie ist Ehefrau eines Musikers - zum Grab ihrer Mutter auf einer kleinen Karibikinsel. Sie ist 46 Jahre alt und glücklich mit einem attraktiven und erfolgreichen Mann verheiratet. Die Blumenfrau bindet ihr schon vorausschauend den alljährlichen Gladiolenstrauß, den sie zum Grab der Mutter bringt und dort ihrer Mutter die familiären Neuigkeiten mitteilt, um dann wieder mit der Fähre nach Hause zu fahren. Bis sie in einem August den Einfall hat, aus dem alljährlichen Ritual auszubrechen. Mit einer Zufallsbekanntschaft verbringt sie die Nacht, und sie findet diese Änderung so erfrischend, dass sie diesen alljährlichen Ehebruch als neues Ritual etabliert. Sie verändert sich, genießt die Nächte mit ihrer exzessiven Lust und bekommt einen neuen Blick auf ihre Ehe und die damit verbundenen Konventionen. Man merkt dem Text an, dass er nicht ausgefeilt ist und Lücken aufweist, wenn z. B. gegen Ende eine Person unmotiviert auftaucht. Aber Marquez erzählt einfach wunderbar. Mit einigen wenigen Strichen lässt er die Schauplätze vor dem inneren Auge seiner Leser sichtbar werden, und genauso leichthändig verleiht er seinen Figuren Konturen und Leben. Das überraschende und zugleich so vielschichtige Ende der Geschichte macht den Leser sprachlos. Trotz seiner fortschreitenden Demenz erkennt man ihn hier wieder: den begnadeten Erzähler Marquez und seine unglaubliche Freude am Fabulieren. Lesenswert!

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Kurzgeschichte; Diese…

    Schöne Kurzgeschichte; Diese Kurzgeschichte wird von einem Vorwort der Söhne des Autors und einer Anmerkung des Herausgebers flankiert. Beides fand ich interessant und wichtig, um die Entstehungsgeschichte dieser Geschichte zu verstehen. Der Schreibstil ist genauso, wie man ihn von Gabriel Garcia Marquez kennt: sprachlich virtuos und ausgewogen. Die Handlung gefällt mir gut, die weibliche Hauptfigur in mittleren Jahren finde ich sehr interessant und ihre Handlungen ungewöhnlich, aber nachvollziehbar. Nach und nach entwickelt sich ein anderes Bild ihrer Lebenssituation und auch sie verändert sich im Laufe der Jahre, über die sich die Handlung erstreckt. Die Geschichte ist zart, leicht, hat ihren ganz eigenen Charme und ist für mich eine gelungene Komposition. Das Ende ist überraschend, dennoch glaubhaft und für mich steht es den anderen Werken des Autors in nichts nach.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Kurzgeschichte

    Diese Kurzgeschichte wird von einem Vorwort der Söhne des Autors und einer Anmerkung des Herausgebers flankiert. Beides fand ich interessant und wichtig, um die Entstehungsgeschichte dieser Geschichte zu verstehen. Der Schreibstil ist genauso, wie man ihn von Gabriel Garcia Marquez kennt: sprachlich virtuos und ausgewogen. Die Handlung gefällt mir gut, die weibliche Hauptfigur in mittleren Jahren finde ich sehr interessant und ihre Handlungen ungewöhnlich, aber nachvollziehbar. Nach und nach entwickelt sich ein anderes Bild ihrer Lebenssituation und auch sie verändert sich im Laufe der Jahre, über die sich die Handlung erstreckt. Die Geschichte ist zart, leicht, hat ihren ganz eigenen Charme und ist für mich eine gelungene Komposition. Das Ende ist überraschend, dennoch glaubhaft und für mich steht es den anderen Werken des Autors in nichts nach.

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    Ursula Drechsler

    Mayersche Aachen

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    5/5

    05.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gabriel García Márquez ist magisch!

    Als ich im Januar von dem Verlagsvertreter des Kiepenheuer Verlags über diese Neuerscheinung informiert wurde, konnte ich es kaum fassen und war zutiefst erfreut über diese Ankündigung. 1981 habe ich meine Ausbildung zur Buchhändlerin begonnen und 1982 hat Garcia Márquez den Nobelpreis für Literatur erhalten. Er hat mein ganzes Leben als Buchhändlerin begleitet und ich habe wirklich alle Romane und Erzählungen gelesen. Mein Lieblingsbuch aller Bücher, die ich bisher gelesen habe, ist seit dem Erscheinungsjahr1987: „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“! Jetzt zu seinem 10. Todestag haben sich seine Söhne entschieden diesen letzten Roman „Wir sehen uns im August“ zu veröffentlichen. Ein Glück für alle Leser! Dieses Kunstwerk überzeugt und begeistert durch seine atmosphärische, sinnliche, poetische und erotische Erzählkraft! Garcia Márquez ist magisch! Meine absolute Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Kristina Urban

    Kristina Urban

    Thalia Hennigsdorf – EKZ Das Ziel

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es ist ein ganz kleines, feines...

    Es ist ein ganz kleines, feines Buch, welches ich gern gelsen habe, da ich den Autor sehr mag. Wichtig ist es, das Vorwort zu lesen. Es erklärt viel und macht die eigentliche Geschichte besser lesbar. Seine Bücher bleiben unvergessen und doch gilt es, neue Texte zu entdecken.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Meijs-Ruppelt

    Angela Meijs-Ruppelt

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine letzte Verbeugung des großen Meisters

    Jedes Jahr fährt Ana Magdalena Bach auf die Insel, um einen Gladiolenstrauch auf dem dem Grab ihrer Mutter niederzulegen. Eines Abends trifft sie einen Mann in einer Hotelbar und man kommt sich in einer stürmischen Nacht näher. Diese Nacht verändert das Leben der eigentlich glücklich verheirateten Frau, der jährliche Ausflug bekommt plötzlich eine zusätzliche Bedeutung... Dieses Thema könnte für manche Leser*innen nicht ansprechend sein. Und hier kommt die Magie von Márquez ins Spiel. Er schafft es mit seinem meisterhaftem Erzählstil, aus dieser einfachen Geschichte ein Meisterwerk zu zaubern. Wenn man dann noch bedenkt, dass er dieses Werk im Vormarsch seiner Demenzkrankheit geschrieben hat und er seine Arbeit eigentlich wegen Unzufriedenheit vernichten wollte, kann man nur sagen: großer Respekt, und vielen Dank an seine Familie, dass wir uns doch nochmal an seiner Kunst erfreuen dürfen.
  • Zum Bewerterprofil von Karen Angenent

    Karen Angenent

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wir sehen uns im August

    Lasst euch in das Leben von Ana Magdalena Bach entführen, die sich jedes Jahr auf einer Karibikinsel einfindet, und das Grab ihrer Mutter zu besuchen. Am Abend geht sie auf die Avancen eines Mannes ein, obwohl das nicht ihrer Vorstellung von ehelicher Treue entspricht! Dieses Buch erzählt eine Geschichte über die "Liebe"...und das mit einer Sprache und atmosphärischen Beschreibung, wie nur García Márquez es konnte!
  • Zum Bewerterprofil von David Frey

    David Frey

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleines Stück Weltliteratur

    Bei dem vorliegendem Werk handelt es sich um eine Neuentdeckung aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers. Gracia Marquez verfügte selbst, dass dieses Buch nicht veröffentlicht werden sollte, da es seinen eigenen Ansprüchen nicht genüge. Für diese Ansicht hatte der Autor sicher gute Gründe, allerdings auch wenn man die anderen grossen Werke von ihm nicht kennt, merkt man schnell bei der Lektüre wie haushoch Gracia Marquez anderen Autoren seiner Zeit überlegen war. Man hält hier ein kleines Stück Weltliteratur in den Händen und diese bittersüsse Liebesgeschichte, die dieser Roman erzählt, fängt einem von der ersten Seite an. Leider ist die Geschichte etwas kurz geraten, gerne hätte man diese Erzählung, diese Kraft der Sprache etwas länger genossen. Werke und Autoren dieser Qualität findet man heute nur noch selten.

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