Produktbild: Deutschlands verschwundene Orte

Deutschlands verschwundene Orte Ein Atlas

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Illustriert von

Lukas Wossagk

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

286 (Printausgabe)

Dateigröße

50006 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406806308

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PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Illustriert von

Lukas Wossagk

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

286 (Printausgabe)

Dateigröße

50006 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406806308

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Was vor uns da war

Katrin aus Kiel am 27.04.2024

Bewertungsnummer: 2188603

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Überall gibt es sie – Orte, die nicht mehr da sind und trotzdem Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Geschichte hatten oder noch haben. Sei es, dass sich die Landschaft durch sie verändert hat, sei es, dass ihre Hinterlassenschaften neue Erkenntnisse zu früheren Kulturen und Gesellschaften liefern oder die nachfolgenden Bevölkerungsgruppen beeinflusst haben. Pia Volk hat dreißig Orte in Deutschland besucht, die verschwunden sind. Jeder dieser Orte wird von einer Illustration von Lukas Wossagk begleitet, sodass man eine Idee bekommt, wie es ausgesehen haben könnte. Dabei reist die Autorin mehr oder weniger chronologisch durch die Geschichte – angefangen mit dem Geiseltal in Sachsen-Anhalt, das vor etwa 45 Millionen Jahren verschwunden ist, über eine Mitte des 3. Jahrhunderts verschwundene römische Latrine in Rottenburg am Neckar oder Haithabu an der Schlei, das bis 1066 besiedelt war, bis zu der polnischen Enklave Maczków im Emsland, die 1948 aufgelöst wurde oder, zu guter Letzt, dem Palast der Republik in Berlin, der 2008 endgültig abgerissen war, um dem Stadtschloss Platz zu machen. Die Kapitel sind jeweils nur wenige Seiten lang, sie geben einen Überblick über die Geschichte des Ortes sowie den Stand der Forschung und machen neugierig, sich noch weiter mit diesen Orten zu beschäftigen. Mir gefällt die Idee, mich mit dem zu befassen, was nicht mehr da ist und trotzdem einen Einfluss auf die Gegenwart hat. Dabei lassen sich spannende Geschichten entdecken, die deutlich machen, wie sehr die Menschen auch zu früheren Zeiten miteinander verbunden waren und voneinander gelernt haben. Ich habe das Buch gern gelesen, es war eine perfekte Lektüre für nebenbei, da die einzelnen Kapitel für sich stehen und nicht aufeinander aufbauen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für die nahe und ferne Geschichte interessieren und Lust haben, etwas über verschwundene Orte zu erfahren.

Was vor uns da war

Katrin aus Kiel am 27.04.2024
Bewertungsnummer: 2188603
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Überall gibt es sie – Orte, die nicht mehr da sind und trotzdem Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Geschichte hatten oder noch haben. Sei es, dass sich die Landschaft durch sie verändert hat, sei es, dass ihre Hinterlassenschaften neue Erkenntnisse zu früheren Kulturen und Gesellschaften liefern oder die nachfolgenden Bevölkerungsgruppen beeinflusst haben. Pia Volk hat dreißig Orte in Deutschland besucht, die verschwunden sind. Jeder dieser Orte wird von einer Illustration von Lukas Wossagk begleitet, sodass man eine Idee bekommt, wie es ausgesehen haben könnte. Dabei reist die Autorin mehr oder weniger chronologisch durch die Geschichte – angefangen mit dem Geiseltal in Sachsen-Anhalt, das vor etwa 45 Millionen Jahren verschwunden ist, über eine Mitte des 3. Jahrhunderts verschwundene römische Latrine in Rottenburg am Neckar oder Haithabu an der Schlei, das bis 1066 besiedelt war, bis zu der polnischen Enklave Maczków im Emsland, die 1948 aufgelöst wurde oder, zu guter Letzt, dem Palast der Republik in Berlin, der 2008 endgültig abgerissen war, um dem Stadtschloss Platz zu machen. Die Kapitel sind jeweils nur wenige Seiten lang, sie geben einen Überblick über die Geschichte des Ortes sowie den Stand der Forschung und machen neugierig, sich noch weiter mit diesen Orten zu beschäftigen. Mir gefällt die Idee, mich mit dem zu befassen, was nicht mehr da ist und trotzdem einen Einfluss auf die Gegenwart hat. Dabei lassen sich spannende Geschichten entdecken, die deutlich machen, wie sehr die Menschen auch zu früheren Zeiten miteinander verbunden waren und voneinander gelernt haben. Ich habe das Buch gern gelesen, es war eine perfekte Lektüre für nebenbei, da die einzelnen Kapitel für sich stehen und nicht aufeinander aufbauen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für die nahe und ferne Geschichte interessieren und Lust haben, etwas über verschwundene Orte zu erfahren.

Verdient das Prädikat…

ws aus Markdorf am 07.01.2024

Bewertungsnummer: 2835755

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verdient das Prädikat 'Umwerfend' nicht... OK, das eine oder andere Kapitel ist recht interessant. Je nach Interessenslage. Wenn es aber um "Krokodile, Tapire und Laufvögel" im Geiseltal in Sachsen-Anhalt oder "Die reichen Frauen der Kelten" in Heuneburg an der Donau geht, dann stellt sich schon die Frage, weswegen die Autorin nicht auch das Auffalten der Alpen, die zu einem recht kleinen Teil bekanntlich zum Freistaat Bayern, auch wenn es den Bayern schwer fallen mag also zu Deutschland gehören, mit in ihr Buch aufgenommen hat... Ach so, die Alpen sind ja noch nicht verschwunden. Das wird der Grund sein. Interessanter wird es dann ab Kapitel 18 (von insgesamt 30) mit der "Frankfurter Judengasse". Oder auch mit der "Telegrafenstation Nr. 18 Neuwegersleben" von Berlin nach Koblenz, verschwunden 1849. Mittels je drei horizontal angeordneten schwenkbaren 'Armen', die an einem vertikalen Mast angebracht waren, konnten kurze Nachrichten durch die Position der jeweiligen Arme in einem bestimmten Winkel zu dem Masten über zweiundsechzig Zwischenstationen die 600 Kilometer Luftlinie zwischen Berlin und Koblenz übertragen werden. Dieser optische «Schnellschreiber» ermögliche es, schätzungsweise bis zu fünf- oder siebenhundert Nachrichten pro Jahr zu übertragen. Das Kapitel über den 'mittelalterlichen Stadtkern Berlins' oder die Geschichte des 'Palastes der Republik', vielleicht besser unter dem Synonym 'Erichs Lampenladen' bekannt, ist interessant. Es kommt eben auf das persönliche Interesse an. Pia Volks Schreibstil ist nicht minder eine Frage des persönlichen Geschmacks. Stellenweise recht ausschweifend. Welche Überlegung dazu geführt hat, die Markierungspunkte der Orte auf der Landkarte, die eine Zeichnung eines jeden Kapitels, den Schutzumschlag und auch das Buchbändel in der Farbe rosa zu halten, das erschließt sich mir nicht.

Verdient das Prädikat…

ws aus Markdorf am 07.01.2024
Bewertungsnummer: 2835755
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verdient das Prädikat 'Umwerfend' nicht... OK, das eine oder andere Kapitel ist recht interessant. Je nach Interessenslage. Wenn es aber um "Krokodile, Tapire und Laufvögel" im Geiseltal in Sachsen-Anhalt oder "Die reichen Frauen der Kelten" in Heuneburg an der Donau geht, dann stellt sich schon die Frage, weswegen die Autorin nicht auch das Auffalten der Alpen, die zu einem recht kleinen Teil bekanntlich zum Freistaat Bayern, auch wenn es den Bayern schwer fallen mag also zu Deutschland gehören, mit in ihr Buch aufgenommen hat... Ach so, die Alpen sind ja noch nicht verschwunden. Das wird der Grund sein. Interessanter wird es dann ab Kapitel 18 (von insgesamt 30) mit der "Frankfurter Judengasse". Oder auch mit der "Telegrafenstation Nr. 18 Neuwegersleben" von Berlin nach Koblenz, verschwunden 1849. Mittels je drei horizontal angeordneten schwenkbaren 'Armen', die an einem vertikalen Mast angebracht waren, konnten kurze Nachrichten durch die Position der jeweiligen Arme in einem bestimmten Winkel zu dem Masten über zweiundsechzig Zwischenstationen die 600 Kilometer Luftlinie zwischen Berlin und Koblenz übertragen werden. Dieser optische «Schnellschreiber» ermögliche es, schätzungsweise bis zu fünf- oder siebenhundert Nachrichten pro Jahr zu übertragen. Das Kapitel über den 'mittelalterlichen Stadtkern Berlins' oder die Geschichte des 'Palastes der Republik', vielleicht besser unter dem Synonym 'Erichs Lampenladen' bekannt, ist interessant. Es kommt eben auf das persönliche Interesse an. Pia Volks Schreibstil ist nicht minder eine Frage des persönlichen Geschmacks. Stellenweise recht ausschweifend. Welche Überlegung dazu geführt hat, die Markierungspunkte der Orte auf der Landkarte, die eine Zeichnung eines jeden Kapitels, den Schutzumschlag und auch das Buchbändel in der Farbe rosa zu halten, das erschließt sich mir nicht.

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Deutschlands verschwundene Orte

von Pia Volk

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Christel Engeland

Thalia Rheinbach

Zum Portrait

5/5

Dem Zahn der Zeit und anderem zum Opfer gefallen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In unseren Gedanken ist meist nur Platz für Gegenwärtiges sowie die nahe Zukunft. Doch auch unser Blick auf die Vergangenheit beschränkt sich üblicherweise weitgehend auf persönlich Erlebtes oder auf zentrale historische Ereignisse. Die Leipziger Geographin, Ethnologin und Journalistin Pia Volk hat mir nun auf sehr lebendige Weise nahegebracht, dass sich überall über das heutige Deutschland verteilt abertausende Orte finden, die mittlerweile unter der Erde verschwunden sind, und die uns Erstaunliches über die Vergangenheit verraten. Dies was mir trotz ausgeprägtem historischem Interesse zuvor nicht bewusst. Volk erzählt in ihrem neuen Werk von dreißig dieser Orte, die jeweils auf ihre Weise exemplarisch sind oder anhand derer man etwas lernen kann. Zu jeder Geschichte gibt es zudem eine farbige Illustration von Lukas Wossagk. Anhand der beigefügten Karte und des Zeitstrahls erkennt man, dass die Orte, deren Geschichten beschrieben werden, nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich breit gestreut sind. Die Bandbreite reicht vom Geiseltal in Sachsen-Anhalt, in dem vor 45 Millionen Jahren Scharen von Krokodilen, Tapiren und großen Laufvögeln lebten, bis zum 2008 abgerissenen Palast der Republik in Berlin. In Volks Füllhorn interessanter Geschichten erfährt man zudem etwas über reiche Keltinnen an der Donau, eine „WG der Toten“ in der Lüneburger Heide, persische Münzen in slawischen Äckern, die Eisenhütte St. Antony, die im 18. Jahrhundert auf dem Gebiet einer Bauernschaft entstand, wo heute Oberhausen liegt, die Gemeinsamkeiten von Wilhelmshaven und dem chinesischen Qingdao, Berlins mittelalterlichem Stadtkern, der in Niedersachsen gelegenen polnischen Stadt Maczków und vielem mehr. Es ist ein wunderbares Buch für historisch Interessierte und für allgemein neugierige Zeitgenossen.
  • Christel Engeland
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dem Zahn der Zeit und anderem zum Opfer gefallen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In unseren Gedanken ist meist nur Platz für Gegenwärtiges sowie die nahe Zukunft. Doch auch unser Blick auf die Vergangenheit beschränkt sich üblicherweise weitgehend auf persönlich Erlebtes oder auf zentrale historische Ereignisse. Die Leipziger Geographin, Ethnologin und Journalistin Pia Volk hat mir nun auf sehr lebendige Weise nahegebracht, dass sich überall über das heutige Deutschland verteilt abertausende Orte finden, die mittlerweile unter der Erde verschwunden sind, und die uns Erstaunliches über die Vergangenheit verraten. Dies was mir trotz ausgeprägtem historischem Interesse zuvor nicht bewusst. Volk erzählt in ihrem neuen Werk von dreißig dieser Orte, die jeweils auf ihre Weise exemplarisch sind oder anhand derer man etwas lernen kann. Zu jeder Geschichte gibt es zudem eine farbige Illustration von Lukas Wossagk. Anhand der beigefügten Karte und des Zeitstrahls erkennt man, dass die Orte, deren Geschichten beschrieben werden, nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich breit gestreut sind. Die Bandbreite reicht vom Geiseltal in Sachsen-Anhalt, in dem vor 45 Millionen Jahren Scharen von Krokodilen, Tapiren und großen Laufvögeln lebten, bis zum 2008 abgerissenen Palast der Republik in Berlin. In Volks Füllhorn interessanter Geschichten erfährt man zudem etwas über reiche Keltinnen an der Donau, eine „WG der Toten“ in der Lüneburger Heide, persische Münzen in slawischen Äckern, die Eisenhütte St. Antony, die im 18. Jahrhundert auf dem Gebiet einer Bauernschaft entstand, wo heute Oberhausen liegt, die Gemeinsamkeiten von Wilhelmshaven und dem chinesischen Qingdao, Berlins mittelalterlichem Stadtkern, der in Niedersachsen gelegenen polnischen Stadt Maczków und vielem mehr. Es ist ein wunderbares Buch für historisch Interessierte und für allgemein neugierige Zeitgenossen.

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