Produktbild: Lawinengespür

Lawinengespür

Aus der Reihe Debütromane in der FVA
4

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

559 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783627023201

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

559 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783627023201

Kundinnen und Kunden meinen

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Vielschichtig, atmosphärisch und spannend

Bewertung am 05.09.2023

Bewertungsnummer: 2015721

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klare Empfehlung! Dieser Roman entwickelt ab der ersten Seite einen Sog, man will ihn nicht mehr aus der Hand legen und er lädt aufgrund seiner Vielschichtigkeit zum mehrmaligen Lesen und Nachdenken ein. Besonders überzeugt haben mich die kaum zu beschreibende, ganz eigene Atmosphäre des Romans und seine Feinheiten, der Fluss der Sprache und die Ausarbeitung der beiden Hauptcharaktere und deren Beziehung zueinander. Ein sehr berührendes Buch, das trotz der Schicksale der beiden Geschwister viele humorvolle Szenen hat und unbedingt bis zum Ende gelesen werden sollte.

Vielschichtig, atmosphärisch und spannend

Bewertung am 05.09.2023
Bewertungsnummer: 2015721
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klare Empfehlung! Dieser Roman entwickelt ab der ersten Seite einen Sog, man will ihn nicht mehr aus der Hand legen und er lädt aufgrund seiner Vielschichtigkeit zum mehrmaligen Lesen und Nachdenken ein. Besonders überzeugt haben mich die kaum zu beschreibende, ganz eigene Atmosphäre des Romans und seine Feinheiten, der Fluss der Sprache und die Ausarbeitung der beiden Hauptcharaktere und deren Beziehung zueinander. Ein sehr berührendes Buch, das trotz der Schicksale der beiden Geschwister viele humorvolle Szenen hat und unbedingt bis zum Ende gelesen werden sollte.

Berührend, kluger Debütroman

mari_liest am 28.10.2023

Bewertungsnummer: 2054709

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Menschen hatten die Tendenz, andere zu ihren Projekten zu machen. Irgendwas schien ihnen daran zu gefallen, aus einem verwahrlosten jungen Mann herauszuholen, was in ihm steckte.“ (S. 50) Seit Kindheitstagen schon besitzen Nora und Leo die Gabe. Die Gabe des „Lawinengespürs“. Das Gespür zu wissen, wann die Schneemassen vom Berg auf das bayrische Dorf, in dem sie leben, losstürmen. Was sie nicht erspürte war das drohende Unheil, dass die Familie traf, als ihr Bruder Leo das Elternhaus in Flammen aufgingen lies und für immer verschwand. Die Eltern scherten sich kaum um ihre Kinder und so war es an den Kindern sich ihr Leben selbst gestalten. Nora übernahm die Rolle ihrer Mutter. Und Leo lies buchstäblich die Sau heraus. „Es gibt zwei Arten, auf das Heranrollen einer Lawine zu reagieren: Die einen erstarren, die anderen ergreifen die Flucht.“ (KT) Wir sind in zwei Zeitstränge bzw. zwei Orten: Berlin und Moskau. Und so folgen wir 10 Jahre später den Leben von Nora und Leo in unterschiedlichen Städten, unterschiedlichen Milieus und Tagesabläufen. Nora hat einen tollen Meilenstein geschafft. Die Abschlussarbeit ihres Studiums soll prämiert werden. Der ganze Schweiß hat sich ausgezahlt. Die akademische Karriere kann beginnen. Doch plötzlich rollt eine „Lawine“ auf Nora zu und sie kann sie nicht stoppen. Und während Nora sich zurückzieht, sich ihrer Hilfslosigkeit ergibt und „erstarrt“, verläuft das Leben von Leo in Moskau täglichen Hardcore-Serpentinen. Kein fester Wohnsitz, fast täglich auf der Suche nach Unterschlupf, einem Halt. Man spürt richtig die fehlende Beständigkeit, die er andererseits aber so sehr negiert. Er streift in gangsterhafter Manier als Drogendealer durch das desolate Russland, wo ihm täglich auch die feindselige Haltung gegenüber queeren Menschen entgegenschlägt; auch gewaltvoll entgegenschlägt. Die Atmosphäre beim Lesen ist geprägt von Verzweiflung, Resignation, Widerstand. Der Kick für ihn wohl: täglich am Rande des Wahnsinns, um sich zu spüren (!?). Schweers zeichnet ein traumatisches Bild zweier Erwachsener, die in ihrer Kindheit total verloren waren, sich in dauernden Ausnahmezuständen befanden, während sich niemand so richtig um sie kümmerte. Genauso wie am Cover musste sich das Leben an vielen Tagen für die beiden anfühlen, wenn einen quasi die traumatischen Kindheitserlebnisse von hinten, heimtückisch erschlagen und niederringen. Ihr Schreibstil, die Atmosphäre und die Vielschichtigkeit erzeugen einen Sog und lassen mich Tage danach immer noch nachdenken. Ein berührender, kluger und eindrücklicher #Roman – an vielen Stellen ist er laut, stellenweise auch brutal; an vielen Stelle hauchend – tolles #Buchdebüt!

Berührend, kluger Debütroman

mari_liest am 28.10.2023
Bewertungsnummer: 2054709
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Menschen hatten die Tendenz, andere zu ihren Projekten zu machen. Irgendwas schien ihnen daran zu gefallen, aus einem verwahrlosten jungen Mann herauszuholen, was in ihm steckte.“ (S. 50) Seit Kindheitstagen schon besitzen Nora und Leo die Gabe. Die Gabe des „Lawinengespürs“. Das Gespür zu wissen, wann die Schneemassen vom Berg auf das bayrische Dorf, in dem sie leben, losstürmen. Was sie nicht erspürte war das drohende Unheil, dass die Familie traf, als ihr Bruder Leo das Elternhaus in Flammen aufgingen lies und für immer verschwand. Die Eltern scherten sich kaum um ihre Kinder und so war es an den Kindern sich ihr Leben selbst gestalten. Nora übernahm die Rolle ihrer Mutter. Und Leo lies buchstäblich die Sau heraus. „Es gibt zwei Arten, auf das Heranrollen einer Lawine zu reagieren: Die einen erstarren, die anderen ergreifen die Flucht.“ (KT) Wir sind in zwei Zeitstränge bzw. zwei Orten: Berlin und Moskau. Und so folgen wir 10 Jahre später den Leben von Nora und Leo in unterschiedlichen Städten, unterschiedlichen Milieus und Tagesabläufen. Nora hat einen tollen Meilenstein geschafft. Die Abschlussarbeit ihres Studiums soll prämiert werden. Der ganze Schweiß hat sich ausgezahlt. Die akademische Karriere kann beginnen. Doch plötzlich rollt eine „Lawine“ auf Nora zu und sie kann sie nicht stoppen. Und während Nora sich zurückzieht, sich ihrer Hilfslosigkeit ergibt und „erstarrt“, verläuft das Leben von Leo in Moskau täglichen Hardcore-Serpentinen. Kein fester Wohnsitz, fast täglich auf der Suche nach Unterschlupf, einem Halt. Man spürt richtig die fehlende Beständigkeit, die er andererseits aber so sehr negiert. Er streift in gangsterhafter Manier als Drogendealer durch das desolate Russland, wo ihm täglich auch die feindselige Haltung gegenüber queeren Menschen entgegenschlägt; auch gewaltvoll entgegenschlägt. Die Atmosphäre beim Lesen ist geprägt von Verzweiflung, Resignation, Widerstand. Der Kick für ihn wohl: täglich am Rande des Wahnsinns, um sich zu spüren (!?). Schweers zeichnet ein traumatisches Bild zweier Erwachsener, die in ihrer Kindheit total verloren waren, sich in dauernden Ausnahmezuständen befanden, während sich niemand so richtig um sie kümmerte. Genauso wie am Cover musste sich das Leben an vielen Tagen für die beiden anfühlen, wenn einen quasi die traumatischen Kindheitserlebnisse von hinten, heimtückisch erschlagen und niederringen. Ihr Schreibstil, die Atmosphäre und die Vielschichtigkeit erzeugen einen Sog und lassen mich Tage danach immer noch nachdenken. Ein berührender, kluger und eindrücklicher #Roman – an vielen Stellen ist er laut, stellenweise auch brutal; an vielen Stelle hauchend – tolles #Buchdebüt!

Kundinnen und Kunden meinen

Lawinengespür

von Paula Schweers

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Lawinengespür