• Produktbild: Die Autistinnen
  • Produktbild: Die Autistinnen
  • Produktbild: Die Autistinnen
  • Produktbild: Die Autistinnen
  • Produktbild: Die Autistinnen

Die Autistinnen

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

2

Originaltitel

Autisterna - om kvinnor på spektrat

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27960-5

Beschreibung

Rezension

„Törnvalls lakonische, ungeschönt-direkte Schilderungen ihrer inneren und der äußeren Vorgänge während der Diagnosesitzungen gehören zu den stärksten des Buchs und zeigen lustig, wie verkorkst Sozialdynamik – und zwar jenseits von Autismus – immer schon ist zwischen demjenigen, der eine psychiatrische Diagnose stellt und derjenigen, um die es geht. Herausragend sind auch die Passagen über ein in der Psychiatrie verbrachtes Wochenende und die, in denen sie so kurz wie kompakt von ihren Eltern und aus ihrer Kindheit erzählt, von Glück und Unglück in ihrer mittlerweile geschiedenen Ehe.“ Novina Göhlsdorf, F.A.S., 28.01.24
„Ein literarisch geschriebenes Sachbuch über Autismus, das mit Legenden und Mythen aufräumt. ... Törnvall wirbt mit Klugheit und Charme um mehr Verständnis und Toleranz für die, die ein bisschen anders sind.“ Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 30.01.24
„Sehr offen, sehr persönlich, sehr zu Herzen gehend. … Dieses Buch hilft dabei, mit den Mitmenschen adäquat kommunizieren zu können.“ Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 14.02.24
„Gesellschaftskritisch und feministisch … Eine absolut lohnende Lektüre, die dafür sensibilisiert, dass wir unterschiedliche Bedürfnisse haben und es nicht immer nur ums Funktionieren geht.“ Laura Freisberg, Bayern 2, 11.02.24
„Mit Vorurteilen und Mythen aufzuräumen und stattdessen aktuelle wissenschaftlich fundierte Fakten zu liefern, das war Clara Törnvall sehr wichtig. ... Vor allem die Beschreibungen zu lesen, wie Törnvall ihr ganzes Leben lang versucht hat, in der Welt zurechtzukommen, hat mich sehr berührt.“ Katharina Mild, Radio Bremen, 03.02.24
„Clara Törnvall lässt ihre Wut auf ein System zu, das keinen Umgang findet mit Menschen, die ‚anders‘ ticken. … Ihr Buch ist eine berührende Suche danach, wer sie wirklich ist – und das Protokoll einer offenen Wunde, die durch Nicht-Wissen entsteht.“ Stefanie Jaksch, Buchkultur, 15.02.24

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

2

Originaltitel

Autisterna - om kvinnor på spektrat

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27960-5

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Loreley

    5/5

    19.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    absolute Leseempfehlung zum Thema weiblicher Autismus

    Ungefähr 1 - 1,5% der Weltbevölkerung hat Autismus. Das Spektrum ist dabei sehr groß. Es gibt Autist:innen, die nicht sprechen und nicht arbeiten können und dann gibt es die sogenannten hochfunktionalen Autist:innen. Als solche wird die Autorin Clara Törnvall mit 41 Jahren nach einem langen Leidensweg diagnostiziert. In dem Buch "Die Autistinnen" widmet sie sich der weiblichen Form des Autismus, der insofern besonders ist, dass die Frauen und Mädchen über einen hohen sozialen Anpassungsmechanismus verfügen. Durch Beobachtung und Imitation bleiben sie unauffällig, jedoch kommt die Interaktion nicht spontan und sogenannter smalltalk talk ist für sie nicht nur sinnlos, sondern teilweise sogar unmöglich, da sie weder die Bedeutung noch den Nutzen dessen verstehen. Weitere Merkmale sind eine Hypersensibilität gegenüber bestimmter Sinneseindrücke, ein Spezialinteresse (z.B. das leidenschaftliche Sammeln von Gegenständen oder ein Themengebiet, über das man sich alles erliest), das zwanghafte Festhalten an Routinen oder bestimmten Abläufen sowie Schwierigkeiten mit sozialer Interaktion. Damit geht oft eine Überforderung einher, denn weibliche Autisten werden oft nicht diagnostiziert und falsch behandelt. Der Autismus ist aber eine seelische Behinderung, die nicht therapierbar ist. Was bei neurologischen Nenschen ganz automatisch abläuft, muss der Autist sich mühsam aneignen. Körpersprache oder Gesichtsmimik zu deuten erfolgt also nicht intuitiv, sondern muss permanent übersetzt werden, was zu einer schnellen Erschöpfung führen kann. Clara Törnvall schildert ihre eigenen Schwierigkeiten, die Herausforderungen, die der Alltag mit sich bringt. Busfahren ist eine immense Überanstrengung, selbst das Zähneputzen ist nichts, was von alleine kommt, sondern dessen Ausführung von ihr vorab durchdacht werden muss. Dadurch, so ist sie der Auffassung, hat ihre besondere Wahrnehmung Kapazitäten, Musik, Kunst und Schriftstellerei auf besondere Weise wahrzunehmen. Das Buch ist autobiographisch, stützt sich aber geschichtlichr Aspekte und Interviews mit weiteren Autistinnen. Es ist leicht zugänglich und unbedingt zu empfehlen für jeden, der sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte. Ich habe schon einiges zum Thema gelesen und kann dieses Buch zu 100% empfehlen, besonders weil es mit den Klischees aufräumt, denen man in Filmen und Unterhaltungsromanen sonst noch so begegnet.

  • MarieOn

    3/5

    07.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was bedeutet Neurodiversität

    Die Autorin beginnt ihren Essay mit einem kurzen persönlichen Blick auf ihren eigenen Autismus. Ich erfahre, dass ihr Sätze im Kopf hängen bleiben und sich wiederholen. Sie bewegt sich unsicher in der Welt, weil ihr nicht klar ist, welche Erwartungen ihre Umwelt an sie richtet. Ihre empfundene Unzulänglichkeit, lässt sie permanent angespannt sein. Sie ist von einer tiefen Trauer erfüllt, die sie nicht greifen kann. Nachts wird sie von Alpträumen heimgesucht.. Seit ihrem achtzehnten Lebensjahr befindet sie sich in Therapie. Jetzt als sie uns an ihrem “Sosein” teilhaben lässt, ist sie gerade aus der Psychiatrie entlassen worden und bei einem kompetenten Neurologen, der sie erstmalig, mit Erfolg, auf eine Autismus – Spektrum – Störung testet. Die Autorin begibt sich mit ihrem hochfunktionalen Autismus in die Öffentlichkeit, weil sie glaubt, dass diese Beeinträchtigung gerade bei jungen Mädchen und Frauen zu selten diagnostiziert wird. Introvertierte anpassungsfähige Mädchen werden als normal erachtet und fallen aus dem Raster, weil sie keine Probleme machen. Eine autistische Frau, die eine Doktorarbeit in theoretischer Philosophie schreiben kann, aber immer wieder neu überlegen muss, wie man eigentlich eine Scheibe Brot abschneidet, ist dagagen eine seltene Figur im kollektiven Bewusstsein. S. 19 Die Autorin zeigt welche sieben Kriterien erfüllt sein müssen, damit man von einer autistischen Spektrumstörung sprechen kann. Sie hat tief in der Geschichte berühmter Frauen recherchiert, die von ihrem Umfeld als eigenbrötlerisch, unsozial, menschenfeindlich und zurückgezogen beschrieben wurden, die, so vermutet die Autorin, einfach nur neurodivers waren. Fazit: Das war jetzt gar nicht meins. Die melancholische Stimmung, die sich durch das gesamte Buch zog, hat es mir nicht leicht gemacht bis zum Ende zu lesen. Diese Melancholie ist mir bei skandinavischen Schriftstellerinnen schon häufiger begegnet. Die Mutmaßungen über autistische Künstlerinnen waren mir zu abstrakt. Es entspricht nicht meiner Erfahrung, dass Neurodiversität noch immer stiefmütterlich behandelt würde. Wenn ich das Internet öffne begenen mir viele Seitenhinweise zum Thema, darunter auch einige Selbsttests, die erste Hinweise auf die Möglichkeit einer Neurodiversität geben. Das einzige was ich dem Buch und der Intention der Autorin Zugute halten mag ist, dass es in der belletristischen Literatur (nahezu) keine Geschichten über neurodiverse Frauen gibt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Autistinnen
  • Produktbild: Die Autistinnen
  • Produktbild: Die Autistinnen
  • Produktbild: Die Autistinnen
  • Produktbild: Die Autistinnen