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Eine andere Welt Bücher, die in die Zukunft weisen

1

38,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2025

Herausgeber

Jonathan Beck

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

511

Maße (L/B/H)

22,4/15,1/3,9 cm

Gewicht

801 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81000-8

Beschreibung

Portrait

Jonathan Beck leitet seit 2015 bei C.H.Beck den Verlagsbereich "Literatur Sachbuch Wissenschaft".

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2025

Herausgeber

Jonathan Beck

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

511

Maße (L/B/H)

22,4/15,1/3,9 cm

Gewicht

801 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81000-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Bücher, die Perspektiven für…

LichtundSchatten am 27.10.2023

Bewertungsnummer: 2828678

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bücher, die Perspektiven für die Zukunft eröffnen? Tun das nicht alle Bücher, auch die schlechtesten, weil sie uns lehren, was nicht so gut war in der Vergangenheit und welche Perspektiven deshalb besser wären in der kommenden Zeit? Ich war gespannt auf die Auswahl und natürlich habe ich nicht meine eigene Sichtweise erwartet. Insgesamt kann ich festhalten: es waren gute Dinge dabei, anregende, aber auch Verstörende. Also: Fragen, Widerspruch und Diskussion. All das lief ab beim Lesen dieses spannenden Buches. Buchbesprechungen über 4-5 Seiten können nicht umfassend sein, aber die behandelten Essenzen von 111 Büchern waren es alle wert, aufgenommen und bedacht zu werden. Wenige Romane, mehr Sachbücher und Essays, so die Inhalte. Für mich als Buchliebhaber waren viele neuen Dinge dabei. Gleich zu Beginn lese ich Gedanken von Christoph Links, der das Buch von Frantz Fanon skizziert: „Die Verdammten dieser Erde“. Es vermittelt die Gedankenwelt der revolutionären “Befreiungstheoretiker” der damaligen Zeit: schuld sind alle Weißen und Europa muss umdenken, gefordert wird eine radikale Umwälzung des globalen Systems. Nicht gesehen wird, dass die Aufklärung bzw. Europa die Sklaverei als inhuman beendete. Religiöse und ethnische Konflikte werden ausgeblendet. Auch die Ursachen der afrikanischen Probleme bzw. der Sklaverei werden nicht erforscht. Fanon hat sein Buch aus der Perspektive eines Betroffenen geschrieben, zurecht ein Aufschrei, subjektiv und wenig perspektivisch in die Zukunft gedacht. Es ist kein wissenschaftliches Werk, sondern ein Pamphlet mit enger Sichtweise: der Ablehnung Europas. Europäischer Geist, europäische Maßstäbe – das sind für Fanon keine Kriterien für den afrikanischen Kontinent. Er sagt stattdessen: "Das Leben kann für den Kolonisierten nur aus der verwesenden Leiche des Kolonialherren entstehen." Wie man das heute bezeichnen würde? Das Glasperlenspiel von Hesse sei eine Voraussage des Untergangs des Abendlandes, lesen wir von Kermani. Kermani hält nicht alles, was heute geschrieben wird, für wertlos. Und doch „keiner von uns (!) Gegenwärtigen hält dem Vergleich mit Kafka, Proust oder Beckett stand. „Unsere Romane, unsere Gedichte, unsere Dramen, sie mögen gut sein - aber sie definieren den Roman, das Gedicht, das Drama nicht mehr um.“ Nun, vermutlich blickt das heute so erfolglose Abendland nach Osten in das Morgenland, auf die dort sichtbaren aufklärerischen Eingebungen hoffend? Hesse plädierte in "Glasperlenspiel" an eine neue Innerlichkeit, die insbesondere Elemente des bürgerlichen Konfizianismus aufnehmen sollte. Den Mensch von Innen her ändern, ohne religiöse oder ideologische Scheuklappen, um damit das Kriegerische und Oberflächliche zu überwinden, das war sein Anliegen, weit davon entfernt, prophetische Voraussagen treffen zu wollen. Man lese dazu den sehr klugen Artikel von Fabian Nicolay: "Von Glasperlen und Bildungsidealen." Zum Buch von Ewald Said „Orientalismus“ steuert Andreas Eckert seine Gedanken bei. Ich sehe es anders, der vorgeführte Schauprozess Said’s im Rahmen einer höheren Moral war wenig wissenschaftlich und hilfreich. Heute darf über kulturelle Unterschiede gar nicht mehr geredet werden. Hier wäre das Buch von Siegfried Kohlhammer zu empfehlen: Islam und Toleranz. Von angenehmen Märchen und unangenehmen Tatsachen. Das Beste für die Zukunft ist selbst Nachdenken darüber. Dies hat dieses Buch bei mir tatsächlich erreicht. Allein, mein Lieblingsbuch wurde nicht behandelt: Prentice Mulford, Unfug des Lebens und des Sterbens. Die Kernaussage erbaut ganz einfach und trägt weitreichend in die Zukunft: "Immer den Mut wie eine Flamme vor sich tragen, nichts fürchten und nichts unmöglich nennen, niemanden hassen, aber seinen Irrtum meiden, alle lieben, aber das Vertrauen vorsichtig und weise verteilen." Ideologen und Schwarz-Weiß Denker*innen wie Thunberg - sie sind für mich suspekt, alle, die ein abgeschlossenes Weltbild haben und sicher sind. Dieses Buch macht unsicher, nachdenklich und wirkt gegen religiöse und ideologische Verzückungen: » Immer noch haben jene die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.“ (Hölderlin)

Bücher, die Perspektiven für…

LichtundSchatten am 27.10.2023
Bewertungsnummer: 2828678
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bücher, die Perspektiven für die Zukunft eröffnen? Tun das nicht alle Bücher, auch die schlechtesten, weil sie uns lehren, was nicht so gut war in der Vergangenheit und welche Perspektiven deshalb besser wären in der kommenden Zeit? Ich war gespannt auf die Auswahl und natürlich habe ich nicht meine eigene Sichtweise erwartet. Insgesamt kann ich festhalten: es waren gute Dinge dabei, anregende, aber auch Verstörende. Also: Fragen, Widerspruch und Diskussion. All das lief ab beim Lesen dieses spannenden Buches. Buchbesprechungen über 4-5 Seiten können nicht umfassend sein, aber die behandelten Essenzen von 111 Büchern waren es alle wert, aufgenommen und bedacht zu werden. Wenige Romane, mehr Sachbücher und Essays, so die Inhalte. Für mich als Buchliebhaber waren viele neuen Dinge dabei. Gleich zu Beginn lese ich Gedanken von Christoph Links, der das Buch von Frantz Fanon skizziert: „Die Verdammten dieser Erde“. Es vermittelt die Gedankenwelt der revolutionären “Befreiungstheoretiker” der damaligen Zeit: schuld sind alle Weißen und Europa muss umdenken, gefordert wird eine radikale Umwälzung des globalen Systems. Nicht gesehen wird, dass die Aufklärung bzw. Europa die Sklaverei als inhuman beendete. Religiöse und ethnische Konflikte werden ausgeblendet. Auch die Ursachen der afrikanischen Probleme bzw. der Sklaverei werden nicht erforscht. Fanon hat sein Buch aus der Perspektive eines Betroffenen geschrieben, zurecht ein Aufschrei, subjektiv und wenig perspektivisch in die Zukunft gedacht. Es ist kein wissenschaftliches Werk, sondern ein Pamphlet mit enger Sichtweise: der Ablehnung Europas. Europäischer Geist, europäische Maßstäbe – das sind für Fanon keine Kriterien für den afrikanischen Kontinent. Er sagt stattdessen: "Das Leben kann für den Kolonisierten nur aus der verwesenden Leiche des Kolonialherren entstehen." Wie man das heute bezeichnen würde? Das Glasperlenspiel von Hesse sei eine Voraussage des Untergangs des Abendlandes, lesen wir von Kermani. Kermani hält nicht alles, was heute geschrieben wird, für wertlos. Und doch „keiner von uns (!) Gegenwärtigen hält dem Vergleich mit Kafka, Proust oder Beckett stand. „Unsere Romane, unsere Gedichte, unsere Dramen, sie mögen gut sein - aber sie definieren den Roman, das Gedicht, das Drama nicht mehr um.“ Nun, vermutlich blickt das heute so erfolglose Abendland nach Osten in das Morgenland, auf die dort sichtbaren aufklärerischen Eingebungen hoffend? Hesse plädierte in "Glasperlenspiel" an eine neue Innerlichkeit, die insbesondere Elemente des bürgerlichen Konfizianismus aufnehmen sollte. Den Mensch von Innen her ändern, ohne religiöse oder ideologische Scheuklappen, um damit das Kriegerische und Oberflächliche zu überwinden, das war sein Anliegen, weit davon entfernt, prophetische Voraussagen treffen zu wollen. Man lese dazu den sehr klugen Artikel von Fabian Nicolay: "Von Glasperlen und Bildungsidealen." Zum Buch von Ewald Said „Orientalismus“ steuert Andreas Eckert seine Gedanken bei. Ich sehe es anders, der vorgeführte Schauprozess Said’s im Rahmen einer höheren Moral war wenig wissenschaftlich und hilfreich. Heute darf über kulturelle Unterschiede gar nicht mehr geredet werden. Hier wäre das Buch von Siegfried Kohlhammer zu empfehlen: Islam und Toleranz. Von angenehmen Märchen und unangenehmen Tatsachen. Das Beste für die Zukunft ist selbst Nachdenken darüber. Dies hat dieses Buch bei mir tatsächlich erreicht. Allein, mein Lieblingsbuch wurde nicht behandelt: Prentice Mulford, Unfug des Lebens und des Sterbens. Die Kernaussage erbaut ganz einfach und trägt weitreichend in die Zukunft: "Immer den Mut wie eine Flamme vor sich tragen, nichts fürchten und nichts unmöglich nennen, niemanden hassen, aber seinen Irrtum meiden, alle lieben, aber das Vertrauen vorsichtig und weise verteilen." Ideologen und Schwarz-Weiß Denker*innen wie Thunberg - sie sind für mich suspekt, alle, die ein abgeschlossenes Weltbild haben und sicher sind. Dieses Buch macht unsicher, nachdenklich und wirkt gegen religiöse und ideologische Verzückungen: » Immer noch haben jene die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.“ (Hölderlin)

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  • VORWORT?

    ANTIKE

    LAOZI, DAO DE JING
    Das weiche Wasser besiegt den harten Stein
    Von Eva Gesine Baur

    THUKYDIDES, DER PELOPONNESISCHE KRIEG
    Historie mit Zukunftsanspruch
    Von Jonas Grethlein

    THUKYDIDES, DER PELOPONNESISCHE KRIER
    Der lehrreichste Konflikt der Geschichte
    Von Thomas Karlauf

    XU SHEN, SHUOWEN JIEZI
    Weit mehr als nur ein Wörterbuch
    Von Thomas O. Höllmann

    MARC AUREL, SELBSTBETRACHTUNGEN
    Die Bewältigung der Zukunft
    Von Alexander Demandt

    DIE BIBEL
    Ein Tagebuch der Menschheit
    Von Hubert Wolf

    MITTELALTER & FRÜHE NEUZEIT

    HILDEGARD VON BINGEN, SCIVIAS
    Wege aus der Selbstzerstörung
    Von Julia Voss

    FRIEDRICH II., DAS FALKENBUCH
    Im Sturm vom Paradiese her
    Von Oliver Jungen

    MARTIN LUTHER, VON DER FREIHEIT EINES CHRISTENMENSCHEN
    Auf dem Weg zur Freiheit als Qualität des Menschen schlechthin
    Von Heinz Schilling

    MICHEL DE MONTAIGNE, ESSAIS
    Eine Klage in englischer Manier
    Von Franziska Augstein

    BALTASAR GRACIÁN, HANDORAKEL UND KUNST DER WELTKLUGHEIT
    Der Kampf um das eigene Fortkommen und Überleben
    Von Christoph Möllers

    SAINT-SIMON, MEMOIREN
    Auf, in die Welt
    Von Hans Pleschinski

    18. JAHRHUNDERT

    LOUIS-SÉBASTIEN MERCIER, DAS JAHR 2440
    «Nichts führt den Verstand mehr in die Irre als schlecht geratene Bücher.»
    Von Daniel Schönpflug

    CHRISTOPH MARTIN WIELAND, WIE MAN LIESST; EINE ANEKDOTE
    Besser lesen lernen, um die Balance zu halten
    Von Jan Philipp Reemtsma

    IMMANUEL KANT, BEANTWORTUNG DER FRAGE: WAS IST AUFKLÄRUNG?
    Wider Faulheit und Feigheit
    Von Otfried Höffe

    ALEXANDER HAMILTON, JAMES MADISON, JOHN JAY, DIE FEDERALIST PAPERS
    Zur Abwehr des gegenwärtigen Angriffs auf die US-amerikanische Demokratie
    Von Stephan Bierling

    FRIEDRICH SCHILLER, WAS HEISST UND ZU WELCHEM ENDE STUDIERT MAN UNIVERSALGESCHICHTE?
    Ein Kompass für Historikerinnen und Historiker
    Von Georg Schmidt

    IMMANUEL KANT, ZUM EWIGEN FRIEDEN
    Das Realitätsprinzip der Reform
    Von Volker Gerhardt

    19. JAHRHUNDERT

    NOVALIS, DIE CHRISTENHEIT ODER EUROPA
    Von der projektierenden Kraft eines neuen Weltgebäudes und Menschentums
    Von Hans Maier

    STENDHAL, ROT UND SCHWARZ
    Das Glück, nicht zeitgemäß zu sein
    Von Franziska Meier

    CARL VON CLAUSEWITZ, VOM KRIEGE
    Die Unberechenbarkeit eines Konflikts begreifen
    Von Dominik Geppert

    ALEXIS DE TOCQUEVILLE, ÜBER DIE DEMOKRATIE IN AMERIKA
    Der doppelte Westen
    Von Jörn Leonhard

    ALEXIS DE TOCQUEVILLE, ÜBER DIE DEMOKRATIE IN AMERIKA
    Schwierige Geschichte
    Von Christian Meier

    KARL MARX, FRIEDRICH ENGELS, MANIFEST DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI
    Das Unabgegoltene in der Geschichte
    Von Michael Wildt

    LUDWIG FEUERBACH, VORLESUNGEN ÜBER DAS WESEN DER RELIGION
    Natur ist alles
    Von Wolfram Siemann

    CHARLES DARWIN, DIE ENTSTEHUNG DER ARTEN
    Besser von einem Affen als von einem Bischof abstammen
    Von Andreas Wirsching

    GUSTAVE FLAUBERT, L’ÉDUCATION SENTIMENTALE
    Die Tragödie wiederholt sich als Farce
    Von Karl Halfpap

    JACOB BURCKHARDT, WELTGESCHICHTLICHE BETRACHTUNGEN
    Weise sein für immer
    Von Arnold Esch

    GEORGE ELIOT, MIDDLEMARCH
    Die rätselhafte Mixtur der Menschheit
    Von Annabel Zettel

    FJODOR MICHAJLOWITSCH DOSTOJEWSKIJ, DER GROSSINQUISITOR
    Die kulturelle Selbstverortung Russlands
    Von Christiane Hoffmann

    ROBERT LOUIS STEVENSON, DIE SCHATZINSEL
    Die Modernität des John Silver
    Von Stephan Speicher

    BERTHA VON SUTTNER, DIE WAFFEN NIEDER!
    Schritte auf dem Weg zum Weltfrieden
    Von Marie-Janine Calic

    SIGMUND FREUD, DIE TRAUMDEUTUNG
    Die Unterwelt bewegen
    Von Peter-André Alt

    ERSTE HÄLFTE DES 20. JAHRHUNDERTS


    THEODOR HERZL, ALTNEULAND
    Die Realität holt die Vision ein
    Von Michael Brenner

    MAX WEBER, DIE PROTESTANTISCHE ETHIK UND DER GEIST DES KAPITALISMUS
    Eine postkoloniale Perspektive auf ein folgenreiches Buch
    Von Dirk Kaesler

    KÄTHE KOLLWITZ, DIE TAGEBÜCHER
    Der gefährliche Begriff der nationalen Ehre
    Von Ute Frevert

    FRANZ KAFKA, TAGEBÜCHER
    Nicht vergessen!
    Von Michael Krüger

    RABINDRANATH TAGORE, GORA
    Die Welt neu denken
    Von Amartya Sen

    DADA
    Strategien und Praktiken von Möglichkeitsräumen: Exposé zu einem Buch, das auf sein Erscheinen noch wartet
    Von Thomas Krüger

    MAX WEBER, WISSENSCHAFT ALS BERUF UND POLITIK ALS BERUF
    Plädoyer für eine Re-Lektüre in Zeiten vermehrter wissenschaftlicher Interventionen
    Von Jürgen Kocka

    FRIEDRICH CURTIUS, DEUTSCHLAND UND DAS ELSASS
    «Mahner und Klärer, der der Zukunft dienen will»
    Von Ernst-Peter Wieckenberg

    JEWGENI SAMJATIN, WIR
    Der Kreis schließt sich
    Von Thomas Urban

    JOHN DEWEY, DIE ÖFFENTLICHKEIT UND IHRE PROBLEME
    Arbeit an der Demokratie
    Von Paul Nolte

    ROBERT MUSIL, DER MANN OHNE EIGENSCHAFTEN
    Eine Übung im conjunctivus potentialis
    Von Joseph Vogl

    SIBYLLE UND EVA ORTMANN, WIR LEBEN NUN MAL AUF EINEM VULKAN
    Beispielhafter Humanismus
    Von Ruth Keen

    JOSEPH ROTH, RADETZKYMARSCH
    Ambivalente Sehnsucht nach Ordnung
    Von Sybille Steinbacher

    ERNST JÜNGER, DER ARBEITER FRIEDRICH GEORG JÜNGER, DIE PERFEKTION DER TECHNIK
    Große Produktion und großer Verzehr
    Von Helmuth Kiesel

    STEFAN ZWEIG, TRIUMPH UND TRAGIK DES ERASMUS VON ROTTERDAM
    Wider die Gesinnungsunduldsamkeit
    Von Manfred Hildermeier

    MARC BLOCH, APOLOGIE DER GESCHICHTSWISSENSCHAFT
    Die Zukunft der Geschichte
    Von Ralph Bollmann

    ANNE FRANK, TAGEBUCH
    «Ich will fortleben, auch nach meinem Tod»
    Von Thomas Sparr

    HERMANN HESSE, DAS GLASPERLENSPIEL
    Ein Abgesang
    Von Navid Kermani

    RAPHAEL LEMKIN, AXIS RULE IN OCCUPIED EUROPE
    Ein Meilenstein im Kampf gegen Völkermord
    Von Wolfgang Benz

    KARL RAIMUND POPPER, DIE OFFENE GESELLSCHAFT UND IHRE FEINDE
    Weltverbesserungsphantasien unterm Seziermesser
    Von Ilko-Sascha Kowalczuk

    VARIAN FRY, AUSLIEFERUNG AUF VERLANGEN
    Interessen und Werte
    Von Uwe Wittstock

    PRIMO LEVI, IST DAS EIN MENSCH?
    Denket, dass solches gewesen
    Von Luca Giuliani

    HEINRICH FICHTENAU, DAS KAROLINGISCHE IMPERIUM
    Wider die Heldenverehrung
    Von Herwig Wolfram

    GEORGE ORWELL, 1984
    Nur wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft
    Von Gerd Koenen

    ZWEITE HÄLFTE DES 20. JAHRHUNDERTS

    HANNAH ARENDT, ELEMENTE UND URSPRÜNGE TOTALER HERRSCHAFT
    Ein Aufriss nicht bloß vergangener Schrecken
    Von Norbert Frei

    RAY BRADBURY, FAHRENHEIT 451
    Verbrennen wir wieder Bücher?
    Von Heike B. Görtemaker

    RAYMOND CHANDLER, DER LANGE ABSCHIED
    Über den Versuch, aus dem Kriminalroman vielleicht ein wenig mehr zu machen, als ihm ursprünglich zugedacht war
    Von Paul Ingendaay

    LEO BRANDT, DIE ZWEITE INDUSTRIELLE REVOLUTION
    So viel Zukunft, so viel Hoffnung
    Von Ulrich Herbert

    GÜNTHER ANDERS, DIE ANTIQUIERTHEIT DES MENSCHEN
    Ist die Technik unser Schicksal?
    Von Wolfgang Beck

    HANS-GEORG GADAMER, WAHRHEIT UND METHODE
    Die Voraussetzung, miteinander zurechtzukommen
    Von Jörg Baberowski

    ASTRID LINDGREN, MADITA AMARTYA SEN, DIE IDEE DER GERECHTIGKEIT
    Neue Perspektiven für Birkenlund und Bullerbü
    Von Andreas Rödder

    FRITZ STERN, KULTURPESSIMISMUS ALS POLITISCHE GEFAHR
    Die gefährliche Macht von Büchern
    Von Patrick Bahners

    FRANTZ FANON, DIE VERDAMMTEN DIESER ERDE
    Völker, hört die Signale!
    Von Christoph Links

    JAMES BALDWIN, THE FIRE NEXT TIME
    Gefahren der Gegenwart
    Von René Aguigah

    PETER L. BERGER, THOMAS LUCKMANN, DIE GESELLSCHAFTLICHE KONSTRUKTION DER WIRKLICHKEIT
    Das dialektische Verhältnis von Mensch und Gesellschaft
    Von Friedrich Wilhelm Graf

    BOB DYLAN, BLONDE ON BLONDE
    Ebenso avantgardistisch wie traditionell
    Von Wolfgang Rohe

    VLADIMIR NABOKOV, ERINNERUNG, SPRICH
    Unirdische Immobilien
    Von Helga Raulff und Ulrich Raulff

    RUDOLF BORCHARDT, DER LEIDENSCHAFTLICHE GÄRTNER
    Der Garten als Hort der Freiheit
    Von Stefan Rebenich

    JOHN H. ELLIOTT, DIE NEUE IN DER ALTEN WELT
    Ein Buch als Antidot
    Von Daniel Deckers

    ERNST FORSTHOFF, DER STAAT DER INDUSTRIEGESELLSCHAFT
    Die Gegenwart der Verfassung
    Von Florian Meinel

    JOHN RAWLS, EINE THEORIE DER GERECHTIGKEIT
    1971 oder Die Wiederkehr der Rechtsphilosophie
    Von Dieter Grimm

    JOHN RAWLS, EINE THEORIE DER GERECHTIGKEIT
    Eine Grundlegung der Freiheit des Individuums
    Von Ian Malcolm

    ALEXANDER SOLSCHENIZYN, AUGUST NEUNZEHNHUNDERTVIERZEHN
    Vom Scheitern einer tragisch dysfunktionalen Weltsicht
    Von Harold James

    DENNIS L. MEADOWS, DIE GRENZEN DES WACHSTUMS ULRICH BECK, RISIKOGESELLSCHAFT
    Weggabelungen
    Von Gunter Hofmann

    ROBERT M. PIRSIG, ZEN UND DIE KUNST, EIN MOTORRAD ZU WARTEN
    Der Buddha in der Blockchain
    Von Sebastian Ritscher

    RAYMOND ARON, CLAUSEWITZ
    In der Gegenwart nichts Neues
    Von Jürgen Osterhammel

    EDWARD SAID, ORIENTALISMUS
    Wissenschaft, Macht und (Post-)Kolonialismus
    Von Andreas Eckert

    JACK GOODY, DIE ENTWICKLUNG VON EHE UND FAMILIE IN EUROPA
    Die sozialen Ordnungen Lateineuropas neu denken
    Von Bernhard Jussen

    PETER GAY, ERZIEHUNG DER SINNE
    Sexualität als Geschichte
    Von Veronika Settele

    NIKLAS LUHMANN, SOZIALE SYSTEME
    Dekonstruktion der Geschichten einer Gesellschaft über sich selbst
    Von Armin Nassehi

    ITALO CALVINO, SECHS VORSCHLÄGE FÜR DAS NÄCHSTE JAHRTAUSEND
    NEIL MACGREGOR, EINE GESCHICHTE DER WELT IN 100 OBJEKTEN
    Vom Vertrauen in die Zukunft der Literatur
    Von Stuart Proffitt

    JUDITH SHKLAR, DER LIBERALISMUS DER FURCHT
    Eine Notration
    Von Gustav Seibt

    WANG HUNING, MEIGUO FANDUI MEIGUO (AMERIKA GEGEN AMERIKA)
    Zentralisierte Herrschaft und demokratische Teilhabe
    Von Daniel Leese

    GEORGE F. KENNAN, AT A CENTURY’S ENDING
    Das neue Russland als Nachbar
    Von Manfred Görtemaker

    SAUL FRIEDLÄNDER, DAS DRITTE REICH UND DIE JUDEN
    Nüchternheit trotz Entsetzen und Zorn
    Von Gerd Krumeich

    ÉDOUARD GLISSANT, SARTORIUS UND PHILOSOPHIE DER WELTBEZIEHUNG
    Lob des archipelischen Denkens
    Von Hans Ulrich Obrist

    SEBASTIAN HAFFNER, GESCHICHTE EINES DEUTSCHEN
    Die Faszination durch das Monstrum
    Von Volker Ullrich

    21. JAHRHUNDERT

    RALF DAHRENDORF, AUF DER SUCHE NACH EINER NEUEN ORDNUNG
    Erkenntnisse eines Grenzgängers
    Von Heinrich August Winkler

    PER OLOV ENQUIST, GROSSVATER UND DIE WÖLFE
    Erfahrungen am Dreihöhlenberg
    Von Elisabeth von Thadden

    FREYA VON MOLTKE, ERINNERUNGEN AN KREISAU 1930–1945
    Eine Inspiration für Deutschland und Europa im 21.Jahrhundert
    Von Christian Wulff

    HENNING RITTER, NAHES UND FERNES UNGLÜCK
    Vom Misstrauen gegenüber dem Prinzip universaler Einfühlung
    Von Jens Bisky

    JARED DIAMOND, KOLLAPS
    Fährtenlesen lernen für unsere Zukunft
    Von Michael Borgolte

    GÜNTHER HASINGER, DAS SCHICKSAL DES UNIVERSUMS
    Kläre die Weine…
    Von Bernd Roeck

    ANNETTE GORDON-REED, THE HEMINGSES OF MONTICELLO
    Ein Wendepunkt der amerikanischen Geschichte
    Von Robert Weil

    DAVID VAN REYBROUCK, KONGO
    Die Folgen westlicher Gier
    Von Niels Beintker

    DAVID LODGE, DIE CAMPUS-TRILOGIE
    Eine modernisierte Gralssuche
    Von Andreas Fahrmeir

    THOMAS PIKETTY, DAS KAPITAL IM 21. JAHRHUNDERT
    Die Krise der Reichtumskonzentration
    Von Steffen Mau

    HEINRICH AUGUST WINKLER, ZERBRICHT DER WESTEN?
    Über die gegenwärtige Krise in Europa und Amerika
    Von Ian Kershaw

    GE ZHAOGUANG, ZENTRUM UND PERIPHERIEN IN DER CHINESISCHEN GESCHICHTE
    Die Welt unter dem Himmel
    Von Sabine Dabringhaus

    GRETA THUNBERG, ICH WILL, DASS IHR IN PANIK GERATET!
    «Wir brauchen hier keine Propheten!»
    Von Johan Schloemann

    CÉDRIC HERROU, ÄNDERE DEINE WELT
    Vom Recht auf gelebte Brüderlichkeit
    Von Jan Assmann

    JAMES BRIDLE, NEW DARK AGE UND DIE UNFASSBARE VIELFALT DES SEINS
    Unterwegs zu einer neuen Wahrnehmung
    Von Andreas Wirthensohn

    CHRISTINE M. KORSGAARD, TIERE WIE WIR
    Wer die Tierwürde verrät, verrät auch die Menschenwürde
    Von Stefan Lorenzer

    THOMAS PIKETTY, EINE KURZE GESCHICHTE DER GLEICHHEIT
    Von der Diagnose zur Therapie
    Von Friedrich Lenger

    SOULEYMANE BACHIR DIAGNE, DE LANGUE À LANGUE
    Die Kunst des Übersetzens
    Von Hans-Joachim Gehrke

    ANDREJ KURKOW, TAGEBUCH EINER INVASION
    Resilienz in Zeiten des Krieges
    Von Aleida Assmann

    BRUNO LATOUR, NIKOLAJ SCHULTZ, ZUR ENTSTEHUNG EINER ÖKOLOGISCHEN KLASSE
    Klassenkampf für den Planeten
    Von Jonas Lüscher

    KEVIN RUDD, THE AVOIDABLE WAR
    Wie ein Krieg zwischen Amerika und China abgewendet werden kann
    Von Matthias Naß

    DIE AUTORINNEN UND AUTOREN


    BEITRÄGERINNEN UND BEITRÄGER MIT DEN VON IHNEN VORGESTELLTEN WERKEN


    VERZEICHNIS DER VORGESTELLTEN WERKE