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König von Albanien Roman

53

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

35625

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

12,4/18,8/4,1 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6692-2

Beschreibung

Rezension

»Ein ergötzliches Schelmenstück von einem Roman!«
Bruder Gerold Zenoni, SALVE

Produktdetails

Verkaufsrang

35625

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

12,4/18,8/4,1 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6692-2

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    22.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Station der Unruhigen

    Als Doktorant einer Irrenanstalt erhält Alois Schilchegger im Jahre 1913 einen neuen Patienten. Ein gewisser Otto Witte behauptet mit aller Überzeugung, er sei für fünf Tage der König von Albanien gewesen. Dies wird zunächst stark in Frage gestellt, aber bei der weiteren Behandlung erzählt Otto Witte seine Geschichte, die nicht nur die weiteren Patienten, sondern auch das Personal der Anstalt in denn Bann zieht. Alois Schilchegger erkennt auch im Aufblühen seines Patienten Behandlungsmöglichkeiten, die vermeintlich auch grundsätzlich Anwendung finden können. Ist Otte Witte nun wirklich König gewesen und kann er entlassen werden? Der deutsche Autor Andreas Izquierdo konnte mich mit seinen Geschichten und Büchern schon mehrfach begeistern, so dass ich mit viel Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in sein neues Werk "König von Albanien" gestartet bin. Er erzählt die Geschichte in seinem gewohnt bildreichen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der die Geschehnisse lebendig vor Augen führt. Sein Buch beruht auf den historischen Hintergrund des vermeintlichen Hochstaplers Otto Witte, der stets behauptete, für fünf Tage der König von Albanien gewesen zu sein. Wirklich belegt konnten die Erzählungen niemals, aber wenn sie damals so leidenschaftlich und überzeugend vorgetragen wurden, wundert es nicht, dass Otto Witte sogar den Titel in seinen Ausweispapieren notieren ließ. Ob er nun schizophren oder ein Betrüger war mal dahingestellt, aber die abenteuerliche Geschichte konnte mich in den Bann ziehen und Andreas Izquierdo gelingt es, sie mit viel Leben zu füllen. Insgesamt ist "König von Albanien" ein aus meiner Sicht sehr gelungener historischer Roman, der sehr unterhaltsam eine Reise in die Vorkriegszeit des ersten Weltkriegs ermöglicht. Der Roman überzeugt mit einer lebendigen Geschichte, die man nie so wirklich ernst nehmen kann, aber doch irgendwie stimmen könnte. Gerade dieses Verwirrspiel und das erzählerische Talent des Autors machen das Buch äußerst lesenswert, so dass ich es gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

  • Bewertung

    aus Großarl

    5/5

    16.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr unterhaltsam

    Dieser Roman von Andreas Izqierdo handelt von Otto, einem einem Hochstapler und Lebenskünstler, der sich mit viel Einfallsreichtum zum König von Albanien macht. Otto schlägt sich mit seinem Freund Max schon längere Zeit durch Konstantinopel, als er mitbekommt, dass er dem angehenden König von Albanien ziemlich ähnlich sieht. Also beschließen die beiden, dass doch auch Otto König werden könnte und machen sich auf den Weg um vor dem richtigen König anzukommen. Dabei hat Otto einige kuriose Einfälle und immer, wenn man glaubt, dass ihm doch bald jemand auf die Schliche kommen muss, hat er die nächste wagemutige Idee. Diese sehr spannende und unterhaltsame Handlung wechselt sich immer wieder mit Szenen aus einer Nervenheilanstalt ab, in der sich Otto später befindet. Dort erzählt er seine unglaubliche Geschichte und am Anfang möchte ihm niemand glauben, bis ihm ein junger Pfleger endlich zuhört. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen dieses Romans und habe wirklich mit Otto und Max mitgefiebert und kann das Buch nur weiterempfehlen.

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    03.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Otto Witte traut sich was Wir…

    Otto Witte traut sich was Wir begegnen ihm zunächst in einer psychiatrischen Anstalt, damals nicht nur im Volksmund in einem Irrenhaus in Wien, wo er vom Doktoranden Alois Schilchegger, einem Mann mit fortschrittlichen Ideen als ausgesprochen ungewöhnlich und besonders wahrgenommen wird. Wir schreiben das Jahr 1913 und die Insassen solcher Einrichtungen werden nicht gerade rücksichtsvoll behandelt. Der junge Arzt findet das nicht richtig und bemüht sich um die Einführung eines anderen Umgangs, anderer Behandlungen: gegen den Willen vieler - genauer gesagt: der meisten Kollegen. Otto ist für ihn eine Art Mittler zwischen dem Personal und den Kranken. Schon bald finden sich die beiden abends in trauter Runde zusammen und Otto erzählt ihm seine Geschichte - er war nämlich für ganze fünf Tage König von Albanien. Ein sehr ungewöhnlicher, ausgezeichnet recherchierter historischer Roman, in dem Otto - zumindest seinen Erzählungen nach - so manches Husarenstück gelingt. Der Autor erzählt von vergangenen Zeiten vor allem in Konstantinopel, als hätte er nie etwas anderes getan. Wie gut, dass dieser lange vergriffene Diamant von einem Roman endlich wieder neu aufgelegt wurde!

  • Bewertung

    5/5

    22.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Lustig und spannend

    Otto Witte war ein deutscher Schausteller, Hochstapler, Lebenskünstler und - nach eigener Aussage - König von Albanien. Er trieb es sogar soweit, dass er sich im Deutschen Kaiserreich die Bezeichnung ehemaliger König von Albanien in seinen Pass eintragen lassen durfte (und später auf seinen Grabstein) - als Künstlernamen. Aber was ist Wahrheit, was sind Lügenmärchen? Andreas Izquierdo erkundet die Geschichte so kundig wie unterhaltsam in seinem erstmals vor fast 17 Jahren erschienen Roman König von Albanien, den der Dumont Verlag in sehr schöner Gestaltung neu aufgelegt hat. Die Rahmenhandlung spielt 1913 in einer städtischen Psychiatrie nahe Salzburg. Der junge Psychiater Schilchegger steht ganz unter dem Einfluss seines Mentors, eines Professors, für den nur die Forschung zählt, nicht Patient oder dessen Wohlergehen. Folgerichtig interessieren ihn mehr die Gehirne seiner verstorbenen Patienten als die Heilungschancen der Lebenden. Doch dann taucht ebenjener Otte Witte als Patient auf und Schilchegger wird mehr und mehr in dessen aberwitzige Geschichte hineingezogen. Wittes Eroberung des Throns in Tirana für einige Tage fabuliert der Autor dabei so gekonnt wie lustig als wilden Ritt durch das Europa des frühen 20. Jahrhunderts von Konstantinopel bis Triest. Er erzählt dabei ein Leben zwischen Orient-Express und Balkankriegen. Da stört es auch nicht, dass Witte wahrscheinlich - ganz der Hochstapler - nie wirklich König war… Ein Roman, der Freunde historischer Unterhaltung und Fabulierkunst begeistern wird und gleichzeitig humorvoll geschrieben ist.

  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    14.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterhaft und amüsant erzählt

    Der Lebenskünstler Otto Witte verdient sein Geld als Jahrmarktskünstler und damit, reiche Personen geschickt übers Ohr zu hauen. Otto weiß, wie man sich die Eitelkeiten der Menschen zu Nutze macht. Im Jahr 1912 hält er sich mit seinem Freund und Künstlerpartner Max in Konstantinopel auf. Das osmanische Reich steckt nach kriegerischen Niederlagen in der Krise und als dann noch Albanien seine Unabhängigkeit proklamiert, scheint der Untergang des Reiches unaufhaltsam zu sein. In dieser Lage entdeckt Otto durch Zufall seine Ähnlichkeit mit einem türkischen Prinzen und fasst einen wahnwitzigen Entschluss; er wird der neue König von Albanien. Die Geschichte beginnt in einer österreichischen Irrenanstalt, in die Otto, der von sich behauptet der König von Albanien zu sein, eingeliefert wird. Der junge Arzt Schilchegger ist von dem Neuankömmling fasziniert, auch wenn er es sich zuerst nicht eingestehen will. Doch nimmt er sich die Zeit, um sich Ottos abenteuerliche Geschichte anzuhören. Je mehr Zeit der junge Arzt mit Otto verbringt, desto mehr beginnt er sein eigenes Tun und den Umgang mit den Patienten zu hinterfragen. Ottos Geschichte, so absurd sie scheint, ist wahr. Er hatte es geschafft alle zu täuschen und sich zum König von Albanien krönen zu lassen. Dieses Meisterstück der Hochstapelei erzählt Andreas Izquierdo in seinem Roman, in dem Otto und sein Freund Max liebenswerte Schlitzohre sind, die sich mal schlechter, mal besser durchs Leben schlagen. Es ist eine Freude das Buch zu lesen, denn Otto hält den Oberen den Spiegel vor. Auch wenn seine „Amtszeit“ nur ein paar Tage dauerte, seine Geschichte ist es absolut wert aufgeschrieben zu werden. Aus meiner Sicht ist dem Autor ein unterhaltsamer und fesselnder Roman gelungen, der mich häufig schmunzeln ließ, aber im Bezug auf die Irrenanstalt nachdenklich machte. Und natürlich habe ich Otto Witte danach gegooglet.

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Bewertungen (53)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Karl-Heinz Harst

    Karl-Heinz Harst

    Thalia Mosbach

    Buchhändler*in

    5/5

    02.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Schelmenstück

    Ein fulminanter Schelmenroman in zwei Zeitebenen nach einer wahren Begebenheit. Eine temporeiche historische Abenteuergeschichte, bei der man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Besonders kurzweilig erzählt sind die Episoden in Konstantinopel. Andreas Izquierdo hat mich nach seiner "Wege der Zeit" Reihe ein weiteres Mal überzeugt und viel Lesespaß bereitet.

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