Girlhood
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Melissa Febos

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Lisa Hrdina

Spieldauer

9 Stunden und 1 Minute

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Lisa Hrdina

Spieldauer

9 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

155

Verlag

Argon Verlag

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

EAN

9783732409556

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3.5

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Aufwändige Lektüre

Elina Z. am 15.12.2023

Bewertungsnummer: 2088937

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich weiß nicht, von wo ich anfangen soll. Das Buch ist keine leichte Kost. Ich kann es mir kaum vorstellen, was die Autorin erlebt hat. Sie beschreibt ihre eigenen Erfahrungen des Erwachsenwerdens, Sexualität, Unterdrückung, Stalking und Drogenabhängigkeit als eine Frau in einer patriarchalen Welt und verknüpft diese mit den Erfahrungen der anderen Frauen sowie wissenschaftlichen Aufsätzen. Es ist keine bloße Autobiografie. Es ist eine Mischung von verschiedenen Genres, im Zentrum von denen ein Bild einer Frau im sozialen, politischen und kulturellen Kontext dargestellt wird. Ich habe sehr lange gebraucht, in die Geschichte reinzukommen, manche Stellen musste ich mehrmals lesen und zwischendurch Pausen einlegen. Der Sprachstil ist aufwändig. Nichtsdestotrotz haben die beschriebenen Ereignisse sich in mein Gedächtnis tief eingeprägt und mir die Sprache geraubt. Febos reflektiert viel und verarbeitet ihre Erfahrungen dadurch. Ich kann aber nicht behaupten, dass dieses Buch mich hundertprozentig überzeugt hat. Manchmal war es mir einfach too much. Es ist ein feministisches Buch, das ich nicht jedem empfehlen würde aufgrund der Thematik.
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Aufwändige Lektüre

Elina Z. am 15.12.2023
Bewertungsnummer: 2088937
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich weiß nicht, von wo ich anfangen soll. Das Buch ist keine leichte Kost. Ich kann es mir kaum vorstellen, was die Autorin erlebt hat. Sie beschreibt ihre eigenen Erfahrungen des Erwachsenwerdens, Sexualität, Unterdrückung, Stalking und Drogenabhängigkeit als eine Frau in einer patriarchalen Welt und verknüpft diese mit den Erfahrungen der anderen Frauen sowie wissenschaftlichen Aufsätzen. Es ist keine bloße Autobiografie. Es ist eine Mischung von verschiedenen Genres, im Zentrum von denen ein Bild einer Frau im sozialen, politischen und kulturellen Kontext dargestellt wird. Ich habe sehr lange gebraucht, in die Geschichte reinzukommen, manche Stellen musste ich mehrmals lesen und zwischendurch Pausen einlegen. Der Sprachstil ist aufwändig. Nichtsdestotrotz haben die beschriebenen Ereignisse sich in mein Gedächtnis tief eingeprägt und mir die Sprache geraubt. Febos reflektiert viel und verarbeitet ihre Erfahrungen dadurch. Ich kann aber nicht behaupten, dass dieses Buch mich hundertprozentig überzeugt hat. Manchmal war es mir einfach too much. Es ist ein feministisches Buch, das ich nicht jedem empfehlen würde aufgrund der Thematik.

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Großartiges, feministisches Memoir und Auseinandersetzung mit GIRLHOOD

Isa.Literature.Love aus Hamburg am 17.10.2023

Bewertungsnummer: 2045950

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Es war mir unmöglich zu unterscheiden, was an meinem Verhalten wirklich ich und was dagegen kulturell auferlegt war - insofern das überhaupt je möglich ist.« (S. 108) Diese und viele weitere extrem kluge, deepe und zum Nach- und Weiterdenken anregenden Sätze habe ich mir in dem Memoir & Sachbuch »GIRLHOOD« von Melissa Febos ( Übersetzung: Stefanie Jacobs) herausgeschrieben. In »GIRLHOOD« schreibt die Autorin basierend auf ihren eigenen Erfahrungen über die Einflüsse des Patriarchats und der Gesellschaft auf ihr Aufwachsen, Erwachsen werden, Sexualität, Sexualisierung und Selbstbild als Frau. Wirklich beeindruckend ist BTW, wie viel die Autorin bereits erlebt hat: Vom Aufwachsen mit einer feministischen und caring Mutter in Cape Cod, über Drogensucht ab Anfang 20, Arbeit als Domina zur Studiumsfinanzierung bis zur Gegenwart, in der sie als Professorin arbeitet und mit ihrer Ehefrau zusammenlebt. In den insgesamt 6 versammelten Essays dieses Buches werden Themen wie sexualisierte Gewalt, Missbrauch, Beeinflussung von Geschlechterstereotypen auf Aufwachsen und Sozialisierung, Slutshaming (inkl. Begriffsentwicklung), Hexen, Überkommen von Schönheitsidealen und Körperbewertung, Mutter-Tochter-Beziehung und zahlreiche weitere feministische Themen aufgegriffen. »Das Schreiben dieses Buchs hat mir geholfen, die Geschichte meiner Mädchenjahre zu korrigieren und Wege zurück zu mir selbst zu finden. Die Geschichten anderer Frauen haben mir gezeigt, dass ich nicht allein bin, und die Erkenntnis, wie gewöhnlich wir alle sind, hat etwas Heilendes.« Vorwort (S. 10) Beim Lesen des Buches wird genau dies auch deutlich: Die Verarbeitung der eigenen Erfahrungen und Vergangenheit der Autorin durch ihr Schreiben und ihre Essays. Dabei schafft die Autorin eine sehr passende, literarisch anspruchsvolle und inhaltlich starke Verknüpfung ihrer eigenen, teilweise intimen Erfahrungen mit Zitaten und Gedanken anderer Autor*innen bzw. Wissenschaftler*innen und setzt damit alles in philosophische und soziologische Kontexte und steuert Fakten bei. Dadurch wird das Buch auf eine sachlichere Ebene gehoben, zugleich schafft die Autorin aber auch eine sehr persönliches Verständnis der Themen zum Wiederfinden in der ein- oder anderen Beschreibung. Gerade die erste Hälfte des Buches empfand ich als sehr stark und habe mir etliche Passagen und Argumente markiert. Im Vergleich dazu fand ich die letzten beiden Essays nicht ganz so stark, aber dies ist bei dieser persönlichen Verarbeitung von Themen sicherlich auch eine subjektive Wahrnehmung. ALL IN ALL: Ein sehr wichtiges, feministisches Memoir, aus dem ich viele kluge Gedanken und schöne Formulierungen mitnehmen konnte. Große Empfehlung
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Großartiges, feministisches Memoir und Auseinandersetzung mit GIRLHOOD

Isa.Literature.Love aus Hamburg am 17.10.2023
Bewertungsnummer: 2045950
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Es war mir unmöglich zu unterscheiden, was an meinem Verhalten wirklich ich und was dagegen kulturell auferlegt war - insofern das überhaupt je möglich ist.« (S. 108) Diese und viele weitere extrem kluge, deepe und zum Nach- und Weiterdenken anregenden Sätze habe ich mir in dem Memoir & Sachbuch »GIRLHOOD« von Melissa Febos ( Übersetzung: Stefanie Jacobs) herausgeschrieben. In »GIRLHOOD« schreibt die Autorin basierend auf ihren eigenen Erfahrungen über die Einflüsse des Patriarchats und der Gesellschaft auf ihr Aufwachsen, Erwachsen werden, Sexualität, Sexualisierung und Selbstbild als Frau. Wirklich beeindruckend ist BTW, wie viel die Autorin bereits erlebt hat: Vom Aufwachsen mit einer feministischen und caring Mutter in Cape Cod, über Drogensucht ab Anfang 20, Arbeit als Domina zur Studiumsfinanzierung bis zur Gegenwart, in der sie als Professorin arbeitet und mit ihrer Ehefrau zusammenlebt. In den insgesamt 6 versammelten Essays dieses Buches werden Themen wie sexualisierte Gewalt, Missbrauch, Beeinflussung von Geschlechterstereotypen auf Aufwachsen und Sozialisierung, Slutshaming (inkl. Begriffsentwicklung), Hexen, Überkommen von Schönheitsidealen und Körperbewertung, Mutter-Tochter-Beziehung und zahlreiche weitere feministische Themen aufgegriffen. »Das Schreiben dieses Buchs hat mir geholfen, die Geschichte meiner Mädchenjahre zu korrigieren und Wege zurück zu mir selbst zu finden. Die Geschichten anderer Frauen haben mir gezeigt, dass ich nicht allein bin, und die Erkenntnis, wie gewöhnlich wir alle sind, hat etwas Heilendes.« Vorwort (S. 10) Beim Lesen des Buches wird genau dies auch deutlich: Die Verarbeitung der eigenen Erfahrungen und Vergangenheit der Autorin durch ihr Schreiben und ihre Essays. Dabei schafft die Autorin eine sehr passende, literarisch anspruchsvolle und inhaltlich starke Verknüpfung ihrer eigenen, teilweise intimen Erfahrungen mit Zitaten und Gedanken anderer Autor*innen bzw. Wissenschaftler*innen und setzt damit alles in philosophische und soziologische Kontexte und steuert Fakten bei. Dadurch wird das Buch auf eine sachlichere Ebene gehoben, zugleich schafft die Autorin aber auch eine sehr persönliches Verständnis der Themen zum Wiederfinden in der ein- oder anderen Beschreibung. Gerade die erste Hälfte des Buches empfand ich als sehr stark und habe mir etliche Passagen und Argumente markiert. Im Vergleich dazu fand ich die letzten beiden Essays nicht ganz so stark, aber dies ist bei dieser persönlichen Verarbeitung von Themen sicherlich auch eine subjektive Wahrnehmung. ALL IN ALL: Ein sehr wichtiges, feministisches Memoir, aus dem ich viele kluge Gedanken und schöne Formulierungen mitnehmen konnte. Große Empfehlung

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von Melissa Febos

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