Produktbild: Von Indien nach Deutschland: Was uns der Weg meines Vaters über Migration und die Freundlichkeit von Fremden erzählt

Von Indien nach Deutschland: Was uns der Weg meines Vaters über Migration und die Freundlichkeit von Fremden erzählt

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19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

06.10.2023

Verlag

S. Hirzel Verlag GmbH

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

9354 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783777633770

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PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

06.10.2023

Verlag

S. Hirzel Verlag GmbH

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

9354 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783777633770

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    27.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielen Dank für diese tolle Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann. Die Autorin hat die Migrationsgeschichte ihres Vaters aufgeschrieben. Zwischen den einzelnen Episoden gab es Einblicke in ihre Recherche und Gedanken zu der jeweiligen Zeit des

    Vielen Dank für diese tolle Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann. Die Autorin hat die Migrationsgeschichte ihres Vaters aufgeschrieben. Zwischen den einzelnen Episoden gab es Einblicke in ihre Recherche und Gedanken zu der jeweiligen Zeit des Landes. Der Focus des Roadtrips lag dabei auf den Begegnungen zu anderen Menschen. Ich habe das Buch sehr genossen und nehme eine Menge daraus mit. Absolute Leseempfehlung!

  • Lesefruechte

    5/5

    08.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Bereicherung für den deutschen Buchmarkt

    Die Autorin Sunita Sukhana zeichnet bildhaft die Geschichte ihres Vaters nach. Aufgeteilt in verschiedenen Stationen erzählt sie von seinen Begegnungen, seinen Träumen und seinen Ängsten auf der Reise und wie sein Wunsch, in den Westen zu gehen, erst durch eine Begegnungen entstand. Er macht sich Anfang des Jahres 1979 von Indien aus auf den Weg. Über Afghanistan, Iran, die Türkei, Bulgarien und Ungarn bis nach Deutschland. Auf seinem Weg stößt er wiederholt auf Widerstände, aber auch auf zahlreiche Unterstützung, sodass alle Hindernisse überwunden werden können. Diese biographischen Abschnitte werden sehr konzentriert erzählt und Schlüsselereignisse hervorgehoben. Die Abschnitte über ihren Vater wechseln sich mit Abschnitten, die Reflektionen und historische Hintergrundinformationen enthalten, ab. Dies fand ich besonders spannend, da man bei Gesprächen mit Familienmitgliedern immer auch etwas über sich selbst und seine Identität erfährt und ihr Vater Bagicha Singh sich in einer Zeit auf den Weg machte, in der die Länder auf seinem Weg von politischen Umbrüchen und Konflikten geprägt waren. Unabhängig von ihrem Vater und seiner Perspektive vermittelt die Autorin Informationen aus heutiger Sicht über Orte, an denen er Station gemacht hat. Dazu greift sie auf zahlreiche Quellen zurück, die im Nachhinein die Möglichkeit geben, sich vertiefend mit den Ereignissen, die Bagicha gestreift hat, zu beschäftigen. So verknüpft Sunita Sukhana die Geschichte ihres Vaters mit ihrer eigenen und gibt Einblicke in Orte, an denen ich nie gewesen bin, zu einer Zeit, in der ich noch nicht geboren war. Anhand des Wegs ihres Vaters wird deutlich, wie eng Weltgeschichte mit Familiengeschichte verflochten ist und sich auf nachfolgende Generationen auswirken kann. Besonders hat sie mir damit vor Augen gehalten, wie wenig ich über die Geschichte Indiens, Afghanistans und des Irans weiß. Das Buch dreht sich viel um die Frage, warum Menschen ihre Heimat zu verlassen. Was treibt sie an, alles hinter sich zu lassen, was ihnen vertraut ist? Ihre Familie, die Orte der Kindheit? Mit „Von Indien nach Deutschland“ ist Sunita Sukhana einer möglichen Antwort feinfühlig nachgegangen. Mit der Mischung aus biographischer Erzählung über den Weg ihres Vaters und den Reflektionen und Hintergrundinformationen hat Sunita Sukhana eine Bereicherung für den deutschen Buchmarkt geschaffen. Eine Bereicherung über die Freundlichkeit von Fremden, Weltgeschichte, Familiengeschichte und Migration.

  • Bewertung

    aus Bernburg

    4/5

    09.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sympathisch und lehrreich

    Bagicha weiß nicht viel über den Westen, als er sich dorthin aufmacht. Was er weiß, hat er von Hippies am Strand gelernt, aber das hat gereicht, um seine Sehnsucht und Neugier zu wecken. Mit wenigen Habseligkeiten und nur einem wagen Plan bricht er auf, trifft überall interessante Menschen und stolpert durch brenzlige Ereignisse. Bagicha war mir sehr sympathisch! Er ist so aufgeschlossen und freundlich! Er hat seine Reise ins Unbekannte so gut gemeistert, wobei ihm seine Art sicherlich geholfen hat. Er hat eine gewisse liebenswürdige Naivität und ist gleichzeitig so mutig. Leider wurden die Abschnitte von vorne nach hinten immer kürzer und weniger detailliert. Gerade über seine Ankunft in Deutschland und wie er hier Fuß gefasst hat, darüber hätte ich gerne noch mehr gelesen. Während sich in den ersten Kapitel noch die Zeit für genaue Dialoge und bildhaft ausgestaltete Szenen genommen wurde, wurde weiter hinten dann leider nur noch stichwortartig aufgelistet. Ansonsten hat mir das Buch aber gut gefallen! Am Ende jedes Kapitels gibt es eine Erläuterung durch die Autorin, wo sie Hintergrundwissen vermittelt. Das war oft hilfreich, um die Handlung besser einordnen zu können und hat mir dann auch gut gefallen. Manchmal waren mir diese Ausführungen aber doch zu lang oder haben sich zu weit von der eigentlichen Handlung wegbewegt. Das wird aber sicher jeder ganz unterschiedlich empfinden. Auf jeden Fall ein sehr sympathisches Buch, das meinen Horizont wieder einmal etwas erweitert hat.

  • Bewertung

    3/5

    13.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit wenig Dollar und viel Mut auf die Reise

    Im Mittelpunkt steht der Protagonist Bagicha ,der sich Ende der 60 er Jahre von Indien aus auf eine abenteuerliche Reise begibt.Mit ganz viel Mut und 300 Dollar in der Reisekasse geht es über verschiedene Länder bis nach Westdeutschland,wo er eine neue Heimat gefunden hat. Vierundvierzig Jahre später, wird dieser Reiseweg von seiner Tochter, etappenweise beschrieben.Den einzelnen Abschnitten sind seine speziellen Erlebnisse,zusätzlich zu den jeweiligen Verhältnissen in den einzelnen Ländern in die Geschichte eingefügt. Ich habe Bagicha von Beginn an gemocht und für seinen Optimismus und Mut bewundert.Sein eiserner Wille,das angestrebte Ziel zu erreichen ,die Schwierigkeiten,welche ihm auf seinem Weg begegneten wegzustecken und dabei sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren,lösten bei mir großen Respekt aus. Die Geschichte wechselte dabei stets von der Vergangenheit in die Gegenwart,wobei einige Informationen über die jeweiligen Länder einflossen.Die Abschnitte in der Vergangenheit waren für meinen Geschmack deutlich zu kurz ,wodurch viele Geschehnisse auf der Strecke blieben. Auch das Ende war mir zu abrupt,beruflicher Werdegang ,Kennenlernen seiner Frau,inklusive Familiengründung ,wurde nur kurz angerissen,was ich sehr schade fand.Deshalb kann ich dem Buch nur drei Sterne geben.

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