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Produktbild: Butcher
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Butcher A Novel

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14,99 € UVP 18,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

Random House LLC US

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

23,5/16,1/3,2 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-5247-1266-2

Beschreibung

Rezension

Butcher, by Joyce Carol Oates: A ghastly and harrowing page-turner based on facts. That a large part is set in the New Jersey Asylum for Female Lunatics should tell you all you need to know. Faint of heart? Stay away.
Stephen King via Twitter


[Butcher] has the feverish energy, narrative propulsion and descriptive amplitude of much of [Oates s] earlier work. . . . Oates, as is her wont, succeeds in creating a world that is apart from our own yet familiar, making it impossible to dismiss her observations about twisted natures and random acts of violence. . . . We have become so used to the notion of the recognizable auteur blazing through the artifice of fiction and calling attention to his or her self that Oates s approach feels like a singularly uncommon one. Long may she run.
Daphne Merkin, The New York Times Book Review


Gripping. . . . Oates empathetically ranges among her characters and doesn t veil any of the gruesomeness of her story, but rather describes [the surgical] experiments with matter of fact evenness, heightening the horror. Bravura storytelling.
Vogue, The Best Books of 2024


This well-researched historical tale of medical experiments gone haywire looks to be a perfect match with Joyce Carol Oates visceral style and violent explorations of American sins. . . . Butcher is JCO at her best, and an essential text for understanding America s long war on women.
CrimeReads, The Best Historical Fiction of 2024


Oates daring tale of grotesque medical experiments and other injustices is unnerving, illuminating, suspenseful, mythic, and, thankfully, tempered by transcendence and love.
Booklist, starred


A creepy, circuitous tale one based on actual history . . . Vintage Oates: splendidly written, and a useful warning to choose your doctors wisely.
Kirkus

Deliciously arch . . . Oates s scathing indictment of the physical and psychological treatment of women by the medical establishment makes for compulsive but challenging reading. Unlike the ghastly procedures depicted, Oates s inventive gothic novel pays off.
Publishers Weekly


[Oates] takes this very real nightmare of [the father of gyno-psychiatry ] and knits together a story about a young Irish servant who becomes Weir s subject, but also the object of his downfall. Sounds like the perfect American novel, delving deep into the horrors of invention.
Lit Hub, Most Anticipated Books of 2024

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

Random House LLC US

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

23,5/16,1/3,2 cm

Gewicht

395 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-5247-1266-2

EU-Ansprechpartner

Penguin Random House Ireland
Morrison Chambers, 32 Nassau Street|D02 YH68|Dublin|IE
https://eu-contact.penguin.ie

Herstelleradresse

Penguin Random House LLC
1745 Broadway|10019|New York|US
penguinrandomhouse@penguinrandomhouse.com

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  • Bewertung

    5/5

    08.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sinfonie des Schmerzes

    Joyce Carol Oates bestätigt mit ihrem neuen Roman „Der Schlächter“ ihren Ruf als Kennerin des Schreckens, des Unglaublichen, des Makabren. Außergewöhnlich ist sowohl Inhalt als auch Sprache und Form und man taucht tief in eine Welt des Unfassbaren ein. Im Zentrum steht der diabolische Arzt Silas Aloysius Weir, sein Aufstieg und Fall. Zu Beginn seiner Karriere wird er schüchtern, zurückhaltend als Landarzt in das Metier der Medizin eingeführt, kann kaum Blut sehen, hat Angst vor Berührungen und Kontakt zu den Patienten. Im Laufe der Zeit entwickelt er sich aber, von Ehrgeiz getrieben, zu einem Arzt, der mit neuen Forschungs- und Operationsmethoden die Geschichte der Medizin, der Gynäkopsychiatrie, revolutionieren möchte. Nicht die Heilung der Kranken, sondern die Erprobung neuer, wissenschaftlicher Erkenntnisse stehen nun im Vordergrund und werden auf dem Rücken der Patientinnen vorangetrieben. Die perfekte Umgebung für seine Experimente findet er in der Anstalt für psychisch kranke Frauen, als Geisteskranke von ihren Familien abgeschoben und verbannt, an denen er seine unmenschlichen Untersuchungen und Operationen ohne Rechtfertigungsdruck durchführen kann. Erschütternde, plastische Darstellungen, Momente der Not, der Folter, der Qual, Unglaubliches wird erzählt, die Frauen sind wehrlose, anonyme Opfer. Allein zwei Frauen nehmen eine Sonderfunktion ein, eine Krankenschwester und eine Patientin, die es schaffen, sich in Ansätzen zu behaupten und Einfluss auf die Geschichte zu nehmen. Die Sprache ist grandios, auf ganz hohem Niveau und wirklich dem 19. Jahrhundert angepasst, Schreiben kann Oates! Äußerst gelungen fängt sie diesen zeitlichen Duktus ein und es klingt wie ein Traktat aus der Romantik - der dämonische Arzt auf der Suche nach Perfektion, die schöne, stumme Albina, das Feuer, die Qualen, Gottesfürchtigkeit und der Bund mit dem Teufel, Maschinen und technische Geräte, Experimente, Wissenschaftsgläubigkeit und Furcht, Liebe und Hass, Strafe und Belohnung. Unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven tragen zur Abwechslung bei, gekonnt wechseln sich Einträge aus einem Tagebuch, Berichte von Überlebenden, einer Chronik, Schilderungen des Sohnes ab und vermitteln ein umfangreiches, aber immer auch subjektives und unzuverlässiges Bild. Der Leser weiß nicht, auf wen er sich verlassen kann und muss selbst die losen Enden zusammenknüpfen. Die gestelzte Sprache versetzt uns in die Zeit Edgar Allan Poes oder auch E. T. A. Hoffmanns und die gleiche Weitschweifigkeit ist zu beobachten. Weitere Elemente eines Schauerromans aus dem 19. Jahrhundert sind erkennbar - einzelne Momente werde nicht erklärt, man kann an das Übernatürlich glauben, Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht wissenschaftlich erklärbar sind – ein Equilibrium zwischen den Fakten und dem Fantastischen, Unerklärlichem lassen Leerstellen zu, die individuell gefüllt werden können. Dieser Roman ist ein besonderes Highlight, allerdings nichts für schwache Nerven und viktorianische Fräuleins. Mich hat „The Butcher“ sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht - keine leichte Kost, aber eine Lektüre, die mich sicherlich lange begleitet wird. Ich freue mich auf mehr von der spektakulären Joyce Carol Oates!

  • ElliP

    aus Hessen

    5/5

    08.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sinfonie des Schmerzes Joyce…

    Sinfonie des Schmerzes Joyce Carol Oates bestätigt mit ihrem neuen Roman „Der Schlächter“ ihren Ruf als Kennerin des Schreckens, des Unglaublichen, des Makabren. Außergewöhnlich ist sowohl Inhalt als auch Sprache und Form und man taucht tief in eine Welt des Unfassbaren ein. Im Zentrum steht der diabolische Arzt Silas Aloysius Weir, sein Aufstieg und Fall. Zu Beginn seiner Karriere wird er schüchtern, zurückhaltend als Landarzt in das Metier der Medizin eingeführt, kann kaum Blut sehen, hat Angst vor Berührungen und Kontakt zu den Patienten. Im Laufe der Zeit entwickelt er sich aber, von Ehrgeiz getrieben, zu einem Arzt, der mit neuen Forschungs- und Operationsmethoden die Geschichte der Medizin, der Gynäkopsychiatrie, revolutionieren möchte. Nicht die Heilung der Kranken, sondern die Erprobung neuer, wissenschaftlicher Erkenntnisse stehen nun im Vordergrund und werden auf dem Rücken der Patientinnen vorangetrieben. Die perfekte Umgebung für seine Experimente findet er in der Anstalt für psychisch kranke Frauen, als Geisteskranke von ihren Familien abgeschoben und verbannt, an denen er seine unmenschlichen Untersuchungen und Operationen ohne Rechtfertigungsdruck durchführen kann. Erschütternde, plastische Darstellungen, Momente der Not, der Folter, der Qual, Unglaubliches wird erzählt, die Frauen sind wehrlose, anonyme Opfer. Allein zwei Frauen nehmen eine Sonderfunktion ein, eine Krankenschwester und eine Patientin, die es schaffen, sich in Ansätzen zu behaupten und Einfluss auf die Geschichte zu nehmen. Die Sprache ist grandios, auf ganz hohem Niveau und wirklich dem 19. Jahrhundert angepasst, Schreiben kann Oates! Äußerst gelungen fängt sie diesen zeitlichen Duktus ein und es klingt wie ein Traktat aus der Romantik - der dämonische Arzt auf der Suche nach Perfektion, die schöne, stumme Albina, das Feuer, die Qualen, Gottesfürchtigkeit und der Bund mit dem Teufel, Maschinen und technische Geräte, Experimente, Wissenschaftsgläubigkeit und Furcht, Liebe und Hass, Strafe und Belohnung. Unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven tragen zur Abwechslung bei, gekonnt wechseln sich Einträge aus einem Tagebuch, Berichte von Überlebenden, einer Chronik, Schilderungen des Sohnes ab und vermitteln ein umfangreiches, aber immer auch subjektives und unzuverlässiges Bild. Der Leser weiß nicht, auf wen er sich verlassen kann und muss selbst die losen Enden zusammenknüpfen. Die gestelzte Sprache versetzt uns in die Zeit Edgar Allan Poes oder auch E. T. A. Hoffmanns und die gleiche Weitschweifigkeit ist zu beobachten. Weitere Elemente eines Schauerromans aus dem 19. Jahrhundert sind erkennbar - einzelne Momente werde nicht erklärt, man kann an das Übernatürlich glauben, Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht wissenschaftlich erklärbar sind – ein Equilibrium zwischen den Fakten und dem Fantastischen, Unerklärlichem lassen Leerstellen zu, die individuell gefüllt werden können. Dieser Roman ist ein besonderes Highlight, allerdings nichts für schwache Nerven und viktorianische Fräuleins. Mich hat „The Butcher“ sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht - keine leichte Kost, aber eine Lektüre, die mich sicherlich lange begleitet wird. Ich freue mich auf mehr von der spektakulären Joyce Carol Oates!

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