18 Kilometer bis Ljubljana

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Beschreibung

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Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Folio Verlag

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Folio Verlag

Seitenzahl

319 (Printausgabe)

Dateigröße

1146 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Klaus Detlef Olof

Sprache

Deutsch

EAN

9783990371473

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Roman aus Slowenien mit eigenständigem Ton

Bewertung am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2001249

Bewertet: eBook (ePUB 3)

18 Kilometer nach Ljubljana ist ein Roman von Goran Vojnovic. Er erzählt von der Perspektivlosigkeit eines jungen Mannes in seiner Heimat Slowenien. Erzählt wird vom Icherzähler Marko in einer selbstironischen, derben Jugendsprache, die an den Rand des Erträglichen geht. Gemildert wird das durch Wortwitz. Der Autor will aber damit auch Grenzen sprengen. Eine Qualität der Sprache ist das hohe Tempo. Trotz des Zynismus des Protagonisten macht er auch einige gute Beobachtungen. Marko ist in Slowenien aufgewachsen, aber Sohn bosnischer Eltern. Die letzten Jahre war er in Bosnien bei den Großeltern und hatte dort eine Beziehung mit Alma, die Muslimin ist. Durchaus problematisch, da die Erinnerungen an den Krieg noch frisch sind. Zurück in Slowenien zieht Marko mit seinen Freunden rum. 18 Kilometer nach Ljubljana ist übrigens die Fortsetzung von Vojnovics Kultroman „Tschefuren raus“.
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Roman aus Slowenien mit eigenständigem Ton

Bewertung am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2001249
Bewertet: eBook (ePUB 3)

18 Kilometer nach Ljubljana ist ein Roman von Goran Vojnovic. Er erzählt von der Perspektivlosigkeit eines jungen Mannes in seiner Heimat Slowenien. Erzählt wird vom Icherzähler Marko in einer selbstironischen, derben Jugendsprache, die an den Rand des Erträglichen geht. Gemildert wird das durch Wortwitz. Der Autor will aber damit auch Grenzen sprengen. Eine Qualität der Sprache ist das hohe Tempo. Trotz des Zynismus des Protagonisten macht er auch einige gute Beobachtungen. Marko ist in Slowenien aufgewachsen, aber Sohn bosnischer Eltern. Die letzten Jahre war er in Bosnien bei den Großeltern und hatte dort eine Beziehung mit Alma, die Muslimin ist. Durchaus problematisch, da die Erinnerungen an den Krieg noch frisch sind. Zurück in Slowenien zieht Marko mit seinen Freunden rum. 18 Kilometer nach Ljubljana ist übrigens die Fortsetzung von Vojnovics Kultroman „Tschefuren raus“.

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Fremde, Heimat, Ankommen – die Suche nach dem Platz in der Gesellschaft.

MarcoL aus Füssen am 05.11.2023

Bewertungsnummer: 2061777

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Ich-Erzähler Marko Dordic erzählt von seinem Versuch, in seiner alten Heimat Slowenien wieder Fuß zu fassen. Zurück aus Bosnien, wo er sonst eine Haftstrafe hätte antreten müssen, bei seinen Eltern in Fuzine, ist er sich der quälenden Perspektivlosigkeit junger Männer willkürlich ausgesetzt. Nebenbei ist sein Vater an einem Tumor erkrankt. Dieser weigert sich aber strikt, diese Diagnose anzunehmen. Marcos Eltern stammten aus Bosnien, sind somit eigentlich „Ausländer“ in Slowenien, Tschefuren. An und für sich ein Schimpfwort – und es kommt im Roman sehr oft oft. In den Jahren, und auch durch den Balkankrieg, hat sich vieles geändert. Auch in Fuzine steht vieles auf Veränderung – nicht nur der Ort an sich, auch die Menschen haben sich verändert. Marko erzählt von seinem Aufenthalt in Bosnien bei seinen Großeltern. Und von seiner ersten großen Liebe Alma, eine Muslimin. Alles birgt im Hintergrund Konfliktmaterial – strenger Katholizismus versus Islam – die Wunden des Krieges schwären immer noch nach. Seine Protagonist:Innen wählte der Autor mit viel Bedacht. Sie klingen authentisch, die Dialoge sind so, wie sie sein sollten und triefen von purer Realität. Familienzusammenhalt und die Konflikte des Erwachsenwerdens sowie fehlende Zukunftsperspektiven, Gefängnisaufenthalte, Drogenkonsum, prägen die Schreibart. Für meinen Geschmack schießt der Autor dabei übers Ziel hinaus. Die Sprache ist oftmals äußerst derb, wohl so, wie sich Zwanzigjährige wohl unterhalten. Ein Umstand, mit dem ich eigentlich gar nicht umgehen kann. Mehr als einmal wollte ich deswegen das Buch schon abbrechen. Und dennoch will man mehr von der Geschichte wissen – Vojnovic hat meines Erachtens hier einen sehr guten Gesellschaftsroman verfasst, der sich einer gewissen Tiefe nicht entziehen kann. Realistisch und authentisch bis in die verbalen Entgleisungen hinein. Aber damit muss man Leser:In erst mal klar kommen. Dennoch schafft er es, Wut, Trauer, Hass und Liebe, Fürsorge über die Zeilen zu vermitteln.
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Fremde, Heimat, Ankommen – die Suche nach dem Platz in der Gesellschaft.

MarcoL aus Füssen am 05.11.2023
Bewertungsnummer: 2061777
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Ich-Erzähler Marko Dordic erzählt von seinem Versuch, in seiner alten Heimat Slowenien wieder Fuß zu fassen. Zurück aus Bosnien, wo er sonst eine Haftstrafe hätte antreten müssen, bei seinen Eltern in Fuzine, ist er sich der quälenden Perspektivlosigkeit junger Männer willkürlich ausgesetzt. Nebenbei ist sein Vater an einem Tumor erkrankt. Dieser weigert sich aber strikt, diese Diagnose anzunehmen. Marcos Eltern stammten aus Bosnien, sind somit eigentlich „Ausländer“ in Slowenien, Tschefuren. An und für sich ein Schimpfwort – und es kommt im Roman sehr oft oft. In den Jahren, und auch durch den Balkankrieg, hat sich vieles geändert. Auch in Fuzine steht vieles auf Veränderung – nicht nur der Ort an sich, auch die Menschen haben sich verändert. Marko erzählt von seinem Aufenthalt in Bosnien bei seinen Großeltern. Und von seiner ersten großen Liebe Alma, eine Muslimin. Alles birgt im Hintergrund Konfliktmaterial – strenger Katholizismus versus Islam – die Wunden des Krieges schwären immer noch nach. Seine Protagonist:Innen wählte der Autor mit viel Bedacht. Sie klingen authentisch, die Dialoge sind so, wie sie sein sollten und triefen von purer Realität. Familienzusammenhalt und die Konflikte des Erwachsenwerdens sowie fehlende Zukunftsperspektiven, Gefängnisaufenthalte, Drogenkonsum, prägen die Schreibart. Für meinen Geschmack schießt der Autor dabei übers Ziel hinaus. Die Sprache ist oftmals äußerst derb, wohl so, wie sich Zwanzigjährige wohl unterhalten. Ein Umstand, mit dem ich eigentlich gar nicht umgehen kann. Mehr als einmal wollte ich deswegen das Buch schon abbrechen. Und dennoch will man mehr von der Geschichte wissen – Vojnovic hat meines Erachtens hier einen sehr guten Gesellschaftsroman verfasst, der sich einer gewissen Tiefe nicht entziehen kann. Realistisch und authentisch bis in die verbalen Entgleisungen hinein. Aber damit muss man Leser:In erst mal klar kommen. Dennoch schafft er es, Wut, Trauer, Hass und Liebe, Fürsorge über die Zeilen zu vermitteln.

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von Goran Vojnovic

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