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Gurke und die Unendlichkeit Berührendes Kinderbuch über Hoffnung und Familienzusammenhalt

6

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

9 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.02.2024

Illustriert von

Friederike Ablang

Verlag

Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,6/14,9/2 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Tanne / Vanille

Originaltitel

Mitt fönster mot rymden

Übersetzt von

Stefan Pluschkat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-522-18628-5

Beschreibung

Rezension

"Das Buch nähert sich unaufgeregt sehr großen Themen – dem Tod, dem Leben, dem Menschsein. Dazu zeigt es, dass in der Familie nicht immer alles blitzsauber sein muss, um trotzdem in Ordnung zu sein." Einfühlsam und berührend. ("GEOlino")
"Ergreifend und mit feinem Humor erzählt der schwedische Autor Oskar Kroon von Ängsten und einer liebevollen Vater-Kind-Beziehung. Die wunderbar poetischen Formulierungen sind mit ein Verdienst des Übersetzers Stefan Pluschkat." ("NZZ am Sonntag")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

9 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.02.2024

Illustriert von

Friederike Ablang

Verlag

Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,6/14,9/2 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Tanne / Vanille

Originaltitel

Mitt fönster mot rymden

Übersetzt von

Stefan Pluschkat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-522-18628-5

Herstelleradresse

Thienemann
Blumenstraße 36
70182 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Sehr bewegend

Bewertung aus Essen am 03.04.2024

Bewertungsnummer: 2169659

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Eigentlich war alles gut‟, erzählt Gurke am Anfang von seinem Leben mit seinen Eltern in Schweden. Der Alltag hält alle auf Trab, vor allem die Diskussionen über das Weltall und die Unendlichkeit, denn Gurkes Mama ist “Weltraumdoktorin”, bzw. wird eine, wenn sie endlich ihre DOKTORARBEIT, wie Gurke betont, fertig hat. Sein Papa ist Verkäufer in einem Elektrogeschäft, außerdem sorgt er für Ordnung und leckeres Essen im Haushalt, ist ein Abenteurer (zumindest wenn abends Tierdokus geschaut werden), liest Gurke vor dem Schlafen aus “Mumins” vor und holt ihn von der Schule ab. Kurz um, Papa ist Gurkes Held und als er irgendwann krank wird, fällt das auf. Mama holt ihn eben nicht so ab, wie Papa, sie weiß dann nicht von Eis-Versprechungen und sie kann auch nicht so reden wie “Tofsla und Vifsla”. Das Buch zeigt, wie unverstanden sich Kinder bei Krankheit der Eltern fühlen können. Gurke versteht nämlich viel, schließlich denkt er ständig über das Universum, die Unendlichkeit und den Weltuntergang nach, aber es darf halt nicht der Papa sein, der sein Ende findet. Trotzdem wird mit ihm nicht richtig über den Stand von Papas Krankheit geredet, es heißt nur „Alles wird gut‟. Wirklich berührend, wie diese ganzen Details, die einen Alltag und letzten Endes ein Leben ausmachen, auf einmal wegfallen und unendlich vermisst werden. Die Geschichte wird mit schönen Illustrationen unterstützt. Ich würde es Kindern und Eltern gleichermaßen empfehlen. Ganz nebenbei kriegt man wieder Lust, ein wenig mehr über das Weltall und seine Unendlichkeit zu philosophieren!

Sehr bewegend

Bewertung aus Essen am 03.04.2024
Bewertungsnummer: 2169659
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Eigentlich war alles gut‟, erzählt Gurke am Anfang von seinem Leben mit seinen Eltern in Schweden. Der Alltag hält alle auf Trab, vor allem die Diskussionen über das Weltall und die Unendlichkeit, denn Gurkes Mama ist “Weltraumdoktorin”, bzw. wird eine, wenn sie endlich ihre DOKTORARBEIT, wie Gurke betont, fertig hat. Sein Papa ist Verkäufer in einem Elektrogeschäft, außerdem sorgt er für Ordnung und leckeres Essen im Haushalt, ist ein Abenteurer (zumindest wenn abends Tierdokus geschaut werden), liest Gurke vor dem Schlafen aus “Mumins” vor und holt ihn von der Schule ab. Kurz um, Papa ist Gurkes Held und als er irgendwann krank wird, fällt das auf. Mama holt ihn eben nicht so ab, wie Papa, sie weiß dann nicht von Eis-Versprechungen und sie kann auch nicht so reden wie “Tofsla und Vifsla”. Das Buch zeigt, wie unverstanden sich Kinder bei Krankheit der Eltern fühlen können. Gurke versteht nämlich viel, schließlich denkt er ständig über das Universum, die Unendlichkeit und den Weltuntergang nach, aber es darf halt nicht der Papa sein, der sein Ende findet. Trotzdem wird mit ihm nicht richtig über den Stand von Papas Krankheit geredet, es heißt nur „Alles wird gut‟. Wirklich berührend, wie diese ganzen Details, die einen Alltag und letzten Endes ein Leben ausmachen, auf einmal wegfallen und unendlich vermisst werden. Die Geschichte wird mit schönen Illustrationen unterstützt. Ich würde es Kindern und Eltern gleichermaßen empfehlen. Ganz nebenbei kriegt man wieder Lust, ein wenig mehr über das Weltall und seine Unendlichkeit zu philosophieren!

Geht zu Herzen

Daggy am 05.03.2024

Bewertungsnummer: 2147242

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gurke verbringt viel Zeit mit seinem Papa, der sehr viel über Elektrogeräte weiß, weil er sie verkauft. Seine Mama schreibt an einer DOKTORARBEIT, die auch immer in Großbuchstaben gedruckt ist, wenn sie fertig ist Mama „Weltraumdoktorin“, deshalb weiß Gurke auch viel über das Weltall und seine Unendlichkeit. Mama ist auch davon überzeugt, dass die Welt irgendwann untergehen wird, so in ca. fünf Milliarden Jahren. Papa kocht Bio und denkt an die Umwelt, er schwärmt davon, dass er einen Saugroboter verkauft hat. Unterschiedlicher könnte ein Paar wohl kaum sein. Papa liest Gurke von den Mumins vor und die beiden sprechen deren Sprache. Doch Papa muss immer häufiger husten und sein vorlesen unterbrechen. Langsam wird es Frühling und die Hausbewohner grillen zusammen, doch „Papa saß in der Wohnung in seiner Einsamkeit und hustete. Er wurde immer kleiner.“ Aber Papa bringt Gurke immer noch zur Schule und am Mittig sind die beiden zum Eis verabredet. Aber Papa schafft es nicht mehr ihn abzuholen, er ist endlich im Krankenhaus. Dort geht Gurke ihn mit Mama besuchen. Ich denke, dass ich nicht zu viel verrate, wenn ich sage, dass Papa die Krankheit überlebt, wenn es zwischenzeitlich auch sehr hoffnungslos scheint. Gurke erzählt so eindringlich von seinen Erfahrungen mit dieser schlimmen Krankheit, von seinen Ängsten und Hoffnungen. Er lässt und teilhaben an seinen Gedanken und Gefühlen. Manchmal kann man das nur sehr schwer aushalten. Zumal Mama keine echte Hilfe für ihn ist, sie schreibt weiter an ihrer Doktorarbeit und kümmert sich nicht so sehr gut um ihren kleinen Sohn. Irgendwie ist dieses Ehepaar auch nicht sehr liebevoll zueinander. Gurke hat immer die meiste Zeit mit Papa verbracht und deshalb ist diese Trennung durch den Aufenthalt im Krankenhaus für ihn so schwer. Ein ungewöhnliches Buch für Grundschulkinder und ich würde dazu raten das Buch als Eltern auch zu lesen, damit man das Kind bei der Lektüre und ihrer Verarbeitung unterstützen kann. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und es gibt auch einige Bleistiftzeichnungen, die die dazugehörigen Szenen gut darstellen.

Geht zu Herzen

Daggy am 05.03.2024
Bewertungsnummer: 2147242
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gurke verbringt viel Zeit mit seinem Papa, der sehr viel über Elektrogeräte weiß, weil er sie verkauft. Seine Mama schreibt an einer DOKTORARBEIT, die auch immer in Großbuchstaben gedruckt ist, wenn sie fertig ist Mama „Weltraumdoktorin“, deshalb weiß Gurke auch viel über das Weltall und seine Unendlichkeit. Mama ist auch davon überzeugt, dass die Welt irgendwann untergehen wird, so in ca. fünf Milliarden Jahren. Papa kocht Bio und denkt an die Umwelt, er schwärmt davon, dass er einen Saugroboter verkauft hat. Unterschiedlicher könnte ein Paar wohl kaum sein. Papa liest Gurke von den Mumins vor und die beiden sprechen deren Sprache. Doch Papa muss immer häufiger husten und sein vorlesen unterbrechen. Langsam wird es Frühling und die Hausbewohner grillen zusammen, doch „Papa saß in der Wohnung in seiner Einsamkeit und hustete. Er wurde immer kleiner.“ Aber Papa bringt Gurke immer noch zur Schule und am Mittig sind die beiden zum Eis verabredet. Aber Papa schafft es nicht mehr ihn abzuholen, er ist endlich im Krankenhaus. Dort geht Gurke ihn mit Mama besuchen. Ich denke, dass ich nicht zu viel verrate, wenn ich sage, dass Papa die Krankheit überlebt, wenn es zwischenzeitlich auch sehr hoffnungslos scheint. Gurke erzählt so eindringlich von seinen Erfahrungen mit dieser schlimmen Krankheit, von seinen Ängsten und Hoffnungen. Er lässt und teilhaben an seinen Gedanken und Gefühlen. Manchmal kann man das nur sehr schwer aushalten. Zumal Mama keine echte Hilfe für ihn ist, sie schreibt weiter an ihrer Doktorarbeit und kümmert sich nicht so sehr gut um ihren kleinen Sohn. Irgendwie ist dieses Ehepaar auch nicht sehr liebevoll zueinander. Gurke hat immer die meiste Zeit mit Papa verbracht und deshalb ist diese Trennung durch den Aufenthalt im Krankenhaus für ihn so schwer. Ein ungewöhnliches Buch für Grundschulkinder und ich würde dazu raten das Buch als Eltern auch zu lesen, damit man das Kind bei der Lektüre und ihrer Verarbeitung unterstützen kann. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und es gibt auch einige Bleistiftzeichnungen, die die dazugehörigen Szenen gut darstellen.

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Gurke und die Unendlichkeit

von Oskar Kroon

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Elke Meißner

Thalia Leipzig

Zum Portrait

5/5

Weltsicht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gurke sieht und empfindet die Welt durch die Augen seines Vaters - bunt, lustig, langsam und manchmal auch schnell, aber vor allem liebevoll, vielfältig. Gurkes Vater, sein Stern, wird aber immer kleiner, grauer, Gurke bekommt Angst ... Gurke sieht mit Kinderaugen in die Endlichkeit, und begreift, dass und wie schnell sich alles verändern kann, wie die Familie ins Schlingern gerät und vieles sich auflöst, dass für andere das Leben einfach so weiter geht, nur für ihn bleibt es stehen, auch die Zeit und Unbekanntes ergreift Raum und bisher unbekannte Gefühle "erwachen". Dies ist ein besonderes Buch für Kinder und Erwachsene über Träume und Ängste, über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung.
  • Elke Meißner
  • Buchhändler/-in

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Weltsicht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gurke sieht und empfindet die Welt durch die Augen seines Vaters - bunt, lustig, langsam und manchmal auch schnell, aber vor allem liebevoll, vielfältig. Gurkes Vater, sein Stern, wird aber immer kleiner, grauer, Gurke bekommt Angst ... Gurke sieht mit Kinderaugen in die Endlichkeit, und begreift, dass und wie schnell sich alles verändern kann, wie die Familie ins Schlingern gerät und vieles sich auflöst, dass für andere das Leben einfach so weiter geht, nur für ihn bleibt es stehen, auch die Zeit und Unbekanntes ergreift Raum und bisher unbekannte Gefühle "erwachen". Dies ist ein besonderes Buch für Kinder und Erwachsene über Träume und Ängste, über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung.

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Mara Ahlburg-Schmidt

Thalia Ludwigsburg

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5/5

Wie soll man als Kind verstehen, dass Papa vielleicht stirbt?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gurke liebt seinen Papa, und er liebt es, wenn sein Papa ihn von der Schule abholt, mit ihm Eis isst oder ihm die Mumins vorliest. Und er liebt seine Mama, wenn sie von dem Universum, den Galaxien und von der Unendlichkeit erzählt. Aber dann wird Gurkes Papa krank und muss ins Krankenhaus. Und jetzt isst niemand mehr mit ihm Eis oder liest ihm die Mumins vor. Ohne seinen Papa ist alles anders. Und alles, was Gurke mal Spaß gemacht hat, macht jetzt keinen Spaß mehr... Ein tiefemotionales Kinderbuch, das zeigt, was in einem Kind vorgeht, wenn ein Elternteil eine schlimme Diagnose bekommt. Gurke versucht zu verstehen, was passiert und warum das passiert, obwohl er eigentlich gar nichts so richtig versteht. Das einzige, das ihm Halt gibt, ist die Unendlichkeit.
  • Mara Ahlburg-Schmidt
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wie soll man als Kind verstehen, dass Papa vielleicht stirbt?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gurke liebt seinen Papa, und er liebt es, wenn sein Papa ihn von der Schule abholt, mit ihm Eis isst oder ihm die Mumins vorliest. Und er liebt seine Mama, wenn sie von dem Universum, den Galaxien und von der Unendlichkeit erzählt. Aber dann wird Gurkes Papa krank und muss ins Krankenhaus. Und jetzt isst niemand mehr mit ihm Eis oder liest ihm die Mumins vor. Ohne seinen Papa ist alles anders. Und alles, was Gurke mal Spaß gemacht hat, macht jetzt keinen Spaß mehr... Ein tiefemotionales Kinderbuch, das zeigt, was in einem Kind vorgeht, wenn ein Elternteil eine schlimme Diagnose bekommt. Gurke versucht zu verstehen, was passiert und warum das passiert, obwohl er eigentlich gar nichts so richtig versteht. Das einzige, das ihm Halt gibt, ist die Unendlichkeit.

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