Produktbild: Blick in den Abgrund

Blick in den Abgrund Ein israelisches Tagebuch

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

237 (Printausgabe)

Dateigröße

407 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

EAN

9783406809101

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

17.10.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

237 (Printausgabe)

Dateigröße

407 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

EAN

9783406809101

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Israel und die Justizreform - ein lehrreiches Tagebuch

Buch_im_Koffer aus Münster am 10.01.2024

Bewertungsnummer: 2106214

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Saul Friedländer verfasst sein „israelisches Tagebuch“ von Januar bis Juli 2023, vor dem Hintergrund der Justizreform, die die Koalition unter Benjamin Netanjahu in Israel implementieren will. Hunderttausende Israelis sind dieser Tage auf den Straßen, er selbst kann nicht mehr mitdemonstrieren. Und so dokumentiert er die laufenden Ereignisse schriftlich. Er berichtet tagesaktuell über Demonstrationen, Terroranschläge, politische Statements und Entscheidungen. Er ordnet für die Leser die gesellschaftlichen, ethnischen, militärischen und politischen Strukturen kritisch und differenziert in einen größeren (auch geschichtlichen) Kontext ein, äußert seine Überlegungen zur Zwei-Staaten-Lösung, zur Siedlungspolitik der aktuellen und früheren Regierungen, zur Abgrenzung von Antisemitismus und Israelkritik. Und er bringt seine große Sorge zum Ausdruck, wie die Regierung Netanjahu durch die Koalition mit rechten religiös-nationalistischen Parteien versucht, die Demokratie in Israel systematisch auszuhöhlen. Blick in den Abgrund – treffender hätte der Titel für dieses Buch nicht gewählt sein könnten. Saul Friedländer, jüdischer „Historiker des Holocaust“, der bereits 1948 nach Israel kam, um, wie er selbst schreibt, das Land mitaufzubauen, blickt auf ein zerrissenes Land. Seine Worte, seine Aussagen sind ehrlich, offen und deutlich kritisch. Er selbst macht keinen Hehl daraus, wo er steht: Seite an Seite mit der Demokratie, mit den Zivilisten, mit den Menschen. Und doch findet auch er nur schwer Worte für das Unfassbare dieser Tage, große Sorge trifft auf kleine Hoffnungsschimmer. Viele der von Friedländer erwähnten Fakten waren mir bis heute nicht bekannt und liefern nun gute Erklärungen und Einordnungen zum Verständnis Israels. Und doch: Kann man dieses Buch losgelöst von dem Krieg, der seit drei Monaten in der Region tobt, lesen? Ja! Unbedingt. Denn es wird eine Zeit danach geben und dann ist Friedländers Einordnung der rechtsradikalen, religiösen Kräfte im Land vielleicht wichtiger denn je, um zu verstehen.

Israel und die Justizreform - ein lehrreiches Tagebuch

Buch_im_Koffer aus Münster am 10.01.2024
Bewertungsnummer: 2106214
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Saul Friedländer verfasst sein „israelisches Tagebuch“ von Januar bis Juli 2023, vor dem Hintergrund der Justizreform, die die Koalition unter Benjamin Netanjahu in Israel implementieren will. Hunderttausende Israelis sind dieser Tage auf den Straßen, er selbst kann nicht mehr mitdemonstrieren. Und so dokumentiert er die laufenden Ereignisse schriftlich. Er berichtet tagesaktuell über Demonstrationen, Terroranschläge, politische Statements und Entscheidungen. Er ordnet für die Leser die gesellschaftlichen, ethnischen, militärischen und politischen Strukturen kritisch und differenziert in einen größeren (auch geschichtlichen) Kontext ein, äußert seine Überlegungen zur Zwei-Staaten-Lösung, zur Siedlungspolitik der aktuellen und früheren Regierungen, zur Abgrenzung von Antisemitismus und Israelkritik. Und er bringt seine große Sorge zum Ausdruck, wie die Regierung Netanjahu durch die Koalition mit rechten religiös-nationalistischen Parteien versucht, die Demokratie in Israel systematisch auszuhöhlen. Blick in den Abgrund – treffender hätte der Titel für dieses Buch nicht gewählt sein könnten. Saul Friedländer, jüdischer „Historiker des Holocaust“, der bereits 1948 nach Israel kam, um, wie er selbst schreibt, das Land mitaufzubauen, blickt auf ein zerrissenes Land. Seine Worte, seine Aussagen sind ehrlich, offen und deutlich kritisch. Er selbst macht keinen Hehl daraus, wo er steht: Seite an Seite mit der Demokratie, mit den Zivilisten, mit den Menschen. Und doch findet auch er nur schwer Worte für das Unfassbare dieser Tage, große Sorge trifft auf kleine Hoffnungsschimmer. Viele der von Friedländer erwähnten Fakten waren mir bis heute nicht bekannt und liefern nun gute Erklärungen und Einordnungen zum Verständnis Israels. Und doch: Kann man dieses Buch losgelöst von dem Krieg, der seit drei Monaten in der Region tobt, lesen? Ja! Unbedingt. Denn es wird eine Zeit danach geben und dann ist Friedländers Einordnung der rechtsradikalen, religiösen Kräfte im Land vielleicht wichtiger denn je, um zu verstehen.

Israel und die Justizreform -…

Buch_im_Koffer am 10.01.2024

Bewertungsnummer: 2836075

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Israel und die Justizreform - ein lehrreiches Tagebuch - Saul Friedländer verfasst sein „israelisches Tagebuch“ von Januar bis Juli 2023, vor dem Hintergrund der Justizreform, die die Koalition unter Benjamin Netanjahu in Israel implementieren will. Hunderttausende Israelis sind dieser Tage auf den Straßen, er selbst kann nicht mehr mitdemonstrieren. Und so dokumentiert er die laufenden Ereignisse schriftlich. Er berichtet tagesaktuell über Demonstrationen, Terroranschläge, politische Statements und Entscheidungen. Er ordnet für die Leser die gesellschaftlichen, ethnischen, militärischen und politischen Strukturen kritisch und differenziert in einen größeren (auch geschichtlichen) Kontext ein, äußert seine Überlegungen zur Zwei-Staaten-Lösung, zur Siedlungspolitik der aktuellen und früheren Regierungen, zur Abgrenzung von Antisemitismus und Israelkritik. Und er bringt seine große Sorge zum Ausdruck, wie die Regierung Netanjahu durch die Koalition mit rechten religiös-nationalistischen Parteien versucht, die Demokratie in Israel systematisch auszuhöhlen. Blick in den Abgrund – treffender hätte der Titel für dieses Buch nicht gewählt sein könnten. Saul Friedländer, jüdischer „Historiker des Holocaust“, der bereits 1948 nach Israel kam, um, wie er selbst schreibt, das Land mitaufzubauen, blickt auf ein zerrissenes Land. Seine Worte, seine Aussagen sind ehrlich, offen und deutlich kritisch. Er selbst macht keinen Hehl daraus, wo er steht: Seite an Seite mit der Demokratie, mit den Zivilisten, mit den Menschen. Und doch findet auch er nur schwer Worte für das Unfassbare dieser Tage, große Sorge trifft auf kleine Hoffnungsschimmer. Viele der von Friedländer erwähnten Fakten waren mir bis heute nicht bekannt und liefern nun gute Erklärungen und Einordnungen zum Verständnis Israels. Und doch: Kann man dieses Buch losgelöst von dem Krieg, der seit drei Monaten in der Region tobt, lesen? Ja! Unbedingt. Denn es wird eine Zeit danach geben und dann ist Friedländers Einordnung der rechtsradikalen, religiösen Kräfte im Land vielleicht wichtiger denn je, um zu verstehen.

Israel und die Justizreform -…

Buch_im_Koffer am 10.01.2024
Bewertungsnummer: 2836075
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Israel und die Justizreform - ein lehrreiches Tagebuch - Saul Friedländer verfasst sein „israelisches Tagebuch“ von Januar bis Juli 2023, vor dem Hintergrund der Justizreform, die die Koalition unter Benjamin Netanjahu in Israel implementieren will. Hunderttausende Israelis sind dieser Tage auf den Straßen, er selbst kann nicht mehr mitdemonstrieren. Und so dokumentiert er die laufenden Ereignisse schriftlich. Er berichtet tagesaktuell über Demonstrationen, Terroranschläge, politische Statements und Entscheidungen. Er ordnet für die Leser die gesellschaftlichen, ethnischen, militärischen und politischen Strukturen kritisch und differenziert in einen größeren (auch geschichtlichen) Kontext ein, äußert seine Überlegungen zur Zwei-Staaten-Lösung, zur Siedlungspolitik der aktuellen und früheren Regierungen, zur Abgrenzung von Antisemitismus und Israelkritik. Und er bringt seine große Sorge zum Ausdruck, wie die Regierung Netanjahu durch die Koalition mit rechten religiös-nationalistischen Parteien versucht, die Demokratie in Israel systematisch auszuhöhlen. Blick in den Abgrund – treffender hätte der Titel für dieses Buch nicht gewählt sein könnten. Saul Friedländer, jüdischer „Historiker des Holocaust“, der bereits 1948 nach Israel kam, um, wie er selbst schreibt, das Land mitaufzubauen, blickt auf ein zerrissenes Land. Seine Worte, seine Aussagen sind ehrlich, offen und deutlich kritisch. Er selbst macht keinen Hehl daraus, wo er steht: Seite an Seite mit der Demokratie, mit den Zivilisten, mit den Menschen. Und doch findet auch er nur schwer Worte für das Unfassbare dieser Tage, große Sorge trifft auf kleine Hoffnungsschimmer. Viele der von Friedländer erwähnten Fakten waren mir bis heute nicht bekannt und liefern nun gute Erklärungen und Einordnungen zum Verständnis Israels. Und doch: Kann man dieses Buch losgelöst von dem Krieg, der seit drei Monaten in der Region tobt, lesen? Ja! Unbedingt. Denn es wird eine Zeit danach geben und dann ist Friedländers Einordnung der rechtsradikalen, religiösen Kräfte im Land vielleicht wichtiger denn je, um zu verstehen.

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Peter Zielke

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4/5

Israel, oh Israel...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wohin bewegt sich der isrealische Staat, die israelische Demokratie? Durch die monate überdauernden Massenproteste hindurch führte Saul Friedländer ein sehr kluges und politisch linkes Tagebuch, eines, wie es diese Zeiten erfordern. Um es zu lesen sollte man sich in er israelischen Parteienlandschaft auskennen, um es zu verstehen die wichtigsten Namen kennen. Dann aber findet man einen wahren Schatz politischer Analysen.
  • Peter Zielke
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Israel, oh Israel...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wohin bewegt sich der isrealische Staat, die israelische Demokratie? Durch die monate überdauernden Massenproteste hindurch führte Saul Friedländer ein sehr kluges und politisch linkes Tagebuch, eines, wie es diese Zeiten erfordern. Um es zu lesen sollte man sich in er israelischen Parteienlandschaft auskennen, um es zu verstehen die wichtigsten Namen kennen. Dann aber findet man einen wahren Schatz politischer Analysen.

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