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Schlafen Ein philosophischer Streifzug durch die Nacht und eine persönliche Erkundung der Schlaflosigkeit

Aus der Reihe Hanser Berlin LEBEN
3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3920

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2024

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/1,5 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Hellblau / Tanne

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27962-9

Beschreibung

Rezension

„Dieses Buch ist eine bestechende Phänomenologie gesellschaftlicher Unruhezustände. Der schlimmste Albtraum: immer wach zu sein und seine Augen nicht vor dem verschließen zu können, was einen quält.“ Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 28.05.24
„Theresia Enzensberger hat tiefschürfende Antworten parat … und erweist sich in dieser klugen Reflexion als politische Autorin.“ Karin Cerny, Profil, 26.05.24
„Enzensberger mäandert geschickt zwischen Privatem, Kultur, Politikgeschichtlichem und auch medizinischen Fakten.“ Andi Hörmann, Deutschlandfunk, 13.05.24
„Enzensberger ist eine voltenreiche Erzählerin, … der Schlaf wird in ihrem Essay tatsächlich erfahrbar als eine Form von Freiheit.“ Nico Bleutge, Deutschlandfunk Büchermarkt, 14.05.24
„Ein sehr vielschichtiges, erhellendes und immer wieder überraschendes Buch!“ Andrea Gerk, WDR3, 14.06.24.
„Zwischen Wissenschaft, Fiktivem und Autobiografischem … Leicht zu lesen in einer schlaflosen Nacht.“ Sabine März-Lerch, BR24, 19.05.24
„Enzensberger spinnt ihre Gedankenfäden schnell, zitiert sich durch diverse Studien und Referenztexte, während ihre eigene Sprache aber angenehm unakademisch – und trotz des Schlafmangels der Autorin – luzide bleibt.“ Amira Ben Saoud, Der Standard, 08.06.24.
„Ein philosophischer Streifzug durch die Nacht. … Das ist nicht nur ein Buch für Schlaflose, da stecken so viele erhellende Gedanken drin, … das ist eher eine Lektüre zum Aufwachen.“ Anne-Dore Krohn, Bücherpodcast Orte und Worte, 29.07.24
„Ein kleiner essayistischer Streifzug durch Aspekte des Schlafs, der … wissenswerte historische und wissenschaftliche Fakten enthält. Insgesamt sehr kurzweilig und unterhaltsam!“ Sophie Weigand, Buchkultur, 03/24.

Produktdetails

Verkaufsrang

3920

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2024

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/1,5 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Hellblau / Tanne

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27962-9

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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„Meine Schlaflosigkeit ist ein Tunnel“

Bewertung am 16.10.2024

Bewertungsnummer: 2318337

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schlaflosigkeit ist ein Phänomen, welches der Mehrheit der Menschen bekannt sein sollte. Jeder ist mal schlaflos, manchmal gewollt, aber meistens eher aus psychosomatischen Gründen. Theresia Enzensberger geht in ihrem erzählerischen Sachbuch dem Schlaf selbst auf den Grund und teilt diesen in verschiedene Stadien ein: Einschlafen, leichter Schlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf. Wie sie direkt anmerkt ist das ein Thema, welches sie schon länger beschäftigt. Während sie 2015 noch schrieb zu viel zu schlafen, möchte sie heute ihr Endzwanzigerich anschreien, es solle sich nicht beschweren, da sie sich heute mit Schlaflosigkeit herumschlagen muss. Damit beginnt ihre Analyse der Schlaflosigkeit und deren Auswirkungen. Ein häufiges Problem von erzählerischen Sachbüchern ist eine fehlende Struktur, dieser Komplikation geht die Autorin geschickt aus dem Weg und schafft ein herausragend strukturiertes Buch, das einen in seinen Bann zieht und Bezüge zu zig Themen herstellt, die uns allen schlaflose Nächte bereiten.

„Meine Schlaflosigkeit ist ein Tunnel“

Bewertung am 16.10.2024
Bewertungsnummer: 2318337
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schlaflosigkeit ist ein Phänomen, welches der Mehrheit der Menschen bekannt sein sollte. Jeder ist mal schlaflos, manchmal gewollt, aber meistens eher aus psychosomatischen Gründen. Theresia Enzensberger geht in ihrem erzählerischen Sachbuch dem Schlaf selbst auf den Grund und teilt diesen in verschiedene Stadien ein: Einschlafen, leichter Schlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf. Wie sie direkt anmerkt ist das ein Thema, welches sie schon länger beschäftigt. Während sie 2015 noch schrieb zu viel zu schlafen, möchte sie heute ihr Endzwanzigerich anschreien, es solle sich nicht beschweren, da sie sich heute mit Schlaflosigkeit herumschlagen muss. Damit beginnt ihre Analyse der Schlaflosigkeit und deren Auswirkungen. Ein häufiges Problem von erzählerischen Sachbüchern ist eine fehlende Struktur, dieser Komplikation geht die Autorin geschickt aus dem Weg und schafft ein herausragend strukturiertes Buch, das einen in seinen Bann zieht und Bezüge zu zig Themen herstellt, die uns allen schlaflose Nächte bereiten.

Vom Schlaf zur Vulnerabilität

Bewertung am 29.07.2024

Bewertungsnummer: 2255398

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein überraschendes Buch. Ich wusste nicht was mich erwarten würde und bin ganz fasziniert von den unterschiedlichen Aufmachungen und Enzensbergers Thesen - insbesondere im ersten Teil, in welchem Schlaf in Zusammenhang mit Kapitalismus analysiert wird. Die letzte Geschichte, fiktiv und vielleicht auch ein Vorgeschmack für mich auf Enzensberger Schreibstil, ohne vorher von Enzensberger etwas gelesen zu haben, macht mich neugierig auf ihre vorherigen Romane.

Vom Schlaf zur Vulnerabilität

Bewertung am 29.07.2024
Bewertungsnummer: 2255398
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein überraschendes Buch. Ich wusste nicht was mich erwarten würde und bin ganz fasziniert von den unterschiedlichen Aufmachungen und Enzensbergers Thesen - insbesondere im ersten Teil, in welchem Schlaf in Zusammenhang mit Kapitalismus analysiert wird. Die letzte Geschichte, fiktiv und vielleicht auch ein Vorgeschmack für mich auf Enzensberger Schreibstil, ohne vorher von Enzensberger etwas gelesen zu haben, macht mich neugierig auf ihre vorherigen Romane.

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Schlafen

von Theresia Enzensberger

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Jonas Schindhelm

Thalia Leipzig – Allee-Center

Zum Portrait

4/5

„Wo war ich in der Nacht [...]”

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Enzensberger kann selbst nicht schlafen – und genau das macht dieses Essay so fesselnd. Sie folgt den verschiedenen Schlafphasen und verbindet dabei philosophische Reflexion mit persönlicher Erkundung. Besonder bestechend ist der clevere Aufbau: In der Leichtschlafphase schreibt sie über die Moralisierung von Schlaf, Traum als politische Metapher, Schlafmangel. Dann wird es in der Tiefschlafphase immer privater und intimer – plötzlich geht es um ihre eigene Welt, Kunst, Literatur. In der REM-Phase verlässt sie schließlich den Raum des Realen und wagt etwas ganz Neues. Anders als die anderen Essays der Reihe ist dieses hier weniger eine Lebensgeschichte, sondern eher eine Erkundung eines Grundbedürfnisses, das sich unserer Kontrolle entzieht. Der Ton ist aufregend und anregend – philosophisch, aber nie trocken.
  • Jonas Schindhelm
  • Buchhändler/-in

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4/5

„Wo war ich in der Nacht [...]”

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Enzensberger kann selbst nicht schlafen – und genau das macht dieses Essay so fesselnd. Sie folgt den verschiedenen Schlafphasen und verbindet dabei philosophische Reflexion mit persönlicher Erkundung. Besonder bestechend ist der clevere Aufbau: In der Leichtschlafphase schreibt sie über die Moralisierung von Schlaf, Traum als politische Metapher, Schlafmangel. Dann wird es in der Tiefschlafphase immer privater und intimer – plötzlich geht es um ihre eigene Welt, Kunst, Literatur. In der REM-Phase verlässt sie schließlich den Raum des Realen und wagt etwas ganz Neues. Anders als die anderen Essays der Reihe ist dieses hier weniger eine Lebensgeschichte, sondern eher eine Erkundung eines Grundbedürfnisses, das sich unserer Kontrolle entzieht. Der Ton ist aufregend und anregend – philosophisch, aber nie trocken.

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Alexander S.

Thalia Nürnberg

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4/5

Zu wenig Schlaf

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein abwechslungsreiches und intelligentes Buch, das seinem Thema jedoch nur bedingt gerecht wird. Theresia Enzensberger hangelt sich erzählerisch an den verschiedenen Schlafphasen entlang, denen sie mit unterschiedlichen Textarten begegnet. Die Kurzgeschichte, die sie der REM-Phase widmet, besticht durch ein alptraumhaftes Szenario und ist für mich das Highlight des Buchs. Ihr politischer Essay hingegen sprengt die Grenzen des Themas und hat mich zwischen Sozialdarwinismus und Corona-Pandemie das Reich des Schlafs vermissen lassen. Ihre Ausführungen sind interessant, fantastisch recherchiert und äußerst präzise ausformuliert, entfernen sich für meinen Geschmack jedoch zu stark vom eigentlichen Thema des Buchs. Die inhaltlichen und etymologischen Überleitungen, die sie nutzt, um aus dem Schlaf heraus und in ihn zurück zu finden, sind faszinierend und nachvollziehbar, doch wirklich gerecht kann sie all den Fässern, die sie da auf wenigen Seiten aufmacht, nicht werden. Nichts desto trotz ein empfehlenswertes Buch, vor allem (aber nicht nur) für Menschen, die es mit dem Schlafen nicht immer leicht haben.
  • Alexander S.
  • Buchhändler/-in

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4/5

Zu wenig Schlaf

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein abwechslungsreiches und intelligentes Buch, das seinem Thema jedoch nur bedingt gerecht wird. Theresia Enzensberger hangelt sich erzählerisch an den verschiedenen Schlafphasen entlang, denen sie mit unterschiedlichen Textarten begegnet. Die Kurzgeschichte, die sie der REM-Phase widmet, besticht durch ein alptraumhaftes Szenario und ist für mich das Highlight des Buchs. Ihr politischer Essay hingegen sprengt die Grenzen des Themas und hat mich zwischen Sozialdarwinismus und Corona-Pandemie das Reich des Schlafs vermissen lassen. Ihre Ausführungen sind interessant, fantastisch recherchiert und äußerst präzise ausformuliert, entfernen sich für meinen Geschmack jedoch zu stark vom eigentlichen Thema des Buchs. Die inhaltlichen und etymologischen Überleitungen, die sie nutzt, um aus dem Schlaf heraus und in ihn zurück zu finden, sind faszinierend und nachvollziehbar, doch wirklich gerecht kann sie all den Fässern, die sie da auf wenigen Seiten aufmacht, nicht werden. Nichts desto trotz ein empfehlenswertes Buch, vor allem (aber nicht nur) für Menschen, die es mit dem Schlafen nicht immer leicht haben.

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