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Die Empfänger

4

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.08.2023

Abbildungen

mit 3 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

19/12/0,9 cm

Gewicht

136 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7578-1483-0

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.08.2023

Abbildungen

mit 3 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

19/12/0,9 cm

Gewicht

136 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7578-1483-0

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Klare Empehlung

Bewertung am 17.08.2025

Bewertungsnummer: 2569487

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Elf Geschichten sind in diesem schmalen Bändchen versammelt. Und ohne übertreiben zu wollen, kann ich sagen, dass ich jede Story für sich genommen ein Kleinod auf dem Gebiet der Phantastik ist. Michael Leuchtenberger versteht nicht nur sein Handwerk, er weiß seine Werkzeuge auch zu nutzen, um uns aus der Welt des Alltags in seine unwirklichen Sphären zu führen. Unwirklich – mit diesem Wort lässt sich die Atmosphäre der meisten Geschichten wohl am Besten beschreiben. Gleich in der ersten, der preisgekrönten "Am Ypsilon links", begleiten wir einen Jungen aus der dörflichen Normalität in einen Wald, wo ihn ein geheimnisvolles Mädchen begegnet. In "Kohlmanns Spielwaren" entdecken einige Kinder einen Automaten mit kleinen Spielzeugen, wobei der ganzen Geschichte ein Hauch Nostalgie umweht. Meine Favoriten in dem Band sind "Wildwasser" und "Die Kapsel", die erste Geschichte lässt den Besuch in einem Freizeitpark zu einem wahren Horrortrip mutieren, die andere besticht durch eine leise Melancholie. Leuchtenberger genügen hierbei ein paar Pinselstriche, um Landschaften und Stimmungen zu erzeugen. Mit "Der Denunziant" bietet er uns eine moderne Variation poe-esken Grauens. Horror pur und wieder ausgehend von einer profanen Normalität – hier in den Räumen eines Startups. Mir fiel auf, dass die Figuren im Kindesalter meist auf eine Reise mitgenommen werden – mal freiwillig, mal unwillentlich. Entgegen die Erwachsenen an einem Ort gefangen scheinen, von dem selten die Flucht gelingt. Bestenfalls kann man sich mit diesem Ort arrangieren. Vielleicht verleiht der Umstand den Kurzgeschichten diese Melancholie, die zugleich deren Charme ausmacht. Klare Empfehlung!

Klare Empehlung

Bewertung am 17.08.2025
Bewertungsnummer: 2569487
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Elf Geschichten sind in diesem schmalen Bändchen versammelt. Und ohne übertreiben zu wollen, kann ich sagen, dass ich jede Story für sich genommen ein Kleinod auf dem Gebiet der Phantastik ist. Michael Leuchtenberger versteht nicht nur sein Handwerk, er weiß seine Werkzeuge auch zu nutzen, um uns aus der Welt des Alltags in seine unwirklichen Sphären zu führen. Unwirklich – mit diesem Wort lässt sich die Atmosphäre der meisten Geschichten wohl am Besten beschreiben. Gleich in der ersten, der preisgekrönten "Am Ypsilon links", begleiten wir einen Jungen aus der dörflichen Normalität in einen Wald, wo ihn ein geheimnisvolles Mädchen begegnet. In "Kohlmanns Spielwaren" entdecken einige Kinder einen Automaten mit kleinen Spielzeugen, wobei der ganzen Geschichte ein Hauch Nostalgie umweht. Meine Favoriten in dem Band sind "Wildwasser" und "Die Kapsel", die erste Geschichte lässt den Besuch in einem Freizeitpark zu einem wahren Horrortrip mutieren, die andere besticht durch eine leise Melancholie. Leuchtenberger genügen hierbei ein paar Pinselstriche, um Landschaften und Stimmungen zu erzeugen. Mit "Der Denunziant" bietet er uns eine moderne Variation poe-esken Grauens. Horror pur und wieder ausgehend von einer profanen Normalität – hier in den Räumen eines Startups. Mir fiel auf, dass die Figuren im Kindesalter meist auf eine Reise mitgenommen werden – mal freiwillig, mal unwillentlich. Entgegen die Erwachsenen an einem Ort gefangen scheinen, von dem selten die Flucht gelingt. Bestenfalls kann man sich mit diesem Ort arrangieren. Vielleicht verleiht der Umstand den Kurzgeschichten diese Melancholie, die zugleich deren Charme ausmacht. Klare Empfehlung!

Eine Sammlung atmosphärischer Grusel- und Horrorgeschichten

Bewertung am 13.08.2023

Bewertungsnummer: 1999518

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Empfänger“ ist eine Kurzgeschichtensammlung von Michael Leuchtenberger, die elf Geschichten versammelt. Die Kurzgeschichten lassen sich schwerpunktmäßig im Bereich des Horrors/Grusels ansiedeln, wobei in jeder Geschichte unterschiedliche Gattungselemente genutzt werden. So finden sich eher klassische Gruselgeschichte („Am Ypsilon links“, „Der Denunziant“, „Exponat 55a“, „Die Klagesteine“) neben („Survival“)-Horrorgeschichten („Wo ist Lex?“, „Wildwasser“, „Unausweichlich“). Zusätzlich finden sich vier Geschichten, die sich dem Gruselspektrum im weiteren Sinne zuordnen lassen, allerdings nicht völlig in diesem aufgehen. So handeln bspw. „Cosima“ und „Die Kapsel“ von alltäglichen Situationen: Während in „Cosima“ das Schauder- und Rätselhafte eines unverhofften Aktenfundes thematisiert wird, behandelt „Die Kapsel“ auf eindringliche Weise introspektiv eine Autofahrt. „Die Stunde ist um“ hingegen besitzt einen experimentellen Charakter und beschreibt episodenartig eine Szene, die sich an einem bestimmten Platz zuträgt. „Kohlmanns Spielwaren“, in der ein magisches Artefakt im Mittelpunkt steht, zeichnet sich durch schöne Stephen King-Vibes und eine Spur Coming of Age aus. Jeder Geschichte sind interessante Insights nachgestellt, in denen Michael Leuchtenberger Einblicke in den Entstehungsprozess der jeweiligen Geschichte gibt. Die Handlungsorte der Kurzgeschichten sind sehr abwechslungsreich: So besucht man – um nur einzelne Handlungsorte zu nennen – u. a. ein Museum, einen Jahrmarkt sowie einen Escape Room (im weiteren Sinne); zugleich finden sich aber auch eher alltägliche Handlungsorte wie das Büro oder das Auto. Zeitlich spielen die Geschichte meist in der Gegenwart bzw. jüngsten Vergangenheit. Ausnahmen bilden hier „Die Stunde ist um“, deren Handlung zeitlich nicht genau festgelegt ist, und „Die Klagesteine“, welche Anfang des 19. Jahrhunderts spielt. Eine große Stärke der Geschichten ist ihre jeweilige atmosphärische Dichte: In jeder Geschichte wird erzähltempomäßig perfekt ein subtiler Grusel aufgebaut, der – mal eher in Richtung Mystery, mal in Richtung Horror tendierend – nahezu ohne Blutvergießen daherkommt. Der Schreibstil von Michael Leuchtenberger ist angenehm, anschaulich und lässt sich flüssig lesen. Insgesamt versammelt „Die Empfänger“ elf atmosphärisch dichte, abwechslungsreiche Grusel-/Horrorgeschichte, die erzählerisch perfekt austariert sind und daher auch nach der Lektüre noch längere Zeit nachhallen.

Eine Sammlung atmosphärischer Grusel- und Horrorgeschichten

Bewertung am 13.08.2023
Bewertungsnummer: 1999518
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Empfänger“ ist eine Kurzgeschichtensammlung von Michael Leuchtenberger, die elf Geschichten versammelt. Die Kurzgeschichten lassen sich schwerpunktmäßig im Bereich des Horrors/Grusels ansiedeln, wobei in jeder Geschichte unterschiedliche Gattungselemente genutzt werden. So finden sich eher klassische Gruselgeschichte („Am Ypsilon links“, „Der Denunziant“, „Exponat 55a“, „Die Klagesteine“) neben („Survival“)-Horrorgeschichten („Wo ist Lex?“, „Wildwasser“, „Unausweichlich“). Zusätzlich finden sich vier Geschichten, die sich dem Gruselspektrum im weiteren Sinne zuordnen lassen, allerdings nicht völlig in diesem aufgehen. So handeln bspw. „Cosima“ und „Die Kapsel“ von alltäglichen Situationen: Während in „Cosima“ das Schauder- und Rätselhafte eines unverhofften Aktenfundes thematisiert wird, behandelt „Die Kapsel“ auf eindringliche Weise introspektiv eine Autofahrt. „Die Stunde ist um“ hingegen besitzt einen experimentellen Charakter und beschreibt episodenartig eine Szene, die sich an einem bestimmten Platz zuträgt. „Kohlmanns Spielwaren“, in der ein magisches Artefakt im Mittelpunkt steht, zeichnet sich durch schöne Stephen King-Vibes und eine Spur Coming of Age aus. Jeder Geschichte sind interessante Insights nachgestellt, in denen Michael Leuchtenberger Einblicke in den Entstehungsprozess der jeweiligen Geschichte gibt. Die Handlungsorte der Kurzgeschichten sind sehr abwechslungsreich: So besucht man – um nur einzelne Handlungsorte zu nennen – u. a. ein Museum, einen Jahrmarkt sowie einen Escape Room (im weiteren Sinne); zugleich finden sich aber auch eher alltägliche Handlungsorte wie das Büro oder das Auto. Zeitlich spielen die Geschichte meist in der Gegenwart bzw. jüngsten Vergangenheit. Ausnahmen bilden hier „Die Stunde ist um“, deren Handlung zeitlich nicht genau festgelegt ist, und „Die Klagesteine“, welche Anfang des 19. Jahrhunderts spielt. Eine große Stärke der Geschichten ist ihre jeweilige atmosphärische Dichte: In jeder Geschichte wird erzähltempomäßig perfekt ein subtiler Grusel aufgebaut, der – mal eher in Richtung Mystery, mal in Richtung Horror tendierend – nahezu ohne Blutvergießen daherkommt. Der Schreibstil von Michael Leuchtenberger ist angenehm, anschaulich und lässt sich flüssig lesen. Insgesamt versammelt „Die Empfänger“ elf atmosphärisch dichte, abwechslungsreiche Grusel-/Horrorgeschichte, die erzählerisch perfekt austariert sind und daher auch nach der Lektüre noch längere Zeit nachhallen.

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von Michael Leuchtenberger

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