Produktbild: Du hast versprochen nicht zu sterben

Du hast versprochen nicht zu sterben

6

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2024

Verlag

Elysion-Books

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

17,9/11,3/1,8 cm

Gewicht

193 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96000-287-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2024

Verlag

Elysion-Books

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

17,9/11,3/1,8 cm

Gewicht

193 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96000-287-1

Herstelleradresse

Elysion Books
Auenstraße 105
04178 Leipzig
DE

Email: vertrieb@elysion-books.com

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Mit der Trauer leben heißt anders leben

Bewertung am 24.02.2024

Bewertungsnummer: 2138528

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu Anfang erst einmal: meinen höchsten Respekt vor der Autorin. Dieses Buch zu schreiben so kurz nach dem schrecklichen Verlust des geliebten Sohnes empfinde ich als eine Meisterleistung. Ich konnte dieses Buch nur häppchenweise lesen, hat es mich doch immer wieder an die – zum Glück schon überstandenen – Situationen mit meinem eigenen Sohn, der auch Daniel heißt, erinnert. Oft hatte ich ein Déjà-vu und musste das Buch für einige Tage beiseitelegen. Immer wieder kamen mir während des Lesens die Tränen. Und doch ist es ein wunderbares Buch mit so vielen schönen Erinnerungen und Begegnungen und so voller Liebe. Ich kenne es aus eigener Erfahrung, wie Drogen einen Menschen verändern können, eine Person erschaffen, die dir völlig fremd ist. An die du mit den sonst immer funktionierenden Dingen nicht mehr herankommst. Der vor dir steht und du denkst, das ist nicht mein Sohn, das ist eine fremde Person. Und ich kenne den Schmerz, der dich innerlich zerreißt, dein Kind so zu sehen. Nichts tun zu können, machtlos zu sein. Das ist jedoch ein winziger Schmerz im Gegensatz dazu, dieses Kind zu verlieren. Dieses Buch zeigt den Weg durch eine Zeit, die keine Mutter, kein Vater, keine Geschwister, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte durchleben wollen. Dazu noch allein gelassen von Institutionen, die helfen könnten, es aber nicht tun. Und dann am Ende am Grab des Kindes stehen zu müssen und mit der dieser grausamen Endgültigkeit leben zu müssen. Wer hätte alles eingreifen können, wären da nicht Vorschriften und Regeln gewesen, die viele Hilfen gestoppt haben. Alleine schon die Corona Regeln damals, die zugelassen haben, dass alte Menschen alleine und einsam sterben mussten und dass jungen Menschen, wie Daniel, einfach nicht geholfen wurde. Aber die Regeln sind ja so enorm wichtig und naja, Daniel war dann eben ein Einzelschicksal, ein Kollateralschaden. So einfach ist das. Würg. Es gibt nur eines, dass nach einem so schweren Verlust nicht mehr quält: Die Angst. Die Angst, die jede einzelne Sekunde über dir schwebt. Die Angst, was die Drogen jetzt gerade mit dem Sohn/der Tochter/dem Bruder/der Schwester oder dem Freund gerade machen. Zu was es ihn/sie treibt. Und diese Angst, lasst es euch von mir gesagt sein, die bleibt IMMER. Auch wenn – wie in meinem Fall – mein Sohn den Absprung geschafft hat. Es folgen Nachwehen: Depressionen, Panikattacken und vieles mehr, aus dem sich der ehemals Drogenabhängige immer wieder herauskämpfen muss. Und auch hier helfen unsere Behörden nicht gerade weiter. Mein Sohn fühlt sich auch heute noch, nach fast fünfzehn Jahren, oft alleine gelassen. Und ich als Mutter habe immer Angst um ihn. Gestern, heute und auch morgen. Und deshalb kann ich den Appell der Autorin nur mit Vehemenz unterstreichen: Tut etwas, sobald ihr auch nur den geringsten Verdacht habt, dass euer Kind/Geschwister/Freund etwas mit Drogen zu tun hat. Sofort. Jeder Tag kann wichtig sein. Auch ich habe meiner Meinung nach viel zu spät gehandelt – und das ist etwas, das ich mir immer wieder vorwerfe. Was ich wunderbar an diesem Buch finde, wie die Autorin und Mutter es dennoch geschafft hat, all die wunderbaren Erinnerungen, die schönen Begegnungen und die Liebe, die Daniel jetzt immer noch umgibt, in diese schrecklichen Ereignisse einzubinden. Den Fokus auf das Schöne und die liebevollen Erinnerungen zu richten. Chapeau!

Mit der Trauer leben heißt anders leben

Bewertung am 24.02.2024
Bewertungsnummer: 2138528
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu Anfang erst einmal: meinen höchsten Respekt vor der Autorin. Dieses Buch zu schreiben so kurz nach dem schrecklichen Verlust des geliebten Sohnes empfinde ich als eine Meisterleistung. Ich konnte dieses Buch nur häppchenweise lesen, hat es mich doch immer wieder an die – zum Glück schon überstandenen – Situationen mit meinem eigenen Sohn, der auch Daniel heißt, erinnert. Oft hatte ich ein Déjà-vu und musste das Buch für einige Tage beiseitelegen. Immer wieder kamen mir während des Lesens die Tränen. Und doch ist es ein wunderbares Buch mit so vielen schönen Erinnerungen und Begegnungen und so voller Liebe. Ich kenne es aus eigener Erfahrung, wie Drogen einen Menschen verändern können, eine Person erschaffen, die dir völlig fremd ist. An die du mit den sonst immer funktionierenden Dingen nicht mehr herankommst. Der vor dir steht und du denkst, das ist nicht mein Sohn, das ist eine fremde Person. Und ich kenne den Schmerz, der dich innerlich zerreißt, dein Kind so zu sehen. Nichts tun zu können, machtlos zu sein. Das ist jedoch ein winziger Schmerz im Gegensatz dazu, dieses Kind zu verlieren. Dieses Buch zeigt den Weg durch eine Zeit, die keine Mutter, kein Vater, keine Geschwister, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte durchleben wollen. Dazu noch allein gelassen von Institutionen, die helfen könnten, es aber nicht tun. Und dann am Ende am Grab des Kindes stehen zu müssen und mit der dieser grausamen Endgültigkeit leben zu müssen. Wer hätte alles eingreifen können, wären da nicht Vorschriften und Regeln gewesen, die viele Hilfen gestoppt haben. Alleine schon die Corona Regeln damals, die zugelassen haben, dass alte Menschen alleine und einsam sterben mussten und dass jungen Menschen, wie Daniel, einfach nicht geholfen wurde. Aber die Regeln sind ja so enorm wichtig und naja, Daniel war dann eben ein Einzelschicksal, ein Kollateralschaden. So einfach ist das. Würg. Es gibt nur eines, dass nach einem so schweren Verlust nicht mehr quält: Die Angst. Die Angst, die jede einzelne Sekunde über dir schwebt. Die Angst, was die Drogen jetzt gerade mit dem Sohn/der Tochter/dem Bruder/der Schwester oder dem Freund gerade machen. Zu was es ihn/sie treibt. Und diese Angst, lasst es euch von mir gesagt sein, die bleibt IMMER. Auch wenn – wie in meinem Fall – mein Sohn den Absprung geschafft hat. Es folgen Nachwehen: Depressionen, Panikattacken und vieles mehr, aus dem sich der ehemals Drogenabhängige immer wieder herauskämpfen muss. Und auch hier helfen unsere Behörden nicht gerade weiter. Mein Sohn fühlt sich auch heute noch, nach fast fünfzehn Jahren, oft alleine gelassen. Und ich als Mutter habe immer Angst um ihn. Gestern, heute und auch morgen. Und deshalb kann ich den Appell der Autorin nur mit Vehemenz unterstreichen: Tut etwas, sobald ihr auch nur den geringsten Verdacht habt, dass euer Kind/Geschwister/Freund etwas mit Drogen zu tun hat. Sofort. Jeder Tag kann wichtig sein. Auch ich habe meiner Meinung nach viel zu spät gehandelt – und das ist etwas, das ich mir immer wieder vorwerfe. Was ich wunderbar an diesem Buch finde, wie die Autorin und Mutter es dennoch geschafft hat, all die wunderbaren Erinnerungen, die schönen Begegnungen und die Liebe, die Daniel jetzt immer noch umgibt, in diese schrecklichen Ereignisse einzubinden. Den Fokus auf das Schöne und die liebevollen Erinnerungen zu richten. Chapeau!

Der Schmerz vergeht nie

Jeanette Lube aus Magdeburg am 07.02.2024

Bewertungsnummer: 2125896

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch erschien 2024 in der Elysion Books GmbH und beinhaltet 243 Seiten. München/Gran Canaria 2022 „Daniel ist tot.“ Am 23. Januar 2022, kurz nach 22:00 Uhr Ortszeit begann für Gabriele Ketterl, für ihre ganze Familie, eine neue Zeitrechnung, eine neue Ära: Die Zeit ohne Daniel. Ihr Sohn starb nur eine Woche nach seinem 20. Geburtstag unter tragischen Umständen. Die Drogen hatten nach einem nur knapp zwei Jahre dauernden Kampf gewonnen. Ihr Kind erfror im Drogenrausch in einer eisigen Nacht neben einem Bahndamm. Immer wieder kämpfte er, versuchte, sich aus dem tödlichen Kreislauf zu befreien, doch letztendlich führten ein überlastetes marodes Gesundheitssystem und ein wahrhaft „tödliches“ Umfeld zur Katastrophe. Keine Mutter und kein Vater sollte sein Kind beerdigen müssen. Gabriele Ketterl verfolgt mit diesem Buch ein Ziel: Nämlich wenigstens ein Leben zu retten, denn auch wenn unsere Jugend es auch denkt, sollen sie ihr vertrauen: Sie sind nicht unsterblich! Was schreibt man, nachdem man diese erschütternde Geschichte gelesen hat? Mir fällt es wirklich nicht leicht, diese Rezension zu schreiben. Wie muss es da erst Gabriele Ketterl gehen? Vor zwei Jahren habe ich den Post von Gabriele Ketterl gelesen, als Daniel gesucht wurde und las dann auch die Nachricht, dass Daniel tot ist. Ich kann gar nicht beschreiben, welche Gedanken mir dabei durch den Kopf gingen. Das Allerschlimmste, was einer Mutter oder eben auch einem Vater passieren kann, ist das eigene Kind tot zu wissen, denn Kinder sind doch unsere Zukunft. Dieses Allerschlimmste hat Gabriele Ketterl am eigenen Leib verspüren müssen. Es ist einfach traurig, macht fassungslos, sprachlos und auch wütend und nachdenklich. Andauernd musste ich eine Pause machen, weil die Tränen nur so flossen. Ich kann mir die Hilflosigkeit der Eltern vorstellen, denn wenn Drogen mitspielen, ist man einfach nur machtlos. Und dennoch verspürte ich auch Hoffnung! Schön, dass Gabriele als Mutter mit ihrem Sohn auch nach seinem Tod noch Zwiesprache hält, denn in ihrem Herzen und in ihren Gedanken wird er für immer weiterleben. Außerdem gab es so viele gemeinsame glückliche Momente, an die sie mit diesem Buch erinnert. Es ist ihre eigene Geschichte und doch möchte sie damit viele Menschen erreichen, damit vielleicht viele Leben gerettet werden können. Mit diesem Buch sollen Eltern sensibilisiert werden, die Anzeichen einer Sucht zu erkennen. Doch verhindern wird man sie nicht wirklich können. Das macht einfach nur hilflos. Wie will man verhindern, dass Kinder sich den falschen Freunden mehr widmen als den wahren? Daniel hatte so viele echte Freunde, doch er hat leider die falschen gewählt. Und als er begann Drogen, zu nehmen, hat er sich einsam in einer tollen Familie gefühlt. Mehr möchte ich gar nicht schreiben, denn ihr solltet dieses Buch selbst lesen, Eltern und Jugendliche gleichermaßen. Und ihr solltet darüber sprechen. Leider weiß man auch, dass einem Süchtigen nur dann geholfen werden kann, wenn er es selbst erkennt. Doch leider ist es dann eben manchmal zu spät. Ich vermag mir nicht vorzustellen, wie Gabriele das alles erlebt hat und immer weiter erleben wird. Mich hat diese Geschichte zutiefst berührt und ich rechne es der Autorin hoch an, dass sie es geschafft hat, ihre persönliche, emotionale Geschichte in so tolle Worte zu fassen und zu Papier zu bringen. Sie rüttelt auf und ist so tiefgründig und natürlich hat man ihre Liebe zu ihrem Kind gespürt. Eine Liebe, die niemals aufhört! Ich empfehle dieses Buch weiter und zum Glück kennt Gabriele so viele tolle Menschen, die sich rührend kümmern. Doch der Schmerz wird nie vergehen, vielleicht ist er mit der Zeit leichter zu ertragen.

Der Schmerz vergeht nie

Jeanette Lube aus Magdeburg am 07.02.2024
Bewertungsnummer: 2125896
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch erschien 2024 in der Elysion Books GmbH und beinhaltet 243 Seiten. München/Gran Canaria 2022 „Daniel ist tot.“ Am 23. Januar 2022, kurz nach 22:00 Uhr Ortszeit begann für Gabriele Ketterl, für ihre ganze Familie, eine neue Zeitrechnung, eine neue Ära: Die Zeit ohne Daniel. Ihr Sohn starb nur eine Woche nach seinem 20. Geburtstag unter tragischen Umständen. Die Drogen hatten nach einem nur knapp zwei Jahre dauernden Kampf gewonnen. Ihr Kind erfror im Drogenrausch in einer eisigen Nacht neben einem Bahndamm. Immer wieder kämpfte er, versuchte, sich aus dem tödlichen Kreislauf zu befreien, doch letztendlich führten ein überlastetes marodes Gesundheitssystem und ein wahrhaft „tödliches“ Umfeld zur Katastrophe. Keine Mutter und kein Vater sollte sein Kind beerdigen müssen. Gabriele Ketterl verfolgt mit diesem Buch ein Ziel: Nämlich wenigstens ein Leben zu retten, denn auch wenn unsere Jugend es auch denkt, sollen sie ihr vertrauen: Sie sind nicht unsterblich! Was schreibt man, nachdem man diese erschütternde Geschichte gelesen hat? Mir fällt es wirklich nicht leicht, diese Rezension zu schreiben. Wie muss es da erst Gabriele Ketterl gehen? Vor zwei Jahren habe ich den Post von Gabriele Ketterl gelesen, als Daniel gesucht wurde und las dann auch die Nachricht, dass Daniel tot ist. Ich kann gar nicht beschreiben, welche Gedanken mir dabei durch den Kopf gingen. Das Allerschlimmste, was einer Mutter oder eben auch einem Vater passieren kann, ist das eigene Kind tot zu wissen, denn Kinder sind doch unsere Zukunft. Dieses Allerschlimmste hat Gabriele Ketterl am eigenen Leib verspüren müssen. Es ist einfach traurig, macht fassungslos, sprachlos und auch wütend und nachdenklich. Andauernd musste ich eine Pause machen, weil die Tränen nur so flossen. Ich kann mir die Hilflosigkeit der Eltern vorstellen, denn wenn Drogen mitspielen, ist man einfach nur machtlos. Und dennoch verspürte ich auch Hoffnung! Schön, dass Gabriele als Mutter mit ihrem Sohn auch nach seinem Tod noch Zwiesprache hält, denn in ihrem Herzen und in ihren Gedanken wird er für immer weiterleben. Außerdem gab es so viele gemeinsame glückliche Momente, an die sie mit diesem Buch erinnert. Es ist ihre eigene Geschichte und doch möchte sie damit viele Menschen erreichen, damit vielleicht viele Leben gerettet werden können. Mit diesem Buch sollen Eltern sensibilisiert werden, die Anzeichen einer Sucht zu erkennen. Doch verhindern wird man sie nicht wirklich können. Das macht einfach nur hilflos. Wie will man verhindern, dass Kinder sich den falschen Freunden mehr widmen als den wahren? Daniel hatte so viele echte Freunde, doch er hat leider die falschen gewählt. Und als er begann Drogen, zu nehmen, hat er sich einsam in einer tollen Familie gefühlt. Mehr möchte ich gar nicht schreiben, denn ihr solltet dieses Buch selbst lesen, Eltern und Jugendliche gleichermaßen. Und ihr solltet darüber sprechen. Leider weiß man auch, dass einem Süchtigen nur dann geholfen werden kann, wenn er es selbst erkennt. Doch leider ist es dann eben manchmal zu spät. Ich vermag mir nicht vorzustellen, wie Gabriele das alles erlebt hat und immer weiter erleben wird. Mich hat diese Geschichte zutiefst berührt und ich rechne es der Autorin hoch an, dass sie es geschafft hat, ihre persönliche, emotionale Geschichte in so tolle Worte zu fassen und zu Papier zu bringen. Sie rüttelt auf und ist so tiefgründig und natürlich hat man ihre Liebe zu ihrem Kind gespürt. Eine Liebe, die niemals aufhört! Ich empfehle dieses Buch weiter und zum Glück kennt Gabriele so viele tolle Menschen, die sich rührend kümmern. Doch der Schmerz wird nie vergehen, vielleicht ist er mit der Zeit leichter zu ertragen.

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Du hast versprochen nicht zu sterben

von Gabriele Ketterl

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